04:48
Dirigent Jan Latham-Koenig leitet das Flanders Symphony Orchestra mit einer Aufführung von Edvard Griegs Klavierkonzert in A-Moll, Op. 16. Der französische Pianist Pascal Amoyel tritt als Solist auf. Grieg komponierte das Werk 1868 und ließ sich dabei von der norwegischen Volksmusik inspirieren. Es ist das einzige Konzert des Komponisten. Die Uraufführung fand am 3. April 1869 in Kopenhagen, Dänemark, mit Edmund Neupert als Solist statt und wurde mit Begeisterung aufgenommen. Die norwegische Premiere folgte wenige Monate später. Diese Aufführung wurde am 21. April 2016 im Concertgebouw Brugge, Belgien, aufgezeichnet.
05:22
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
06:00
Im Alter von sieben Jahren debütierte Martha Argerich mit Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 1, ein Stück, das sie während ihrer gesamten Karriere begleiten sollte. In diesem Konzert beim Lucerne Festival spielt die gefeierte Pianistin das berühmte Werk mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung des schwedischen Dirigenten Herbert Blomstedt, der hier sein Debüt mit dem Orchester gibt. Diese Aufführung wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) in der Schweiz aufgenommen.
06:39
Der belgische Dirigent Jos van Immerseel führt Anima Eterna Brugge in einem Konzertprogramm, das dem amerikanischen Komponisten George Gershwin gewidmet ist. Das Programm beginnt mit Gershwins symphonischer Suite Catfish Row (arr. Steven D. Bowen), die auf Musik aus seiner berühmten Oper Porgy und Bess (1935) basiert. Danach folgt das bekannte Tongedicht Ein Amerikaner in Paris (1928). Anschließend tritt die Sopranistin Claron McFadden mit dem Orchester auf und präsentiert einige großartige Jazz-Songs, darunter 'The man I love' (1924-27), 'I got rhythm' (1930) und 'By Strauss' (1936). Sie präsentiert auch 'My man's gone now' und 'Summertime' aus Porgy und Bess. Das Konzert endet mit Gershwins gefeierter Rhapsody in Blue, mit Bart Van Caenegem als Solopianist. Diese Aufführung wurde am 3. März 2017 in der Concertzaal des Concertgebouw in Brugge, Belgien, aufgezeichnet.
08:14
Der japanische Geiger Naoya Nishimura und der italienische Pianist Andrea Bacchetti interpretieren Maurice Ravels Sonate für Violine und Klavier (Nr. 2) in G-Dur, M. 77. Dieses Werk wird häufig als Nr. 2 bezeichnet, da der Komponist eine frühere Sonate schrieb, die erst 38 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Die Sonate besteht aus drei Sätzen. Diese Aufführung wurde in der Munetsugu Hall in Nagoya, Japan, aufgezeichnet.
08:34
Der Dokumentarfilm "Heavenly Voices - Farinellis Vermächtnis" (2012) erzählt die Geschichte der Kastraten in der Musik. Kastraten sind, beziehungsweise waren männliche Sänger, die in jungen Jahren kastriert wurden, um ihren hohen Stimmumfang zu erhalten - eine grausame Praxis, die vor allem im 17. und 18. gebräuchlich war. Zwei Jahrhunderte lang zogen die Darbietungen der Kastraten das europäische Publikum in ihren Bann, und erfolgreiche Kastraten wie Farinelli gehörten zu den einflussreichsten und bestverdienenden Musikern ihrer Zeit. Heute werden Rollen, die ursprünglich für Kastraten geschrieben wurden, oft von Countertenören gesungen. In diesem Dokumentarfilm sprechen die Countertenöre Max Emanuel Cenčić, Philippe Jaroussky, Andreas Scholl, Franco Fagioli und Jochen Kowalski über die Opernunterhaltung im Barock. Heavenly Voices" ist ein Film von Gino Pennacchi (Buch) und Alessandro Scillitani (Regie).
09:26
Nachdem er alle 32 Ludwig van Beethoven Klaviersonaten aufgenommen hat, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. Die dritte Klaviersonate, Op. 14, auch als "Klavierkonzert ohne Orchester" von Tobias Haslinger bezeichnet, wurde 1836 komponiert und Ignaz Moscheles gewidmet. Im Jahr 1853 überarbeitete Schumann das Werk und fügte einen Scherzo als zweiten Satz hinzu. Der letzte Satz erinnert an Kreisleriana, Op. 16. Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov, aufzutreten. Seine hochgelobten Darbietungen umfassen Soloauftritte und Klavierkonzerte in vielen renommierten Konzerthallen.
09:48
Cinematic classical clips and energizing concert pieces featuring up-and-coming artists.
10:03
Betrachten Sie die kurze, grenzenlose Freude des Lebens und das drohende Gespenst des Todes in Mahlers äußerst bewegendem Liederzyklus "Das Lied von der Erde" - ein Werk, das in Größe und Umfang ebenso episch ist wie seine monumentalen Symphonien. Die Mezzosopranistin Magdalena Kožená und der Tenor Andrew Staples schließen sich Sir Simon Rattle an, um unsere erste Aufführung im Barbican seit über einem Jahr zu geben, und nehmen Sie mit auf Mahlers zutiefst persönliche Reise. Geschrieben in den letzten Jahren seines Lebens und nach dem tragischen Tod seiner Tochter ringt Mahler mit der Vergänglichkeit des Lebens; er kontrastiert Momente von Lebendigkeit und Glück mit tiefer Introspektion und Melancholie in einigen seiner schönsten symphonischen Kompositionen. Aufgenommen am 9. Mai 2021.
11:15
Der indische Dirigent Zubin Mehta wurde 1977 Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra und 1981 zum Musikdirektor auf Lebenszeit ernannt. Am 18. Juli 1996 führte das IPO unter der Leitung von Mehta erstmals die Tondichtung "Till Eulenspiegels lustige Streiche", Op. 28 von Richard Strauss auf. Als einer der weltweit führenden Interpreten der großen symphonischen Literatur, insbesondere der romantischen Werke von Anton Bruckner, Gustav Mahler und Richard Strauss, hat Mehta dieses äußerst beliebte Meisterwerk unzählige Male dirigiert, aber es war das erste Mal, dass er es von Grund auf einstudiert hat. Diese Episode "In Rehearsal" zeigt einen intimen Blick auf den Dialog zwischen Mehta und den Mitgliedern des Orchesters, während sie Strauss' Tondichtung proben.
12:11
Sir Simon Rattle dirigiert das London Symphony Orchestra in Antonín Dvořáks schwungvollen Slawischen Tänzen, Op. 46 (Nr. 1-8). Die Slawischen Tänze sind voller Überraschungen: Als Dvořák diese 16 Volkstänze komponierte, erzielte er damit sofort einen großen Erfolg als Neuling. Ursprünglich für Klavier zu vier Händen komponiert, spielt das London Symphony Orchestra die Orchesterfassung dieser erstaunlichen Werke und verleiht ihnen lebhaften Nachdruck. Diese Aufführung wurde am 23. September 2020 in St. Luke's in London, Großbritannien, aufgenommen.
12:51
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung stellt Schwartz Schumanns Novelletten, Op. 21, vor. Das Werk ist ein Zyklus von acht Klavierstücken, die oft einzeln aufgeführt werden. Das Werk ist Adolph Henselt, einem Pianisten, gewidmet. Schumann komponierte die Stücke zwischen Januar und April 1838, gleichzeitig mit Kinderszenen, Op. 18, und Kreisleriana, Op. 16. Novelletten ist der umfangreichste, aber auch der am wenigsten bekannte seiner Klavierzyklen. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.
13:39
J. S. Bachs Reihe der sechs Brandenburgischen Konzerte gehört zu seinen bekanntesten Werken. Der Komponist verfasste die Reihe in den Jahren 1711-1720 und widmete sie im Jahr 1721 dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg. Zu ihrem 300-jährigen Jubiläum im Jahr 2021 spielten der tschechische Cembalist und Dirigent Václav Luks und das renommierte Barockensemble Collegium 1704 alle sechs Brandenburgischen Konzerte auf historischen Instrumenten ein. Die Konzerte basieren auf der italienischen Form des Concerto grosso, bei der eine Gruppe von Soloinstrumenten einem großen Ensemble gegenübersteht. Bachs Brandenburgische Konzerte zeichnen sich durch bemerkenswerte Kombinationen von Soloinstrumenten und virtuosen Soli aus. Bei dieser Aufführung im Spiegelsaal des Köthener Schlosses präsentieren Luks und sein Collegium 1704 Bachs Brandenburgisches Konzert Nr. 1 in F-Dur, BWV 1046. Die Besetzung dieses Konzerts besteht aus Streichern, Holz- und Blechbläsern, mit Soloinstrumenten in jeder Gruppe.
14:07
Maestro Iván Fischer dirigiert das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in einem fesselnden Konzertprogramm mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonín Dvořák. Eröffnet wird das Programm mit Mozarts Sinfonie Nr. 34 in C-Dur, KV 338. Diese Sinfonie, die im Sommer 1780 komponiert wurde, war die letzte, die Mozart in Salzburg als Hofmusiker schrieb. Die Sinfonie besteht aus drei Sätzen. Die beiden äußeren Sätze sind energiegeladen und enthalten Fanfaren und mitreißende Themen; der zweite Satz hingegen ist ruhig und ausschließlich für Streicher geschrieben. Das nächste Werk im Programm ist Dvořáks Sinfonie Nr. 7 in d-Moll, Op. 70, die im März 1885 vollendet wurde. Die Uraufführung fand einen Monat später in London statt und wurde vom Komponisten selbst dirigiert. Wie viele andere Werke aus dieser Zeit ist die Sinfonie in einem dramatischeren und dunkleren Stil geschrieben, was im Kontrast zu den meisten anderen Werken des Komponisten steht. Diese Aufführung wurde am 29. Januar 2021 im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, Italien, aufgezeichnet.
15:14
Einer der größten Komponisten des späten 20. Jahrhunderts, Krzysztof Penderecki, dirigiert das Prague Radio Symphony Orchestra und den Chor des Slovak Philharmonic in einem Konzert seiner siebten Sinonie: "Die sieben Tore Jerusalems". Das Werk zeugt von einer introperspektivischen Reflektion des Komponisten über den Glauben und ist der Stadt Jerusalem gewidmet. Es basiert auf einem Libretto des Alten Testamentes und wurde für Solisten, Chor und Orchester komponiert. Um seiner Kreativität und künstlerischer Intention ganz Ausdruck zu verleihen, macht Penderecki Gebrauch von ungewöhnlichen Instrumenten: dem Tubafon, diversen selbsterfundenen Schlaginstrumenten und dem Shofar, einem uralten religiösen Instrument des Judentums. Die Solisten des Konzertes sind Iwona Hossa (Sopran), Karolina Sikora (Sopran), Anna Lubanska (Mezzosopran), Adam Zdunikowsk (Tenor), Piotr Nowacki (Bass) und David Švehlík (Sprecher). Aufgenommen 2017 in der Smetana Hall in Prag.
16:44
Sir Simon Rattle leitet das London Symphony Orchestra und den Chor in einer Aufführung von Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 in d-Moll, Op. 125. Die Solisten sind Iwona Sobotka (Sopran), Anna Stephany (Mezzosopran), Robert Murray (Tenor) und Florian Boesch (Bariton). Mit unvergleichlicher symphonischer Finesse gestaltet, ließ Beethoven Überlegungen zu Schicksal und Heldentum beiseite, um seine vollkommen musikalische und durchweg befriedigende Neunte Sinfonie zu komponieren. Es ist ein monumentales Werk, das für seinen innovativen Einsatz eines Chors und von Vokalsolisten im letzten Satz bekannt ist, die eine Vertonung von Friedrich Schillers Gedicht "Ode an die Freude" singen. Die Uraufführung fand 1824 statt, und es bleibt eines der am häufigsten aufgeführten und bekanntesten Stücke der klassischen Musik. Diese Aufführung wurde am 16. Februar 2020 in der Barbican Hall in London aufgenommen.
17:53
Fabio Luisi leitet das Dänische Sinfonieorchester in einer Interpretation von Strauss' 1. Hornkonzert. Das Werk ist eines der beliebtesten und meistgespieltesten des Repertoires des 19. Jahrhunderts, sowie das erste Orchesterwerk des Komponisten fürs Horn. Strauss' Vater Franz war selbst ein virtuoser Hornspieler und seinerseits einer der führenden Solisten des Instruments. Teil des Programmes sind außerdem Beethovens unsterbliche 7. Sinfonie, sowie Schönbergs frühes Werk "Verklärte Nacht". Lasse Mauritzen, der erste Hornist des DNSOs, ist der Solist in Strauss Hornkonzert. Diese Performance wurde 2017 im dänischen DR Koncerthuset in Kopenhagen aufgenommen.
19:26
Anlässlich ihres 80. Geburtstags widmet sich die argentinische Pianistin Martha Argerich dem Kammermusikrepertoire in diesem wunderbaren Konzert, das im Château de Chantilly, Frankreich, aufgenommen wurde. Im Rahmen dieses Konzerts wird die Grande Dame des Klaviers von den Geigern Maxim Vengerov und Tedi Papavrami, dem Cellisten Mischa Maisky und ihrer Tochter Lyda Chen-Argerich an der Bratsche begleitet, um Robert Schumanns Klavierquintett in Es-Dur, Op. 44 aufzuführen.
19:58
Franz Welser-Möst dirigiert das Cleveland Orchestra in einem Konzert mit Richard Strauss' Tondichtung "Ein Heldenleben", Op. 40. Der Violin-Solist ist David Radzynski. Aufgenommen in der Severance Hall in Cleveland im Februar 2023. Strauss erregte im Alter von 34 Jahren großes Aufsehen, indem er sich selbst als zentrale Figur seines Tongedichts inszenierte. Allgemein als autobiografisch angesehen, enthält das Werk über dreißig Zitate aus Strauss' früheren Kompositionen.
21:00
In einem Konzert von 2019 im Muziekgebouw in Eindhoven leitet Dirigent Hartmut Haenchen das Orchester der philharmonie zuidnederland. Das Konzert dreht sich ganz um Anton Bruckners 7. Sinfonie. Mit einer majestetischen ersten Bewegung, die über zwanzig Minuten andauert, leitet Bruckner ein monumentarisches Gesamtwerk ein, das gleichermaßen komplex wie eindrucksvoll ist.
22:05
Im Alter von sieben Jahren debütierte Martha Argerich mit Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 1, ein Stück, das sie während ihrer gesamten Karriere begleiten sollte. In diesem Konzert beim Lucerne Festival spielt die gefeierte Pianistin das berühmte Werk mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung des schwedischen Dirigenten Herbert Blomstedt, der hier sein Debüt mit dem Orchester gibt. Neben Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 in C-Dur, op. 15, steht auch die Sinfonie Nr. 2 in D-Dur, op. 36, auf dem Programm. Diese Aufführung wurde im August 2020 im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) in der Schweiz aufgenommen.
23:25
Nachdem er alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven aufgenommen hatte, um den 250. Geburtstag des Komponisten zu feiern, entschied sich Riccardo Schwartz dazu, Soloklavierwerke von Robert Schumann aufzunehmen. In dieser Aufführung präsentiert Schwartz die Humoreske in B-Dur, Op. 20. Schumann komponierte das Werk im Jahr 1839 und widmete es Julie von Webenau. Der Titel des Werks bezieht sich auf die ältere Bedeutung von Humor als emotionaler Zustand. Schumann ließ sich von dem deutschen Romantik-Schriftsteller Jean Paul inspirieren, der Humor als "eine Unendlichkeit von Kontrasten", "eine Gegenüberstellung der kleinen Welt mit der großen" definiert und wo "ein Lachen entsteht, das sowohl Schmerz als auch Größe in sich trägt". Die Humoreske ist nicht in einzelne Sätze unterteilt, sondern besteht aus kontrastierenden Abschnitten, die zusammen ein durchgehendes Stück ergeben. Der gefeierte italienische Pianist Riccardo Schwartz (1986) hatte das Privileg, als Solist mit vielen weltbekannten Dirigenten aufzutreten, darunter Gustav Kuhn und Yuri Temirkanov. Zu seinen gefeierten Auftritten zählen Rezitals und Konzerte für Klavier und Orchester in vielen renommierten Konzerthallen.