04:30
Was hat Franken tagsüber so bewegt? Das Regionalmagazin gibt darüber in kurzweiligen Beiträgen Auskunft. Themen aus Politik, Kultur, Sport und Heimatkunde werden dabei behandelt.
05:00
Das Wichtigste aus Südbayern
05:35
Unter dem Sendungstitel werden verschiedene Formate zusammengefasst, die sich mit der Erde und dem Weltall befassen. Die mit elektronischer Musik hinterlegten Aufnahmen erlangten bereits Kultstatus.
06:00
Im beschaulichen Lansing ist immer etwas los. Das Leben der Dorfbewohner ist oft nicht so harmonisch, wie es den Anschein macht. Auch im idyllischen Bayern stehen Streit und Zwist auf der Tagesordnung.
06:30
Normalerweise kommt der Kamelnachwuchs nachts zur Welt. Doch diesmal beginnt die Geburt des Kamelfohlens tagsüber. Die Pfleger sind besonders aufgeregt, weil die Position des Muttertiers dringend korrigiert werden muss. Sechs vom Zoll beschlagnahmte, sehr seltene Pityusen-Eidechsen sollen von Münster aus in einen polnischen Zoo wechseln. Die Tiere sind vom Aussterben bedroht, in Polen sollen weitere dieser geschützten Eidechsen gezüchtet werden. Doch das Einfangen gestaltet sich schwierig ...
07:20
Rückenschmerzen sind die Zivilisationskrankheit Nummer eins. Die beste Therapie besteht in der aktiven Vorbeugung durch gezieltes Training. Johanna Fellner zeigt effektive Trainingseinheiten für einen starken und gesunden Rücken. Beugende, streckende und rotierende Bewegungen sowie statische Ganzkörperpositionen und Balance-Übungen ergeben ein optimales Gesamtpaket. Die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere der Rücken, wird gekräftigt, stabilisiert und mobilisiert. Dadurch wird der Körper ideal auf die Anforderungen des Alltags vorbereitet und Rückenschmerzen bzw. Verletzungen vorgebeugt. Positiver Nebeneffekt: Es wird nicht nur die Wirbelsäule durch ein stabiles Muskelkorsett unterstützt, gleichzeitig wird der ganze Körper, insbesondere die Problemzonen Bauch, Hüfte und Gesäß geformt und gestrafft. Die Übungen sind für Anfängerinnen und Anfänger in der Basisausführung und für Fortgeschrittene in komplexeren Varianten ausgearbeitet.
07:35
Das Bayerische Fernsehen präsentiert atemberaubende Landschaftsbilder und Naturaufnahmen aus Bayern und den angrenzenden Alpenländern. Zudem wird über die lokalen Wettermeldungen informiert.
09:00
Bewegung ist die beste Möglichkeit, ein gesundes und selbstständiges Leben bis ins hohe Alter zu führen. Ohne Bewegung lassen wichtige Funktionen nach, die Muskeln werden schwächer, die Gelenke unbeweglicher, der Gleichgewichtssinn schwindet. Schuld ist nicht allein der Alterungsprozess, sondern auch, wie die körperlichen Fähigkeiten trainiert werden. "Tele-Gym - aktiv & beweglich mit 60+" stellt tägliche, kurze Trainingseinheiten vor, die körperlich als auch geistig mobil und fit halten, man gewinnt an Sicherheit im Alltag und wird gesund älter. Durch das Schulen der Sinne wird die Reaktionsgeschwindigkeit verbessert und Verletzungen und Stürze vermieden. Das sanfte, dynamische Figur- und Gesundheitstraining sorgt für ein jugendlich frisches und sicheres Auftreten.
09:15
Marienerscheinungen sind für die einen ein Hoffnungszeichen, für die anderen Aberglaube und religiöses Marketing. Die Dokumentation "Holy Mary - Wer glaubt an Marienerscheinungen?" begleitet den gläubigen Familienvater Dominic und seine beiden Töchter auf einen Roadtrip mit dem Campingbus: 1.300 Kilometer von Rheinland-Pfalz nach Lourdes in Frankreich, einem der bekanntesten Marienwallfahrtsorte der Welt. Dominic glaubt an die Erscheinungen der Gottesmutter in Lourdes. Seine Töchter stehen irgendwo dazwischen: Sie sind offen für das, was sie an dem Marienerscheinungsort erleben werden, aber manchmal auch peinlich berührt, wenn ihr Papa zu emotional wird. Die Sommerurlaube verbringt die Familie gern im Trainingslager von Schalke 04. Die Liebe zum Verein und die Liebe zur Gottesmutter, sie sind nicht gleichzusetzen, sagt Dominic, aber beides könne einem Leben Sinn geben. Dominic will seinen Töchtern zeigen, warum Lourdes ihn seit seiner Kindheit nicht loslässt. Während Lourdes schon fast im religiösen Mainstream angekommen ist, war der zweite Spielort der Dokumentation lange umstritten: Medjugorje in Bosnien-Herzegowina. Hier soll Maria den Seherinnen und Sehern jeden Tag erscheinen. In Social Media-Beiträgen werden Erfahrungsberichte von jungen Pilgerinnen und Pilgern geteilt, und zum Jugendfestival kommen rund 70.000 Menschen aus der ganzen Welt. Die Dokumentation begleitet die Studentin Lea zu diesem Event. Anhand historischer Aufnahmen der verschiedenen Wallfahrtsorte ordnet Religionswissenschaftlerin Nicole Bauer die Geschehnisse ein. Sie erklärt, wie die katholische Kirche versucht, die Echtheit der Erscheinungen zu prüfen. Wie kann sie auf die Gläubigen zugehen, ohne sich mit einem vermeintlich naiven Wunderglauben angreifbar zu machen?
10:00
Am 1. Mai feiern katholische Christinnen und Christen in Bayern die Gottesmutter Maria als "Patrona Bavariae". Sie empfehlen sich selbst, ihre Familien und ihr Land ihrer Fürsprache bei Gott. Zugleich ist der 1. Mai ein beliebter Wallfahrtstag: Zahlreiche Pilgergruppen machen sich auf den Weg, um ihr Leben im Licht des Glaubens neu bewegen zu lassen. Eine kleine Perle im Bistum Würzburg ist die Wallfahrtskirche Maria Limbach im Maintal nahe dem Steigerwald in Unterfranken. Die spätbarocke Kirche geht auf Entwürfe des berühmten Baumeisters Johann Balthasar Neumann zurück, der ihre Fertigstellung selbst nicht mehr erlebt hat. Bis heute finden unzählige Besucherinnen und Besucher in diesem Gotteshaus eine geistliche Anlaufstelle für ihre Sorgen, Hoffnungen und Bitten. Das BR Fernsehen überträgt am 1. Mai den Gottesdienst aus der Wallfahrtskirche Maria Limbach live. Zelebrant ist Wallfahrtspfarrer Stefan Mai. Die musikalische Gestaltung übernimmt Heinz Sauer.
11:00
Die Sehnsucht, gesund zu bleiben, mit Leib, Geist und Seele im Lot zu sein, glücklich und zufrieden zu sein, mit sich, der Welt und mit Gott ins Reine zu kommen, ist über Jahrhunderte hinweg die treibende Kraft unzähliger Frauen und Männer, die sich in Klöstern und Ordensgemeinschaften den Herausforderungen des Alltags stellen. Die geistliche "Work-Life-Balance" solcher Mönche und Nonnen stützt sich dabei vor allem auf zwei Säulen, die der heilige Benedikt von Nursia schon vor mehr als 1.500 Jahren beschrieben hat. Zusammengefasst: Es braucht ein ausgewogenes Verhältnis und ein gutes Zusammenspiel von Gebet und Arbeit! Die geistliche Idee, die hinter so einer klösterlichen Lebensweise steht, ist oft auch schon äußerlich daran ablesbar, wie ein Kloster angelegt ist. Ein beeindruckendes Zeugnis dafür findet Äbtissin em. Petra M. Articus in der Abtei von Fossanova im italienischen Latium circa 100 Kilometer südöstlich von Rom. Im 12. Jahrhundert haben hier Zisterzienser aus Frankreich die sumpfige Gegend entwässert und fruchtbares Ackerland daraus gemacht. Gleichzeitig integrierten sie die Kirche in der Mitte der Klosteranlage sodass schon von weitem spürbar wird, dass hier ein besonderer Ort ist, wo sich Himmel und Erde berühren. "Ora et Labora" durchdringen sich. Zeit und Ewigkeit kommen sich näher. Und Gott und die Menschen ebenso!
11:15
Maria Patrona Bavariae - Maria, die Schutzpatronin Bayerns. Jedes Jahr Anfang Mai feiern die Bayerischen Gebirgsschützen den Patronatstag. Zum Patronatstag in Garmisch-Partenkirchen werden mehrere Tausend Teilnehmer erwartet. Das TV-Team begleitet die Gebirgsschützen bei einer Papstaudienz in Rom sowie zum alle zwei Jahre stattfindenden Alpenregionsfest nach Brixen. Dort kommen in der zweiten Maihälfte Gebirgsschützen aus dem ganzen Alpengebiet zu diesem zentralen Fest zusammen. Die Gebirgsschützen erfüllen auf der Grundlage der Tradition eine wichtige kulturelle und soziale Funktion in ihrer jeweiligen Ortschaft. Vertreter aus verschiedenen Generationen von Gebirgsschützen werden vorgestellt, vom jungen Trommler aus der Kompanie Waakirchen über den Fähnrich der Aiblinger Kompanie bis hin zum Landeshauptmann selbst.
12:00
Der erste Mai steht in den Gemeinden des Freistaates landauf landab für Brauchtum und Tradition - so wird zum 1. Mai der Maibaum aufgestellt. Neuerdings machen das auch die Frauen - wie in Regensburg-Prüfening. Und stets erhebt sich die Frage: "Welches Dorf hat den längsten, den schönsten Maibaum?" Zwischen 15 und 30 Meter misst in der Regel so ein "Traditionsstangerl", manchmal sogar 60 Meter. In Ilmmünster bei Paffenhofen liegt so ein Monster-Maibaum und harrt der Dinge. Doch nicht im Ort, sondern ganz weit oben in der Bundesrepublik wird dieser Riese aufgestellt. Allerdings erst nachdem er von bayerischen Spezialisten geschmückt wurde. Wenn dann das "Stangerl", das Symbol für Fruchtbarkeit und für den Zusammenhalt im Dorf endlich steht, wird gefeiert. Bei Blasmusik, Speis und Trank lässt man es in geselliger Runde krachen. Gäste und Einheimische, die schon die Aufsteller kräftig angefeuert haben, feiern rund um den Maibaum.
12:30
Während der gesamten Wiesnzeit ist zu Ehren von Valentin und Georg Bauer täglich die "Maibaumräuber-Boxe" in einem Münchner Festzelt reserviert. Im Leben halten die beiden Brüder (Jahrgang 1924 und 1927) stets fest zusammen, auch wenn Tino als Bierbrauer und Schorsch als Zahnarzt beruflich unterschiedliche Wege gehen. Bekannt werden sie 1964, als sie mit einigen "Komplizen" aus Massenhausen den Münchner Maibaum stehlen und man sie mit vielen Ehrungen überhäuft. Bald ist das Bruderpaar aus dem Wiesntreiben nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam beziehen die beiden ein großes Haus in Massenhausen bei Freising mit eigener Reithalle und Ställen, denn Pferdesport gehört neben dem Oktoberfest und jährlichen Auftritten im Verein der "Filser-Buam" zu ihrem Lebenselixier bis ins hohe Alter. Doch 2009 erleidet Schorsch, der Jüngere, einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholt. Viele Jahre aber kann er noch auf dem Hof bei Tino bleiben, wo er gepflegt wird. Dann endet mit Schorschs Tod kurz vor Wiesnbeginn 2017 diese ungewöhnliche Brudergemeinschaft. Mit 93 Jahren betritt Tino in jenem Jahr solo die Maibaumräuber-Boxe. Mit einem gerahmten Bild des Bruders auf dem Biertisch feiert man dessen Andenken und die schöne alte Zeit. Im April 2026 stirbt auch Tino im Alter von 101 Jahren.
13:10
Die kleine bayerische Gemeinde Reichling bei Landsberg hat gerade mal 1.600 Einwohner. Doch jedes Jahr im Mai kommen Abertausende Maikäfer dazu. Das macht Reichling zum Maikäfer-Hotspot in Deutschland. Ein Naturschauspiel, das zahlreiche Besucher anzieht. Doch auf einmal scheinen die Sumsemänner weniger zahlreich zu werden. Der Bürgermeister und ein Maikäferforscher bangen um die Zukunft von Reichling als Maikäferdorf. Sorgen, die man andernorts in Bayern wenig nachvollziehen kann. So am Jochberg bei Schneizlreuth: Denn hier fressen Maikäfer-Engerlinge die saftigen Weiden der Kühe auf. Die Bauern der Region fürchten um ihre Existenz und möchten den gefräßigen Brummern den Kampf ansagen.
13:55
"Mia san vom Woid dahoam, der Woid is schee!" Jeder, der im Bayerischen Wald aufgewachsen ist, also "Waidler" oder "Waidlerin" ist, kennt dieses Lied. Stofferl Wells Reise beginnt in Freyung und führt von dort zum Glashüttendorf Schönbrunn am Lusen. Dort trifft er eine junge Musikerin, die den Stofferl in die Besonderheiten der Ukulelen-Musik einweiht. Ihre Texte sind hintersinnig und gesellschaftskritisch - ein Kontrapunkt zum urig-bräsig-erdigen Bayerwaldklischee. Wo der Stofferl schon mal da ist, schaut er sich auch im Nationalpark Bayerischer Wald um. Und er trifft die gebürtige Zwieselerin Gloria Gray, die vor einigen Jahren in ihre Heimat zurückgekehrt ist. Von ihr will er erfahren, wie es sich als Transsexuelle im Bayerischen Wald lebt. Und dann passierte etwas: Beim Dreh gab es einen Unfall, der für den Stofferl gut ausgegangen ist, für das Motorrad und die Instrumente aber nicht …
14:20
Ein augenzwinkernder Beitrag zum Maibaumdiebstahl aus dem Jahr 1988: In Pfaffenhofen wacht eine eigens eingesetzte "Maibaumbegutachtungskommission" über die Einhaltung der Tradition. Verboten und verpönt sind etwa das Zersägen des Maibaums, das Entwenden des Baums bereits im Wald, körperliche Gewalt gegen die Wachen sowie das Hinauszögern von Auslöseverhandlungen. Ganz anders geht es im niederbayerischen Neuhaus am Inn zu: Beim Maibaumsteigen 1985 gewinnt, wer den rund 16 Meter hohen Baum am schnellsten erklimmt. Buben und Männer schmieren sich Hände und Füße mit Pech ein, um besseren Halt zu haben und kraxeln nacheinander den Stamm hinauf. Manche von ihnen mit beinahe artistischem Geschick.
14:30
Jedes Hunter-Team besteht aus fünf Mitstreitern. Alle haben bereits mehrjährige Erfahrung im Maibaumstehlen. Im Reality-Battle geht es jetzt darum, ihr Können innerhalb von fünf Drehtagen und -nächten zu beweisen - unter erschwerten Bedingungen. Denn es kommen zusätzliche Challenges dazu: Wettbewerbe, die es ermöglichen, Zeiträume zu erspielen, in denen die gegnerischen Maibäume unbewacht bleiben müssen. Zum Prinzip der "Maibaum Hunters" zählt außerdem: Jeweils ein bekannter Social Media Creator ist pro Team mit von der Partie. In dieser Staffel mit dabei: Saint Skye, Zeo und Tschuggi von Bayern3. Allen gemeinsam ist der Bezug zu Bayern und zum Landleben. Sie kennen die Tradition des Maibaumstehlens, haben aber selbst noch nicht daran teilgenommen. Ihre Rolle ist es, die Teams zu begleiten und ihre eigenen Erfahrungen mit ihren Communities auf YouTube, Instagram und TikTok zu teilen. In der ersten Folge von Maibaum Hunters lernen die Creator ihre Teams kennen. Tschuggi unterstützt den Burschenverein aus Unterföhring, Saint Skye die Jungs aus Feldmoching und Zeo den Zusammenschluss der Burschenvereine aus Hochbrück und Schleißheim. In der ersten Challenge "Bierkästen-Stapeln", geht es direkt um Zeitvorteile für die erste Nacht. Wer macht das Rennen, und wer klaut die ersten Bäume?
15:00
Jedes Hunter-Team besteht aus fünf Mitstreitern. Alle haben bereits mehrjährige Erfahrung im Maibaumstehlen. Im Reality-Battle geht es jetzt darum, ihr Können innerhalb von fünf Drehtagen und -nächten zu beweisen - unter erschwerten Bedingungen. Denn es kommen zusätzliche Challenges dazu: Wettbewerbe, die es ermöglichen, Zeiträume zu erspielen, in denen die gegnerischen Maibäume unbewacht bleiben müssen. Zum Prinzip der "Maibaum Hunters" zählt außerdem: Jeweils ein bekannter Social Media Creator ist pro Team mit von der Partie. In dieser Staffel mit dabei: Saint Skye, Zeo und Tschuggi von Bayern3. Allen gemeinsam ist der Bezug zu Bayern und zum Landleben. Sie kennen die Tradition des Maibaumstehlens, haben aber selbst noch nicht daran teilgenommen. Ihre Rolle ist es, die Teams zu begleiten und ihre eigenen Erfahrungen mit ihren Communities auf YouTube, Instagram und TikTok zu teilen. In der ersten Folge von Maibaum Hunters lernen die Creator ihre Teams kennen. Tschuggi unterstützt den Burschenverein aus Unterföhring, Saint Skye die Jungs aus Feldmoching und Zeo den Zusammenschluss der Burschenvereine aus Hochbrück und Schleißheim. In der ersten Challenge "Bierkästen-Stapeln", geht es direkt um Zeitvorteile für die erste Nacht. Wer macht das Rennen, und wer klaut die ersten Bäume?
15:30
Maibaumdiebstahl ist ein Brauch, der im Kalender des Monats April inzwischen fest verankert ist. Vor 50 Jahren gab es nur gelegentliche Versuche, Maibäume zu stehlen, heute ist daraus fast ein Kleinkrieg geworden: Dorf gegen Dorf, mit perfekter Organisation und Maibaumwachen in Kompaniestärke. Keiner stiehlt Maibäume so elegant wie die Burschen aus dem kleinen Dorf Unterbrunn im Landkreis Starnberg. Nächtelang sind sie unterwegs, um Verstecke auszuspionieren und dann plötzlich zuzuschlagen. Über 50 Maibäume haben die Unterbrunner seit 1950 gestohlen (2009). Ein Ruf, der Jahr für Jahr verteidigt werden muss.
16:15
"Wir in Bayern" ist das Heimatmagazin im BR Fernsehen, immer montags bis freitags von 16.15 bis 17.30 Uhr. Hier wird alles präsentiert, was unsere Heimat so liebens- und lebenswert macht: traditionelle Handwerkskunst, echte Originale und junge Leute mit hippen Hobbys, traumhafte Landschaften sowie Feste und Brauchtum in Bayern. Außerdem gibt es viele Tipps für den Alltag in Sachen Gesundheit und Garten, Familie und Freizeit, Haushalt und Lifestyle. Jeden Tag wird frisch gekocht oder ein köstlicher Kuchen gebacken. Dabei verraten die Konditorinnen und Konditoren, Spitzenköchinnen und Spitzenköche, Sterneköchinnen und Sternenköche nicht nur ihre exklusiven Rezepte, sondern auch ihre besten Tricks, damit das Nachmachen zu Hause besonders gut gelingt. Außerdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer bei Ratespielen mitmachen: Bei "Host mi?" geht's um bayerische Dialektwörter. Und am Donnerstag ist "Bayernlos"-Tag: Vier Kandidatinnen und Kandidaten versuchen bei der "Zweiten Chance" ihr Glück am Gewinnrad.
17:45
Beim Maibaumkraxeln in Rottenstuben braucht der Sieger Glück, aber vor allem auch viel Pech - damit er "picken" bleibt am nackten Stangerl. Wer am schnellsten nach oben steigt, darf sich nicht nur über einen Pokal freuen, sondern der Bewunderung der Festgemeinde sicher sein. Gleich weiter geht´s in Niederbayern für Markus zu den Ritterspielen unterhalb der Ortenburg. Seit 1984 werden die gefeiert und dabei gibt es ordentlich was auf die Rüstung. Auch Markus zieht in den Kampf und duelliert sich mit einem wahrhaften Olympiasieger im Degenfechten. Feuchtfröhlich geht's zu beim Fischerstechen mit angeschlossenem Dirndlspringen im schwäbischen Oettingen. Wer hier gewinnen will, muss standhaft bleiben und im Dirndl eine gute Figur machen. Was vor allem den Männern beim Sprung ins Wasser nicht immer leichtfällt. In Dietfurt feiern sie gern fernöstlich - beim ihrem einzigartigen bayrisch-chinesischen Sommerfest wird in der Oberpfalz mongolisch getanzt, chinesisch musiziert und mit Stäbchen gegessen. Auf legendäre Oldtimer aus 80 Jahren Automobilgeschichte trifft Markus beim Michaelimarkt in Schwabmünchen - und auf Marktleute, die ihr Geschäft verstehen - vom Besenmacher bis zum Lederhosenhändler. Beinahe hätte er ein neues Trachten-Outfit erstanden. Auch wenn daraus nichts wurde - ein bisserl was hat er dann doch mitgenommen.
18:30
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
18:45
19:00
Weit weg vom Elternhaus, als 20-jähriges Mädchen allein in den Bergen, ohne Internet, als Selbstversorgerin, verantwortlich für das Wohlergehen Dutzender junger Rinder - und das Ganze monatelang nur für ein Taschengeld: Josefa Leitner sucht bewusst nach dieser Erfahrung, als Sennerin auf der uralten Ochsenalm bei Rottach-Egern. Bevor sich die junge Frau, raus aus dem Elternhaus, an einen Lebenspartner bindet, vielleicht eine eigene Familie gründet, will sie wissen, wie sie mit sich selbst auskommt. Sie will sich selbst besser kennenlernen. Allein und in Ruhe ohne den Trubel unten im Tal. Ein kleines Stück Heimat nimmt sie mit hoch: Zwei eigene Pferde, mit denen sie täglich rund um die Alm galoppiert. Pferde sind ihre große Leidenschaft, die sie Kraft und Lebendigkeit spüren lassen. Aber bald werden ihr auch die sanften Rinder immer vertrauter und sie denkt nach, warum überhaupt Tiere, selbst die kleine Spinne auf der Hand, für sie so wichtig sind: "Tiere zwingen mich, präsent zu sein, im Moment zu leben, nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft." Tiere seien ihr eine große Hilfe, denn es zähle das "Jetzt", der Augenblick: Sind wirklich alle Rinder da nach dem Wolkenbruch? Hat sich keines verlaufen oder wurde vom Blitz erschlagen? Was tun mit der verletzten Kuh? Filmmacher Ralph-Jürgen Schoenheinz begleitet Josefa mit einer kleinen Kamera.
19:30
Vor 12 Uhr muss das geschmückte Stangerl in den weiß-blauen Himmel ragen, wenn die Burschen wie in Rottach-Egern den Maibaum traditionell von Hand aufstellen. Passend zum Festtag lässt sich direkt am Seeufer eine Maischolle genießen. Filz- und Velourshüte werden nach alter Handwerkskunst noch im Herzen von Tegernsee gefertigt, in der über 140 Jahre alten Hutmacherwerkstatt Schätz. Typische bayerische Wirtshauskultur wird im Weißbräustüberl von Miesbach gepflegt. Über Weyarn mit seinem beeindruckenden Klosterensemble geht es weiter nach Fentbach. Dort zeigt Wirt Schanuk, wie kreativ und gleichzeitig bodenständig Alpenschmankerl sein können. Am Schliersee, umgeben von markanten Bergen und der Insel Wörth, entstehen in der "Slyrs"-Destillerie Single-Malt-Whiskys aus regionalen Zutaten. Am Fuße des Wendelsteins in Bayrischzell treffen im Klosterhof zur Post Geschichte und regionale Küche zusammen. In dieser Folge werden u. a. folgende Gerichte zubereitet: Maischolle auf Erbsenpüree mit Erbsen, Gurke, Kalamansi und Beurre Blanc (Fährhütte14, Rottach-Egern) Surhals im Brotteig mit Bärlauchkartoffelsalat (Weißbräustüberl, Miesbach) Spinatpfannkuchen gefüllt mit Rahmspinat, angebratenen Kräuterseitlingen und Schmelztomaten (Gasthaus Lindl, Fentbach) Ziegenkotelette von der Thüringer Waldziege mit Ratatouille und Rosmarinkartoffeln (Klosterhof zur Post, Bayrischzell)
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Bei einer Streifenfahrt stoßen Hubert und Girwidz am Fuß einer Brücke auf die Leiche des arbeitslosen Fernfahrers Frank Giebel. Deutet zunächst alles auf Selbstmord hin, finden Hubert und Girwidz bei ihren Ermittlungen heraus, dass Giebel mit seiner Schwester zusammen die elterliche Spedition geerbt hat. Sein regelmäßiger Alkoholkonsum jedoch hat ihn nicht nur den Führerschein gekostet, sondern auch seinen Job als Fernfahrer. Das Kuriose aber ist, dass Giebel trotz seines verlorenen Führerscheins eine Anstellung als Fahrer bei einem hiesigen Altkleiderverwerter bekommen hat, um dessen Altkleidercontainer zu leeren. Jener Umstand und die Tatsache, dass in Giebels Wohnung eingebrochen wurde, veranlassen Hubert und Girwidz, sich näher in der Altkleiderverwertung umzusehen. Dort stoßen sie auf Riedl, der bei der Entsorgung altgedienter Polizeihemden Girwidz' goldenen Kugelschreiber gleich mit entsorgt hat. Zwischen unzähligen Altkleidersäcken sucht Riedl nach dem für Girwidz wertvollen Schreibgerät und muss feststellen, dass der Mörder von Fernfahrer Frank Giebel in einer ganz anderen Ecke zu suchen ist.
21:00
Yazid versucht sich als Makler und führt ein junges Paar durch das Haus einer Witwe. Als sie dabei auf die Leiche der Witwe stoßen, ist Yazids Versuch, im Immobilienbusiness Fuß zu fassen, umgehend beendet. Das Paar sucht das Weite. Riedl darf erste Beweise sichern, weil Hubert und Girwidz noch am See sind und dort Jagd auf Wildcamper machen. Hubert und Girwidz finden bald heraus, dass der Witwe erst vor wenigen Tagen die Lebensversicherung ihres Mannes ausbezahlt worden war. Doch von dem Geld fehlt jede Spur. Dafür können Hubert und Girwidz in Erfahrung bringen, dass die Witwe kurz vor ihrem Tod noch eine Tauchstunde in der Tauchschule "Abgetaucht" genommen hatte. Deren Betreiber Justin Schmidt und Steffi Greiner scheinen den Polizisten nicht die ganze Wahrheit zu sagen und lenken den Verdacht lieber in Richtung des Versicherungsmaklers, der die Auszahlung an die Witwe veranlasst hatte und scheinbar auch privat Gefallen an seiner Kundin gefunden hatte. Riedl indes versenkt bei der Jagd auf die Wildcamper die Kamera von Girwidz versehentlich im See - und mit ihr einige unwiederbringliche Schnappschüsse aus Girwidz' Leben. Der Versuch, die Kamera zu bergen, führt auch ihn in die Tauchschule "Abgetaucht"…
21:50
Nachrichten - Berichte - Wettervorhersage
22:05
"Comedy auf Bestellung" blickt augenzwinkernd auf das Vereinsleben im Freistaat. Jede Woche stellen sich zwei Comedians einer Challenge: Sie besuchen je einen außergewöhnlichen Verein im Freistaat, lernen ihn und seine Mitglieder kennen und verarbeiten ihre Erlebnisse in einem Stand-up, den sie vor dem Verein präsentieren. Am Ende wird abgestimmt: Welcher Stand-up war der beste? In dieser Folge wird Michael Mittermeier ins legendäre Münchner Hofbräuhaus bestellt. Hier erwarten ihn die "Schwuhplattler", der 1997 gegründete Verein ist der weltweit erste, der Homosexualität und Schuhplattln miteinander verbindet. Im historischen Saal wartet auf den Comedian ein knallhartes Training, denn schon am Abend soll er bei einem großen Event im vollbesetzten Saal mittanzen. An seine körperlichen Grenzen stößt auch Maxi Gstettenbauer: Er ist zu Gast bei der Wasserwacht Füssen und erlebt hautnah, wie wichtig Ausbildung, Erfahrung und fast schon blindes Vertrauen bei den lebensrettenden Einsätzen sind. Bei einer Übung stürzt sich der Comedian dann bei frostigen Temperaturen mutig ins eiskalte Nass. Anschließend kommt es zum Showdown: Michael Mittermeier und Maxi Gstettenbauer verarbeiten ihre Erlebnisse zu Stand-ups, die sie vor dem jeweiligen Verein präsentieren. Wer überzeugt mit den besten Gags, wer sammelt mehr Lacher? Und wer liefert seinem Verein die schönste Hommage?
22:50
In "Get the Gringo" landet ein namenloser US-Ganove nach einer Verfolgungsjagd und einem Crash an der mexikanischen Grenze im berüchtigten El-Pueblito-Gefängnis. Die korrupten Polizisten Vasquez und Romero stecken die zwei Millionen Dollar aus seinem Wagen ein und lassen ihn unter falschen Anschuldigungen einliefern. In der gnadenlosen Gefängnisstadt, die von dem kranken, aber mächtigen Javi kontrolliert wird, schlägt sich der "Gringo" mit List, Diebstählen und trockenem Humor durch. Als er einen Jungen kennenlernt, der mit seiner Mutter im Gefängnis lebt und von Javis Leuten auffällig beschützt wird, entdeckt er ein düsteres Geheimnis: Der Junge ist der einzige passende Organspender für Javi, dessen kranke Leber ihn langsam umbringt - und bereits der Vater des Kindes ist diesem Wahnsinn zum Opfer gefallen. Der Gringo beschließt, den Jungen zu schützen, Javis Machtbasis zu untergraben und nebenbei die veruntreuten Millionen zurückzubekommen. Während ein US-Botschaftsmitarbeiter seine kriminelle Vergangenheit aufdeckt und der amerikanische Gangsterboss Frank wegen des verschwundenen Geldes Killer nach Mexiko schickt, geraten alle Fronten in El Pueblito in Bewegung. Zwischen Kartellgewalt, Gefängnisintrigen und politischem Druck muss der Gringo entscheiden, wie weit er für den Jungen und dessen Mutter zu gehen bereit ist - und welche Seite er im finalen Machtkampf wirklich spielt.