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Seit Jahren hat Rechtsanwalt Eduardo Silva (Jürgen Tarrach) bestenfalls sporadisch Kontakt zu seiner Tochter Ines (Helen Woigk). Nach dem gewaltsamen Tod der Mutter und dem darauffolgenden beruflichen und privaten Absturz Eduardos hat Ines sich von ihrem Vater zurückgezogen. Sie taucht nur auf, wenn sie Geld will. Dennoch freut sich Eduardo von Herzen, als Ines ihn unerwartet aufsucht. Diesmal braucht sie kein Geld - es ist schlimmer. Ines, schon immer ein sehr sensibles, idealistisches, aber auch labiles Mädchen, hat sich in ihrem Engagement für den Schutz der Umwelt einer Gruppe von Ökoterroristen angeschlossen. Sie liebt den Anführer der Gruppe, den charismatischen Miguel Alcántara (Martin Bruchmann), der nun jedoch unter Mordverdacht gerät. Um an den untergetauchten Miguel heranzukommen, wird Ines verhaftet. Auch in der stillen Hoffnung, die Kluft zu Ines zu überwinden, übernimmt Eduardo, unterstützt von seiner tatkräftigen Assistentin Marcia Amaya (Vidina Popov), die Verteidigung seiner Tochter. Ein Fall, der Eduardo an seine Grenzen führt.
23:10
Zeki, der neue Kommissar, ist in erster Linie Bayer, genauer: Münchner - ein türkischer Münchner. Seine "Migra"- Abteilung im Kommissariat ist seine Familie. Denn zu Hause hat Zeki Demirbilek genau das nicht: eine Familie, die zusammenhält. Seine Exfrau Selma, seine beiden Kinder: alle verstreut. In der "Migra" aber halten sie zusammen: Vierkant und Jale, und am Ende erweist sich sogar der unfreiwillig "adoptierte" Pius Leipold als loyal. Zeki steht mit beiden Beinen in zwei Kulturen, und wenn er abends einen Absacker braucht, dann sind es ein Obstler und ein Raki gleichzeitig.