19:30
Die Bonbonniere und Vase waren schon lange in Familienbesitz in Bukarest. Stammen sie wirklich aus einer berühmten Glashütte oder sind sie eine Fälschung? Außerdem u.a.: eine über 80 Jahre alte Puppe und eine seltene Klarinette aus Dresden.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Bayern, im Jahre 1886: Lateinschüler Ludwig, Sohn des dahingeschiedenen Forstmeisters Thoma, hat es faustdick hinter den Ohren. Mit verwegenen Einfällen setzt sich der zwölfjährige Lausbub gegen die unliebsame Welt der Erwachsenen zur Wehr. So wischt er einem hochnäsigen preußischen Geheimrat eins aus, indem er mit dessen Sohn Arthur "Schiffe versenken" mit scharfer Munition spielt. Seinen Schabernack treibt der Bengel auch mit dem frömmelnden Religionslehrer Falkenberg, genannt Pfarrer "Kindlein", und der ewig nörgelnden Tante Frieda. Nachdem er den Bogen überspannt hat, gibt die überforderte Mutter Thoma ihren Sohn in die Obhut des strengen Pädagogen Semmelmaier. Der Hauptmann a. D. hat schon so manchem schwer erziehbaren Jungen die Hammelbeine langgezogen, doch mit Ludwig erlebt der Kinderschreck sein blaues Wunder. Am Ende erscheint Ludwig im Traum sein berühmter Namensvetter, König Ludwig II., um seinem vorbildlichen Untertan die bayerische Tapferkeitsmedaille für seinen unermüdlichen Kampf gegen Dünkel, Unduldsamkeit, Verlogenheit, Scheinheiligkeit und aufgeplusterte Autorität zu verleihen.
21:50
Da im bayerischen Gamsting ein großes Manöver bevorsteht, wird eine Kompanie des königlichen Leibregiments in der Stadt einquartiert. Der Lausbub Ludwig Thoma freut sich, seinen alten Freund Sepp Maier im Manöver wiederzusehen. Natürlich bringt er ihn bei sich zu Hause unter, Feldwebel Falkenberg, der missratene Bruder des Dorfpfarrers, ist dagegen als Quartiergast weniger willkommen. Nicht nur Tante Frieda missfällt der ungehobelte Bursche, auch Ludwig hat ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. In München hat man sich derweil eine besondere Pointe für das Manöver ausgedacht: Ein Potsdamer Regiment unter dem Befehl des Obersts von Below soll gegen Bayerns Leibgrenadiere antreten. Wer die gegnerische Regimentsfahne erobert, ist Sieger. Oberst von Below setzt natürlich seinen ganzen Ehrgeiz daran, die Überlegenheit preußischer Strategie über bajuwarische Rauflust zu demonstrieren. Aber nicht nur der pfiffige Ludwig, der nebenher seinen eigenen Kleinkrieg gegen Feldwebel Falkenberg führt, sorgt für beträchtliche Überraschungen.
23:20
Urlaubszeit in Gamsting: Mutter Klausing ist mit Ehemann und Tochter Lilly aus Berlin ins schöne Bayern gereist. Sie zieht es in die Schlösser des verblichenen Königs Ludwig II., während ihr Göttergatte von den örtlichen Bierquellen angelockt wird. Als Tochter Lilly in die Berge will, sucht man einen einheimischen Begleiter, der sich dort auskennt. Der junge Ludwig Thoma erklärt sich angesichts der hübschen Berlinerin sofort bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. Seine Mutter sähe es zwar lieber, wenn er sich in seiner freien Zeit auf das bevorstehende Abitur vorbereiten würde, aber Ludwig hat seinen eigenen Kopf. Lilly wiederum ist von ihm ebenso angetan wie er von ihr und lässt sich gern von seinen früheren Streichen erzählen. Auch der Abituraufsatz gibt Ludwig bald darauf Gelegenheit, sich an markante Ereignisse seiner abenteuerreichen Schulzeit zu erinnern.