14:06
Das Rossmeer ist ein Schauplatz der Naturschauspiele: Vulkane und arktisches Eis treffen aufeinander, Wale blasen Fontänen in den Himmel, Pinguine und Robben tummeln sich auf Eisschollen. Doch ihr Lebensraum ist fragil, denn das Rossmeer ist ein Paradies, das immer wärmer wird. Es ist Sommer in Antarktika. Jetzt blüht das Leben in der Eiswelt. Buckelwale schwimmen im Kreis und umschließen den Beuteschwarm. Hunderttausende Adeliepinguine, es ist die größte Kolonie weltweit, springen im Stakkato ins Wasser und lassen sich mit den Eisschollen im Labyrinth der Eisberge treiben. Hochwertige Drohnenaufnahmen in der Wildnis Antarktikas zeigen die einzigartige Schönheit des Kontinents am südlichsten Ende der Erde. Die filmische Reise führt von den riesigen Pinguinkolonien am Kap Adare über Forschungsdörfer wie die amerikanische McMurdo-Station bis zum sagenumwobenen Ross-Schelfeis. Es ist die Pforte zum Südpol. Bis heute ist die Eiswelt wenig erforscht. Hunderte von Vulkanen verstecken sich unter dem kilometerdicken Eis. Einige von ihnen brodeln - wie der Mount Erebus mit seinem rauchenden Lavasee, das prächtige Sinnbild dieser Feuerlandschaft. Das Rossmeer ist eines der letzten Gebiete, in dem die Magie Antarktikas erlebbar ist. Doch langsam zeigen sich auch im antarktischen Paradies die Folgen des Klimawandels. Artensterben und neuartige Viren sind auch Gefahren für die Menschen.
14:50
Tiere können erstaunlich schnell sein: zum Beispiel eine Schlange, die besonders flink über den Sand huscht, oder ein einem Vogel, der im Sturzflug über 300 Stundenkilometer schnell wird. Aber nicht alle tierischen Rekordhalter laufen, schwimmen oder fliegen besonders schnell - manche ihrer Höchstleistungen betreffen nur eine bestimmte Bewegung. Das sonst eher langsame Chamäleon etwa schnappt seine Beute mit der schnellsten Zunge der Tierwelt. Der schnellste Zweibeiner der Erde ist kein menschlicher Sprinter, sondern der Vogel Strauß. Mit seinen langen Beinen legt er bis zu fünf Meter bei jedem Schritt zurück und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von fast 70 Kilometern pro Stunde. An Land wird er nur von Vierbeinern übertroffen, die ebenfalls in Afrika zu Hause sind - wie der Springbock und natürlich der Gepard, der in nur drei Sekunden von Null auf 100 beschleunigen kann. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. In der fünfteiligen Reihe werden jeweils 20 tierische Rekordhalter vorgestellt, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
15:33
Tiere erschaffen einzigartige Konstruktionen, ganz ohne Bauplan. Von den Fangnetzen kleiner Spinnen bis hin zu mächtigen Horsten der Steinadler oder den Staudämmen der Biber. Menschen können sich von den tierischen Baumeistern einiges abschauen, wie zum Beispiel die natürliche Klimatisierung der Termitenhügel, die nur durch geschickt angelegte Luftschächte gekühlt werden. Manche modernen Hochhäuser nutzen diese Technik bereits. Auch die Baumaterialien der Natur sind beeindruckend - so etwa die extrem zugfeste Spinnenseide. Sie ist zehnmal stärker als die besten synthetischen Materialien, und dabei dünner als ein Menschenhaar. In der Medizin kann Spinnenseide vielseitig angewendet werden, zum Beispiel zum Vernähen nach chirurgischen Eingriffen. Denn Spinnenseide ist antibakteriell, biologisch abbaubar und für den menschlichen Körper gut verträglich. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. Die fünfteilige Reihe stellt jeweils 20 "Tierische Überflieger" vor, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
16:18
Einige Tiere überraschen mit zirkusreifen Fähigkeiten. Darunter Flugechsen, singende Lemuren, Wale, synchron winkende Krabben und tanzende Vögel. Manche Tiere fallen schon durch ihre grellbunten Farben und Muster auf. Das ist in der Natur meist eine Warnung an Fressfeinde. Die südamerikanischen Pfeilgiftfrösche etwa sondern über ihre Haut Giftstoffe ab, die schon in kleinsten Mengen tödlich wirken. Bei den meisten Showtalenten der Natur dient ein auffälliges Verhalten der Kommunikation mit Artgenossen - vor allem bei der Partnerwerbung. Dann ziehen vor allem männliche Tiere alle Register. Sie singen, rufen, springen, tanzen und zeigen prachtvollen Körperschmuck - so wie die in allen Farben schillernden Paradiesvögel in den Regenwäldern Neuguineas. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. Die fünfteilige Reihe stellt jeweils 20 "Tierische Überflieger" vor, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
17:01
Dank körperlicher Anpassung sind manche Tiere zu ungeahnten Höhenflügen in der Lage. Das gilt für "fliegende" Frösche und Schlangen nicht minder als für Vögel, die Tausende Meter hoch fliegen. Geier lassen sich von aufsteigender Warmluft in große Höhen tragen. Streifengänse hingegen steigen aus eigener Kraft bis über 7000 Meter auf und überqueren so zweimal jährlich den Himalaja. Auch kleinere Vögel und sogar Schmetterlinge halten Flugrekorde. Zu den Flugkünstlern der Tierwelt zählen auch weniger bekannte Tiere wie der Gleitbeutler - ein kleines Beuteltier, das in den Regenwäldern von Neuguinea lebt und mithilfe einer Flughaut von Baum zu Baum durch die Luft gleitet. Sogar manche Fische scheinen gern zu fliegen: die Teufelsrochen schnellen bis zu zwei Meter hoch aus dem Wasser und landen mit einem Bauchklatscher wieder. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. Die fünfteilige Reihe stellt jeweils 20 "Tierische Überflieger" vor, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
17:45
Viele tierische Rekorde werden von Raubtieren gehalten, die bei der Jagd Höchstleistungen erbringen. Dieser Film zeigt 20 der schnellsten, stärksten oder trickreichsten Jäger der Tierwelt. Unter den Meisterjägern der Natur finden sich bekannte Namen wie Löwe, Wolf, weißer Hai oder Steinadler. Doch in manchen Lebensräumen stehen weniger bekannte oder deutlich kleinere Tiere an der Spitze der Nahrungskette - so wie die Fossa oder die Wasserspinne. Ein ungewöhnlicher Jäger lebt in den philippinischen Regenwäldern: der Philippinen-Koboldmaki. Er hätte mit seinen 50 Gramm Gesamtgewicht in einer Menschenhand Platz, zählt aber zu den Primaten. Seine übergroßen Augen lassen ihn wie ein niedliches Stofftier aussehen, doch er ist ein reiner Fleischfresser, der nachts erfolgreich auf Beutefang geht. Tiere haben Verhaltensweisen entwickelt, von denen auch der Mensch lernen kann. Die fünfteilige Reihe stellt jeweils 20 "Tierische Überflieger" vor, die auf unterschiedliche Weise beeindrucken.
18:30
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:21
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:23
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:16
Am 19. Februar 2020 erschießt ein Attentäter in Hanau neun junge Menschen aus rassistischen Motiven. Der Anschlag zählt zu den schwerwiegendsten rassistischen Gewalttaten in Deutschland. Zurück bleiben trauernde Familien und Überlebende, die um Aufklärung und gegen das Vergessen kämpfen. In eindringlichen Schwarz-Weiß Bildern erzählt der Dokumentarfilm die Geschichte dieser Tat aus der Perspektive der Hinterbliebenen und Überlebenden. Der Täter, ein 43-jähriger Rechtsextremist, tötete an zwei Tatorten gezielt neun Menschen mit Migrationsbiografie: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtovic, Vili Viorel Paun, Fatih Saraçoglu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Der Notruf war in der Tatnacht nicht durchgängig erreichbar. Vermutlich verhinderte ein verschlossener Notausgang an einem der Tatorte die Flucht mehrerer Opfer. Die Angehörigen waren es selbst, die diese Mängel aufdeckten und in die Öffentlichkeit brachten. Der Dokumentarfilmer Marcin Wierzchowski begleitet die Angehörigen seit dem Tag des Anschlags auf ihrem Weg durch Trauer und Verlust und bei ihrem Kampf um Aufklärung und eine angemessene Erinnerungskultur. Sein Film "Das Deutsche Volk" macht den strukturellen Rassismus sichtbar, der sich nicht nur in der Tat selbst, sondern auch im Umgang der Behörden mit den Betroffenen zeigt. Während Politiker nach den richtigen Worten suchen und viele Fragen zur Tat unbeantwortet bleiben, übernehmen die Hinterbliebenen selbst die Aufklärung. Gemeinsam mit der Recherchegruppe "Forensic Architecture" rekonstruieren sie die Nacht des Anschlags, stellen sich gegen das Vergessen und fordern Konsequenzen. Marcin Wierzchowski, 1984 in Warschau geboren, studierte Philosophie in Frankfurt am Main und Freie Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Film an der Kunsthochschule in Mainz. Sein erster Film "Hanau - Eine Nacht und ihre Folgen" wurde 2022 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Sein erster Langfilm "Das deutsche Volk" feierte Premiere auf der Berlinale 2025 und wurde im selben Jahr mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Hessischen Filmpreis und dem Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts beim "42. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest". Statement des Regisseurs Marcin Wierzchowski: "Am Abend des Mordanschlags war mir schnell klar, dass es sich um eine rassistische Tat handeln musste. Der Anschlag von Halle war kein halbes Jahr her, die Morde des NSU immer noch nicht aufgearbeitet, und in Kassel erschoss ein Neonazi den CDU-Politiker Walter Lübcke. Am Morgen nach dem 19. Februar 2020 begann ich sofort mit den Dreharbeiten. Schnell lernte ich Überlebende und Angehörige der Opfer kennen. Zur gleichen Zeit trat der erste Corona-Lockdown in Kraft. Ich blieb während des gesamten Lockdowns in Hanau. Die Angehörigen trafen sich regelmäßig in einem kleinen Laden, wo sie die "Initiative 19. Februar Hanau" gründeten. So entstand ein intensiver Kontakt, durch den ich ihr Vertrauen und sie als Protagonist*innen für meinen Film gewinnen konnte. Fast fünf Jahre lang begleitete ich die Angehörigen und Überlebenden mit und ohne Kamera und habe die schwersten Phasen der Trauer miterlebt. So konnte ich zeigen, was es bedeutet, wenn sich Menschen über andere Menschen stellen." Redaktionshinweis: 3sat zeigt die Erstausstrahlung des Dokumentarfilms "Das Deutsche Volk" im Vorfeld des Internationalen Tags gegen Rassismus am 21. März.
22:27
Arne kommt als Pflegekind in die Familie zu einem alten Freund seines Vaters. Er hofft, bei Harald, dessen Frau Elsa und deren Kindern Hans, Wiebke und Lars Nähe und Geborgenheit zu finden. Aber es fällt ihm schwer, sich zu integrieren - sein Vertrauen in die Gemeinschaft ist durch sein großes Unglück erschüttert worden. Zu Wiebke allerdings fühlt er sich hingezogen, obwohl sie sich immer wieder von ihm distanziert. Nachdem Arne durch eine Ungeschicktheit das Segelboot, das die Jugendlichen zusammen restauriert hatten, beim Stapellauf zerschellen lässt und er nach einem gemeinsamen Diebeszug vermeintlich zum Verräter wird, kommt es zum Bruch mit Wiebke und ihren Brüdern. Auch Harald ist tief enttäuscht von seinem Pflegesohn. Für Arne eine ausweglose Situation.
23:56
"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.