17:45
Die wöchentliche Magazinsendung "Schwaben + Altbayern" berichtet über regionale Ereignisse und Zusammenhänge, die alle angehen: Reportagen und Porträts über Menschen aus Schwaben, der Oberpfalz, Oberbayern und Niederbayern. Moderiert wird die Sendung im Wechsel von Eva Mayer und Eva Walig.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
Es gibt einen Ort, der anscheinend boomt: der deutsche Campingplatz. Die Übernachtungen erreichten im Jahr 2025 mit 45 Millionen einen neuen Rekord. Die Zahl der Wohnmobile in Deutschland hat sich seit 2019 verdoppelt. Und Campingland Nummer 1 ist Bayern, nirgendwo sonst in der Bundesrepublik schlagen die Menschen lieber ihre Zelte und Vorzelte auf. Der Schmidt Max, Moderator der "freizeit", ist diesmal mit seinem eigenen Gespann aus den 1980er-Jahren auf Entdeckungsreise. Denn die Campingwelt wird immer bunter: Dachzelte, Vans, immer größere Wohnmobile, aber auch immer mehr Menschen, die sich ohne Schlafsack und Isomatte auf dem Campingplatz einmieten, in Schlaffässern, Baumhäusern oder Safarizelten. Drei verschiedene Camping-Arten erkundet der Schmidt Max zwischen Berchtesgadener Land und dem Bayerischen Wald. Welche Kriterien muss ein Platz erfüllen, der "Glamping" - also glamouröses Camping - anbietet? Außerdem besucht er eine Bäuerin im Chiemgau, die auf der Wiese neben dem Kuhstall bloß ein paar Stellplätze als Mikrocamping markiert und ein Badefass aufgebaut hat. Und er trifft eine junge Familie, die mit ihrem Naturcampingplatz mitten im Sternenpark an einer besonderen Campingkultur werkelt - ohne Sichtschutz-Hecken, mit einer großen Lagerfeuerstelle als "Dorfplatz" und einem Lichtkonzept, das den Blick auf die Milchstraße ermöglicht.
19:15
Zum Alltag des oberösterreichischen Bergwiesenvereins gehört das Schwenden von verbuschten oder verwaldeten Flächen, gefolgt von der Beweidung mit seltenen Tierarten, wie weißen Barockeseln, um hochwertiges und kräuterreiches Bergwiesenheu zu ernten. Darüber hinaus leistet der Verein einen wertvollen Beitrag zum Erhalt ökologisch intakter Naturlandschaften: Blumenwiesen mit bis zu 70 verschiedenen Pflanzenarten entstehen und bieten einen idealen Lebensraum für zahlreiche Insekten. Als Geschichtslehrer weiß Vereinsobmann Christian Hatzenbichler um die Vielzahl an Mähwiesen, die in den letzten Jahrzehnten rund um Molln verschwunden sind: Früher mussten die Landwirte das Heu als Futter für die Tiere im schwer zugänglichen, steilen Berggelände mähen, da die wenigen ebenen Flächen im Tal für Ackerbau genutzt wurden. Heute gibt es im Tal keine Äcker mehr: Dort erwirtschaftet man nun das Heu und die früheren Bergwiesen verwilderten oder wurden aufgeforstet. Doch Christian Hatzenbichler und sein Verein haben es geschafft, diese Flächen freizulegen. Das nährstoffarme, aber sehr gesunde Bergwiesenheu wird verkauft oder an Landwirte weitergegeben, die im Verein mitarbeiten: Gabriel Kirchweger ist einer davon. Er organisiert zudem die jährliche Mahd der Steilhangfläche im Lindtal. Für Gabriel ist dies einer der ganz besonderen Tage im Sommer: Das Wetter muss passen und viele seiner Freunde sollen sich Zeit für die anstrengende Arbeit nehmen. Für Eva Schaubmair ist diese Tätigkeit hingegen willkommener Ausgleich zu ihrem Berufsalltag. Die ehemalige Schülerin von Christian ist heute selbst als Lehrerin in Wien tätig. Leander Kogler, ein junger Forstarbeiter und Gründungsmitglied des Vereins, muss mit schweren Maschinen oft stundenlang gehen, um die abgelegenen Steilhänge, auf denen einst noch seine Großeltern ihr Heu geerntet haben, zu erreichen. Dabei träumt Leander vom eigenen Bauernhof. Schafe hat er bereits: Diese werden den Sommer über von Stefanie Tweraser und Christian auf den sich im Staatsbesitz befindenden Flächen betreut.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
André Rieu verwandelte im Sommer 2025 den historischen Vrijthof-Platz in Maastricht in einen festlichen Open-Air-Konzertsaal. Gemeinsam mit seinem berühmten Johann Strauss Orchester bot der niederländische Weltstar erneut ein buntes Programm bestehend aus Walzern, Arien aus Opern und Operetten, Musicals, Filmmusik und moderne Evergreens - gespickt mit überraschenden Momenten und viel Charme. Über 150.000 Fans aus 100 Ländern erlebten diesen Event voller Lebensfreude, der weit über das klassische Konzerterlebnis hinausgeht. Zu den zahlreichen Stargästen gehörten 2025 die Platin Tenors, die junge Sängerin Emma Kok mit dem "Earth Song" von Michael Jackson und "Voilà", Los del Rio mit ihrem Welthit "Macarena", internationale Sopranistinnen und 300 Tanzpaare, die mit einer einzigartigen Darbietung von Johann Strauss' herrlichem Walzer "Rosen aus dem Süden" das Publikum begeisterten.
22:30
Eine erwachsene Frau, die mitten im Wald vom Baum stürzt - für Staller ein Unding, denn wer klettert in dem Alter noch auf Bäume? Hubert und Staller haben zunächst Förster Gerd Binsig im Fokus, der verhindern wollte, dass Hundebesitzerin Elke Kaiser ihrem entlaufenen Napoleon ins Vogelschutzgebiet folgt. Als Dr. Anja Licht feststellt, dass die Tote aus großer Höhe abgestürzt sein muss, stehen Hubert und Staller vor einem Rätsel: Wer ist die Frau, weshalb wird sie von niemandem vermisst, und von wo aus ist sie abgestürzt? Hubert und Staller ermitteln in alle Richtungen, richten dabei im Vogelschutzgebiet erhebliche Schäden an, und während Staller zu Ermittlungszwecken einen Rundflug im Doppeldecker über sich ergehen lässt, muss Riedl auf der Suche nach Hinweisen allein den ganzen Wald durchkämmen. Als Dr. Licht auffällt, dass mit dem Ehering der Toten etwas nicht stimmt, scheint der Fall eine ganz neue Wendung zu nehmen. In den Fokus der Ermittlungen geraten Flugschul-Leiter Michael Kronthaler, sein erst kürzlich aus dem Urlaub zurückgekehrter Vater sowie das Ehepaar Mendler, das ein Ballon-Unternehmen führt und regelmäßig Touristen über Bayern fliegt.
23:15
Über Nacht wurde im Wolfratshausener Heimatmuseum eingebrochen. Als Hubert und Staller am nächsten Morgen zur Sicherung des Tatortes anrücken, entdecken sie im Schrank einer historischen Bauernstube die Leiche eines Wachmanns. Er wurde mit einem Säbel erstochen. Außerdem wurde eine Reihe wertvoller Orden gestohlen. Museumsdirektor Brase und seine Assistentin sind schockiert über die Vorkommnisse in ihrem Haus. Als Hubert und Staller herausfinden, dass der Einbruch vorgetäuscht war, rückt jedoch das Personal in den Fokus der Ermittlungen. Während die Kollegen der Spur des Diebesgutes folgen, entwickelt Staller eine ganz eigene Theorie: An einem historischen Bett in der Bauernstube hat er den Geruch eines Damenparfums wahrgenommen. Sonja Wirths Recherchen führen schließlich zu Milan Woddeck, dem Chef des Sicherheitsdienstes, bei dem auch der Tote beschäftigt war. Es stellt sich heraus, dass Woddeck und sein ermordeter Mitarbeiter bereits über einen längeren Zeitraum gemeinsam Diebstähle begangen haben. Woddeck bestreitet jedoch, in der Nacht überhaupt im Museum gewesen zu sein. Staller hat derweil tatsächlich den Namen des mysteriösen Damenduftes ermittelt. Für ihn ist es der Schlüssel zur Lösung des Falles.