05:10
Grimmepreisträger Jürgen Tarrach gerät in ein Dilemma zwischen Recht und Gerechtigkeit: In "Alte Rechnungen" ringt Strafverteidiger Silva mit der Versuchung, sein Berufsethos über Bord zu werfen, um einem Verbrecherboss endlich das Handwerk zu legen. Silvas Assistentin Marcia, gespielt von Newcomerin Vidina Popov, bemüht sich nach Kräften, ihn davon abzuhalten, seine Anwaltszulassung durch einen Racheplan zu gefährden. Martin Eigler führte Regie in dem zweiten Film der neuen Reihe "Der Lissabon-Krimi". Das besondere Flair der Metropole am Tejo fing Kameramann Christoph Chassée in atmosphärischen Bildern ein.
06:35
06:40
Passend zur Erkältungszeit bereitet Cliff mit seinen Kochazubis eine leckere Hühnersuppe zu. Das "Mit Herz am Herd"-Team wünscht gute Unterhaltung und viel Spaß beim Nachkochen!
07:10
Mit Gastronomie habe sie beruflich nie etwas gemacht, sagt Dubravka "Dubi" Granic. Seit sie nach dem Jugoslawien-Krieg als Jura-Studentin von Dubrovnik nach Deutschland kam, hatte sie zahlreiche Jobs. Als sie in Bad Soden einen kleinen Imbiss entdeckt, weiß sie sofort: Den möchte sie übernehmen und etwas ganz Neues damit wagen. Ob sie es schafft, den kleinen, unscheinbaren Imbiss in ein gastronomisches Kleinod zu verwandeln, das zum beliebten Treffpunkt für Freunde der kroatisch-mediterranen Küche in Bad Soden werden kann?
07:40
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
08:08
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
08:10
Martha, Mitte 70, bricht auf der Straße zusammen. Als Michael und Christian im Krankenhaus nach ihr sehen wollen, ist sie verschwunden. Sie ist weggelaufen, weil sie nicht krankenversichert ist und kein Geld für die Behandlung hat. Christian kann sie beruhigen und untersucht sie in seiner Praxis. Da Martha auch an starken Unterleibsschmerzen leidet, verweist Christian sie an Tanja.Parallel behandelt er Bodo Timmermann. Er leidet unter chronischer Bronchitis, die er mit einem Spray bekämpft, jetzt möchte Bodo ein Rezept für ein neues Fläschchen. Doch da er Blut hustet, besteht Christian auf einer ausführlichen Untersuchung. Tanja behandelt Marthas Enkelin Louisa. Die beiden Frauen begegnen sich in der Praxis, doch Louisa will nichts von ihrer Großmutter wissen. Martha erzählt Tanja, dass jegliche Kontaktversuche von Louisa und ihrer Familie abgeblockt werden. Man wirft ihr vor, in der Vergangenheit ihren kleinen Sohn, Louisas Vater, zurückgelassen zu haben, um ein neues Leben im Ausland zu beginnen. Ein riesiges Missverständnis, wie Tanja im Laufe der Gespräche mit Martha erfährt. Tanja versucht, zwischen den beiden Frauen zu vermitteln. Lotte erledigt ihr Praktikum zur allgemeinen Zufriedenheit - nur Yasmin fühlt sich durch Lotte zunehmend gestört. Als Yasmin erkennt, dass Lotte ernsthaft an Laborarbeit interessiert ist, nimmt sie sie unter ihre Fittiche. Zu Tanjas und Christians Überraschung möchte Lotte den Rest ihres Praktikums im Labor absolvieren.
09:00
Ein Jogger wird nach einem Sturz mit einer Kopfverletzung in die Sachsenklinik eingeliefert und kann sich nicht erinnern, wer er ist. Dr. Maria Weber vermutet eine Schilddrüsenüberfunktion und behält damit Recht. Gleichzeitig findet Pfleger Kris Haas den entscheidenden Hinweis auf die Identität des Patienten. Sein Name ist Patrick Lechner, und er arbeitet als Fitness-Trainer in einem Studio. Doch warum nimmt kein Angehöriger mit ihm Kontakt auf? Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Verwaltungschefin Sarah Marquardt strebt eine Kooperation mit dem Johann-Clarus-Hospital an. Zuerst sieht auch Dr. Roland Heilmann ein, dass sich die beiden Kliniken perfekt ergänzen würden. Aber schon beim ersten Treffen mit Prof. Moritz Falckenstein wird klar, dass der so ganz anders tickt als Dr. Heilmann. Die immer größer werdenden Differenzen zwischen den beiden gefährden die Kooperation. Zunächst gelingt es Sarah, zu vermitteln. Dabei ist sie derzeit selbst nicht in Bestform. Die Sorge um Bastian, der vor ihren Augen zu verwahrlosen scheint, lässt sie nicht mehr schlafen. Reicht ihre Kraft für den Kampf an zwei Fronten?
09:45
Jedes Jahr im Juli oder im August liegt eine besondere Stimmung über den Hügeln von Kandy, der zweitgrößten Stadt Sri Lankas. Dann ist Perahera-Saison. Die große "Esala Perahera" von Kandy zieht mehr als 300.000 Besucher an. Buddhisten kommen aus dem ganzen Land und aus Übersee, Touristen buchen Plätze an der Prozessionsstrecke schon ein halbes Jahr im Voraus. Sie alle interessiert vor allem die letzte Prozession von insgesamt zehn, denn sie ist die farbenprächtigste und spektakulärste: Hundert Elefanten laufen mit, geschmückt mit bestickten und beleuchteten Samtgewändern. Die Tänzer, Fackelträger, Akrobaten und Musikanten tragen Gewänder, wie sie schon vor Tausenden von Jahren getragen wurden. Ihre Instrumente und Tanzstile sind von ebenso alter Tradition. Auch wenn die Prozession hinduistische Wurzeln hat, steht besonders die Ehrerbietung gegenüber der berühmten Buddha-Reliquie während der Festtage im Mittelpunkt: Es ist Buddhas Zahn, der in Kandy aufbewahrt wird und der nur einmal im Jahr, in zehn aufeinanderfolgenden Nächten, auf dem Rücken eines Elefanten durch Kandy getragen wird. Die Dokumentation beginnt 14 Tage vor dem großen Ereignis, mit einem Ritual, das noch kein Tourist gesehen hat. Es findet mitten im Urwald statt, streng nach den Statuten, die vor mehr als tausend Jahren festgelegt wurden. Der Film begleitet Menschen, die die Prozession mit vorbereiten und durchführen, etwa den Tempelvorsteher, der für die Rituale um die Zahn-Reliquie verantwortlich ist, einen Tanzlehrer, der seine Truppe intensiv auf die Prozession vorbereitet, eine Feuerwerkergruppe, die ihre Feuerräder noch selbst herstellt, und einen Mahut, der bangend die Entscheidung abwarten muss, ob seine Elefantenkuh mitlaufen darf.
10:30
Der Architekt Auguste Perret hatte immer davon geträumt, Le Havre einmal mit einem der großen Ocean Liner zu verlassen, den Hafen hinter sich lassen, die Stadt, Frankreich, den Kontinent. Viele Träume haben hier begonnen, die der Auswanderer nach Amerika, der Kaffee- und Baumwollhändler, der Fischer und Marine Soldaten, der Franzosen und Engländer, die sich hier am Kanal dicht gegenüber liegen. Am 5. September 1944 sind alle Träume erst einmal vorbei. England vernichtet die deutschen Besatzer, die seit 1940 die Stadt Le Havre mit 40.000 Mann zum größten Kriegshafen am Atlantik ausgebaut hatten. In wenigen Stunden sterben mehr als 5000 Menschen und 12.500 Gebäude verschwinden im Bombenhagel - die Hälfte der Stadt. 80.000 Menschen verlieren über Nacht ihre Heimat.Die französische Regierung reagiert mit einem radikalen Plan. 1945 beauftragt sie den Architekten Auguste Perret mit einem Masterplan, Le Havre schnellstens wieder aufzubauen. Auf 130 Hektar soll Wohnraum für 60.000 Menschen entstehen, eine Stadtverwaltung, Schulen, Kirchen, Hafenanlagen, Gewerbegebiete und eine repräsentative Infrastruktur - eine komplett neue Stadt. Angesichts des riesigen Schutthaufens und in Ermangelung von Baumaterialien macht Auguste Perret aus der Not eine Tugend und verarbeitet den Schutt zu einzigartigen Betonvariationen: Zermahlen, nach Farben und Strukturen getrennt, mitunter wieder eingefärbt, vermischt mit feinen Glassplittern oder Kieselsteinen entstehen Betonoberflächen, die nahezu malerische Oberflächen zeigen. Grob oder fein, gefärbt, gewachst, modelliert, mit Ornamenten, griechischen Säulenzitaten oder französischen, klassizistischen Elementen versehen - Auguste Perret schafft etwas völlig Neues. "Mein Beton ist schöner als Stein, dessen Schönheit die edelsten Baumaterialien übertrifft." Menschenwürdig soll die neue Stadt werden, offen, luftig, hell. Licht, Luft, Strom und fließend Wasser für alle. Sozial und Modern im Geiste Le Corbusiers. Auguste Perret, der 1954 stirbt, hat sein Gesamtkunstwerk nicht mehr vollendet erleben können. Und die Diskussionen, die seine radikale Architektur von Le Havre hervorrief: "Die Stadt hat keine Seele mehr" - riefen die Kritiker und sprachen von einer zweiten Zerstörung. Auguste Perret blieb in seiner Überzeugung immer fest wie Beton: "Der hat seine eigene Poesie".
10:45
Durch die Gemälde von Claude Monet wurden die steil aufragenden Felstore von Étretat weltberühmt. Die Stadtlandschaft ist wie ein Amphitheater zum Strand geöffnet, mit prächtigen Villen auf den Logenplätzen, unten das Fischerviertel. Es ist paradox: an dem von Künstlern und geschäftstüchtigen Gastronomen seit dem 19. Jahrhundert gepflegten Mythos droht der zauberhafte 1000-Seelen-Ort Étretat fast zu ersticken, denn es sind heute mehr als eine Million Touristen jährlich, die die Strandpromenade bevölkern, auf die bröckelnden Klippen kraxeln, um ihre Selfie-Videos zu machen.
11:40
Die leuchtend-schwebende Ouvertüre über William Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" ist ein Geniestreich des damals erst siebzehnjährigen Felix Mendelssohn. Chefdirigent Alain Altinoglu präsentiert das Werk zusammen mit Auszügen aus der Schauspielmusik, die Felix Mendelssohn 17 Jahre später zu seiner Ouvertüre hinzukomponierte.
12:20
Die junge Polizeibeamtin Sophie Maibach (Anke Retzlaff) kommt durch ein deutsch-spanisches Austauschprogramm nach Teneriffa. Als die passionierte Surferin auf der Kanareninsel landet, geht es jedoch zunächst nicht an die traumhaften Sandstrände. Ihr Partner Álvaro Krupp Casado (Félix Herzog) holt Sophie vom Flughafen ab, um die Neue dem bereits wartenden Team der Polícia National vorzustellen: Sie soll vor allem helfen, wenn es um deutschsprachige Bewohner oder Gäste geht. Tine Bornholm (Eva-Maria Grein von Friedl) behauptet, ihr Verlobter Manuel (Leander Vyvey) habe versucht, sie zu töten. Schon bald kommen jedoch Zweifel an ihrem Erinnerungsvermögen auf und Sophie erkennt, was hinter den Anschuldigungen steckt. Als Sophie in einer anderen Sache ein Fahrerflucht-Geständnis aufnimmt, verliert die Beamtin plötzlich ihre Professionalität. Denn: Ihr Vater ist vor fünf Jahren als Unfallopfer ums Leben gekommen - und zwar auf Teneriffa! Diesen ungelösten Fall, dessen Verjährung kurz bevorsteht, möchte Sophie im Alleingang aufklären. Erst wenn sie ihre Zielperson, eine Strandbar-Betreiberin (Lana Cooper) überführt hat, will Sophie ihr neues Leben beginnen ...
13:50
Seit über 20 Jahren präsentiert Gastgeber Stefan Mross mit guter Laune Gäste aus der Schlagerszene, viele Überraschungen sowie spannende Geschichten. Der beliebte Moderator und Musiker unterhält die Zuschauerinnen und Zuschauer am "Sonntagvormittag mit Herz" mit u. a. der Star-Küche, Holzwurm Willi, talentierten Sängern und Sängerinnen in der Sommerhitparade sowie jungen Talenten am roten Mikrofon.
15:45
Christen, Muslime und Juden finden am Flughafen Frankfurt Gebetsräume. Der Flughafen Frankfurt ist die größte Kirchengemeinde Deutschlands. Eine Herausforderung für Flughafenpfarrerin Bettina Klünemann. Sie ist für zwei Kapellen mit verantwortlich. Die 55-jährige hat Psychologie studiert, war Pfarrerin an der Mainzer Christuskirche und seit 2015 stellvertretende Dekanin in Mainz. Seit einem Jahr ist sie nun am Flughafen. Dort kümmert sie sich um gestrandete Passagiere, traut Fluggäste und Mitarbeiter, erteilt den Reisesegen, tauft und tröstet. Das Filmteam hat Pfarrerin Bettina Klünemann ein Jahr lang am Airport begleitet, auch mitten in der Corona-Krise. Außerdem zu sehen ist der Abriss der Start- und Landebahn. Die 20 Jahre alte Piste im Süden muss erneuert werden. Für Projektleiter Axel Konrad eines seiner größten Bauprojekte am Flughafen. Vier Kilometer lang ist seine Baustelle. 100.000 Tonnen Sand und Geröll müssen bewegt werden, in nur 14 Tagen. Eine wahre Materialschlacht mit 600 Mitarbeitern.
16:30
"Die Ratgeber" ist ein multithematisches Ratgeber-Magazin rund um die Themen Verbraucher, Gesundheit, Ernährung, Reise, Haus und Garten und mit Ausflugs- und Freizeit-Tipps. "Die Ratgeber" fragen nach, welche Produkte und Dienstleistungen etwas taugen, wie der Verbraucher Geld spart und zu seinem Recht kommt. Außerdem gibt es jede Menge Tipps, die den Alltag einfacher machen. Im wöchentlichen Wechsel moderieren Anne Brüning und Daniel Johé die werktägliche Live-Sendung.
17:00
Wasser scheint eine völlig unspektakuläre Flüssigkeit zu sein: Farblos, geruchlos, geschmacklos - und im Überfluss vorhanden. Und ohne Wasser gäbe es kein Leben: der Mensch besteht zu 70 Prozent daraus. Wasser treibt den Kreislauf aus Wolken, Regen und Flüssen an und sorgt dafür, dass Pflanzen und Tiere auch in der Sommerhitze nicht vertrocknen. Was macht diese Substanz so einzigartig? Klar ist: Wasser besitzt ziemlich seltsame Eigenschaften, die bis heute teilweise nicht richtig verstanden sind. Es hat eine unglaublich hohe Zahl an Anomalien, die bei anderen Flüssigkeiten nicht auftreten. Eine davon ist zum Beispiel, dass gefrorenes Wasser oben schwimmt - man kennt das von Eiswürfeln im kühlen Sommerdrink. Dabei ist jeder Tropfen Wasser älter als die Erde selbst. Was ist es, das diese Substanz zum Motor des Lebens macht? In der zweiten Folge der Sommerserie taucht "Quarks" ein in verborgene Wasserwelten. Zusammen mit Forschenden testen wir, ob Leitungswasser aus Trinkflaschen oder Wassersprudlern wirklich nur erfrischend ist, oder ob sich hier krankmachende Bakterien vermehren können. Quarks zeigt die geheimnisvolle und empfindliche Welt im Grundwasser, in der sich urtümliche Lebewesen tummeln, die eine wichtige Funktion für uns alle erfüllen. Und wir tauchen ab in die gewaltigen Kelpwälder vor Südafrikas Küste, die nicht nur mehr CO2 speichern als Wälder an Land, sondern auch unsere Ernährung der Zukunft bereichern könnten.
17:45
Alle suchen nach der großen Liebe. Doch viele übersehen dabei vielleicht die Freundschaft. Die Wissenschaft zeigt: Freundschaft ist eine außerordentliche Kraft. Sie formt unsere Identität, stärkt das Wohlbefinden und hat sogar das Potential, das Leben zu verlängern. Doch was entscheidet darüber, mit wem man sich befreundet? Warum werden Freunde gerade in der Pubertät regelrecht zu Magneten? Und hat die Freundschaft in Zeiten zunehmender Einsamkeit und Digitalisierung überhaupt eine Chance oder ist gerade sie der Kit, der zusammenhält?
18:30
Boulevard, News und Lifestyle am Sonntag
19:00
Die Gießener Freunde Duci und Linh haben sich auf eine Reise durch halb Deutschland begeben, um Inspirationen für ihre eigene Restauranteröffnung zu sammeln. Mit viel Engagement renovieren sie ein leerstehendes Lokal in der Innenstadt und präsentieren im "Shiburi" alles, was sie selber an der modernen japanischen Küche lieben: Aufwendige Saucen, Dips und Marinaden für ihre Fisch, Fleisch und Geflügelkreationen. Die Gäste erwarten im ersten japanischen Restaurant Gießens außergewöhnliche Gerichte, die weit über Sushi, Sashimi und Miso hinausgehen.
19:30
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
19:58
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Dieter Hallervorden - eine der letzten Ikonen der deutschen Showkultur wird am 5. September 2025 90 Jahre alt. Ein Leben zwischen Lachsalven und Tränen, zwischen Skandal und Applaus. Der Mann hinter "Nonstop Nonsens", hinter Kinofilmen wie "Didi - Der Doppelgänger", hinter einem Lebenswerk, das Millionen zum Lachen bringt - und der als Schauspieler in Filmen wie "Honig im Kopf" zu Tränen rührt. Er ist zugleich einer der streitbarsten, unbequemsten und widersprüchlichsten Künstler Deutschlands. Der Film öffnet Türen, die bisher verschlossen waren: Seine Künstlergarderobe. Sein Berliner Zuhause. Seine legendäre Privatinsel in der Bretagne. Er begleitet Hallervorden bei Proben, auf Reisen, vor Auftritten - und fängt Momente ein, in denen selbst einer wie er nicht mehr ausweichen kann. Zum ersten Mal kommt seine Familie ausführlich zu Wort - direkt, ehrlich, zutiefst persönlich. Nathalie Hallervorden - die gemeinsame Tochter mit Rotraud Schindler und sein deutlich jüngerer Sohn Johannes bringen uns den Familienvater Hallervorden näher, dessen Werte und Überzeugungen nicht immer mit denen ihrer eigenen Generation kompatibel sind. Der Dokumentarfilm "Hallervorden - Didi gegen den Rest der Welt" zeigt Hallervorden auch an den großen Wendepunkten seines bewegten Lebens: Von der Kindheit in Dessau über die dramatische Flucht aus der DDR - samt dem nie ausgeführten Plan, den Regimeführer Walter Ulbricht zu ermorden. Der Film gräbt tief in den Archiven: 70 Jahre deutsche Showgeschichte werden lebendig. Private Aufnahmen und TV-Schätze, die seit Jahrzehnten niemand mehr gesehen hat. Sketche, Songs, Filme, Interviews, die ganze Generationen geprägt haben.
21:45
Dietrich Faber presents Hessens Antwort auf Johnny Cash: Manni Kreutzer & The Overhesse live - "Lonesomer Wolf". Manni Kreutzer, Dietrich Fabers Kultfigur aus seinen Büchern und Shows, macht Ernst: Voller hessischem Charme, mit Witz, Groove und lockerer Hüfte präsentiert er, begleitetet von seiner fabelhaften Band "The Overhesse", knackige, melodische Akustik-Songs - irgendwo angesiedelt in der Prärie zwischen Country, Folk und Comedy. Mittelhessens Dixie Chick Manni Kreutzer rast durch's Gras, raggert und baggert, kennt keinen Schmerz, ist Grillschwenker, Kosmoprolet und Schnäppchenjägersmann und bleibt am Ende doch ein "Lonesomer Wolf".
22:15
Quizmaster Jörg Bombach begrüßt vier hessische Kandidaten, die ihr Wissen rund ums Hessenland unter Beweis stellen müssen. Die Fragekategorien sind hessische Politik, Wirtschaft, Klatsch und Leute, Geschichte und vor allem Mundart. Zu gewinnen gibt es eine Traumreise in ferne Länder.
23:00
Comedy-Quiz rund um Menschenkenntnis präsentiert von Roberto Cappelluti strassenstars: Martin (Frankfurt), Waldtraud (Kaichen), Lars (Heidelberg)
23:30
Comedy-Quiz rund um Menschenkenntnis zum Mitraten mit Roberto Cappelluti strassenstars: Monika (Kassel), Sascha (Frankfurt), Uschi (Gießen)