04:20
Eine Reise durch die wasserreichen Alpen mit Seen, Flüssen und imposanten Wasserfällen. Im Osten Österreichs regnet es doppelt so viel wie im verregneten London. Auch eine Region im Westen Österreichs liegt in einer der niederschlagsreichsten Regionen Europas, wo der mittlere Jahresniederschlag stolze 1900 Liter auf einen Quadratmeter beträgt.
05:05
Diese Folge zeigt die Vorbereitungen, die jeder Naturforscher trifft, um der intensiven Kälte des Winters zu trotzen. Wenn der Herbst in den Winter übergeht, bereiten sich die Naturforscher auf die bevorstehenden harten Bedingungen vor. Diese Folge zeigt die Vorbereitungen, die jeder Naturforscher trifft, um der intensiven Kälte zu trotzen - sei es durch das Anlegen von Nahrungsvorräten, das Verstärken von Unterkünften oder das Anpassen des Tagesablaufs, um den sinkenden Temperaturen standzuhalten. Die Zuschauer erleben den Beginn des harten Winters und die Widerstandsfähigkeit, die er jedem Einzelnen abverlangt.
06:00
Bachit hat begriffen, dass sich etwas Entscheidendes verändert in seiner Heimat, dem an der Grenze zu China gelegenen Tien Shan Gebirge: Die bis zu 7000 Meter hohen Gipfel tauen rasant im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Bachit ist ein cleverer Hirte. Längst hat der 40-jährige Kirgise begriffen, dass sich etwas Entscheidendes verändert in seiner Heimat, dem an der Grenze zu China gelegenen Tien Shan Gebirge: Die bis zu 7000 Meter hohen Gipfel tauen rasant im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Eine Folge der Klimaerwärmung, mit noch ungeahnten globalen Auswirkungen. Bachit hat sich auf die neue Situation eingestellt: Seit mehreren Jahren treibt er im Mai seine riesige Viehherde aus dem Dorf auf eine 3000 Meter hohe Sommeralm - und ist dabei zunehmend Schwierigkeiten ausgesetzt. Der Kirgise Bachit lebt von der traditionellen Weidewirtschaft. Die Wiesen rund um die Dörfer sind nach dem Winter abgefressen und die Tiere müssen auf neues Land geführt werden. Darum treibt Bachit jedes Jahr im Mai seine Herden aus Kühen, Schafen, Pferden und Yaks zusammen, und zieht auf eine 3000 Meter hoch gelegene Sommerweide. Denn Dank der Klimaerwärmung sind heute auch die hoch gelegenen Almen begrünt. Auf zwei uralten, voll beladenen LKW, die dem langsamer ziehenden Viehtreck vorausfahren, ist der gesamte Hausrat verschnürt. Bachit und seine Männer geleiten die Herde über 120 Kilometer bergauf. Viele der Jungtiere verletzen sich auf der Strecke und müssen den Rest des Weges auf dem LKW transportiert werden. Besonders gefährlich ist die Überquerung der reißenden Gebirgsströme, deren Wassermassen wegen der rasant schmelzenden Gletscher von Jahr zu Jahr zunehmen. Vier Monate lang lässt der Hirte seine Herden auf den Hochalmen des Tien Shan Gebirges weiden, bevor der ganze Treck wieder hinab ins Tal steigt, um im Dorf zu überwintern. Für Bachit macht sich das Nomadenleben nach alter kirgisischer Tradition bezahlt. Er hat die klimatischen Veränderungen als Chance gesehen und ist darüber ein wohlhabender Mann geworden. Doch auch er fragt sich: Wie wird sich das Fortschreiten der Gletscherschmelze zukünftig auswirken?
06:55
Vom Hochkönig ins Großarltal - von karger Felswelt über Wasserfälle bis zu grünen Almwiesen. "Vom Hochkönig ins Großarltal" unternimmt eine filmische Reise vom österreichischen Hochkönigsmassiv ins malerische Großarltal und verschafft ein lebendiges Bild dieser Region. Der 2.941 Meter hohe Hochkönig, dessen Zacken an eine Krone erinnern, zeigt die beeindruckenden Kräfte der Natur.
07:40
Diese Dokumentation zeigt die bunte Flora der Alpen, von Almrosen und Krokussen bis zu Hausgartenblumen. Grau in Grau in den Alpen? Von wegen! In dieser Dokumentation entdecken wir die bunte und reichhaltige Flora des Alpenraums und tauchen ein in eine wahre Blütensymphonie. Von den farbenprächtigen Almrosen und Krokussen im Gebirge bis hin zu den Blumen aus dem Hausgarten erkundet Filmemacher Hans Jöchler die Vielfalt an Farben und Formen des Alpenraums.
08:30
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
09:20
Diese Folge beleuchtet die Veränderungen des Lebensstils während der kurzen, aber intensiven Sommerzeit und wie Naturforscher dieses einzigartige Phänomen optimal nutzen.
10:15
Dieser Film zeigt extremes Skifahren in verschiedenen Disziplinen und von seiner besten Seite. Ein Skifilm, der Kreativität, Sensation und Vergnügen vereint. Aber es handelt sich hauptsächlich um einen Freestyle-Skifilm.
11:05
Faszination Heimat begleitet Menschen, in deren Leben Tiere einen herausragende Rolle spielen. Thomas Strubreiter ist Arche-Bauer. Er hat sich und sein Leben der Erhaltung heimischer Nutztierrassen verschrieben, die vom Aussterben bedroht sind. Tiere, die seit Jahrhunderten den Menschen das Überleben im Alpenraum gesichert haben. Für den Bauern sind die bedrohten Rassen ein Stück österreichisches Kulturgut. Der Film begleitet einen Sommer auf der Alm und portraitiert einen Mann, dessen größte Leidenschaft seine Tiere sind.
12:00
Bachit hat begriffen, dass sich etwas Entscheidendes verändert in seiner Heimat, dem an der Grenze zu China gelegenen Tien Shan Gebirge: Die bis zu 7000 Meter hohen Gipfel tauen rasant im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Bachit ist ein cleverer Hirte. Längst hat der 40-jährige Kirgise begriffen, dass sich etwas Entscheidendes verändert in seiner Heimat, dem an der Grenze zu China gelegenen Tien Shan Gebirge: Die bis zu 7000 Meter hohen Gipfel tauen rasant im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Eine Folge der Klimaerwärmung, mit noch ungeahnten globalen Auswirkungen. Bachit hat sich auf die neue Situation eingestellt: Seit mehreren Jahren treibt er im Mai seine riesige Viehherde aus dem Dorf auf eine 3000 Meter hohe Sommeralm - und ist dabei zunehmend Schwierigkeiten ausgesetzt. Der Kirgise Bachit lebt von der traditionellen Weidewirtschaft. Die Wiesen rund um die Dörfer sind nach dem Winter abgefressen und die Tiere müssen auf neues Land geführt werden. Darum treibt Bachit jedes Jahr im Mai seine Herden aus Kühen, Schafen, Pferden und Yaks zusammen, und zieht auf eine 3000 Meter hoch gelegene Sommerweide. Denn Dank der Klimaerwärmung sind heute auch die hoch gelegenen Almen begrünt. Auf zwei uralten, voll beladenen LKW, die dem langsamer ziehenden Viehtreck vorausfahren, ist der gesamte Hausrat verschnürt. Bachit und seine Männer geleiten die Herde über 120 Kilometer bergauf. Viele der Jungtiere verletzen sich auf der Strecke und müssen den Rest des Weges auf dem LKW transportiert werden. Besonders gefährlich ist die Überquerung der reißenden Gebirgsströme, deren Wassermassen wegen der rasant schmelzenden Gletscher von Jahr zu Jahr zunehmen. Vier Monate lang lässt der Hirte seine Herden auf den Hochalmen des Tien Shan Gebirges weiden, bevor der ganze Treck wieder hinab ins Tal steigt, um im Dorf zu überwintern. Für Bachit macht sich das Nomadenleben nach alter kirgisischer Tradition bezahlt. Er hat die klimatischen Veränderungen als Chance gesehen und ist darüber ein wohlhabender Mann geworden. Doch auch er fragt sich: Wie wird sich das Fortschreiten der Gletscherschmelze zukünftig auswirken?
12:55
Diese Dokumentation zeigt die bunte Flora der Alpen, von Almrosen und Krokussen bis zu Hausgartenblumen. Grau in Grau in den Alpen? Von wegen! In dieser Dokumentation entdecken wir die bunte und reichhaltige Flora des Alpenraums und tauchen ein in eine wahre Blütensymphonie. Von den farbenprächtigen Almrosen und Krokussen im Gebirge bis hin zu den Blumen aus dem Hausgarten erkundet Filmemacher Hans Jöchler die Vielfalt an Farben und Formen des Alpenraums.
13:40
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft.
14:30
Diese Folge beleuchtet die Veränderungen des Lebensstils während der kurzen, aber intensiven Sommerzeit und wie Naturforscher dieses einzigartige Phänomen optimal nutzen.
15:30
Im Frühjahr 2014 brechen die deutschen und österreichischen Ski-Alpinisten David Pitschmann, Fabian Lentsch, Joi Hoffmann, Michael Trojer und Jakob Schweighofer zu den entfernten russischen Altai-Bergen auf.
15:55
Vom Hochkönig ins Großarltal - von karger Felswelt über Wasserfälle bis zu grünen Almwiesen. "Vom Hochkönig ins Großarltal" unternimmt eine filmische Reise vom österreichischen Hochkönigsmassiv ins malerische Großarltal und verschafft ein lebendiges Bild dieser Region. Der 2.941 Meter hohe Hochkönig, dessen Zacken an eine Krone erinnern, zeigt die beeindruckenden Kräfte der Natur.
16:40
Bachit hat begriffen, dass sich etwas Entscheidendes verändert in seiner Heimat, dem an der Grenze zu China gelegenen Tien Shan Gebirge: Die bis zu 7000 Meter hohen Gipfel tauen rasant im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Bachit ist ein cleverer Hirte. Längst hat der 40-jährige Kirgise begriffen, dass sich etwas Entscheidendes verändert in seiner Heimat, dem an der Grenze zu China gelegenen Tien Shan Gebirge: Die bis zu 7000 Meter hohen Gipfel tauen rasant im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Eine Folge der Klimaerwärmung, mit noch ungeahnten globalen Auswirkungen. Bachit hat sich auf die neue Situation eingestellt: Seit mehreren Jahren treibt er im Mai seine riesige Viehherde aus dem Dorf auf eine 3000 Meter hohe Sommeralm - und ist dabei zunehmend Schwierigkeiten ausgesetzt. Der Kirgise Bachit lebt von der traditionellen Weidewirtschaft. Die Wiesen rund um die Dörfer sind nach dem Winter abgefressen und die Tiere müssen auf neues Land geführt werden. Darum treibt Bachit jedes Jahr im Mai seine Herden aus Kühen, Schafen, Pferden und Yaks zusammen, und zieht auf eine 3000 Meter hoch gelegene Sommerweide. Denn Dank der Klimaerwärmung sind heute auch die hoch gelegenen Almen begrünt. Auf zwei uralten, voll beladenen LKW, die dem langsamer ziehenden Viehtreck vorausfahren, ist der gesamte Hausrat verschnürt. Bachit und seine Männer geleiten die Herde über 120 Kilometer bergauf. Viele der Jungtiere verletzen sich auf der Strecke und müssen den Rest des Weges auf dem LKW transportiert werden. Besonders gefährlich ist die Überquerung der reißenden Gebirgsströme, deren Wassermassen wegen der rasant schmelzenden Gletscher von Jahr zu Jahr zunehmen. Vier Monate lang lässt der Hirte seine Herden auf den Hochalmen des Tien Shan Gebirges weiden, bevor der ganze Treck wieder hinab ins Tal steigt, um im Dorf zu überwintern. Für Bachit macht sich das Nomadenleben nach alter kirgisischer Tradition bezahlt. Er hat die klimatischen Veränderungen als Chance gesehen und ist darüber ein wohlhabender Mann geworden. Doch auch er fragt sich: Wie wird sich das Fortschreiten der Gletscherschmelze zukünftig auswirken?
17:35
Faszination Heimat begleitet Menschen, in deren Leben Tiere einen herausragende Rolle spielen. Thomas Strubreiter ist Arche-Bauer. Er hat sich und sein Leben der Erhaltung heimischer Nutztierrassen verschrieben, die vom Aussterben bedroht sind. Tiere, die seit Jahrhunderten den Menschen das Überleben im Alpenraum gesichert haben. Für den Bauern sind die bedrohten Rassen ein Stück österreichisches Kulturgut. Der Film begleitet einen Sommer auf der Alm und portraitiert einen Mann, dessen größte Leidenschaft seine Tiere sind.
18:30
Zu seinem 65. Geburtstag lässt dieses Porträt Beat Kammerlanders große Leistungen Revue passieren. Wie wird man mit der Leidenschaft Klettern alt und glücklich? Die Antwort kennt niemand besser als der Vorarlberger Beat Kammerlander: indem man sich verändert und immer wieder neu (er)findet. Zu seinem 65. Geburtstag lässt dieses außergewöhnliche Porträt nicht nur seine großen Leistungen in den steilsten Wänden Revue passieren. Es kommt Beat Kammerlander ganz nah um die Kletterikone auch als Menschen greifbar zu machen. Als einen, der zeit seines Lebens im extremsten Gelände unterwegs war, und weder Tod noch Teufel fürchtete. Aber auch als jemanden, für den Harmonie und menschliche Beziehungen über allem stehen, der spät, mit 55 Jahren, zum ersten Mal Vater wurde und gezeigt hat, dass man seine Leidenschaft auch nach einer solchen Metamorphose noch treu sein kann.
19:20
Er liegt zwischen Watzmann und Königssee im Westen und dem Salzachtal mit Salzburg im Osten. Der Hohe Göll liegt zwischen Watzmann und Königssee im Westen und dem Salzachtal mit Salzburg im Osten. Quer über den 2.522 Meter hohen Gebirgsstock verläuft die Grenze zwischen Bayern und Österreich bzw. dem Salzburger Land. In dieser Bergwelten-Folge erkunden wir den Hohen Göll im Winter. Kalendarisch beginnt er am 21.12. mit der feierlichen Wintersonnenwende. Dann folgen wir einem Berufsjäger in seinem Revier im Göll-Massiv. Gerade im Winter ist die Hege und Pflege des Wildes überlebenswichtig. Der Hohe Göll ist auch ein grandioses Revier für Bergsportler: Wir erleben ein eisiges Canyoning-Abenteuer im Bluntautal, eine Überschreitung des ganzen Göll-Massivs auf Ski und eine extreme Ski-Abfahrt in der steilen Ostwand. Wir besuchen das Salzbergwerk in Bad Dürrnberg und erfahren mehr über die Sage vom bösen Göll-Weib und dem Wetterbock. Denn der Hohe Göll ist ein Berg mit vielen Geschichten und eine ganze, spannende Bergwelt.
20:15
Venetos Natur, Villenkultur und Geschichte - eng verbunden mit Venedig und geprägt vom Erbe der "Serenissima". Veneto, ein Ort, an dem man malerische Natur, prachtvolle Architektur und Kunstgenuss findet, die Italienreisende aller Welt erfreut. Diese Dokumentation entführt uns in eine Region, deren historischen Landschaften der "Terraferma" aufs engste mit der Lagunenstadt Venedig verbunden sind und stehen mit ihr seit dem 15. Jahrhundert im intensiven kulturellen Austausch.
21:10
Er ist einer der aggressivsten und talentiertesten Freeskier unserer Zeit. Geboren und aufgewachsen im Backcountry von BC, mit einer Blutlinie voller Abenteuer und einem Stil, der aus der Landschaft selbst geschnitzt ist: Kye Petersen Beeindruckt und angezogen. Er ist einer der aggressivsten und talentiertesten Freeskier unserer Zeit. Geboren und aufgewachsen im Backcountry von BC, mit einer Blutlinie voller Abenteuer und einem Stil, der aus der Landschaft selbst geschnitzt ist, ist Kye Petersen dabei, die Türen zu sprengen. abseits des Big-Mountain-Skifahrens. Ängstlich und doch fasziniert. Numinous erforscht die Beziehungen und Verbindungen mit der Natur, die notwendig sind, um sicher mit schneebedeckten Bergwänden zu tanzen. Abschalten und einschalten.
22:05
Faszination Heimat begleitet Menschen, in deren Leben Tiere einen herausragende Rolle spielen. Thomas Strubreiter ist Arche-Bauer. Er hat sich und sein Leben der Erhaltung heimischer Nutztierrassen verschrieben, die vom Aussterben bedroht sind. Tiere, die seit Jahrhunderten den Menschen das Überleben im Alpenraum gesichert haben. Für den Bauern sind die bedrohten Rassen ein Stück österreichisches Kulturgut. Der Film begleitet einen Sommer auf der Alm und portraitiert einen Mann, dessen größte Leidenschaft seine Tiere sind.
23:00
Bachit hat begriffen, dass sich etwas Entscheidendes verändert in seiner Heimat, dem an der Grenze zu China gelegenen Tien Shan Gebirge: Die bis zu 7000 Meter hohen Gipfel tauen rasant im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Bachit ist ein cleverer Hirte. Längst hat der 40-jährige Kirgise begriffen, dass sich etwas Entscheidendes verändert in seiner Heimat, dem an der Grenze zu China gelegenen Tien Shan Gebirge: Die bis zu 7000 Meter hohen Gipfel tauen rasant im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Eine Folge der Klimaerwärmung, mit noch ungeahnten globalen Auswirkungen. Bachit hat sich auf die neue Situation eingestellt: Seit mehreren Jahren treibt er im Mai seine riesige Viehherde aus dem Dorf auf eine 3000 Meter hohe Sommeralm - und ist dabei zunehmend Schwierigkeiten ausgesetzt. Der Kirgise Bachit lebt von der traditionellen Weidewirtschaft. Die Wiesen rund um die Dörfer sind nach dem Winter abgefressen und die Tiere müssen auf neues Land geführt werden. Darum treibt Bachit jedes Jahr im Mai seine Herden aus Kühen, Schafen, Pferden und Yaks zusammen, und zieht auf eine 3000 Meter hoch gelegene Sommerweide. Denn Dank der Klimaerwärmung sind heute auch die hoch gelegenen Almen begrünt. Auf zwei uralten, voll beladenen LKW, die dem langsamer ziehenden Viehtreck vorausfahren, ist der gesamte Hausrat verschnürt. Bachit und seine Männer geleiten die Herde über 120 Kilometer bergauf. Viele der Jungtiere verletzen sich auf der Strecke und müssen den Rest des Weges auf dem LKW transportiert werden. Besonders gefährlich ist die Überquerung der reißenden Gebirgsströme, deren Wassermassen wegen der rasant schmelzenden Gletscher von Jahr zu Jahr zunehmen. Vier Monate lang lässt der Hirte seine Herden auf den Hochalmen des Tien Shan Gebirges weiden, bevor der ganze Treck wieder hinab ins Tal steigt, um im Dorf zu überwintern. Für Bachit macht sich das Nomadenleben nach alter kirgisischer Tradition bezahlt. Er hat die klimatischen Veränderungen als Chance gesehen und ist darüber ein wohlhabender Mann geworden. Doch auch er fragt sich: Wie wird sich das Fortschreiten der Gletscherschmelze zukünftig auswirken?
23:55
Zu seinem 65. Geburtstag lässt dieses Porträt Beat Kammerlanders große Leistungen Revue passieren. Wie wird man mit der Leidenschaft Klettern alt und glücklich? Die Antwort kennt niemand besser als der Vorarlberger Beat Kammerlander: indem man sich verändert und immer wieder neu (er)findet. Zu seinem 65. Geburtstag lässt dieses außergewöhnliche Porträt nicht nur seine großen Leistungen in den steilsten Wänden Revue passieren. Es kommt Beat Kammerlander ganz nah um die Kletterikone auch als Menschen greifbar zu machen. Als einen, der zeit seines Lebens im extremsten Gelände unterwegs war, und weder Tod noch Teufel fürchtete. Aber auch als jemanden, für den Harmonie und menschliche Beziehungen über allem stehen, der spät, mit 55 Jahren, zum ersten Mal Vater wurde und gezeigt hat, dass man seine Leidenschaft auch nach einer solchen Metamorphose noch treu sein kann.