14:55
Vor einem halben Jahr ist Susanne (Steffi Kühnert) von ihrem Mann sitzen gelassen worden. Für sie nicht nur ein emotionales, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. Ohne ihren Peter auszugehen, Freunde zu besuchen - undenkbar! Also leugnet Susanne, verlassen worden zu sein. Einzig ihre beste Freundin Maria (Johanna Gastdorf) weiß über Susannes nun gar nicht mehr so neuen Single-Status Bescheid. Ihrer Chefin Andrea (Katharina Marie Schubert) und den Kollegen spielt Susanne unbeirrt die glückliche Ehefrau vor. Eine Lüge zieht die nächste nach sich, und in diesem halben Jahr hat sich Susanne so verstrickt, dass sie nur noch zur Arbeit und zu ihrem geliebten Synchron-Wasserballett geht. Ansonsten igelt sie sich ein. Doch dann ziehen neue Nachbarn ein: die junge alleinerziehende Mutter Kim (Zoë Valks) und ihre siebenjährige Tochter Saphir (Theodora Tetzlaff) sowie deren riesenhafter Hund Frau Hirschberger. Alle einfach unmöglich. Kim unreif und verantwortungslos, Saphir frech, der Hund ein sabberndes Monster. Für Susanne, die nur ihre Ruhe will, eine wahre Plage - und eine große Chance!
16:25
Ludwig van Beethoven, dessen Geburtstag sich 2020 zum 250. Mal jährte, zählt zu den herausragenden Komponisten der Musikgeschichte. Seine Ode 'An die Freude' ist die Hymne der Europäischen Union. Hinter seinen Mythos blickt der aufwendig inszenierte, fiktionale Spielfilm 'Louis van Beethoven', der sich auf drei Lebensabschnitte fokussiert. Der Jungpianist Colin Pütz spielt das Wunderkind der Bonner Kindheitstage, Anselm Bresgott den rebellischen, jugendlichen Beethoven und Tobias Moretti das vereinsamte und taube Genie am Ende seines Lebens. Kunstvoll bettet Niki Stein als Autor und Regisseur biografische Episoden des Künstlers in den historischen Kontext ein, der durch das Gedankengut der Aufklärung und die gesellschaftlichen Umwälzungen der Französischen Revolution geprägt worden war.
18:25
Miss Marple macht Urlaub auf Barbados, den ihr großzügiger Neffe ihr ermöglicht. Stets wachsam, verbringt sie ihren ersten Tag im Golden Palm Hotel und macht sich ein Bild von den anderen Gästen: den Hotelbesitzern Tim und Molly Kendal, Edward und Evelyn Hillingdon, die zusammen mit Greg und Lucky Dyson ihre Zeit mit botanischen Expeditionen verbringen. Außerdem der exzentrische Millionär Jason Rafiel, seine Sekretärin Esther Walters und sein Diener Jackson. Und schließlich ist da noch Major Palgrave, der Langweiler des Hotels, dessen Fundus an endlosen Geschichten ihn zum Gespött der anderen Gäste macht. Er erzählt Miss Marple eine Geschichte über einen seltsamen Zufall. Gerade als er ihr ein erstaunliches Foto zeigen will, schweift die Aufmerksamkeit des Majors ab. Er bringt die Geschichte nie zu Ende - der Major wird tot auf dem Boden seiner Hütte gefunden. Alle außer Miss Marple nehmen an, dass er eines natürlichen Todes gestorben ist. Aber bei so vielen merkwürdigen und wunderbaren Gestalten im Hotel scheint es selbst für Miss Marple schwierig zu sein, die örtliche Polizei auf den richtigen Weg zu bringen. Und als weitere Morde folgen, weiß sie, dass sie den Fall unbedingt lösen muss.
20:15
Live aus dem Museumsquartier in Wien meldet sich SWR3-Moderator und ESC-Experte Constantin Zöller. In seiner Show stellt er gemeinsam mit den ESC-Expert:innen Carolin Worbs und Miguel Robitzky die Acts des 2. Halbfinals vor, ordnet sie ein und bringt das Publikum für die nachfolgende Halbfinalshow auf Temperatur - Ansteckende ESC-Stimmung ist garantiert!
21:00
Der Eurovision Song Contest feiert 70-jähriges Jubiläum und die Welt ist zu Gast in Wien, mitten im Herzen Europas. Diese besondere Ausgabe kommt live aus der Wiener Stadthalle und verspricht ein spektakuläres Show-Erlebnis. Eingängige Songs, aufwendige Inszenierungen, imposante Bühnenbilder sowie extravagante Outfits und jede Menge Glamour sind garantiert. Im zweiten Halbfinale können sich weitere zehn Länder für das Finale qualifizieren. Die Teilnehmer der Big4-Länder Frankreich und Großbritannien sowie das Gastgeberland Österreich treten außer Konkurrenz auf, sie sind für das Finale gesetzt. Deutschland ist im zweiten Halbfinale nicht stimmberechtigt. Startreihenfolge: 01. Bulgarien: DARA - 'Bangaranga' 02. Aserbaidschan: JIVA - 'Just Go' 03. Rumänien: Alexandra C?pit?nescu - 'Choke Me' 04. Luxemburg: Eva Marija - 'Mother Nature' 05. Tschechien: Daniel Žižka - 'CROSSROADS' Frankreich: Monroe - 'Regarde!' (außer Konkurrenz) 06. Armenien: SIMÓN - 'Paloma Rumba' 07. Schweiz: Veronica Fusaro - 'Alice' 08. Zypern: Antigoni - 'JALLA' Österreich: Cosmó - 'Tanzschein' (außer Konkurrenz) 09. Lettland: Atvara - '?n?' 10. Dänemark: Søren Torpegaard Lund - 'Før Vi Går Hjem' 11. Australien: Delta Goodrem - 'Eclipse' 12. Ukraine: LELÉKA - 'Ridnym' Großbritannien: LOOK MUM NO COMPUTER - Eins, Zwei, Drei (außer Konkurrenz) 13. Albanien: Alis - 'Nân' 14. Malta: AIDAN - 'Bella' 15. Norwegen: JONAS LOVV - 'YA YA YA'
23:30
Schrille Kostüme, verrückte Performances oder eigenwillige Texte - der deutsche Vorentscheid zum Eurovision Song Contest sorgt traditionell immer wieder für trashige Überraschungen. 2023 brachte der Ballermann-König Ikke Hüftgold mit seinem Song 'Lied mit gutem Text' die Fangemeinde in Feierstimmung, verpasste aber dennoch sein Ticket nach Liverpool. Bereits 1979 rockte die Band Dschinghis Khan mit mongolischen Kostümen und einer temperamentvollen Tanzeinlage den Vorentscheid und schaffte es sogar mit dem von Ralph Siegel produzierten Song bis auf Platz 4 beim damaligen Grand Prix. Bis heute ist der gleichnamige Song ein Party-Kracher. Nicht ganz so erfolgreich, dafür unvergessen war der Auftritt des verstorbenen Modedesigners Rudolph (Mosi) Moshammer zusammen mit der Band Münchner Zwietracht. Unerreichtes Vorbild in der Abteilung 'anders, schräg und schillernd' bleibt natürlich bis heute Guildo Horn. Sein von Stefan Raab produzierter Song 'Guildo hat Euch lieb', sein Outfit und seine Show revolutionierten die deutsche ESC-Challenge und selbst beim internationalen Wettbewerb landete er auf Platz 7. Nicht immer waren in der Vergangenheit die Jury und das Publikum einer Meinung: Die bayrische Kultband LaBrassBanda schaffte es 2013 im Zuschauer-Voting sogar auf Platz 1, wurde jedoch durch die Jury auf den zweiten Platz verbannt, die Fans waren sauer. Laut und elektronisch wurde es dann mit Scooter, H. P. Baxxter verlor aber am Ende doch gegen Max Mutzke.