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TV Programm für 3sat am 08.08.2026

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Schlossidylle, Weingenuss und Klosterkultur in Venetien 23:05

Schlossidylle, Weingenuss und Klosterkultur in Venetien

Tourismus

Prächtige schlossähnliche Villen, üppige Rebhänge und Klöster mit langer Tradition gehören zu Venetien, einer sehenswerten Region im Nordosten Italiens. Einst als Sommerresidenzen der venezianischen Aristokratie genutzt, sind die beeindruckenden Villen mehr als nur architektonische Meisterwerke. Sie verkörpern eine Epoche, in der Kunst, Kultur und Natur eine einzigartige Symbiose bildeten. Rund 100 erloschene Vulkane bilden die Euganeischen Hügel mit ihren uralten Kulturlandschaften. Die Gegend ist eng mit der Lagunenstadt Venedig verbunden. Als eine der schönsten barocken Gartenanlagen Europas gilt in dem Regionalpark der Park von Valsanzibio rund um die Villa der Familie Barbarigo aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, die heute der Familie Pizzoni Ardemani gehört. Das Schloss Catajo in Battaglia Terme gilt als die ungewöhnlichste venezianische Villa: Es hat die Funktion einer Villa, sieht aber von außen wie ein Schloss aus - mit Mauern, Zinnen und einer Brücke. In der Nähe des Castello del Catajo befindet sich das Weingut der Familie Salvan, die das Filmteam in die Kunst des Weinbaus einführt. Eines der ältesten noch erhaltenen Klöster ist die Benediktiner-Abtei Praglia, die zu Beginn des 11. Jahrhunderts von der adeligen Familie der Maltraverso gegründet worden ist. Das Kloster beherbergt eine berühmte Bibliothek, in der man sich um die Restaurierung und Erhaltung der Schriften kümmert.

Danach

Femme 23:25

Femme

Drama

Der Dragkünstler Jules wird Opfer einer homophoben Attacke des insgeheim schwulen Preston. Als Jules Preston unerkannt wieder begegnet, beginnt er ihn zu daten. Sein Ziel: Er will ihn outen. Um ein verstecktes Sexvideo aufzunehmen, geht Jules ein hohes Risiko ein. Als sich Preston unerwartet in ihn verliebt, geraten auch Jules' Rachegefühle ins Wanken. Zwischen Vergebung und Vergeltung entscheidet sich Jules verhängnisvoll für eine Flucht nach vorne. Der Dragkünstler Jules alias Aphrodite Banks stellt den vorbestraften Preston nach einer homophoben Beleidigung vor seinen Freunden bloß und wird von diesem daraufhin brutal zusammengeschlagen. Als Jules seinen Angreifer drei Monate später zufällig in einer Schwulensauna wiedersieht, schmiedet er einen Racheplan und beginnt Preston zu daten, der Jules ohne sein Kostüm nicht wiedererkennt. Jules plant durch versteckte Sexaufnahmen ein Zwangsouting von Preston im Internet, doch sein riskantes Vorhaben wird immer wieder durch Prestons allgegenwärtige Clique um seinen kleinkriminellen Mitbewohner Oz behindert. Zwischen Jules und Preston entwickelt sich eine heimliche Liebesbeziehung, in der Jules immer mehr die Kontrolle übernimmt. Als angeblicher Ex-Zellengenosse von Preston sucht Jules dabei auch den Kontakt zu dessen privatem Umfeld. Prestons ehrliche Gefühle für ihn lassen auch Jules nicht kalt, der Gewissensbisse wegen seines Rachevorhabens bekommt und Preston seiner bunten Dreier-WG um Alicia und den insgeheim eifersüchtigen Toby vorstellt. Kurzentschlossen und innerlich zerrissen entscheidet sich Jules anlässlich eines Comebacks als Aphrodite Banks, Preston anders als geplant an den Pranger zu stellen, doch die Situation eskaliert. Das mit einer Erotikthriller-Spannung aufgezogene, queere Love-and-Revenge-Drama "Femme" erntete nach seiner Premiere bei der Berlinale weltweit Aufmerksamkeit bei Festivals und Preisverleihungen, wobei besonders die schauspielerischen Leistungen von Nathan Stewart-Jarrett ("Misfits") und dem aufstrebenden Hollywoodstar George MacKay ("1917", "Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück", "München - Im Angesicht des Krieges") honoriert wurden, die unter anderem eine gemeinsame Auszeichnung bei den British Independent Film Awards 2023 erhielten. Eine Besonderheit des Films stellt die schonungslos ambivalente Zeichnung der beiden Hauptfiguren dar, die von Täuschung und Selbsttäuschung geprägt ist. Gerade bei ihrem queeren Protagonisten Jules wollte das homosexuelle Regieduo Sam H. Freeman und Ng Choon Ping hierbei auch bewusst mit Klischees brechen. "Femme" basiert lose auf dem gleichnamigen, preisgekrönten Kurzfilm von Freeman und Ping, der mit Paapa Essiedu ("Men", "Gangs of London") und Harris Dickinson ("Triangle of Sadness", "Babygirl") bereits namhaft besetzt war.