04:20
Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Über Jahrtausende von den Menschen errichtet und perfektioniert, um die imposanten Gipfel der Alpen zu überwinden. Entstehung der Alpen - Unsere Alpen - Die Pässe der Alpen: Seit tausenden Jahren trennen die imposanten Gipfel der Alpen Nord und Süd in Mitteleuropa - und scheinen dabei schier unüberwindlich. So bauten sich die Menschen Wege über die Alpen und perfektionierten die einfachen Pfade zu dem ausgeklügelten Verkehrsnetz das wir heute kennen. In den Pässen der Alpen sehen sie wichtigsten Routen, die die Geschichte Europas prägten und zum Aufstieg und Fall großer Persönlichkeiten führten.
05:05
Tatort Almwiese Weite Täler, sanfte Hügel und tiefe Gebirgsschluchten bis hin zu Eis- und Steinwüsten in Gipfelregionen - die Natur der Alpen und ihre Lebensräume sind enorm vielfältig. Föhnstürme, Lawinen, Steinschläge, Überflutungen und harte Winter zerstören und schaffen zugleich immer wieder neuen Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanzen. Daher zählen die Alpen zu den wichtigsten Ökoregionen der Erde. Die Doku-Reihe Faszination Heimat zeigt diese vielfältige und atemberaubende Landschaft aus einem ganz neuen Blickwinkel, und bietet dem Zuschauer dadurch eine erstaunliche und ungewohnte Einsicht in die eigene Lebenswelt.
06:00
Nahezu verloren wirken die Marquesas im nördlichen Teil Französisch-Polynesiens: vulkanische Inseln inmitten des Pazifiks, weit weg von jedem Kontinent. Und doch prägte die Kultur ihrer Bewohner, ihre Kunst und Sprache einst den gesamten südpazifischen Raum. Nahezu verloren wirken die Marquesas im nördlichen Teil Französisch-Polynesiens: vulkanische Inseln inmitten des Pazifik, weit abgelegen von jedem Kontinent. Und doch prägte die Kultur ihrer Bewohner, ihre Kunst und Sprache, einst den gesamten südpazifischen Raum. Die Marquesaner behaupten, die Inseln seien so weit abgelegen, dass ihre nächsten Nachbarn die Götter sind. In der Tat sind es bis nach Neuseeland über 5000 Kilometer, nach Australien mehr als 6000. In dieser Abgeschiedenheit entstanden einst eine lebendige Kultur und Religion, die später den gesamten südpazifischen Raum beeinflusst haben. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen besiedelten die Marquesaner etwa die Osterinseln oder Hawaii und brachten ihre Lebensweise, ihre Gesänge und Tänze, und ihre Religion mit. Auch die heute weltweit beliebten "Tataus", die Tätowierungen, stammen von den Marquesas. Als die Inseln jedoch Ende des 18. Jahrhunderts unter den Einfluss europäischer Eroberer und Missionare gerieten, wurden die Menschen gezwungen, ihre Jahrtausende alten Traditionen aufzugeben; ihre Kultur ging verloren. Erst in den vergangenen Jahren wurde deren Wert wiedererkannt, sowohl von den Einheimischen als auch von westlichen Wissenschaftlern. Einer von ihnen ist der französische Archäologe Pierre Ottino. Zusammen mit einheimischen Jugendlichen versucht er, das Leben auf den Inseln vor der Okkupation zu rekonstruieren: In mühevoller Kleinarbeit legen sie die Überreste einstiger Siedlungen frei, entdecken tief in die Erde gegrabene Opferstätten und steinerne Göttergestalten - so genannte Tiki. Kein leichtes Unterfangen, denn viele dieser Stellen liegen im dichten Dschungel oder an unzugänglichen Buchten.
06:55
Diese Dokumentation erkundet die Palagruppe in den südlichen Dolomiten bis zum Fersental im Trentino. Aus erstarrten Korallenriffen des Urmeeres türmt sich die Palagruppe in den südlichen Dolomiten himmelwärts. Schroffe Felsgipfel wie der Cimon della Pala oder der Pala di San Martino kontrastieren reizvoll mit dem Altopiano delle Pale, einer ausgedehnten Hochfläche die im Hintergrund von der 800 Metern hohen und fast drei Kilometer breiten Südwand der Marmolata dominiert wird. Diese Dokumentation nimmt die Zuseher:innen mit auf einen Streifzug von der Palagruppe, der südlichsten Gruppe der Dolomiten, bis hin zum Fersental, einer deutschen Sprachinsel im italienischen Trentino.? Die norditalienische Provinz ist reich an unterschiedlichen Facetten. Das verdeutlicht allein schon ihre Lage: bis zu 60 Prozent der Fläche liegen hier tausend Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden der vielen Palagipfel liegt das Gebiet des Mulaz-Massivs, das sich sogar bis auf rund 2.900 Meter erhebt. Den Kontrast zur ebenso mächtigen wie schroffen Bergwelt bilden fast 300 Seen und Flüsse, weshalb das Trentino auch als das "kleine Finnland" bezeichnet wird. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist die Region nicht nur ein Mekka für Bergsteiger:innen, sondern auch für europäische Intellektuelle, die von der Bergwelt der Dolomiten verzaubert sind. So hat etwa der österreichische Schriftsteller Arthur Schnitzler hier seine Novelle "Fräulein Else" verfasst - mit reichlich Lokalkolorit.
07:45
"Land der Berge" erkundet das Passeier- und Schnalstal in Südtirol. "Land der Berge" begibt sich in dieser Ausgabe auf einen Streifzug durch zwei Täler Südtirols, dem Passeier- und dem Schnalstal. Ausgehend vom Timmelsjoch - dem Grenzpass zwischen Nord- und Südtirol - beginnt die Reise durch das Passeiertal, einem Gebirgstal nördlich von Meran. Im steilen Gelände des hinteren Passeiertals finden sich noch überall die traditionellen Südtiroler Bergbauernhöfe. Nicht weniger eindrucksvoll ist auch der Ort St. Leonhard, der Geburtsort des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, und St. Martin, der Hauptort des Passeiertals. Anschließend sind wir unterwegs im Schnalstal rund um die Orte Karthaus, Katharinaberg, Kurzras, Unser Frau und Vernagt, sowie im abgeschiedenen Pfossental, welches wie ein museales bäuerliches Idyll aus einer anderen Zeit wirkt. Den Abschluss bildet der Similaungletscher, welcher wiederum die Grenze zwischen Nord- und Südtirol markiert.
08:30
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft. All das zeigt "Heimatleuchten" - wie ein Buch voller Eindrücke, voller Geschichten und Erinnerungen.
09:20
Der Film widmet sich den stillen Helden des Alltags - wie jenen Menschen, die bei der Bergrettung arbeiten. Der Film begleitet ganz persönliche Abenteuer von Menschen in allen Regionen Österreichs - allein oder im Team, in der Natur, im Beruf oder als Berufung - und widmet sich den stillen Helden des Alltags: den Bergrettern.
10:15
Der Insektenforscher und Tierfilmer Urs Wyss zeigt uns die verborgene Insektenwelt in einem Bauerngarten. Kaum jemand weiß, was außerhalb unserer Perspektive in der Mikrowelt eines Bauerngartens passiert. Skurrile Gestalten, Monster und bizzare Schönheiten leben hier. Die Mikroinsektenwelt ist grausam, mörderisch und faszinierend. Eine Million Insektenarten bevölkern unsere Erde. Eine Reise in ihren Mikrokosmos ist wie ein Abenteuer zu fernen Galaxien. Mit einem Unterschied: Sie leben nicht Millionen Lichtjahre entfernt, sondern oft mitten uns.
11:10
Traumtag in Engelberg: unverspurte Hänge, feiner Powder und grenzenlose Freude.
11:15
Die Naturforscher reflektieren die Bedeutung der Bewahrung kultureller Praktiken, die Generationen überdauern. Von der Falknerei in Österreich bis zum Fischfang in Finnland.
12:15
Nahezu verloren wirken die Marquesas im nördlichen Teil Französisch-Polynesiens: vulkanische Inseln inmitten des Pazifiks, weit weg von jedem Kontinent. Und doch prägte die Kultur ihrer Bewohner, ihre Kunst und Sprache einst den gesamten südpazifischen Raum. Nahezu verloren wirken die Marquesas im nördlichen Teil Französisch-Polynesiens: vulkanische Inseln inmitten des Pazifik, weit abgelegen von jedem Kontinent. Und doch prägte die Kultur ihrer Bewohner, ihre Kunst und Sprache, einst den gesamten südpazifischen Raum. Die Marquesaner behaupten, die Inseln seien so weit abgelegen, dass ihre nächsten Nachbarn die Götter sind. In der Tat sind es bis nach Neuseeland über 5000 Kilometer, nach Australien mehr als 6000. In dieser Abgeschiedenheit entstanden einst eine lebendige Kultur und Religion, die später den gesamten südpazifischen Raum beeinflusst haben. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen besiedelten die Marquesaner etwa die Osterinseln oder Hawaii und brachten ihre Lebensweise, ihre Gesänge und Tänze, und ihre Religion mit. Auch die heute weltweit beliebten "Tataus", die Tätowierungen, stammen von den Marquesas. Als die Inseln jedoch Ende des 18. Jahrhunderts unter den Einfluss europäischer Eroberer und Missionare gerieten, wurden die Menschen gezwungen, ihre Jahrtausende alten Traditionen aufzugeben; ihre Kultur ging verloren. Erst in den vergangenen Jahren wurde deren Wert wiedererkannt, sowohl von den Einheimischen als auch von westlichen Wissenschaftlern. Einer von ihnen ist der französische Archäologe Pierre Ottino. Zusammen mit einheimischen Jugendlichen versucht er, das Leben auf den Inseln vor der Okkupation zu rekonstruieren: In mühevoller Kleinarbeit legen sie die Überreste einstiger Siedlungen frei, entdecken tief in die Erde gegrabene Opferstätten und steinerne Göttergestalten - so genannte Tiki. Kein leichtes Unterfangen, denn viele dieser Stellen liegen im dichten Dschungel oder an unzugänglichen Buchten.
13:10
"Land der Berge" erkundet das Passeier- und Schnalstal in Südtirol. "Land der Berge" begibt sich in dieser Ausgabe auf einen Streifzug durch zwei Täler Südtirols, dem Passeier- und dem Schnalstal. Ausgehend vom Timmelsjoch - dem Grenzpass zwischen Nord- und Südtirol - beginnt die Reise durch das Passeiertal, einem Gebirgstal nördlich von Meran. Im steilen Gelände des hinteren Passeiertals finden sich noch überall die traditionellen Südtiroler Bergbauernhöfe. Nicht weniger eindrucksvoll ist auch der Ort St. Leonhard, der Geburtsort des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, und St. Martin, der Hauptort des Passeiertals. Anschließend sind wir unterwegs im Schnalstal rund um die Orte Karthaus, Katharinaberg, Kurzras, Unser Frau und Vernagt, sowie im abgeschiedenen Pfossental, welches wie ein museales bäuerliches Idyll aus einer anderen Zeit wirkt. Den Abschluss bildet der Similaungletscher, welcher wiederum die Grenze zwischen Nord- und Südtirol markiert.
13:55
Heimatleuchten: Heimat ist der Ort, an dem man geboren und aufgewachsen ist, wo man sich wohl und zuhause fühlt. Zur Heimat gehören Bilder, Gerüche, Geschmack, Traditionen, die Familie und eine ganz bestimmte Landschaft. All das zeigt "Heimatleuchten" - wie ein Buch voller Eindrücke, voller Geschichten und Erinnerungen.
14:45
Der Film widmet sich den stillen Helden des Alltags - wie jenen Menschen, die bei der Bergrettung arbeiten. Der Film begleitet ganz persönliche Abenteuer von Menschen in allen Regionen Österreichs - allein oder im Team, in der Natur, im Beruf oder als Berufung - und widmet sich den stillen Helden des Alltags: den Bergrettern.
15:40
Tao checkt das legendäre Fieberbrunn-Face und erlebt Freeride-Action hautnah.
15:45
Diese Dokumentation erkundet die Palagruppe in den südlichen Dolomiten bis zum Fersental im Trentino. Aus erstarrten Korallenriffen des Urmeeres türmt sich die Palagruppe in den südlichen Dolomiten himmelwärts. Schroffe Felsgipfel wie der Cimon della Pala oder der Pala di San Martino kontrastieren reizvoll mit dem Altopiano delle Pale, einer ausgedehnten Hochfläche die im Hintergrund von der 800 Metern hohen und fast drei Kilometer breiten Südwand der Marmolata dominiert wird. Diese Dokumentation nimmt die Zuseher:innen mit auf einen Streifzug von der Palagruppe, der südlichsten Gruppe der Dolomiten, bis hin zum Fersental, einer deutschen Sprachinsel im italienischen Trentino.? Die norditalienische Provinz ist reich an unterschiedlichen Facetten. Das verdeutlicht allein schon ihre Lage: bis zu 60 Prozent der Fläche liegen hier tausend Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden der vielen Palagipfel liegt das Gebiet des Mulaz-Massivs, das sich sogar bis auf rund 2.900 Meter erhebt. Den Kontrast zur ebenso mächtigen wie schroffen Bergwelt bilden fast 300 Seen und Flüsse, weshalb das Trentino auch als das "kleine Finnland" bezeichnet wird. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist die Region nicht nur ein Mekka für Bergsteiger:innen, sondern auch für europäische Intellektuelle, die von der Bergwelt der Dolomiten verzaubert sind. So hat etwa der österreichische Schriftsteller Arthur Schnitzler hier seine Novelle "Fräulein Else" verfasst - mit reichlich Lokalkolorit.
16:35
Nahezu verloren wirken die Marquesas im nördlichen Teil Französisch-Polynesiens: vulkanische Inseln inmitten des Pazifiks, weit weg von jedem Kontinent. Und doch prägte die Kultur ihrer Bewohner, ihre Kunst und Sprache einst den gesamten südpazifischen Raum. Nahezu verloren wirken die Marquesas im nördlichen Teil Französisch-Polynesiens: vulkanische Inseln inmitten des Pazifik, weit abgelegen von jedem Kontinent. Und doch prägte die Kultur ihrer Bewohner, ihre Kunst und Sprache, einst den gesamten südpazifischen Raum. Die Marquesaner behaupten, die Inseln seien so weit abgelegen, dass ihre nächsten Nachbarn die Götter sind. In der Tat sind es bis nach Neuseeland über 5000 Kilometer, nach Australien mehr als 6000. In dieser Abgeschiedenheit entstanden einst eine lebendige Kultur und Religion, die später den gesamten südpazifischen Raum beeinflusst haben. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen besiedelten die Marquesaner etwa die Osterinseln oder Hawaii und brachten ihre Lebensweise, ihre Gesänge und Tänze, und ihre Religion mit. Auch die heute weltweit beliebten "Tataus", die Tätowierungen, stammen von den Marquesas. Als die Inseln jedoch Ende des 18. Jahrhunderts unter den Einfluss europäischer Eroberer und Missionare gerieten, wurden die Menschen gezwungen, ihre Jahrtausende alten Traditionen aufzugeben; ihre Kultur ging verloren. Erst in den vergangenen Jahren wurde deren Wert wiedererkannt, sowohl von den Einheimischen als auch von westlichen Wissenschaftlern. Einer von ihnen ist der französische Archäologe Pierre Ottino. Zusammen mit einheimischen Jugendlichen versucht er, das Leben auf den Inseln vor der Okkupation zu rekonstruieren: In mühevoller Kleinarbeit legen sie die Überreste einstiger Siedlungen frei, entdecken tief in die Erde gegrabene Opferstätten und steinerne Göttergestalten - so genannte Tiki. Kein leichtes Unterfangen, denn viele dieser Stellen liegen im dichten Dschungel oder an unzugänglichen Buchten.
17:30
Die Naturforscher reflektieren die Bedeutung der Bewahrung kultureller Praktiken, die Generationen überdauern. Von der Falknerei in Österreich bis zum Fischfang in Finnland.
18:25
Der böse Wolf und der augenaushackende Rabe - Was ist dran an diesen und anderen Legenden im Tierreich? Der böse Wolf, der Rotkäppchens Großmutter verspeist hat. Schlangen, die Milch vom Euter der Kühe trinken und diese krank machen. So mancher Irrglaube rankt sich um heimische Tierarten. Doch was ist tatsächlich von diesen Geschichten zu halten? Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold gehen manchem Aberglauben nach und ergründen, wie diese Legende entstanden sind.
18:55
Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold machen einen Rückblick auf das wilde Treiben der Tiere im Frühling. Feldhase, Graugans, Wildschwein - "Wildes Land", das Tiermagazin, zeigt Wildtiere in unserer Heimat. Gudrun Kaufmann und Prof. Walter Arnold machen gemeinsam mit Helmut Pechlaner einen Rückblick auf das wilde Treiben und faszinierende Lebensweisen der Tiere im Frühling.
19:20
Einst arm, ist das Ötztal inzwischen eine Tourismus-Hochburg. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt abseits der hektischen Skipisten Menschen mit viel Eigensinn, Heimatverbundenheit und spannenden Visionen. Seit der Winter-Tourismus hier Einzug gehalten hat, ist das Ötztal ein Magnet für Skibegeisterte aus aller Welt. Aber abseits der Pistengaudi gibt es noch ein anderes, verborgenes Ötztal. Man findet Menschen, die sich nicht verbiegen lassen und mutig neue Wege gehen: Etwa eine Ingenieurin, die ihren Traum von der eigenen Alpaka-Zucht lebt, eine Malerin mit australischen Wurzeln, die ihre Bilder mitten in den verschneiten Bergen ausstellt, oder eine junge Frau, die das ganze Tal bereist, um den authentischen Ötztaler Dialekt in einer einzigartigen Audio-Datenbank für die Nachwelt zu bewahren.
20:15
Eine Reise durch die wasserreichen Alpen mit Seen, Flüssen und imposanten Wasserfällen. Im Osten Österreichs regnet es doppelt so viel wie im verregneten London. Auch eine Region im Westen Österreichs liegt in einer der niederschlagsreichsten Regionen Europas, wo der mittlere Jahresniederschlag stolze 1900 Liter auf einen Quadratmeter beträgt.
20:55
Bergretter aus der Reichenau - ein Blick auf Mut, seine Grenzen und den Unterschied zu Waghalsigkeit. Gerade im alpinen Gelände ist Mut eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Expeditionen gelingen. Doch was macht ihn aus und wo zeigen sich Grenzen? Die Doku begleitet die freiwilligen Bergretter aus der Reichenau und den Extremsportler Mich Kemeter und berichtet von dem Balanceakt, der mutige Entscheidungen von waghalsigen unterscheidet.
21:35
Die Naturforscher reflektieren die Bedeutung der Bewahrung kultureller Praktiken, die Generationen überdauern. Von der Falknerei in Österreich bis zum Fischfang in Finnland.
22:30
Nahezu verloren wirken die Marquesas im nördlichen Teil Französisch-Polynesiens: vulkanische Inseln inmitten des Pazifiks, weit weg von jedem Kontinent. Und doch prägte die Kultur ihrer Bewohner, ihre Kunst und Sprache einst den gesamten südpazifischen Raum. Nahezu verloren wirken die Marquesas im nördlichen Teil Französisch-Polynesiens: vulkanische Inseln inmitten des Pazifik, weit abgelegen von jedem Kontinent. Und doch prägte die Kultur ihrer Bewohner, ihre Kunst und Sprache, einst den gesamten südpazifischen Raum. Die Marquesaner behaupten, die Inseln seien so weit abgelegen, dass ihre nächsten Nachbarn die Götter sind. In der Tat sind es bis nach Neuseeland über 5000 Kilometer, nach Australien mehr als 6000. In dieser Abgeschiedenheit entstanden einst eine lebendige Kultur und Religion, die später den gesamten südpazifischen Raum beeinflusst haben. Auf der Suche nach neuen Lebensräumen besiedelten die Marquesaner etwa die Osterinseln oder Hawaii und brachten ihre Lebensweise, ihre Gesänge und Tänze, und ihre Religion mit. Auch die heute weltweit beliebten "Tataus", die Tätowierungen, stammen von den Marquesas. Als die Inseln jedoch Ende des 18. Jahrhunderts unter den Einfluss europäischer Eroberer und Missionare gerieten, wurden die Menschen gezwungen, ihre Jahrtausende alten Traditionen aufzugeben; ihre Kultur ging verloren. Erst in den vergangenen Jahren wurde deren Wert wiedererkannt, sowohl von den Einheimischen als auch von westlichen Wissenschaftlern. Einer von ihnen ist der französische Archäologe Pierre Ottino. Zusammen mit einheimischen Jugendlichen versucht er, das Leben auf den Inseln vor der Okkupation zu rekonstruieren: In mühevoller Kleinarbeit legen sie die Überreste einstiger Siedlungen frei, entdecken tief in die Erde gegrabene Opferstätten und steinerne Göttergestalten - so genannte Tiki. Kein leichtes Unterfangen, denn viele dieser Stellen liegen im dichten Dschungel oder an unzugänglichen Buchten.
23:25
Einst arm, ist das Ötztal inzwischen eine Tourismus-Hochburg. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt abseits der hektischen Skipisten Menschen mit viel Eigensinn, Heimatverbundenheit und spannenden Visionen. Seit der Winter-Tourismus hier Einzug gehalten hat, ist das Ötztal ein Magnet für Skibegeisterte aus aller Welt. Aber abseits der Pistengaudi gibt es noch ein anderes, verborgenes Ötztal. Man findet Menschen, die sich nicht verbiegen lassen und mutig neue Wege gehen: Etwa eine Ingenieurin, die ihren Traum von der eigenen Alpaka-Zucht lebt, eine Malerin mit australischen Wurzeln, die ihre Bilder mitten in den verschneiten Bergen ausstellt, oder eine junge Frau, die das ganze Tal bereist, um den authentischen Ötztaler Dialekt in einer einzigartigen Audio-Datenbank für die Nachwelt zu bewahren.