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TV Programm für Bergblick am 09.08.2026

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Planet Weltweit 17:25

Planet Weltweit: Oman - die Rosen der Wüste

Dokumentation

Vierzig Grad im Schatten sind im Sommer die Regel. Im Winter wird es kaum kühler. Im Wüstensaat Oman ist Regen die Ausnahme und doch haben die Menschen hier an vielen Stellen die Wüste zum Blühen gebracht - sogar mit der in leuchtendem Rosa blühenden Feldrose. Möglich macht dies ein über 1500 Jahre altes Kanalsystem - das so genannte Aflaj, ein riesiges Netz aus Rinnen, Schleusen und Wasserwegen. Vierzig Grad im Schatten sind im Sommer die Regel. Im Winter wird es nur wenig kühler. Im Wüstensaat Oman ist Regen die Ausnahme, natürliche Flüsse oder Seen existieren nicht. Und doch haben die Menschen hier an vielen Stellen die Wüste zum Blühen gebracht - sogar mit der in leuchtendem Rosa blühenden Feldrose. Möglich macht dies ein über 1500 Jahre altes Kanalsystem - das so genannte Aflaj, ein gewaltiges Netz aus Rinnen, Schleusen und Wasserwegen. Das auf diese Weise über Kilometer weitergeleitete Wasser erweckt die Steinwüste jedes Jahr aufs Neue zum Leben. Der Wakil ist zuständig für die Wartung des Aflajsystems. Sein Amt wird vom Vater an den Sohn weiter gegeben. Von diesen Wasserwächtern hängt das Überleben in den Bergdörfern des Sultanats Oman ab. Während die Bewohner anderer arabischer Staaten noch auf sporadische Regenfälle und das Sammeln des Wassers in Zisternen angewiesen waren, entstand in Oman bereits ein landesweites System, das die Menschen ganzjährig mit Wasser versorgt - die Aflaj. Ein Großteil der alten Kanäle leitet noch heute kostbares Quellwasser über Tausende Kilometer durch die Gebirge auf die Felder und Gärten des Landes. Auch das kleine Bergdorf Al Sheriqua verfügt über einen solchen Kanal, einen sogenannten Falaj. Seit mehr als 40 Jahren ist Suleyman Al Riyami der oberste Wasserverantwortliche des Ortes, ein Wakil - zu Deutsch: ein Beauftragter. Der 62jährige überwacht, wie Generationen von Wasserbeauftragten vor ihm, den Zustand des Dorfkanals ständig. Das uralte System muss zuverlässig funktionieren; nur dann können die Felder an den Bergflanken bewirtschaftet werden. Doch in diesem Jahr führt der Kanal weniger Wasser als sonst. Ein Problem, denn demnächst steht die Rosenernte des Ortes an, und für viele Dorfbewohner sind die Rosen die einzige Einnahmequelle. Aus den Blüten wird das begehrte Rosenwasser gewonnen, aus dem Parfum und Gewürzzusätze hergestellt werden.

Danach

Planet Weltweit 18:20

Planet Weltweit: Postbote im Himalaya

Dokumentation

Um den 300 Einwohnern von Dankhar den beschwerlichen Weg zum Postamt im Tal zu ersparen, gibt es Dilip Kumar, den Postboten des Himalaya. Er bringt den Leuten auch Briefmarken, Umschläge und Geld persönlich vorbei. Da die meisten Analphabeten sind, liest er ihnen Briefe vor und setzt für sie auch die Antwortschreiben auf. Zwischen seinen Postgängen hilft er seiner Frau auf den Feldern...

Planet Weltweit 19:15

Planet Weltweit: Philippinen - Rendezvous mit einem Adler

Dokumentation

Es ist früh am Morgen auf Mindanao, als Eddie Juntilla in den Regenwald aufbricht. Er hat ein Rendezvous mit einer Dame, seit 14 Jahren sind sie ein Paar - wenn auch ein ungleiches. Denn Kahayag ist ein weiblicher Philippinenadler und mit mehr als zwei Metern Spannweite ein eindrucksvoller Vogel. Es ist früh am Morgen auf der Philippineninsel Mindanao, als sich Eddie Juntilla auf den Weg in den Regenwald macht. Er beeilt sich, denn er hat ein Rendezvous mit einer Dame. Seit 14 Jahren schon sind sie ein Paar - wenn auch ein ungleiches. Denn Kahayag ist ein weiblicher Philippinenadler. Mit über zwei Metern Flügel-Spannweite der eindrucksvollste Vogel der tropischen Regenwälder. Eddie Juntilla ist ihr Pfleger und gleichzeitig auch ihr Lebenspartner. Da der Bestand der Philippinenadler stark bedroht ist, bemüht sich die Adler-Schutzstation auf Mindanao, die Tiere in Gefangenschaft nachzuzüchten. Die Weibchen bekamen einen menschlichen "Ersatzpartner" zugeteilt, der ihrer Fortpflanzung auf die Sprünge helfen soll. Ihr ganzes Leben schon lebt das Adlerweibchen Kahayag in der Obhut von Menschen. Den Regenwald der Philippinen, ihre natürliche Heimat, hat sie nie kennen gelernt. Durch die stetig zunehmende Abholzung des Regenwaldes und die stetig wachsende Bevölkerung wird der Lebensraum der Philippinenadler immer stärker eingeschränkt, die Tiere pflanzen sich seltener fort - der Bestand ist massiv bedroht. 14 Jahre brauchte man im "Philippine Eagle Center" auf Mindanao, bis es gelang, einen Adler in Gefangenschaft nachzuzüchten. Erst das intensive Werben eines Menschen um die Gunst eines Adlerweibchens sowie dessen künstliche Befruchtung haben es möglich gemacht. Bis heute hat Kahayag Eddie Juntilla schon drei Junge geschenkt. Nun will er einen weiteren Versuch wagen. Obwohl Eddie der Einzige ist, den Kahayah in ihrer Nähe duldet, obwohl die beiden schon über so lange Jahre ein Paar sind, muss er ihr immer wieder von neuem beweisen, dass er ein würdiger Vater für ihren Nachwuchs sein wird. Er bringt ihr Futter, er baut ihr ein Nest, er streichelt ihr Gefieder. Erst wenn Kahayag komplett überzeugt ist, wird sie es zulassen, dass Eddie die künstliche Befruchtung vornimmt.

Südtirol aus der Luft 20:15

Südtirol aus der Luft: Teil I

Landschaftsbild

Der erste Teil von "Südtirol aus der Luft" zeigt in spektakulären Aufnahmen Natur, Geschichte und Architektur. Die erste Folge des zweiteiligen, bildgewaltigen Dokumentarfilms "Südtirol aus der Luft" lädt zu einer spektakulären Flugreise über die beeindruckenden Landschaften und kulturellen Schätze Südtirols ein. Mit eindrucksvollen Luftaufnahmen, poetischer Erzählweise und stimmungsvoller Musik entsteht ein Panorama aus majestätischer Natur, bewegter Geschichte und traditionsreicher Architektur.

Südtirol aus der Luft 20:55

Südtirol aus der Luft: Teil II

Landschaftsbild

Die zweite Teil von "Südtirol aus der Luft" zeigt majestätische Natur, reiche Kultur und Sagenwelt. In der zweiten Folge der bildgewaltigen Dokumentation "Südtirol aus der Luft" setzt sich die faszinierende Flugreise über die majestätischen Berglandschaften und kulturellen Kostbarkeiten Südtirols fort. Die Kamera schwebt über grün schimmernde Seen, schroffe Felswände und legendäre Gipfel - stets begleitet von einer poetischen Erzählung und atmosphärischer Musik.

Rund um den Bodensee 21:45

Rund um den Bodensee

Landschaftsbild

Rund um den Bodensee gibt es jede Menge Highlights zu entdecken. Die Sendung beginnt am östlichen Ufer des Bodensees. Genauer gesagt am Pfänder, dem Hausberg von Bregenz, der Landeshauptstadt von Vorarlberg. Der Berg ist südwestliche Eckpfeiler der Allgäuer Alpen und erlaubt Rundblicke auf über 240 Berggipfel Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Der international bekannteste Platz ist die Seebühne der Bregenzer Festspiele. Die bayerische Schwester von Bregenz ist das nur wenige Kilometer entfernte Lindau mit dem bekannten Leuchtturm am Hafen. Meersburg ist geschichtsträchtig. Mit seinen weithin sichtbaren Schlossbauten über der historischen, gut erhaltenen Unterstadt am Seeufer. Als "älteste, vollständig erhaltene und bewohnte Burg Deutschlands" gilt das Alte Schloss. Auch der Weinbau hat in Meersburg eine jahrhundertalte Tradition. Zu den Mittelalterfesten kommen Truppen aus ganz Europa angereist, wie diese bunten Gäste aus San Giminiano, einem Weinort aus dem Herzen der Toskana - und Partnerstadt vom Meersburg. Wenige Kilometer weiter kommen wir nach Unteruhldigen. Dieser Ort ist mit seinen Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit geradezu weltberühmt. Seit rund 100 Jahren steht hier ein einzigartiges archäologisches Freilichtmuseum mit im Wasser. Auf der Blumeninsel Mainau betrachten wir schlussendlich die prächtigen gepflegten Gärten.

Die Magie der Vögel - Was Birdwatcher begeistert 22:30

Die Magie der Vögel - Was Birdwatcher begeistert

Tiere

Millionen von Menschen beobachten in ihrer Freizeit Vögel und treten so in Kontakt zur Natur.

Südtirol - Rund um den Ortler 23:15

Südtirol - Rund um den Ortler

Landschaftsbild

Der Ortler: mit über 3.900 Metern ist er der höchste Berg Südtirols. Vor der Annexion Südtirols durch Italien war er der höchste Berg Österreich-Ungarns. Heute ist er "nur" noch der höchste Berg Südtirols - der Ortler. Mit seinen über 3.900 Metern hat er seit jeher Land und Leute fasziniert. Selbst Erzherzog Johann von Österreich war 1804 so angetan vom imposanten Ortler, dass er daraufhin seine Erstbesteigung anordnen ließ. Der Lohn ist seit jeher ein unbezahlbarer Ausblick über die Ötztaler Alpen, die Silvretta- und Berninagruppe und die Dolomiten. "Land der Berge" begibt sich auf eine Reise auf und rund um den Ortler.