04:00
Ross trifft erneut auf Emily Turton, die sich an der Küste von Nord-Devon auf einen Tauchgang zum Wrack des gesunkenen Dampfschiffs Iona II vorbereitet. Das Schiff war auf dem Weg nach Amerika, als es mit einer geheimnisvollen Ladung an Bord sank, die die Eigner mit großem Aufwand und hohen Kosten zu bergen versuchten. Ross hofft, dass er bei seinem Tauchgang herausfindet, was sie so dringend zurückhaben wollten, aber die Lichtverhältnisse beim Wrack sind schlecht, und trotz Ross' speziellem Nachttauchtraining weigert sich das unglaubliche versunkene Schiff, seine Geheimnisse preiszugeben.
04:45
In Portsmouth erfährt Ross mehr über seinen seefahrenden Urgroßvater Arthur "Pop" Chalmers. Ross findet heraus, dass Pop in der Handelsmarine diente und im Ersten und Zweiten Weltkrieg dreimal Schiffbruch erlitt und überlebte. Um mehr zu erfahren, trifft Ross sich in Plymouth mit der Meeresarchäologin Mallory Haas, um an einem Schiffswrack der Handelsmarine aus dem Zweiten Weltkrieg zu tauchen, das sie gerade untersucht. Die "James Eagan Layne" wurde mit ihrer gesamten geheimen Ladung an Bord torpediert, und Ross und Mallory wollen versuchen, einen Teil davon zu bergen.
05:30
Der Bundesstaat Washington hat die höchste Pro-Kopf-Rate an UFO-Sichtungen in den USA. Bei so vielen ungewöhnlichen Sichtungen richten die Ermittler ihre Kameras in den Himmel, um zu sehen, ob auch sie die Flugbahn von etwas Unbekanntem einfangen können.
06:20
Eine seltsame Formation wird am Himmel über den Vororten von Tinley Park, Illinois, gesehen. Die Lichter kehren fast auf den Tag genau im folgenden Jahr ein zweites Mal zurück. Es handelt sich dabei um einige der am besten belegten Sichtungen in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
07:10
Im Jahr 2018 wurde Alaska von einem starken Erdbeben erschüttert, das zu einer Tsunami- Gefahr führte. Obwohl der Tsunami nie eintrat, war eine bemerkenswerte Folge des Bebens die dramatische Zunahme von UFOs, die am Himmel beobachtet wurden.
08:00
Sedona ist seit Jahrhunderten ein heiliger Ort und bekannt für seine ungewöhnlichen Vorkommnisse. Bei all den Aktivitäten, die hier aufgezeichnet wurden, scheint es, als könnte die rote Wüste auch als intergalaktischer Flughafen dienen. Aber was zieht die UFOs an diesen Ort?
08:50
Mit Hunderten von verlassenen Waldstädten inmitten ausgedehnter Wildnis mangelt es nicht an Legenden über die Pine Barrens. Im Laufe der Jahrzehnte wurden dort mehrere tote Außerirdischen gemeldet. Könnten die UFOs auf der Suche nach ihren eigenen Leuten zurückkehren?
09:40
Mehr als 300 UFO-Sichtungen pro Jahr beunruhigen die Bewohner des Falkirk-Dreiecks, die von seltsamen Vorkommnissen betroffen sind. Von Berichten über Entführungen bis hin zu unerklärlichen Interferenzen auf dem Flughafenradar.
10:30
In der Archuleta Mesa geht es sehr seltsam zu. Und das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es Gerüchte über eine unterirdische Alien-Basis gibt. Könnte die Area 51, die sich in unmittelbarer Nähe von Roswell befindet, von Anfang an ein ausgeklügeltes Täuschungsmanöver gewesen sein?
11:20
Jüngste Aufzeichnungen zeigen, dass Kalifornien die meisten UFO-Sichtungen aller US-Bundesstaaten aufweist. Was könnte der Grund für die häufigen und langen Aufenthalte sein? Manche vermuten, dass eine außerirdische Zivilisation uns beobachtet, in der Hoffnung, sich vor uns zu schützen.
12:15
Die gewaltigen tektonischen Kräfte erschaffen in Afrika eine einzigartige Landschaft: das Great East African Rift Valley. Die natürlichen Bedingungen Ostafrikas werden zur Wiege der Menschheit und zum Startpunkt ihrer langen Reise: Von hier aus ziehen die Menschen los, um nach und nach andere Kontinente zu besiedeln. Der afrikanische Kontinent erstreckt sich über sehr viele Breitengrade und äußerst vielfältige Naturlandschaften und Klimazonen. Seine so unterschiedlichen Regionen und Bedingungen erfordern immer wieder andersartige Anpassungsstrategien und das Erlernen neuer Kulturtechniken.
13:10
In Asien befindet sich der kälteste Ort, die seismisch heißeste Region und die höchsten Gebirge des Planeten. Die Geschichte des Superkontinents Asien beginnt vor 55 Millionen Jahren, als eine Kontinentalkollision den indischen Subkontinent unter Eurasien schiebt und den Himalaja auffaltet. Dieses gewaltige Hochland bildet eine natürliche Barriere für Regenwolken und teilt Asien in zwei sehr unterschiedliche Teile: einen regnerischen und fruchtbaren Süden und einen trockenen und kalten Norden. Kein anderer Kontinent hat die Ideen vom Zusammenleben der Menschen so geprägt wie Asien.
14:05
Vor 50 Millionen Jahren bricht der bislang letzte Kontinent auseinander: Australien und die Antarktis entstehen. Die Antarktis vereist und Australien driftet nach Norden, wo es zum trockensten Kontinent der Erde wird. Kein anderer Kontinent ist so weit von allem anderen entfernt wie Australien und Ozeanien. Die Abgeschiedenheit lässt einzigartige Tierarten und paradiesische Besonderheiten ohne Fremdeinfluss entstehen und eine der ältesten Kulturen der Welt überleben. Doch gerade diese natürliche Vielfalt zieht die Europäer an den Pazifik und verändert die Inseln für immer.
15:00
Europa hat dank des Golfstroms ein außergewöhnlich günstiges Klima. Der fruchtbare Lössboden ermöglicht eine getreidebasierte Landwirtschaft. Die zerklüftete Mittelmeerküste prädestiniert für Besiedlung und Schifffahrt. Schon in der Antike wird der Mittelmeerraum zum Umschlagplatz für Waren und vor allem Ideen, die Europa bis heute prägen. Den engen Raum auf dem Kontinent teilen sich mehr Länder als irgendwo sonst auf der Welt _ das fördert Wettbewerb und Innovation. In der Neuzeit wird Europa dank Schätzen aus dem Untergrund zum Kontinent des Fortschritts.
15:55
Die natürlichen Bedingungen bestimmen in Nordamerika seit jeher Leben und Kultur seiner Bewohner. Der polare Norden bildet die Wiege der nordamerikanischen Zivilisationen. Dort sind die Bedingungen so hart, dass sich nur eine kleine Inuit-Bevölkerung behaupten kann. Die Landschaft und das Leben im Süden sind von Vulkanen geprägt. Es ist die Region, in der die zweite Einwanderungswelle eine indigene amerikanische Zivilisation schafft. Es ist jedoch vor allem der Gunstraum zwischen Appalachen und Rocky Mountains, der es den USA ermöglicht, in kürzester Zeit wirtschaftlich an die Weltspitze aufzusteigen.
16:50
Südamerika war lange nicht mit anderen Landmassen verbunden. Seine Natur hat sich in Jahrmillionen der Isolation entwickelt. Nach der Entstehung der mittelamerikanischen Landbrücke wanderten erst Tiere ein, später folgen die Menschen. In den Anden entstehen die ersten Hochkulturen. Das Erbe der Inka-Kultur prägt die Region bis heute. Südamerika ist reich an natürlichen Ressourcen. Das weckt seit Jahrhunderten Begehrlichkeiten _ zunächst von europäischen Eindringlingen, heute von internationalen Konzernen und Investoren. Auf der anderen Seite der Anden bestimmt der Amazonas Regenwald den Kontinent.
17:45
Die Frage, woraus die Welt besteht, fasziniert die Menschen seit jeher. In der Antike ging man von vier Elementen aus: Feuer, Wasser, Erde und Luft. 118 Elemente führt das Periodensystem, das der Russe Dimitrij Iwanowitsch Mendelejew 1869 der Öffentlichkeit präsentierte, heute auf. Es ist nicht weniger als die Ordnung der Welt, die in Spalten und Gruppen nach der Kernladung und den chemischen Eigenschaften der Elemente aufgegliedert ist. Ende des 19. Jahrhunderts begann Marie Curie die Lücken des Periodensystems zu füllen. Sie entdeckte die Elemente Radium und Polonium.
18:35
Chemie ist auch die Kunst, mit den Bausteinen dieser Welt ganz neue Stoffe zu erschaffen. Dank ihr lassen sich Elemente und Moleküle zusammenführen, die ohne Labortechnik gar nicht zueinanderfinden würden. Ob das, was da geschaffen wird, gut oder schlecht für unseren Planeten ist, das hat der Mensch letztlich selbst in der Hand. Im 20. Jahrhundert mischten Chemiker Hunderte von Stoffen zusammen. Synthetische Medikamente entstanden, die den Durchbruch im Kampf gegen unzählige Krankheiten brachten. Und sie entwickelten erste Kunststoffe, mit denen das Zeitalter des Plastiks begann.
19:25
Wir wissen heute unglaublich viel darüber, wie die molekularen Maschinen im menschlichen Körper funktionieren. Doch wie ist das alles entstanden? Die Elemente des Lebens finden sich überall im Universum. Alles, was auf der Erde existiert, stammt aus Sternenstaub. Welche Kette von Zufällen aber hat dazu geführt, dass sich ausgerechnet hier aus chemischen Bausteinen Leben entwickeln konnte? Ein interdisziplinäres Team von Forschenden ist jetzt dabei, den Ursprung des Lebens im Labor zu entschlüsseln _ mit erstaunlichen Ergebnissen.
20:15
Alice Roberts setzt ihre Gralssuche fort und untersucht die Verbindung zwischen Artusrittern und den geheimnisvollen Tempelrittern. In der Krypta von Oxford Castle verfolgt sie die Wurzeln der Artuslegenden, bevor sie in Caerleon walisische Mythen über heilige Gefäße und Zauberkessel erkundet. In Glastonbury reflektiert sie die Kraft des Artus Mythos und reist weiter zur Temple Church in London, wo sie Theorien über Templer und den Gral prüft. In dem kleinen Ort Templecombe in Somerset entdeckt sie schließlich ein rätselhaftes Bild, das den Deckel einer Reliquienbox darstellen könnte.
21:05
Von den Wäldern Nordamerikas bis zu den Bergen des Himalaja sollen fabelhafte Wesen leben. Bigfoot und Yeti sind nur einige ihrer Namen. Seit jeher inspirieren die Kreaturen Filme und Geschichten und faszinieren Wissenschaft und Abenteuersuchende. Hobbyforscher wie Matt Pruitt und Michael Mayes sind sich sicher: Ein großes Affenwesen, auf das die Beschreibung des Bigfoot passt, existiert tatsächlich. Auch Wissenschaftler wie Jeff Meldrum, Professor für Anthropologie, wollen beweisen, dass es die sogenannten Kryptiden wirklich gibt. Unter Skeptikern gilt eine andere Theorie als wahrscheinlich: Bären.
21:55
Nachdem er lange in Vergessenheit geraten war, feiert der Zombie heute sein popkulturelles Comeback. Doch die Ursprünge des Mythos reichen weit in die Vergangenheit zurück. Seit Jahrzehnten sorgen Berichte aus Haiti für Schlagzeilen, in denen von wiedererweckten Toten die Rede ist. Der Anthropologe Philippe Charlier erforscht mit dem Soziologen Laënnec Hurbon, welche Rolle der Zombie in der haitianischen Gesellschaft innehat. Ein Experiment soll zeigen, ob an den Geschichten über das sagenumwobene "Zombie-Gift" etwas dran ist. Ein Wirkstoff, von dem man sagt, er hole die Toten ins Leben zurück.
22:45
Jonathan Ross besucht die Isle of Skye und das schottische Hochland, um sich über die dortigen Mythen und Legenden zu informieren. Zunächst trifft er den Autor Neil Gaiman, der erzählt, wie die Insel von Mythen und Legenden durchdrungen ist und eine Quelle der Inspiration darstellt. Jonathan besucht Dunscaith Castle, das die Heimat einer der legendären Kriegerköniginnen von Skye, Scathach, war. Auf dem Festland trifft Jonathan einen traditionellen gälischen Geschichtenerzähler, der ihm von Kelpies erzählt _ mythischen Wasserpferden, die die Seen bevölkern und Reisende ins nasse Verderben locken.
23:35
Jonathan Ross beginnt seine Reise durch den Südwesten Englands auf der Burg Tintagel, wo der Legende nach König Artus gezeugt wurde. Unterhalb der Burg wagt sich Jonathan in Merlins Höhle, wo er Michelle, die "Wyse Hexe von Cornwall", trifft und mit ihr ein Ritual zu Ehren der Elemente durchführt, bevor er nach Slaughterbridge fährt, dem Ort von König Arthurs letzter Schlacht und einem verblüffend beschrifteten Stein _ ein weiterer möglicher Beweis dafür, dass König Artus wirklich existiert haben könnte. Beim Durchqueren von Bodmin Moor erfährt Jonathan etwas über die Bestie von Bodmin.