04:35
Mit der Kamera auf Reisen: Die Sendung zeigt in ruhigen, unkommentierten und mit Musik untermalten Aufnahmen die schönsten Seiten deutscher Städte und Landschaften.
04:58
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
05:00
Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten - Feste, die seit Jahrhunderten den Jahreslauf prägen. Für viele sind sie selbstverständlich im Jahreslauf. So auch für Moderator Guido Cantz: Pfingsten feiert er seit jeher in seiner katholischen Heimatgemeinde. Doch diesmal will er genauer wissen, was da eigentlich gefeiert wird. Wie begehen andere Menschen diesen Tag? Gemeinsam mit Feiertags-Experte Gabriel Engel begibt er sich auf einen Roadtrip durch Deutschland und die Zeit. Eine Reise zwischen gelebtem Brauchtum und biblischen Ursprüngen. Sie begegnen ungewöhnlichen Figuren wie dem Pfälzer Pfingstquack und kuriosen Gegenständen wie dem bayerischen Suppenbrunzer - und stoßen auf überraschende Traditionen rund um die Pfingstzeit. Die Spurensuche führt schließlich weit zurück ins biblische Jerusalem, zu den Wurzeln des Festes. Nicht jeder feiert dieses Fest bewusst. Doch die Geschichten und der Geist dahinter wirken bis heute nach. Ob Guido Cantz Pfingsten am Ende neu für sich entdeckt, bleibt offen.
05:30
Nina ist der große Stolz ihrer Eltern. Im Jiu-Jitsu gewinnt sie Medaillen, und auch im Ballett kann sie glänzen. Nun singt sie auch noch die erste Stimme im Schulchor. Doch Ninas heimliches Hobby als Schlagzeugerin in einer Band passt so gar nicht zu den elterlichen Erwartungen. Und als sie sich dann schließlich für eine Seite entscheiden muss, beginnen die Probleme erst ...
05:45
Rugby hat in Harrys Familie eine lange Tradition. Schon sein Opa und sein Vater haben in England gespielt und nun möchte Harry ein international erfolgreicher Rugbyspieler werden. Dafür trainiert er beim Berliner Rugbyclub 03. Harrys zweite Leidenschaft ist das Kochen und am liebsten kocht er für sein Rugbyteam und seine Familie.
06:10
Tobi entdeckt Italien: In seinem Abenteuerfilm reist der Checker von Südtirol bis nach Rom. Er trifft dabei ungewöhnliche Menschen, die so spannend sind wie das Land selbst. Mit dem Bergführer Simon besteigt er die höchste der "Drei Zinnen" in den Dolomiten, eine ziemlich schwere Prüfung für Klettereinsteiger. Denn ohne Seil und Sicherungshaken geht in dieser Steilwand nichts mehr. Schon auf dem Weg dorthin hat Tobi jede Menge Fragen: Warum wird in der Höhe das Atmen immer anstrengender? Warum spricht in Südtirol jeder zwei Sprachen, nämlich Italienisch und Deutsch, wo doch Südtirol zu Italien gehört? Und was macht man eigentlich, wenn man mitten in der Steilwand aufs Klo muss? Vom Gipfel in 3.000 Metern Höhe geht es dann direkt hinunter bis auf die Höhe des Meeresspiegels nach Venedig. In der Lagunenstadt findet Tobi heraus, wie so eine Stadt ohne Straßen funktioniert: Kommt die Müllabfuhr zu Fuß oder mit dem Boot? Und warum sieht man in Venedig nur Kinder Fahrrad fahren und nie Erwachsene? Tobi erkundet die historische Stadt zusammen mit Elisa, einer Studentin aus Venedig. Die beiden fahren mit einem Schiff-Bus, einem "Vaporetto", auf dem Canal Grande. Sie besuchen das berühmte Atelier "Pietro Longhi" und probieren dort prachtvolle Karnevalskostüme an. Von Architekt Clemens erfährt Tobi, wie man Häuser in einer Stadt auf dem Wasser baut und wie die Venezianer versuchen, sie vor Hochwasser zu schützen. Sogar auf die Baustelle von MOSE darf Tobi einen Blick werfen. Das ist ein gigantischer Damm in der Lagune, weit draußen zur Adria hin. Das Stausystem unter Wasser soll die Stadt mitsamt ihren herrlichen Kunstschätzen vor Überschwemmungen schützen. Eines darf bei einem Venedig-Besuch natürlich nicht fehlen: eine Gondelfahrt. Die Gondel voranzutreiben und exakt durch den Verkehr zu steuern, ist die Aufgabe eines Gondoliere, der im Stehen und mit nur einem "Riemen" arbeitet, eine Art Ruder. Tobi möchte unbedingt selbst eine Gondel fahren - ob das gut geht? Tobis letzte Station ist die Ewige Stadt Rom. Dort ist die Vergangenheit allgegenwärtig: Überall findet man uralte Ruinen und Reste der antiken Stadt. Rom gibt es seit 2.700 Jahren, eine Zeitspanne, die man sich kaum vorstellen kann. Mit dem Archäologen Fabio macht sich Tobi auf die Suche nach den Spuren der alten Römer. Die waren schon sehr fortschrittlich: sieben Stockwerke hohe Mietshäuser, fließendes Wasser und Straßen - all das gab es bereits damals. Fabio und Tobi werfen sich in römische Gewänder und checken in einem über 1.800 Jahre alten römischen Mietshaus, ob römische Kinder zur Schule gingen und was es mit den Sklaven auf sich hatte. Rom war ein riesiges Reich, das sich bis ins heutige Deutschland erstreckt hat. Nach und nach hatte die römische Armee halb Europa erobert. Mit der Archäologin Tanja checkt Tobi, wie es war, ein römischer Legionär zu sein, wie damals die römischen Soldaten hießen. Am Stadtrand von Rom hat die Gruppe "gruppo storico romano" ein echtes Römerlager nachgestellt, komplett mit Wachzaun und grimmig dreinblickenden Legionären. Tobi schlüpft in eine ihrer schweren Rüstungen und trainiert Kampfformationen mit den Legionären, zum Beispiel die "Schildkröte". Was sich dahinter wohl verbirgt?
07:25
Rotkäppchen lebt allein mit ihrer Mutter im Dorf am Rande des Waldes. Da ihr Vater die Familie kurz nach der Geburt im Stich gelassen hat, muss die Mutter den Unterhalt für sich und die Tochter mit Schneidern verdienen. Die Großmutter ist ihnen auch keine große Hilfe; die etwas verschrobene und eigensinnige Dame lebt zurückgezogen in einer alten Mühle im Wald und führt dort ein selbstbestimmtes Leben. Die Dorfbewohner halten sie deshalb für verrückt. Die zehnjährige Enkelin stört das aber nicht im Geringsten. Normal sein kann schließlich jeder! Eines Tages bringt das Täubchen die Nachricht, dass die Großmutter krank ist und dringend Hilfe braucht. Weil die Mutter das Kleid der Bürgermeisterin nähen muss, darf Rotkäppchen sich das erste Mal ganz allein auf den Weg durch den Wald machen. Außer ihrem Freund Anton ahnt aber niemand, dass im Wald ein gefräßiger alter Wolf auf der Lauer liegt und Ausschau nach frischer Beute hält.
08:25
Es ist Zeit für König Christoph, das Zepter abzugeben. Eine seiner drei geliebten Töchter soll die Thronfolge antreten und eine ebenso barmherzige Regentin werden wie die verstorbene Königin. Prinzessin Amélie ist zwar die Jüngste, wäre aber eine gute Wahl. Als sie wieder einmal den Wald erkundet, entdeckt sie einen prächtig funkelnden Salzkristall - und begegnet dem Prinzen Thabo aus dem fernen Königreich Bokanda. Er verliebt sich in Amélie. Doch bevor er ihren Namen erfahren kann, ist sie schon wieder weg. Bei Hofe hat König Christoph einen Entschluss gefasst: Die Tochter, die ihm die schönste Liebesbekundung macht, soll Königin werden. Ganz entzückt vom wundervollen Salzkristall, antwortet Amélie, sie liebe ihren Vater so sehr wie das Salz. Ihr Vater reagiert empört und erzürnt verbannt er Amélie. Sie darf erst zurückkehren, wenn Salz wertvoller ist als Gold und Edelsteine. Im Gewand eines Handwerksgesellen verdingt sich Amélie als Gehilfe und hadert mit ihrem Vater. Eines Tages findet sie ein einsames Waldhaus, das von einer geheimnisvollen Frau bewohnt wird. Diese nimmt sich ihrer an und überzeugt sie, dass auch sie unnachsichtig war. Die Waldfrau scheint magische Fähigkeiten zu haben: Seit Amélie bei ihr ist, schwindet das Salz im Königreich. Prinz Thabo, der Amélie überall sucht, findet sie schließlich im Waldhaus. Er berichtet vom Fluch des Salzmangels und dass ihr Vater schwerkrank ist. Amélie darf zurückkehren: Salz ist wertvoller als alles andere. Die Waldfrau schenkt ihr zum Abschied ein Beutelchen Salz, das nie wieder versiegen wird - damit rettet Amélie ihrem Vater das Leben. König Christoph hat verstanden, dass er seiner Tochter Unrecht tat, und schließt sie in seine Arme. Der Hochzeit von Amélie und Thabo steht nichts mehr im Wege und die junge Königin begreift, dass die geheimnisvolle Waldfrau ihre verstorbene Mutter war, die ihr als Fee in schwerer Zeit zur Seite stand.
09:25
09:55
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
10:00
"Was uns eint, ist größer als alles, was trennt" ist das Motto des katholischen Gottesdienstes, den die ARD am Pfingstmontag aus dem Museum Kloster und Kaiserpfalz im sachsen-anhaltischen Memleben überträgt. Es zelebrieren der Bischof des Bistums Magdeburg Dr. Gerhard Feige und Pfarrer Jörg Bahrke. Musikalisch gestalten den Gottesdienst die Choralschola der Benediktinerabtei Münsterschwarzach und der Kammerchor der katholischen Gemeinde Weißenfels unter Leitung von Andreas Morys. Vor über 1.000 Jahren wurde das Kloster Memleben 979 als Benediktinerkloster und Grablege der ottonischen Kaiser gestiftet. Heute sind Kloster und Kaiserpfalz ein Museum. Die Ausstellung befasst sich mit kaiserlicher Geschichte und klösterlicher Tradition. Klösterliches Leben ist temporär mit den Benediktinern aus Münsterschwarzach zurück nach Memleben gekommen. Die Ruine der Stiftsbasilika zeugt noch heute von der einstigen Bedeutung und Größe dieses Ortes. Der Gottesdienst wird zwischen diesen Mauern im Freien gefeiert.
11:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
11:15
Nach 35 Ehejahren ist die Liebe zwischen Karla (Gila von Weitershausen) und Werner (Michael Mendl) merklich eingerostet. Ein prickelnder Besuch im luxuriösen Wellness-Hotel soll ihr Gefühlsleben wieder in Schwung bringen. Tatsächlich fühlt Karla sich im Whirlpool und bei der Meditation wie neu geboren. Doch Werner erduldet Schlammbäder und Schonkost nur, weil er sich auf den anschließenden Urlaub im Wohnmobil freut, an dem seine Gattin zähneknirschend teilnimmt. Karla konnte Camping noch nie etwas abgewinnen, doch Werner liebt den Ruf der Natur. Beide geben sich wirklich Mühe, doch als Werner sich mehr und mehr um seine fidelen Camping-Freunde Günther (Paul Faßnacht) und Ursula (Catrin Striebeck) kümmert, fühlt Karla sich vernachlässigt und reist wütend ab. Auf dem Heimweg erhält sie den Notruf ihrer Tochter Conny (Suzan Anbeh), die sich den wohlverdienten Urlaub mit ihrem Mann Stefan (Kai Scheve) auch anders vorgestellt hat. Die beiden Kinder Jule (Mathilde Bundschuh) und Max (Timon Straka) halten ihre jungen Eltern so sehr auf Trab, dass ihnen keine freie Minute bleibt, um über Connys Rückkehr in ihren Beruf als Fotografin zu sprechen. Kurzerhand fährt Karla nach Amrum, um die beiden zu entlasten. Auch Werner kommt angereist, doch so schnell glätten sich die Wogen nicht: Während Karla sich im kuscheligen Ferienhaus um die Enkelkinder kümmert, darf Werner in seinem heißgeliebten Wohnmobil nächtigen. Die Situation spitzt sich zu, als Werner die campingbegeisterte Witwe Ruth (Marlen Diekhoff) und Karla den attraktiven Markus (Krystian Martinek) kennenlernt. Sind 35 Ehejahre so schnell vergessen?
12:45
Seit vielen Jahren begeistert die populäre Lebensberaterin Nora Bernd (Christine Neubauer) mit ihren TV-Sendungen ein Millionenpublikum. Dank ihrer einfühlsamen Art bringt sie vor der Kamera Menschen zum Reden und kittet kriselnde Beziehungen. Doch die leidenschaftliche Verfechterin von Ehe und Familientugend gerät jäh ins Zwielicht, als ihre erwachsene Tochter Jenny (Julia Hartmann) in einer Live-Sendung erklärt, ihre Mutter habe sie und ihren Vater vor zehn Jahren wegen eines anderen Mannes verlassen. Die Nachricht schlägt wie eine Bombe ein: Eine Flut empörter Leserbriefe zwingt Programmchef Wörner (Jaecki Schwarz) zur Absetzung von Noras Sendung. Am Boden zerstört, will Nora sich auf die Insel Rügen zurückziehen - doch ein Autounfall fesselt sie für eine Weile an den Rollstuhl. Nora ist auf fremde Hilfe angewiesen. Ausgerechnet Jenny bewahrt ihre Mutter vor der Meute der Reporter und bringt sie in ihr Elternhaus auf Rügen. Doch Jenny kann ihrer Mutter, zu der sie seit ihrem 13. Lebensjahr keinen Kontakt mehr hatte, nicht verzeihen. Im Auftrag einer großen Illustrierten schreibt sie an einer Enthüllungsstory, in der sie die Doppelmoral ihrer ehrenwerten Mutter offenlegen will. Jenny ahnt nicht, dass ihr Vater Heiner (Jan Fedder), der als verkrachter Künstler auf Rügen lebt, ihr bis heute eine faustdicke Lüge aufgetischt hat. Als Jenny ihn auf den Rat ihrer Mutter hin zur Rede stellt, erfährt sie, was damals tatsächlich geschah.
14:15
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
14:30
Lisa (Jasmin Schwiers) und Hrvoje (Ludwig Trepte) sind so sehr verliebt, dass sie schon nach drei Wochen zusammenziehen. Auf der Einweihungsparty nimmt der charmante Kroate sein Herz in die Hand und macht seiner Angebeteten spontan einen Antrag, den diese annimmt. Das Glück des jungen Paares wäre perfekt, bestünde Hrvojes katholische Mutter Darinka (Andrea Eckert) nicht auf einer traditionellen Hochzeit in Kroatien. Selbstredend möchte sie dabei auch Lisas Eltern kennenlernen, und genau hier liegt das Problem: Lisas Mutter Theresa (Suzanne von Borsody) hat sich nach einer turbulenten Hippie-Ehe von ihrem Mann Gerd (Henry Hübchen) getrennt und meidet den Ex-Gatten seither wie die Pest. Lisas bürgerliche Ehepläne lehnt sie entschieden ab - doch sie steht auch tief in der Schuld ihrer Tochter, bei der sie sich jahrelang nicht gemeldet hat. Und so springt Theresa zähneknirschend über ihren Schatten, um mit Gerd nach Kroatien zu reisen und freundlich lächelnd das harmonische Ehepaar zu spielen. Doch während zwischen überbordender Gastfreundschaft, feuchtfröhlicher Verbrüderung und fremden Sitten die Hochzeitsvorbereitungen auf Hochtouren laufen, findet Theresa zufällig heraus, dass der Bräutigam offenbar schon ein Kind von einer anderen hat. Die Hochzeit muss auf jeden Fall verhindert werden, oder?
16:00
Einer hilft dem anderen - so lautet das ungeschriebene Gesetz der Bergbauern. Als die benachbarten Wenningers (Peter Kremer, Petra Zieser) ihren Hof zu verlieren drohen, möchte Georg Leitner (Thomas Unger) in die Bresche springen. Obwohl auch für seine Milchwirtschaft teure Investitionen anstehen und die Kosten galoppieren, will er mit allen Mitteln helfen. Auch sein Bruder Florian (Matthi Faust) braucht ausgerechnet jetzt Geld, um als neuer Investor in den Walserhof einzusteigen. Er möchte Lisa (Theresa Scholze) ihren Lebenstraum erfüllen. Florian ahnt jedoch nicht, dass es auch um ihre gemeinsame Zukunft als Paar geht. Die Walser-Pächterin behält für sich, warum der neue Besitzer Sören (Karim Chérif) - ganz ohne Gewinnabsichten - ihr zuliebe verkaufen möchte: Sie sind sich zu nahegekommen, um professionell zusammenarbeiten zu können. Mit jeder Begegnung fällt es beiden schwerer, ihre Gefühle zu kontrollieren. Richtig gut läuft es für Georg mit Marie (Catherine Bode). Seit seine Nichte Mila (Nadja Sabersky) tatkräftig auf der Huber-Alpe hilft und die MS-Erkrankung etwas in den Hintergrund tritt, können beide ihr Familien- und Liebesglück endlich genießen ...
17:30
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
17:45
Henni (Saskia Vester) steigt begeistert im sonnigen Apulien aus dem Überlandbus München-Bari. Ihr neuer Auftrag führt die Weltenbummler-Nanny zu einer deutschen Auswandererfamilie mit zwei Kindern im Teenie-Alter. Rosa Westphal (Clelia Sarto), die mit ihrem Mann Benno (Janek Rieke) eine malerische Olivenfarm betreibt, setzt große Stücke auf die Erzieherin mit den imposanten Referenzen. Dass die selbstbewusste Einser-Schülerin Luisa (Laila Padotzke) und der musikalisch begabte, aber sensible Julian (Marlon Heidel) überhaupt eine Aufsicht brauchen, kommt Henni allerdings seltsam vor - zumal es erkennbar schlecht um die Finanzen der Familie steht. Außerdem wundert sich Henni über einen heimlichen Arztbesuch ihrer Auftraggeberin, den sie zufällig beobachtet. Verdächtig findet Henni die Nähe des Ehemanns zu der attraktiven Vittoria (Liza Tzschirner), die auf dem Hof beschäftigt ist. Auch die heftigen Streitereien zwischen den Eheleuten lassen wenig Gutes vermuten. Henni möchte wissen, was mit Rosa los ist! Doch die lässt niemanden an sich heran. Als Henni den wahren Grund herausfindet, wird ihr das Ausmaß der Sorgen bewusst. Nachdem sie den Plan ihrer Auftraggeber endlich durchschaut, zeigt Henni ihre Kernkompetenz: Mit Herz kämpft sie um den Zusammenhalt der Familie.
19:15
Kommt ein protestantischer Arzt zum Papst-das klingt wie der Anfang eines Witzes. In diesem Fall ist es der Anfang einer ziemlich ambitionierten Mission: Eckart von Hirschhausen will wissen, ob ausgerechnet die katholische Kirche eine Kraft sein kann, die im Kampf gegen die Klimakrise noch etwas bewegt. Nicht irgendwann. Jetzt. Denn während die Politik immer wieder zögert und wirtschaftliche Interessen oft blockieren, verfügt die katholische Kirche über etwas, das sonst kaum jemand hat: Land, Geld, Gebäude, Reichweite, Einfluss-und den Glauben von 1,4 Milliarden Katholiken. Aber kann aus all dem auch Wirkung werden? Oder bleibt es bei großen Worten über die Bewahrung der Schöpfung? Genau diese Frage treibt Hirschhausen durch Deutschland, Italien, bis in den Vatikan-und weit darüber hinaus. Der Film beginnt persönlich in einer Berliner Kirchengemeinde und wird dann schnell groß: bei Franz von Assisi und der Idee, dass der Mensch nicht über der Natur steht, sondern Teil von ihr ist. Von dort führt die Spurensuche weiter zu Wissenschaftlern, Bischöfen, evangelischen Pfarrerinnen und Aktivisten-und bis auf die Philippinen, an einen der Orte, an denen die Klimakrise kein abstraktes Schlagwort mehr ist, sondern Alltag: Taifune, Erdrutsche, zerstörte Häuser, verlorene Existenzen. Dort zeigt sich, was Kirche sein kann, wenn sie nicht nur predigt, sondern schützt, organisiert, auffängt, hilft. Gleichzeitig schaut Hirschhausen dorthin, wo die Hebel sind: auf kirchliche Immobilien, Geldanlagen, Landbesitz, Beschaffung, Mobilität-und auf die große Leerstelle zwischen Anspruch und Realität. Was wäre, wenn eine Institution, die weltweit mehr Menschen erreicht als manche Groß-Konzerne, ihre Macht noch viel stärker in den Dienst der Schöpfung stellen würde? Was, wenn aus Einzelprojekten eine verbindliche weltweite Strategie würde? Genau dort setzt der Film an: nicht missionarisch, sondern neugierig, nahbar, spannend und mit dem typischen Hirschhausen-Ton-humorvoll, persönlich, aber ernst in der Sache. Und über all dem steht die Frage: Schafft er es bis zu Papst Leo XIV.? Nach vielen Umwegen, Rückschlägen und überraschenden Begegnungen kommt Hirschhausen dem neuen Papst immer näher. Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt. Wird er den Weg seines Vorgängers Franziskus weitergehen? Wird er die Kirche grün ausrichten? Und wird Hirschhausen ihn tatsächlich treffen-mit all den Fragen im Gepäck, die über das Schicksal dieses Planeten entscheiden könnten? "Hirschhausen will zum Papst-Wer bewahrt die Schöpfung?" ist keine Predigt. Es ist eine Spurensuche zwischen Kreuz und Klima, zwischen Hoffnung und Blockade, zwischen Dorfkirche, Weltkirche und Weltkrise. Ein Film für alle, die keine einfachen Antworten suchen-aber die richtigen Fragen hören wollen.
20:00
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
20:15
Der Mann, dessen Leiche im Neckar angeschwemmt wurde, war schwer krank und ist eindeutig ertrunken. Fremdeinwirkung ist jedoch nicht auszuschließen und so nehmen Thorsten Lannert und Sebastian Bootz Ermittlungen auf. Ehefrau, Sohn, der Handwerksbetrieb in einem Dorf, Freunde - das Leben von Matthias Döbele wird nach Verdächtigen durchleuchtet. Irritiert sind die Kommissare, als sie mitbekommen, dass Gerichtsmediziner Daniel Vogt in dem Toten bei der Untersuchung einen Freund aus Kindertagen erkannte, ohne diese Erkenntnis zu teilen. Noch irritierter sind sie, als sie den Eindruck bekommen, dass Vogt den Toten nicht gründlich genug untersucht hat. Der Fall scheint ihren sonst so gelassenen Kollegen nachhaltig zu beunruhigen. Thorsten und Sebastian wissen nicht, dass Matthias Döbele kurz vor seinem Tod den Jugendfreund Daniel Vogt vergeblich um Rückruf gebeten hatte. Dieses Versäumnis lässt Vogt keine Ruhe. Statt sein Wissen mit den Kommissaren zu teilen, beginnt er selbst, in seinem Heimatort nachzuforschen.
21:45
Nachbarschaft wird in der Strandsiedlung von Pateke Point großgeschrieben. Als die Ruhe liebende Neubewohnerin Lynley (Danielle Mason) im Haus der Anwältin Miranda Temple (Laura Hill) erschlagen aufgefunden wird, will zunächst jedoch niemand etwas von der Tat mitbekommen haben. Die Besitzerin, die in der Stadt lebt und mithilfe der Maklerin Debs Docherty (Tania Nolan) ihr Wochenenddomizil verkaufen möchte, war nicht zu Hause. Chefermittler Mike Shepherd (Neill Rea), seine Kollegin Kristin Sims (Fern Sutherland) und der Kriminalbeamte Daniel Chalmers (Jarod Rawiri) lernen die Bewohnerschaft kennen. Auffällig sind der alteingesessene Nachbar Wyatt (Stephen Ure), der mit dem Opfer eine Privatfehde hatte und Miranda mit Laubbläserlärm zur Weißglut trieb, sowie die Städterin Stephanie (Bronwyn Ensor), die sich mit ihrem Ehemann Kirk (Jackson Bliss) im Dauerstreit-Modus zankt. Als Shepherd merkt, dass nicht alle Beteiligten die ganze Wahrheit über die Todesnacht erzählen, erkennt der erfahrene Chefermittler verborgene Beziehungen und Details, die zur Lösung des rätselhaften Falles führen.
23:15
Der Klassiker der ARD geht über einen reinen Nachrichtenüberblick hinaus und bereitet das aktuelle Tagesgeschehen mit Hintergrundinformationen, redaktionellen Beiträgen und kritischen Kommentaren auf.
23:35
Im Herbst letzten Jahres erfüllte sich die international renommierte Sopranistin und "Opus Klassik"-Preisträgerin Fatma Said aus Kairo einen musikalischen Traum: ein Open-Air-Konzert vor den weltberühmten Pyramiden von Gizeh, konzipiert und realisiert mit dem französischen Orchester "Les Frivolités Parisiennes" und Dirigent Sammy Ghadab. Das Event erforderte eine außergewöhnliche Planung und Logistik, denn in Ermangelung bestehender Bühnenelemente musste für das Ensemble eine gesonderte Plattform aus Holz in den Wüstensand gebaut werden. Musiziert wurde bewusst ohne Publikum, um in monumentaler Kulisse und besonderer Freiluftatmosphäre eine optimale Fokussierung auf die Musik zu ermöglichen. Das Konzertprogramm spiegelt die ganze Bandbreite des Repertoires Fatma Saids, verbindet Tradition mit Moderne und spannt den Bogen von berühmten Arien Mozarts, Händels und Rossinis bis hin zu Liedern von Edith Piaf, Dalida, Hildegard Knef und Mohamed Abdel Wahab. Die Konzert-Dokumentation präsentiert Höhepunkte aus dem Konzert und gibt mit integrierten Interviewpassagen Einblicke in den künstlerischen Werdegang, die musikalischen Wurzeln sowie die tiefe emotionale Verbindung Fatma Saids zu Heimat und Familie.