04:40
Sturmschäden, Überschwemmungen, Stromausfälle: 2021 richtet Hurrikan Ida in mehreren Bundesstaaten der USA ein Bild der Zerstörung an. Am 29. August trifft der tropische Wirbelsturm bei Port Fourchon, in Louisiana, auf Land - mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h. New Orleans und angrenzende Gebiete werden schwer getroffen. Es gehen sintflutartige Regenfälle nieder. Von der Golfküste zieht Ida weiter, über Mississippi, West Virginia und Pennsylvania bis nach New York. Reporter:innen, Handy- und Überwachungskameras haben die ganze Zerstörungskraft des Kategorie-4-Hurrikans dokumentiert.
05:35
Sanitäter kümmern sich in Block 22 um einen weiblichen Fan. Die Frau ist stark alkoholisiert und wirkt orientierungslos. In diesem Zustand stellt sie ein Sicherheitsrisiko dar. Darum wird sie aufgefordert, die Arena zu verlassen. Das gefällt der Lady überhaupt nicht. In Block 133 wurde eine Stadionbesucherin angepöbelt. Auch in diesem Fall greifen die Sicherheitskräfte ein. Und ein Fan ist auf seinem Sitz eingeschlafen. Als Ordner ihn wecken, reagiert der Mann aggressiv und wird gegenüber den Security-Mitarbeitern handgreiflich. Deshalb landet er in der Arrestzelle.
06:20
Ein Kind hat seine Eltern verloren. Das kleine blonde Mädchen kennt seinen Nachnamen nicht und ruft nach seinem Vater. In der Arena wurde noch keine Vermisstenmeldung aufgegeben, aber die Mitarbeiter:innen in der Leitstelle setzen alle Hebel in Bewegung, um die Dreijährige wieder mit ihrem Daddy zu vereinen. In Block 118 möchte ein Fan in der Halbzeitpause des Spiels seine Freundin überraschen. Auch hier zeigt sich das Sicherheitspersonal hilfsbereit. Im Umgang mit Rowdys und Unruhestiftern treten die engagierten Männer und Frauen hingegen sehr bestimmt auf.
07:15
Wenn sich Besucher in der Arena der Cleveland Browns nicht an die geltenden Regeln halten, drohen ein Stadionverweis, Arrest oder ein möglicher Ausschluss vom Kartenkauf für zukünftige Veranstaltungen. Das gilt beispielsweise für Fans, die anstößige oder vulgäre Kleidung tragen, sowie für Anhänger, die andere Menschen beleidigen oder belästigen. Auch der Spielstand hat Einfluss auf das Geschehen. Läuft es nicht gut für das eigene Team, macht sich bei einigen Frust breit. Die Stimmung kippt und das Sicherheitspersonal muss häufiger eingreifen.
08:05
In dieser Folge sind die New York Giants zu Gast in Ohio. Und einige Football-Fans haben bereits vor dem Spiel auf dem Parkplatz ausgelassen gefeiert. Für einen Anhänger hat das unangenehme Folgen. Er ist so stark alkoholisiert, dass ihm der Einlass ins Stadion verweigert wird. Ein Besucher mit tätowierten Armen soll Bierdosen auf Jugendliche geworfen haben. Die Mitarbeiter der Leitstelle versuchen, anhand der Aufnahmen der Überwachungskameras den genauen Ablauf des Vorfalls zu klären. Und in Block 5-42 kommt es nach der Halbzeitpause zu einer Prügelei.
09:05
In der vorletzten Saison wurde Clubbesitzer Jimmy Haslam nach einer Niederlage gegen die New York Jets von einer Flasche getroffen. Ein solcher Vorfall soll sich nicht wiederholen. Deshalb beobachten fast eintausend Sicherheitskräfte beim Derby zwischen den Cleveland Browns und den Cincinnati Bengals das Geschehen. Ein Fan wird den Kickoff nicht hautnah in der Arena miterleben, denn er ist zu betrunken und wird nicht eingelassen. Die Security-Mitarbeiter erhalten zudem einen Hinweis. Im Stadion befindet sich offenbar auch ein Mann, gegen den ein Haftbefehl vorliegt.
10:10
Eine Rangelei am Aufgang: Zwischen Fans der Cleveland Browns und der Baltimore Ravens kommt es im Stadion zu Handgreiflichkeiten. Der Sicherheitsdienst trennt die Raufbolde voneinander. Aber es lässt sich nur schwer feststellen, wer die Auseinandersetzung vom Zaun gebrochen hat. Beide Lager bezichtigen sich gegenseitig der Lüge. In Block 1-0-6 kümmern sich Sanitäter um eine ohnmächtige Person. Der Mann hat sich zuvor übergeben, deshalb muss auch der Putzdienst ran. Und eine Besucherin vermisst in der Arena ihren Verlobten. Die Frau ist sichtlich aufgelöst.
11:15
Unter Alkoholeinfluss verwandeln sich friedliche Fans oft in eine wilde Meute. Deshalb achten die Sicherheitskräfte bereits beim Einlass darauf, dass stark betrunkene Anhänger:innen erst gar nicht ins Stadion gelangen. In der Leitstelle sichtet das Personal derweil die Aufnahmen der Überwachungskameras, denn ein Mann soll vor einer Toilette eine Frau begrapscht haben. Und in Block 503 vermisst eine Besucherin ihren Begleiter. Beim Spiel der Cleveland Browns gegen die Los Angeles Chargers haben Polizei, Security und Sanitäter in der Arena alle Hände voll zu tun.
12:15
Bei kalter Witterung tragen die Fans häufig mehrere Kleidungsschichten, unter denen sich leicht Gegenstände verstecken lassen. Dennoch müssen die Sicherheitskräfte bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt gewährleisten, dass niemand verbotene Gegenstände ins Stadion einschmuggelt. Wenn Schnee fällt, besteht zusätzlich Rutschgefahr, was zu Verletzungen führen kann. Und in dieser Woche sind die Pittsburgh Steelers zu Gast in Ohio. Bei Spielen gegen den Erzrivalen ist die Stimmung in der Arena aufgeheizt. Haben die Sicherheitskräfte die Situation unter Kontrolle?
13:15
Travis Kelce, der Tight End der Kansas City Chiefs, ist mit Taylor Swift liiert. Und einige Male wurde die erfolgreiche Musikerin auch schon im Football-Stadion gesichtet. Beim Auswärtsspiel in Ohio ist der Superstar zwar nicht vor Ort, aber das können ihre Fans nicht wissen. Die Sicherheitskräfte müssen in der Arena der Cleveland Browns dafür Sorge tragen, dass sich vor den Logen keine Menschentrauben bilden. Auf den Zuschauerrängen sind die Security-Mitarbeiter ebenfalls gefordert, denn einige Störenfriede ignorieren hartnäckig die Verhaltensregeln.
14:15
Betrunkene Football-Fans, die sich kaum noch auf den Beinen halten können, Vermisstenmeldungen und streitlustige Rowdys: Beim letzten Spiel der Saison sind die Polizei, Security und Sanitäter im US-Bundesstaat Ohio zwar gut beschäftigt, doch beim Aufeinandertreffen der Cleveland Browns und der Miami Dolphins ereignen sich keine kritischen Vorfälle, die nachhaltig die Sicherheit im Stadion gefährden. Aber dann entdeckt das Einsatzpersonal bei den Logen eine verdächtige Tüte - und ein Spürhund schlägt an. Hat jemand in der Arena Sprengstoff platziert?
15:15
Im September 2024 erwartete Florida die Ankunft von "Helene". Aufnahmen der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) ließen erahnen, was auf die Bewohner des US-Bundesstaates zukommen sollte. Der Hurrikan der Kategorie 4 brachte eine lebensbedrohliche Sturmflut mit sich. Doch die Menschen an der Küste hatten schon viele Unwetterwarnungen erlebt. In einigen Gegenden entschlossen sich mehr als die Hälfte der Anwohner, zu Hause auszuharren. Und wenige Tage nachdem "Helene" auf das Festland traf, wurde ein weiterer Wirbelsturm angekündigt.
16:15
Maranda Willis und ihr Freund Eddie waren wegen der Hurrikangefahr von Florida nach North Carolina gezogen. Doch auch im Inland können heftige Unwetter schwere Schäden anrichten. Und "Helene" kam 2024 zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Denn zuvor hatte es im Westen des Bundesstaates tagelang geregnet. Die Flüsse waren angeschwollen und der Wirbelsturm, der zuvor an der Ostküste der USA für Verwüstungen gesorgt hatte, verschlimmerte die Lage dramatisch. Vielen Einwohnern wurde durch Schlammlawinen und Überschwemmungen die Lebensgrundlage genommen.
17:15
Schwere Unwetter können in bewohnten Gebieten verheerende Schäden anrichten - besonders dann, wenn sich Tornados bilden. Und im US-Bundesstaat Iowa zogen gleich zwei massive Wirbelstürme über das Land. Im Mai 2024 wurden dabei Windgeschwindigkeiten von bis zu 511 Stundenkilometern gemessen. Ob Bäume oder Fahrzeuge: Die Windhosen rissen alles mit sich, was ihnen im Weg stand. Besonders schwer traf es die 2000-Einwohner-Gemeinde Greenfield. Augenzeugen, die die Zerstörung aus nächster Nähe miterlebten, berichten in dieser Folge von ihren dramatischen Erlebnissen.
18:15
Rund zwei Wochen vor Weihnachten lagen die Temperaturen 2021 in Kentucky noch bei über 20 Grad. Die ungewöhnliche Wärme begünstigte im Südosten der USA die Bildung starker Gewitterzellen. Am 10. Dezember heulten schließlich die Sirenen: Kurz nach 21 Uhr wurde in Mayfield der Ausnahmezustand ausgerufen. Ein großer, zerstörerischer Tornado hatte den Boden erreicht und steuerte auf die Innenstadt zu. Einige Menschen suchten Schutz in Tunneln und Kellern. Auch im Bezirksgefängnis spitzte sich die Lage dramatisch zu - das Gebäude hielt den Naturgewalten nicht stand.
19:15
Cameron McNeil sah am Himmel dunkle Wolken, doch er war im Dezember 2023 nicht übermäßig besorgt. Er dachte wie viele andere Menschen in Clarksville, es würde ein harmloses Gewitter aufziehen. Die Menschen in der Stadt ahnten nicht, was auf sie zukommen würde, denn es hatte keinen Unwetteralarm gegeben. Bald darauf flogen Trümmerteile durch die Luft. Ein zerstörerischer Tornado bahnte sich seinen Weg durch die Region. Die Windhose war breiter als zwei Fußballfelder. Viele Häuser wurden zerstört - und ihre Bewohner standen nach dem Sturm vor dem Nichts.
20:15
Im April 2024 fiel der Meteorologin Emily Roehler beim Prüfen der Wetterdaten im Zentrum der USA eine Sturmfront auf, entlang der sich heftige Gewitterzellen bildeten. Die Superzellen hatten das Potenzial, zahlreiche Tornados hervorzubringen. Bedroht waren die Bundesstaaten Nebraska und Iowa. Bald darauf nahm die Katastrophe ihren Lauf. Zerstörte Gebäude und umgestürzte Güterzüge: Die Windhosen hinterließen eine kilometerlange Spur der Verwüstung. Augenzeugen schildern aus erster Hand, wie sie das gewaltige Inferno aus Wind, Trümmern und Chaos erlebt haben.
21:15
Die Sonne schien und alles wirkte ganz normal. Als Kasey Lambert im Mai 2024 nach dem Essen die Küche aufräumte, ahnte sie noch nicht, was wenig später auf sie zukommen sollte. Ein Tiefdruckgebiet nahm in Texas bedrohlich an Intensität zu. Als der Tornado das Haus der Familie erreichte, suchte die junge Mutter mit ihren Kindern Schutz im Wandschrank. Aber auch dort waren sie nicht sicher. Und in Houston wanderte eine Sturmfront zur abendlichen Hauptverkehrszeit in Richtung Innenstadt. Millionen Menschen waren gerade in ihren Autos auf den Straßen unterwegs.
22:15
Experten rechneten im September 2022 damit, dass Hurrikan "Ian" in der Region um Tampa die Küste von Florida erreichen würde. Doch 24 Stunden bevor er auf das Festland traf, änderte der Tropensturm seinen Kurs. Weiter südlich war man auf ein Unwetter dieser Größenordnung nicht ausreichend vorbereitet. Viele Menschen hatten sich nicht rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Wohnmobile wurden in Fetzen gerissen und Trümmerteile flogen durch die Luft. Aber die größte Gefahr ging von einer Sturmflut aus. Auf Fort Myers Beach kam eine riesige Wasserwand zu.
23:15
Im Januar 2025 warnten Wetterexperten in Teilen Südkaliforniens vor starken Winden. Dadurch stieg auch die Gefahr von Waldbränden, da es in der Region seit acht Monaten kaum geregnet hatte. Schon ein einziger Funke konnte ausreichen, um eine verheerende Katastrophe auszulösen. Und die Meteorologen sollten mit ihren düsteren Befürchtungen Recht behalten. Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h peitschten die Flammen von den Berghängen in die Wohngebiete. Eine Tragödie bahnte sich an. Tausende Menschen versuchten verzweifelt, sich in Sicherheit zu bringen.