15:10
Wissen und starke Nerven, den Gegner richtig einschätzen und im richtigen Moment auch mal zocken - so können die Stars beim "Quizduell-Olymp" bestehen. Ein prominentes Rateteam fordert drei Quiz-Profis heraus, die zusammen den Olymp bilden. Erstausstrahlung im Ersten: 17.11.2023
16:00
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Drei Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:30
Das Wichtigste aus Südbayern
18:00
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
19:00
Tiere und Pflanzen verschwinden in dramatischem Ausmaß. Ursachen für das weltweite Artensterben sind unter anderem: Flächenverbrauch, moderne Landwirtschaft und die Erderwärmung. Doch fast jeder kann etwas für den Schutz von Tieren und Pflanzen tun. Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Crystal River in Florida, USA, kämpfen für die Rettung der verdreckten Gewässer, die ihre Stadt umgeben. Sie lassen Algen absaugen und pflanzen Seegras per Hand - mit Erfolg! Inzwischen gibt es in Crystal River wieder kristallklares Wasser und Seegras. Dadurch konnten die dort heimischen Seekühe, die Manatis, zurückkehren. Die Plakette "Vogelfreundlicher Garten" zeichnet naturnahe private Gärten in Bayern aus. Das Ziel der Initiatoren: Sie wollen möglichst viele Gartenbesitzer für das Thema Artenvielfalt sensibilisieren. Denn jeder kann durch die Umgestaltung des eigenen Gartens etwas beitragen. Bisher wurden bereits über 5.000 Plaketten vergeben. Im eigenen Gemüsegarten können Schädlinge großen Schaden anrichten. Läuse und andere Schädlinge bringen manchen Hobby-Gemüsegärtner dazu, Gift einzusetzen. Doch wenn Insekten-Vielfalt willkommen ist, dann sorgt die dafür, dass keine Art überhandnimmt. Gemüse lässt sich auch trotzdem ernten. In der Normandie kauft ein Unternehmer ein großes Landgut. Die bis dahin landwirtschaftlich genutzten Flächen überlässt er der Natur. Das Ergebnis: Schon bald kehren sogar seltene Arten zurück. Alle diese Geschichten zeigen: Auch das Engagement Einzelner lohnt sich.
19:30
Bei "Best of Dahoam is Dahoam! - Vom Siegen und Verlieren" dreht sich alles um Ehrgeiz und Teamgeist. In Lansing wird nicht nur gefeiert, sondern auch mit vollem Einsatz um den Sieg gekämpft - manchmal mit großem Triumph, manchmal mit überraschenden Niederlagen, aber immer durch faire Wettkämpfe. In dieser Ranking-Show blicken die Darsteller*innen auf die fünf spannendsten Wettbewerbe und Herausforderungen der Seriengeschichte zurück. Mit viel Humor und persönlichen Erinnerungen blicken sie auf Momente zurück, in denen im Dorf mitgefiebert, gejubelt und manchmal auch getröstet wurde. Wer hat am Ende die Nase vorn?
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Die langjährigen Freunde Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, bekannt u. a. aus den "Eberhofer"-Krimis, begeben sich wieder auf Entdeckungstour. Im gemeinsamen Wohnmobil sind sie an den sechs längsten bayerischen Flüssen unterwegs - der Isar, dem Inn, der Donau, dem Main, dem Lech und der Altmühl. Entlang der Isar beginnen Simon Schwarz und Sebastian Bezzel ihre Reise inmitten des österreichischen Teils des Karwendelgebirges. Im idyllischen Hinterautal in Tirol erkunden sie den Ursprung der Isar - eine Aufgabe, die sich als schwieriger entpuppt als gedacht. Auf der Kastenalm lernen sie die Sennerin Elisabeth Holzer und ihren Alltag im Gebirge kennen. Ihre nächste Station könnte dann kaum unterschiedlicher sein: Die Grenzgänger besuchen das Isarkraftwerk 1, mitten in München. Dabei steigen sie mit Christoph Rapp, dem Leiter der Wasserkraft München, in einen riesigen Turbinenraum ab und lernen viel über die Kraft des Wassers. Schließlich führt sie ihre Isar-Reise nach Landshut. Mit Luisa Mirlach, Maria Gruber und Florian Suttor von der dortigen Wasserwacht fahren sie im Rettungsboot auf der Isar und werden zu Hauptdarstellern einer waghalsigen Rettungsaktion.
21:00
Die Bewohner der Südtiroler Gemeinde Villnöss setzen auf sanften Tourismus, Slow Food und Slow Mobilität. Diese Lebensart überträgt sich auf die Besucher, die Entschleunigung inmitten der Bergwelt suchen. Dabei geht es um echtes Erleben, darum, dass man sich bewusst mit der Natur auseinandersetzt und sich ihrem Rhythmus anpasst. Ein echter Villnösser ist der Extrembergsteiger Reinhold Messner. Das Filmteam begleitet ihn und die Menschen aus diesem besonderen Tal ein Stück und führt von den Weinbergen und den Bergbauernhöfen über die Almen in den Naturpark Puez-Geisler bis auf das Gipfelkreuz der Geislerspitze in den Dolomiten.
21:45
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:00
Die Augsburgerin Anna, Jahrgang 1911, bewältigt ihren Alltag ohne Hilfe: kochen, waschen, putzen, auch die Haare dreht sie sich selber zu kleinen Zöpfchen. Ihre Mutter, eine einfache Magd, heiratet nicht Annas leiblichen Vater, sondern einen anderen Mann. Der überzieht das kleine Mädchen oft mit Schimpfworten und Willkür. So lernt Anna früh, dass Gehorsam für sie überlebenswichtig ist. Mit 13 Jahren fängt sie in einer Augsburger Weberei zu arbeiten an - ihren Lohn muss sie zu Hause abliefern. Trotzdem gibt sie die Suche nach Glück nicht auf. Nach dem Tod des Stiefvaters glimmt kurzzeitig Hoffnung auf: Ein Musiker, der zuvor Magda Schneider für den Film entdeckt hat, sieht auch in Anna das Zeug zur Schauspielerin. Aber eine von der Mutter arrangierte Ehe zerstört ihren Traum: Denn ihr Mann ist weder zu Anna noch zu der 1940 geborenen Tochter liebevoll und aufmerksam. Im Gegenteil. Erst als sie mit 81 Jahren Witwe wird, kann sie ihr Leben genießen. Mit ihrer Tochter Karin und deren Mann geht sie auf Reisen und hört vor allem nie auf, sich für neue Dinge zu interessieren. So gehören ein Smartphone und der Besuch der vielen Volksfeste auf dem Augsburger Plärrer wie selbstverständlich zu ihrem Leben dazu. Anna Lang ist am 27. September 2019 zu Hause im Alter von 108 gestorben.
22:45
1866 - keine gute Zeit: Bayern verliert an der Seite Österreichs den Krieg gegen Preußen, die Wirtschaft stagniert. Zwar fährt seit 1835 von Nürnberg nach Fürth die erste deutsche Eisenbahn, die Bayerische Ludwigsbahn, doch von der neuen Lebensader, der staatlichen Nord-Süd-Bahn, sind die Fürther abgeschnitten. Ihre Waren müssen sie mühsam in Nürnberg umladen. Die Ludwigsbahn ist eine Privatbahn, und die Planer der 1840 entwickelten staatlichen Eisenbahn denken in größeren Kategorien: Da ist das Einbinden kleinerer Wirtschaftsräume nicht vorgesehen. Nach 1871 kommt Fürths Wirtschaft richtig in Schwung, 1876 wird die Stadt auch endlich an die Nord-Süd-Bahn angeschlossen. Das ungebremste wirtschaftliche Wachstum wäre jedoch ohne die unzähligen Industriearbeiter, die vom Land in die Stadt ziehen, nicht möglich. Die Industrielle Revolution verändert alles. Mit Streiks kämpfen Arbeiter um elementare Rechte, wie etwa für eine Mittagspause. Ihr Leben ist hart: schwere Arbeit, wenig Lohn, keine soziale Absicherung, 12 bis 14 Stunden Arbeitszeit, kein freier Sonntag, Kinderarbeit. Die Fürther machen Eingaben um Eingaben: Ihre Stadt soll bayerische Garnisonstadt werden. Kurz vor der Jahrhundertwende erfüllt sich ihr Traum. Die wirtschaftlich erfolgreichsten Jahre erlebt Fürth zwischen 1875 und 1914. Kaum eine andere Stadt in Bayern hat so sehr von der Industrialisierung profitiert wie Fürth.
23:30
In der noch jungen DDR möchte Thomas Brasch Schriftsteller werden. Sein Vater Horst will den neuen, deutschen Staat mit aufbauen. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er auch von der Filmhochschule. Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda und anderen Studenten in den Straßen Berlins - und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn an die Stasi und schickt ihn damit ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch hart, liebt und leidet und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen. Ohne Aussicht, gehört zu werden, verlässt Thomas mit der Frau, die er liebt, die Heimat, die ihm keine war. Im Westen wird er bejubelt und seine Bücher werden Bestseller. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen. Er ist weit davon entfernt, Ruhe zu geben.