17:25
Emil, Bruno, Fritz und Dieter-Thomas sind vier rüstige Rentner und alte Freunde. Mit einem gemütlichen Golf-Wochenende in den Bergen wollen sie ihre Freundschaft auffrischen. Kaum im Hotel angekommen, konfrontiert Emil seine Freunde mit einer ernsthaften Nachricht: Er ist unheilbar krank und hat sich entschlossen, mithilfe einer tödlichen Pille hier und jetzt im Kreis seiner Freunde seinem Leben frühzeitig ein Ende zu setzen. Nun bittet er die Männer um nichts Geringeres, als ihn dabei zu unterstützen. Die Reaktionen auf diese Bitte könnten unterschiedlicher nicht sein. Der notorische Meckerer Bruno will sofort abreisen. Dem stets zur Prahlerei neigenden Dieter-Thomas verschlägt es die Sprache, und der sonst so umsichtige Fritz ist völlig ratlos. Als unerwartet auch noch Emils Ehefrau, von Eifersucht angestachelt, im Hotel auftaucht und herausfindet, dass ihr Ehemann Geheimnisse von weit fatalerem Ausmaß vor ihr hat, wird allen klar: Wenn Emil in Würde gehen will, muss er sich vorher noch einmal dem Leben stellen. "Sonntagsvierer" ist eine Geschichte über Freundschaft und Verrat, Liebe und Tod, verpasste Chancen und Neuanfang. Geschrieben hat die Komödie der deutsche Drehbuchautor Martin Rauhaus ("Die Luftbrücke", "Ein starker Abgang", "Winterreise"). Seine Drehbücher zeichnen sich durch witzige Dialoge mit Tiefgang sowie psychologisch überzeugende Figuren aus und sind oft tragisch und komisch zugleich.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
In den 1990er- und 2000er-Jahren erobern queere Styles die Popwelt. Club-Ästhetik wird zu Mainstream, von Mode und Musik bis zu Werbung - oft, ohne dass ihre Herkunft erkannt wird. Die Musikerinnen Peaches und Ebow blicken in einer Berliner Bar zurück: von Techno und Love Parade über Boygroups bis zu Stars wie George Michael oder Lady Gaga. Queere Codes wurden Trends - und plötzlich Teil des Alltags. Diese Folge erzählt, wie Metrosexualität, Genderfluidität oder Body Positivity sichtbar wurden und den Geschmack einer ganzen Generation prägten. Gleichzeitig zeigt sie, wie queere Ideen oft vereinnahmt wurden, während die Kämpfe dahinter unsichtbar blieben. Ist das ein Sieg der Vielfalt oder nur cleveres Marketing? Zwischen Spaßkultur und ernstem Unterton entsteht ein buntes Bild von Freiheit, Ausbeutung und der Kraft queerer Kreativität.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Mit Beatrice Rana (Klavier) Programm: Sergei Rachmaninow: "Der Fels", Op. 7, "Rhapsodie über ein Thema von Paganini", Op. 43 und "Sinfonie Nr. 1" in d-Moll, Op. 13 Das Lucerne Festival Orchestra mit dem Stardirigenten Riccardo Chailly und der herausragenden Pianistin Beatrice Rana begeben sich in die musikalische Welt von Sergej Rachmaninow. Mit dem selten gespielten "Der Fels" eröffnen sie den Abend und schlagen den Bogen zu den frühen Jahren des Komponisten. Ein Werk, das bereits die charakteristische Klangsprache Rachmaninows erkennen lässt und den Auftakt zu einem vielgestaltigen Programm bildet. In der "Rhapsodie über ein Thema von Paganini" begegnet Rachmaninow dem legendären Geigengenie mit einer brillanten Klavierpartitur, die eine breite Palette musikalischer Stimmungen entfaltet: temperamentvoll, zärtlich, schwärmerisch, wehmütig, mystisch, hochdramatisch. "Aber es ist kein Konzert!", betonte der Komponist in einem Brief an seine Schwester. Interpretiert wurde das Werk von Beatrice Rana, einer der herausragenden Pianistinnen ihrer Generation, die international für ihre klare Linienführung, ihre klangliche Differenzierung und ihre künstlerische Präsenz geschätzt wird. Zum Abschluss erklingt Rachmaninows Sinfonie Nr. 1. Das biblische Epigramm, das Rachmaninow der Partitur voranstellt - "Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr" - findet sich auch als Motto in Tolstois "Anna Karenina". Die Sinfonie markiert den kraftvollen Schlusspunkt einer frühen Schaffensphase und präsentiert Rachmaninows kompositorische Handschrift in ihrer ganzen Dramatik und Ausdrucksfülle. Ein Konzertabend, der das Facettenreichtum dieses großen Klangpoeten eindrucksvoll beleuchtet.
22:00
Programm: - Henry Purcell "Chorwerk" - Gustav Mahler: "Sinfonie Nr. 2" - Robert Schumann: "Nachtlied" Ohne Mahlers Zweite Sinfonie wäre die Klassikwelt nicht nur um ein monumentales Werk ärmer - Sir Simon Rattle hätte sich vielleicht für einen anderen Lebensweg entschieden. Er hatte die "Auferstehungssinfonie" als Kind gehört, wie Sir Simon Rattle in einem Interview zugab. "Aufersteh'n, ja aufersteh'n, wirst du!" Ergreifend optimistisch trägt der Chor die religiös und philosophisch motivierte Kernbotschaft des Werks vor. Bis heute sind Aufführungen dieser monumentalen "Auferstehungssinfonie" ein beeindruckendes Ereignis - nicht nur in Hamburg, wo dem Komponisten im "Michel" einst die Eingebung für das Chorfinale kam. Dieses Mammutwerk präsentiert Sir Simon Rattle mit dem Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks. Darüber hinaus erklingen altenglische Verse in Henry Prucells "Remember Not Lord Our Offences" und Robert Schumann sehnsuchtsvolle Hebbel-Vertonung "Nachtlied".
23:35
Die Dolmetscherin Patience Portefeux lebt mit ständigen Geldsorgen. Die Heimkosten für ihre Mutter lasten auf ihr, der Job beim Pariser Drogendezernat ist miserabel bezahlt. Als Patience ein Telefonat zwischen arabischsprachigen Dealern übersetzt, erkennt sie Afid, den Sohn der Pflegerin ihrer Mutter. Aus Solidarität warnt sie diese und sorgt dafür, dass der Drogenkurier seine Lieferung vor dem Zugriff der Fahnder verschwinden lässt. Einmal vom rechten Weg abgekommen, geht Patience nun aufs Ganze: Sie macht das versteckte Marihuana mithilfe des pensionierten Drogenspürhunds DNA ausfindig und steigt mit der gestohlenen Ware ins Geschäft ein. Mit Designer Hijab und knallhartem Verhandlungsgeschick schlüpft die promovierte Arabistin in die Rolle einer maghrebinischen Drogenpatin, die das Pariser Drogenmilieu gehörig aufmischt. Ihr Doppelleben als "Madame Hasch" ist fast perfekt - wäre da nicht ihr Geliebter Philippe, der ausgerechnet Chefermittler des Drogendezernats ist. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem ihr nicht nur die Polizei dicht auf den Fersen ist. Auch die eigentlichen Besitzer des Stoffs möchten die Unbekannte ausfindig machen. Je brenzliger ihre Lage wird, umso mehr setzt Patience auf ihre dreiste Raffinesse.