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TV Programm für HR Fernsehen am 09.03.2026

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Regionalmagazin

Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

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Wetterbericht

Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.

Toxische Männlichkeit. Woher kommt die Wut auf Frauen? 20:15

Toxische Männlichkeit. Woher kommt die Wut auf Frauen?

Recht und Kriminalität

Gewalt gegen Frauen ist ein riesiges Problem in Deutschland - das zeigen aktuelle Studien: 40% aller Frauen werden Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt - und die Zahlen steigen. Besonders alarmierend: Ein Großteil dieser Taten geschieht durch Partner oder Ex-Partner. Der Autor und Journalist Anil Altintas will den Ursachen auf den Grund gehen. Er spricht mit Tätern, trifft die Opfer und befragt Expert*innen aus Wissenschaft, Forschung und Prävention. Gemeinsam suchen sie nach Antworten auf eine zentrale Fragen: Was bringt Männer dazu, gewalttätig gegenüber Frauen zu werden? Einfach zuzuschlagen? Und: beginnt Gewalt nicht bereits viel früher? Bei Sprüchen und Demütigungen? Welche Rolle spielen dabei traditionelle Geschlechterbilder und die viel zitierte "Krise der Männlichkeit"?

Nur ein kleiner Unterschied? 21:00

Nur ein kleiner Unterschied?: Die Entdeckung der Gendermedizin

Dokumentation

Was es bedeuten kann, als Frau wie eine Art "kleinerer, leichterer Mann" behandelt zu werden, musste Steffi Platt aus Berlin am eigenen Leib erfahren. Sie war Leistungssportlerin, mit Medaillen ausgezeichnet. Doch schon kurz nach dem Ende ihrer Profi-Karriere erlitt sie einen sogenannten Ermüdungsbruch im Kreuzbein. Durch jahrelanges Training ohne Berücksichtigung der speziellen weiblichen Physis, hatte ihre Knochenstabilität schwer gelitten. Ein Krankheitsbild, das vor allem weibliche Sportlerinnen betrifft und female athlete triad genannt wird. Zyklusunregelmäßigkeiten oder das komplette Ausbleiben der Menstruation sind Warnsignale dafür. Die Sportwelt orientiert sich bisher weitgehend am Maßstab des männlichen Körpers, das hormonelle Auf und Ab des weiblichen Zyklus gilt eher als Störfaktor. Ähnliche Erfahrungen wie die Sportlerin Steffi Platt machen Frauen auch als Patientinnen: Die Medizin hat sich ebenfalls jahrzehntelang vor allem am "Modell Mann" orientiert. Das fiel lange niemandem auf, bis Forscherinnen wie die Innsbrucker Kardiologin Margarethe Hochleitner sich fragten, warum auf der kardiologischen Intensivstation nur männliche Patienten behandelt wurden - obwohl die Statistik sogar mehr Todesopfer unter den Herzpatientinnen verzeichnete. Dass Frauen oft andere Symptome zeigen als männliche Patienten, ist inzwischen in den Notfallstationen angekommen. Mittlerweile haben Gendermedizinerinnen und Gendermediziner zahlreiche Hinweise zusammengetragen, die auf Unterschiede bei den verschiedensten Krankheitsbildern hindeuten. Sie erforschen beispielsweise Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, Infektionskrankheiten. Es gibt kaum eine Disziplin, bei der der Geschlechtsunterschied keine Rolle spielt. Gendermedizinerinnen untersuchen, warum Diabetes-Patientinnen ein höheres Risiko haben, einen Herzinfarkt zu erleiden, als männliche Diabetiker. Weshalb Frauen weniger Gewicht durch Sportprogramme verlieren als Männer. Wie könnte man die Therapien verändern, um Patientinnen besser zu stellen? Wie beeinflussen die weiblichen Geschlechtshormone den Fettstoffwechsel, die Insulinausschüttung, die Dosierung von Blutdruckmedikamenten oder die Effektivität von Krebsmedikamenten? Zu allen diesen Fragen gibt es überraschende Antworten und Hinweise, ein enormes Potenzial für die Personalisierung von medizinischen Therapien. In der Praxis sind diese Erkenntnisse noch lange nicht angekommen, denn geschlechtsspezifische Forschung ist teuer. Die Grundlagenforschung begnügt sich noch heute oft mit der Forschung an männlichen Mäusen und in der klinischen Praxis fehlen große, teure Studien, die die Hinweise mit wissenschaftlicher Evidenz unterfüttern. Doch in der Medizin wie im Sport steigt die Aufmerksamkeit für das Thema: Patientinnen und Sportlerinnen geben sich nicht länger damit zufrieden, bei Behandlung oder Training nur die zweite Geige zu spielen. Da auch Männer von der neuen, geschlechts-sensiblen Behandlung profitieren könnten, ist die Gendermedizin längst raus aus der feministischen Ecke und auf dem Weg in die personalisierte Medizin, von der alle Individuen, männlich, weiblich, und divers profitieren werden. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.

hessenschau 21:45

hessenschau

Regionalmagazin

Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

Tatort 22:00

Tatort: Es grünt so grün, wenn Frankfurts Berge blüh'n

Krimireihe

Tristan Grünfels, 53, Psychologe und Opferbetreuer für die Frankfurter Polizei, hat Probleme. Immer wieder hat er Aussetzer, führt Selbstgespräche und verliert daraufhin auch die Verbindung zu seiner ohnehin dysfunktionalen Familie. Als er eines Morgens aus dem heimischen Chaos in Richtung seiner Praxis aufbricht, kommt eins zum anderen und er erschlägt eine Ordnungsbeamtin. Ungünstig nur, dass er durch ein Missverständnis zum Opferberater der Angehörigen wird und so Janneke und Brix ungewollt bei den Ermittlungen zu dem Mordfall begleitet. Während seine innere Stimme ihm immer wieder ins Gewissen redet, sich der Polizei zu stellen, wird alles nur noch schlimmer: Seine Frau hat eine Affäre, seine Teenager-Tochter ist schwanger von einem aufstrebenden Digitalkünstler und sein Sohn kifft lieber als zur Schule zu gehen. Gleichzeitig legt sich Brix mit der Rotlichtgröße Leonardo Muller an, von dem er glaubt, dass er einen seiner Informanten auf dem Gewissen hat. Muller erpresst wiederum Grünfels' Bruder Hagen wegen dessen Spielschulden. Die Lage eskaliert und die Verstrickungen zwischen Grünfels, Brix und Janneke gipfeln in einem großen Showdown.

Mordspur eines Fernfahrers - Die Jagd nach Marco M. 23:30

Mordspur eines Fernfahrers - Die Jagd nach Marco M.: Serienmörder Marco M.

Recht und Kriminalität

Zwischen 2003 und 2006 ermordet und vergewaltigt der Kraftfahrer Marco M. drei Frauen und verletzt eine weitere schwer. Er geht brutal vor, seine Opfer wählt er zufällig. Manchmal missbraucht er die Frauen erst nach ihrem Tod. Danach entsorgt er sie wie Müll. "Es ging ihm darum, den Körper der Frauen zu dominieren - tot oder lebendig. Das macht solche Täter so gefährlich", sagt Kriminalpsychologin Dr. Gilda Giebel. Seine Tatorte sind Köln, Düsseldorf, Dillenburg und Kassel, meist in der Nähe von Autobahnen. Er ist immer in Bewegung, bleibt lange unbehelligt. Früh deuten Spuren auf einen Lkw-Fahrer mit festen Routen hin. Doch die verschiedenen Tatorte in unterschiedlichen Bundesländern erschweren den Fall. Statt zusammenzuarbeiten agieren die SOKOS getrennt. Die föderale Struktur behindert den Austausch. Auch der Datenschutz bremst die Ermittlungen: Ein Blick in die Führerscheindaten der LKW-Fahrer könnte helfen, doch das Kraftfahrtbundesamt verweigert den Zugriff - aus Datenschutzgründen. Das gilt auch für die Mautdaten. Jeder neue Tatort bringt neue Ermittler, neue Akten, neue Fragen. Nur eines bleibt gleich: der Täter. Erst nach der Aussage des einzigen überlebenden Opfers kann ein Phantombild erstellt werden - doch der entscheidende Hinweis fehlt. Die Morde gehen weiter. Im Oktober 2005 verschwindet eine Frau in Dillenburg und wird 30 Kilometer entfernt tot in einem Wald entdeckt. Keine brauchbaren DNA-Spuren, ein Zusammenhang wird nicht erkannt. Als 8 Monate später in Kassel eine Schülerin verschleppt und ermordet wird, gibt es erstmals eine vollständige DNA-Spur. Ein Abgleich zeigt: alle Taten hängen zusammen. Doch der Täter bleibt ein Phantom. Er ist nicht registriert. Ein Jahr später bringt der Zufall die Wende: Eine winzige Hautschuppe an einem BH liefert den entscheidenden Beweis: Es handelt sich um einen Täter. Sein Phantombild aus Köln wird erneut veröffentlicht - diesmal auch in Hessen. Zwei Hinweise führen zu Marco M. - einem unauffälligen Familienvater aus dem mittelhessischen Haiger. Der Mann lässt sich widerstandslos festnehmen. Seine Taten gesteht er emotionslos: Er wisse auch nicht warum, es sei einfach über ihn gekommen. Im Juni 2007 verurteilt das Landgericht Limburg Marco M., bekannt als "Brummi-Mörder", zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Das psychiatrische Gutachten bescheinigt ihm volle Schuldfähigkeit - und eine extrem hohe Gewaltbereitschaft.

Hubert und Staller 01:30

Hubert und Staller: Kleine Fische, große Fische

Krimiserie

Eigentlich wollen Hubert und Staller nur einen entflohenen Papagei einfangen, müssen dann aber feststellen, dass der Halter des Vogels, Lebensmittelgroßhändler Anton Bayer, das Zeitliche gesegnet hat. Wie es aussieht, hat Anton Bayer einen Einbrecher ertappt und ist daraufhin erschlagen worden. Revierleiter Reimund Girwidz, gerade erst mit Sack und Pack aus Dortmund ins offenbar doch nicht so friedliche, idyllische Alpenvorland gezogen, ist alles andere als erfreut, zum Amtsantritt gleich mit einem Mord konfrontiert zu werden. Für ihn stellt der Fall eine erste Bewährungsprobe dar, vor allem vor Lokalreporterin Barbara Hansen möchte Girwidz gut dastehen. Er muss aber bald feststellen, dass auf dem Land alles etwas anders läuft und er mit Hubert und Staller zwei eher ungewöhnliche Ermittler im Team hat. Warum wurde der Lebensmittelgroßhändler Anton Bayer umgebracht? Während der Polizeirat sich mit falschen Abzeichen an der Uniform und seiner aufmüpfigen Tochter herumschlagen muss, mehren sich im Mordfall Bayer die Indizien dafür, dass es sich bei dem Einbruch nur um ein Ablenkungsmanöver gehandelt hat und Anton Bayer gezielt umgebracht worden ist. Nachbar Robert Kunze, mit dem Bayer seit Jahren im Clinch lag, ist ebenso verdächtig wie Manuela Bayer, die verwitwete Frau des Ermordeten, der er immerhin ein beträchtliches Vermögen hinterlässt. Und dann ist da noch Martin Bayer, der arbeitslose Sohn der Bayers, vorbestraft, mit dem Vater böse zerstritten und im Gegensatz zur Mutter ohne Alibi.

Bilder aus Hessen 02:15

Bilder aus Hessen

Landschaftsbild

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News & Boulevard

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hessenschau 03:00

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hessenschauwetter 03:28

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Das große Hessenquiz 03:30

Das große Hessenquiz

Quizshow

Quizmaster Jörg Bombach begrüßt vier hessische Kandidaten, die ihr Wissen rund ums Hessenland unter Beweis stellen müssen. Die Fragekategorien sind hessische Politik, Wirtschaft, Klatsch und Leute, Geschichte und vor allem Mundart. Zu gewinnen gibt es eine Traumreise in ferne Länder.

Toxische Männlichkeit. Woher kommt die Wut auf Frauen? 04:15

Toxische Männlichkeit. Woher kommt die Wut auf Frauen?

Recht und Kriminalität

Gewalt gegen Frauen ist ein riesiges Problem in Deutschland - das zeigen aktuelle Studien: 40% aller Frauen werden Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt - und die Zahlen steigen. Besonders alarmierend: Ein Großteil dieser Taten geschieht durch Partner oder Ex-Partner. Der Autor und Journalist Anil Altintas will den Ursachen auf den Grund gehen. Er spricht mit Tätern, trifft die Opfer und befragt Expert*innen aus Wissenschaft, Forschung und Prävention. Gemeinsam suchen sie nach Antworten auf eine zentrale Fragen: Was bringt Männer dazu, gewalttätig gegenüber Frauen zu werden? Einfach zuzuschlagen? Und: beginnt Gewalt nicht bereits viel früher? Bei Sprüchen und Demütigungen? Welche Rolle spielen dabei traditionelle Geschlechterbilder und die viel zitierte "Krise der Männlichkeit"?