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TV Programm für 3sat am 03.09.2026

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Ratgeber

- Smarte Lunchboxen Frische Mahlzeiten unterwegs - Waldbrände in Europa Was bedeutet das für den Urlaub? - Mit wenig Geld wohnen Leben in alten Häusern - Rettungsdienst zu teuer, was nun? - Crispy Chili-Oil-Kartoffelsalat

Danach

Unkraut 12:48

Unkraut: Nationalparks - Brandherde und Naturparadiese?

Natur und Umwelt

Klimawandel, Dürre und Waldbrände setzen Europas Nationalparks unter Druck. Der Film zeigt am Beispiel der Sächsisch-Böhmischen Schweiz den Konflikt zwischen Naturschutz und Sicherheit. Das Ehepaar Hrdlicka verlor 2022 sein Haus und kritisiert fehlende Eingriffe. Gleichzeitig entwickeln Experten wie Louis Georgi und Jaroslav Hocko neue Strategien zur Brandbekämpfung. Forciert durch den Klimawandel geraten Nationalparks in Europa unter Druck. Längere Trockenperioden, steigende Temperaturen und immer heftigere Waldbrände verschärfen einen grundlegenden Konflikt: Schützen Nationalparks die Natur - oder gefährden sie auch die Menschen, die in und mit ihr leben? Die Reportage führt in das deutsch-tschechische Grenzgebiet. Dort spitzt sich der Konflikt in den benachbarten Nationalparks Sächsische und Böhmische Schweiz zu. Im tschechischen Grenzort Mezná trifft "Unkraut" das Ehepaar Hrdlicka, dessen Haus 2022 durch einen großen Waldbrand zerstört wurde. Verlust, Angst und Wut prägen ihren Blick auf den Nationalpark. Für sie ist klar: Zu wenig Brandvorsorge und große Mengen abgestorbenen Holzes haben das Feuer begünstigt. Dem gegenüber steht der Auftrag der Nationalparks, die Natur weitgehend sich selbst zu überlassen - bei gleichzeitiger Verantwortung für die Sicherheit der Menschen. Die Waldbrandexperten der Nationalparks, Louis Georgi und Jaroslav Hocko, arbeiten grenzüberschreitend zusammen. Sie entwickeln Strategien zur Früherkennung und Bekämpfung von Bränden, koordinieren Einsatzwege und setzen zunehmend auf Drohnen. Zwischen diesen Positionen stehen Ranger wie Frank Strohbach, die Tiere und Pflanzen schützen, Besucher sensibilisieren und Brandrisiken minimieren. Kritiker wie der Kartograph Rolf Böhm fordern hingegen mehr Eingriffe. Doch wie belastbar sind diese Strategien? Als im Frühjahr 2026 erneut ein Brand im Nationalpark Böhmische Schweiz ausbricht, steht Brandschützer Jaroslav Hocko mit seinem Team vor der nächsten Bewährungsprobe.

Weltstädte 13:17

Weltstädte: New York

Stadtbild

Wie tickt New York? In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - New York" erforscht der "Terra X"-Moderator Leon Windscheid die Seele, Magie und Geschichte der amerikanischen Metropole. Wie konnte aus einem Stützpunkt von Pelzhändlern und wagemutigen Siedlern eine atemberaubende Weltstadt erwachsen? Das fragt sich der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid in "Terra X: Weltstädte - New York". Für viele ist New York die Stadt der Städte. Ein Weltwunder, das sich hoch in den Himmel schraubt und immer wieder neue Rekorde bricht. Ein Symbol für Dichte und pulsierendes Leben, ein wimmelnder Schmelztiegel, der nie zur Ruhe kommt. Und tatsächlich ist New York im Laufe von nur 400 Jahren zu einem atemberaubenden Superorganismus angewachsen, der sich jeder Beschreibung zu entziehen scheint. Heute bezieht die Stadt Arbeitskräfte, Ressourcen, Energie, Wasser und Kapital aus aller Welt, nur um immer weiter dem Himmel entgegen zu wachsen. So sind die Wolkenkratzer zum Symbol der Stadt geworden. Die Skyline New Yorks kennt man aus zahlreichen Filmen und Serien. Sie sind das sichtbare Zeichen von Wagemut und Fortschritt, aber auch Größenwahn und Bauspekulation im New York der 1920er- und 1930er-Jahre. Die neueste Generation von Wolkenkratzern nennen die New Yorker "Supertalls". Denn sie sind nicht nur superhoch, sondern auch superschlank, fast so, als hätte man ein paar Stifte in die Silhouette der Skyline gesteckt. 14 solcher Bleistift-Gebäude wurden seit 2014 in New York gebaut. Das Kleinste ist 220 Meter hoch, das höchste 480 Meter - höher als das berühmte Empire State Building. Psychologe Leon Windscheid trifft einen der erfolgreichsten Immobilienmakler New Yorks und lässt sich von ihm das 54 Millionen teure Appartement im 76. Stock des Steinway Towers zeigen. Der dünnste Wolkenkratzer der Welt. Nur 18 Meter breit, aber unglaubliche 435 Meter hoch und mit einem einzigartigen Blick über den Central Park. Mit viel Geld kann man sich in New York eben fast einen Platz im Himmel kaufen. Doch der Blick auf die Skyline Manhattans zeigt nur einen kleinen Ausschnitt dieser faszinierenden Stadt und verrät nicht, wie sie wurde, was sie heute ist: Amerikas Megametropole Nummer 1. Um New York buchstäblich besser begreifen zu können, muss man hinter die Fassaden blicken und immer wieder Türen in die Vergangenheit aufstoßen, die zu faszinierenden Geschichten führen. Wie zum Beispiel zum Entdecker und Seefahrer Henry Hudson oder zum Immobilien-Spekulanten Johann Jakob Astor. Was treibt die Menschen an, die hier den American Dream suchen? "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid erforscht die Motive und Visionen der Entdecker, Gründer und Erbauer New Yorks und erforscht dabei die Seele dieser einzigartigen Stadt.

Weltstädte 14:01

Weltstädte: Istanbul

Stadtbild

Istanbul, die "Königin der Städte". "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid ergründet das Geheimnis der magischen Stadt am Bosporus. Die vibrierende Megametropole, die noch immer mit ihrem "Tausendundeine Nacht"-Flair betört, ist die einzige Weltstadt auf zwei Kontinenten. Leon Windscheid erforscht, warum Istanbuls Zauber bis heute ungebrochen ist. Die Stadt entführt mit ihrer einzigartigen Architektur, Kultur und Geschichte unmittelbar in andere Sphären. Einst galt sie als "Wohnort der Glückseligkeit". Doch Istanbul ist mehr als nur ein Hauch von Orient, drei Flugstunden von Deutschland entfernt. Sie ist eine Stadt der vielen Identitäten. Sie war das Zentrum von zwei Imperien, ein spiritueller Mittelpunkt für das frühe Christentum und den Islam. Die Weltstadt auf zwei Kontinenten, die Ost und West verbindet. Eine Weltstadt im historischsten Sinne des Wortes und heute eine Megacity. Mit geschätzten 20 Millionen Einwohnern. Eine Stadt, die permanent ihre natürlichen Grenzen verschiebt. Zwischen brutaler Armut und massivem Reichtum. Am Ufer einer der gefährlichsten Wasserstraßen der Welt, in einer extrem erdbebengefährdeten Region. Eine Stadt, die auf der Kante lebt - die wie kaum eine andere die Psyche fordert. Und die den Geist und die Sinne stimuliert mit ihrem ganz eigenen Zauber, ihrem organischen Chaos und ihrer unvergleichbaren Geräuschkulisse. Leon Windscheid reist nach Istanbul und begibt sich vor Ort auf eine spannende Spurensuche: Wie konnte sich diese Stadt zu einem der größten und bedeutendsten Machtzentren ihrer jeweiligen Zeit etablieren? Leon Windscheid blickt zurück auf die Geschichte der Stadt, die so oft Herrscher und Religion gewechselt hat, und erforscht dabei, was die Bewohner und Besucher Istanbuls bis heute in den Bann schlägt.

Weltstädte 14:46

Weltstädte: Paris

Stadtbild

In "Terra X - Weltstädte: Paris" ergründet der "Terra X"-Moderator und Psychologe das Savoir-vivre der Pariser und die Magie der Weltstadt an der Seine. Paris - das ist ein Gefühl. Kaum eine Stadt erobert allein mit dem Klang ihres Namens so sehr die Sinne. Warum gerade diese einst unbedeutende Siedlung zur Weltstadt aufgestiegen ist, erforscht der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid. Die Stadt des Lichts ist einer der Beinamen, den Paris seit Jahrhunderten trägt. Er bezog sich eigentlich auf die Einführung der Straßenbeleuchtung unter Ludwig XIV., ist aber auch in einem breiteren Sinne zutreffend. Denn über Jahrhunderte hinweg war Paris nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, sondern galt als Hauptstadt der Welt. Weil die Metropole an der Seine der Welt das Licht der Aufklärung und damit die Idee der Freiheit und Gleichheit der Menschen gebracht hat. Weil sie als Hauptstadt des Wissens galt, in der Forscher an großen Universitäten die Welt veränderten - während neue, riesige Museen und Sammlungen das Volk aus der Unwissenheit befreiten. Weil ihr der Ruf vorauseilte, dass alle Feinheiten zivilisierten Lebens hier auf die Spitze getrieben werden. Paris gilt bis heute als Stadt des Savoir-vivre, als Weltstadt der Mode und des ungetrübten Vergnügens. Gleichzeitig war Paris aber auch die Stadt schwärender Klassengegensätze, Handlungsort gleich mehrerer blutiger Revolutionen, Schauplatz einer radikalen Umformung der Stadt und Vertreibung der Arbeiterschaft aus dem Stadtkern. Die Errungenschaften, für die Paris bis heute gefeiert wird - gesellschaftlich wie architektonisch - wurden in der Regel hart erkämpft. Paris ist auch eine Stadt der starken Symbole. Der Eiffelturm als Schlüsselanhänger allein ist ausreichend, uns das gesamte Tableau dieser Stadt mit ihren genormten Bürgerhäusern, dem Seine-Kanal und den berühmten Plätzen und Gebäuden vor Augen zu führen. Damit ist auch klar: Paris ist nicht nur eine reale Stadt. Es ist auch eine mythische Stadt, zelebriert von unzähligen Künstlern und Schriftstellern über Jahrhunderte hinweg. Psychologe Leon Windscheid taucht in die Geschichte der Metropole ein und trifft Menschen, die ihm helfen, den Mythos von Paris zu entschlüsseln und auch zu entlarven. Wie sehen die Pariser und Pariserinnen ihre Stadt heute, und wie sieht die Seele dieser Stadt neben all den Klischees wirklich aus?

Orient-Express 15:30

Orient-Express: Von England nach Frankreich

Dokumentation

In der goldenen Ära des Orient-Express können Reisende mit nur einem Ticket von London bis Istanbul reisen. Unterwegs warten Städte voller Geschichte - und einzigartige Begegnungen. Die erste Etappe führt von London an die Südküste Englands. Zubringerzüge bringen die feine Gesellschaft bis an den Hafen. Danach geht es mit der Fähre nach Frankreich - wo eine Nacht in der damals aufregendsten Metropole der Welt auf die Passagiere wartet. Das Filmteam folgt den Spuren des legendären Orient-Express - mit heutigen Verbindungen entlang der historischen Route. Schritt für Schritt erschließt sich so eine Reise, die einst zu den exklusivsten Europas zählte. Unterwegs kommen zahlreiche Expertinnen und Experten zu Wort: Sie erzählen von den exklusiven - und nicht selten auch zwielichtigen - Gästen des berühmten Luxuszugs - darunter die "Queen of Crime", Agatha Christie, und der skrupellose Waffenhändler Basil Zaharoff. Historiker beleuchten die politische und kulturelle Bedeutung des Orient-Express. Und im Pariser "Moulin Rouge" zeigt sich, warum Paris in den 1920er-Jahren Pflichtprogramm für die Reisenden war. Zwischen Gegenwart und Vergangenheit entsteht ein vielschichtiges Bild: Immer wieder blendet der Film zurück und erzählt, wie die Passagiere vor 100 Jahren diesen Abschnitt der Reise erlebt haben.

Orient-Express 16:15

Orient-Express: Von Frankreich nach Österreich

Dokumentation

Die zweite Etappe der Reise führt von Paris nach Salzburg. Sie erzählt vom Glanz und von den Abgründen des Orient-Express: Luxusdesign, Automobilvisionen und Europas dunkelstem Kapitel. Von der Schmuckstadt Pforzheim geht es über Stuttgart, München bis Salzburg. Der Orient-Express wird zum Spiegel einer Epoche. Er prägt die Schmuckindustrie, inspiriert das Design deutscher Automobile und wird als politisches Symbol instrumentalisiert und bekämpft. Das Filmteam folgt der historischen Strecke von Paris durch Süddeutschland und Österreich - und zeigt, wie eng der Orient-Express mit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts verknüpft ist. Expertinnen und Experten beleuchten den Einfluss des Zugs auf Design und Industrie: In Pforzheim prägt er die Schmuckkunst, in Stuttgart inspiriert er die Entstehung luxuriöser Automobile. Die Reise führt auch nach München, Gründungsort der NSDAP und damals ein Zentrum des Nationalsozialismus. Dort wird der Orient-Express zum politischen Symbol, von Hitler instrumentalisiert und bekämpft - während mutige Widerstandsgruppen wie die "Weiße Rose" Geschichte schreiben. In Salzburg wird es kulturell: Das Filmteam besucht ein über 100 Jahre altes Marionettentheater. Das einzigartige Porträt eines Luxuszugs, der weit mehr war als eine Bahnverbindung.

Orient-Express 17:00

Orient-Express: Von Österreich nach Ungarn

Dokumentation

Auf den Spuren des Orient-Express von München über Wien weiter nach Budapest: Diese Etappe vereint Ingenieurskunst und politische Geschichte - ein Zug als Spiegel Europas in Krisenzeiten. Über die Semmeringstrecke erreicht der Orient-Express Wien. Dort trifft kaiserlicher Glanz auf politische Umbrüche: Sigmund Freud flieht 1938 mit dem Zug ins Exil. In Ungarn wird die Route 1931 Schauplatz eines Attentats mit 22 Toten. Das Filmteam folgt der historischen Strecke über den Semmering nach Wien und weiter nach Budapest. Es zeigt, wie der Orient-Express nicht nur Luxus und Eleganz verkörpert, sondern auch Schauplatz dramatischer Ereignisse ist. In Wien führt die Reise ins "Hotel Imperial", in den Prater und zur Praxis Sigmund Freuds - dessen Flucht 1938 mit dem Orient-Express zu den bewegendsten Kapiteln der Zuggeschichte zählt. Kurz vor Budapest erhebt sich das Eisenbahnviadukt Biatorbágy, das 1931 Ziel eines brutalen Angriffs wird. In Budapest erleben die Reisenden eine Stadt zwischen imperialer Pracht und sozialistischer Vergangenheit - von den prachtvollen Thermalbädern bis zur Kindereisenbahn, einem Relikt aus der Zeit des Kommunismus. Im Eisenbahnmuseum schließlich steht einer der letzten originalen Teakholz-Wagen des Orient-Express - ein seltenes Relikt jener Epoche, in der der Luxuszug Europa verbindet.

Orient-Express 17:45

Orient-Express: Von Bulgarien in die Türkei

Dokumentation

Vom Abendland ins Morgenland: Die letzte Etappe führt nach Istanbul, das historische Ziel des Orient-Express - und der krönende Abschluss dieser einzigartigen Zugreise. Auf dem Weg in die Türkei geht es quer durch Bulgarien, vorbei an Sofia und Plowdiw. Im Kalten Krieg wird der Orient-Express dort streng kontrolliert - als wichtige Verbindung zwischen Ost und West gilt er als "Zug der Spione". Das Filmteam folgt der historischen Strecke bis nach Istanbul - dem Sehnsuchtsort, der dem Orient-Express seinen Namen gibt. Über den Dragoman-Pass erreicht der Zug Sofia, wo er im Kalten Krieg zum "Zug der Spione" wird. In Plowdiw stehen römische Ruinen neben eleganten Stadthäusern der Gründerzeit - ein weiteres Kapitel europäischer Geschichte entlang der Schienen. Mit der Einfahrt in den Sirkeci-Bahnhof schließt sich der Kreis: Istanbul, das Tor zwischen Europa und Asien, ist fast ein Jahrhundert lang Endstation der legendären Reise. Im "Pera Palace", eigens für die Gäste des Orient-Express gebaut, setzt sich der Luxus fort. Dort, zwischen Minaretten und Palästen, endet die Route. Der Orient-Express ist mehr als ein Zug: Er ist Bühne europäischer Geschichte, Stoff für Träume und Symbol einer Epoche, die das Reisen für immer verändert hat.

nano 18:30

nano

Magazin

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.

heute 19:00

heute

Nachrichten

Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.

3sat-Wetter 19:22

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:24

Kulturzeit

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Sex mit 40 plus - Freiheitsbooster oder Lustkiller? 20:16

Sex mit 40 plus - Freiheitsbooster oder Lustkiller?

Sexualität

Zwischen Menopause, Testosteronmangel, Sehnsüchten und mutigen Neustarts erleben Menschen in der Lebensmitte den besten Sex ihres Lebens - wenn sie sich trauen, alte Muster zu sprengen. Forschung und Beratung unterstützen dabei, die Sexualität zu gestalten - mit Expertise, Medikamenten oder praktischen Tipps. Viele lernen erst jetzt, offen über Bedürfnisse und Fantasien zu sprechen. Bei Frauen führen die Wechseljahre oft zwangsläufig zu einer neuen Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen, doch auch Männer hinterfragen bisherige Vorlieben und Praktiken, zum Beispiel, wenn vermehrt sexuelle Funktionsstörungen auftreten. Die Soziologin Barbara Rothmüller erforscht an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, wie sich sexuelle Identität, Fantasien und Ausmaß der Lust im Lebensverlauf verändern. Bei einigen Menschen ist plötzlich alles neu, so wie bei Anna aus Berlin. Sie lebte lange monogam mit ihrem Ehemann zusammen, dann polyamor mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern und ist heute mit einer Frau verheiratet. Wissenschaftliche Befragungen zeigen darüber hinaus: Frisch verliebte ältere Paare können ein weitaus aktiveres Sexualleben haben als junge Paare in Langzeitbeziehungen. Bettina Toth, Leiterin der Innsbrucker Uniklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, unterstützt Patientinnen in der Perimenopause. Ihr Ziel ist es, dass Frauen gesund alt werden, und dazu gehört eine erfüllende Sexualität. Genauso wichtig wie die Unterstützung durch Experten ist ein offener Austausch über die bisherigen Erfahrungen und das persönliche Erleben. Der fällt den über Vierzigjährigen noch immer nicht ganz leicht. Doch in Podcasts, Selbsthilfegruppen, Freundschaften und Partnerschaften kommen auch sie immer häufiger ins Gespräch und legen so den Grundstein für eine erfüllendere Sexualität in der zweiten Lebenshälfte. Um 20.15 Uhr beleuchtet die NANO Doku relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21.00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel im NANO-Talk mit ihren Gästen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema.

Die Pornogesellschaft - Wie Porno unseren Sex beeinflusst 21:00

Die Pornogesellschaft - Wie Porno unseren Sex beeinflusst

Sexualität

Pornografie ist so leicht zugänglich wie nie. Die Nutzer werden immer jünger, der Konsum steigt rasant. Was das mit uns macht, darüber diskutiert Alena Buyx mit ihren Gästen. Die digitale Pornokultur prägt nicht nur unser Begehren: Pornografie spiegelt auch die Gesellschaft - und formt sie zugleich. Denn Porno ist überall. Zwischen Lust und Leistungsdruck, Selbstbestimmung und Sucht: Wo endet Befreiung, wo beginnt Überforderung? Studien zeigen: Pornografie kann informieren, inspirieren und sexuelle Vielfalt sichtbar machen. Sie kann aber auch Erwartungen verzerren, Druck erzeugen und intime Beziehungen belasten. Es geht auch um Macht und Gewalt, um Körper gegen Geld - und um die Suche nach Echtheit in einer digitalisierten Fake-Intimität. Zwischen Selbstbestimmung und Kommerz, zwischen Neugier und Abhängigkeit entsteht ein Spannungsfeld, das Fragen aufwirft: Wann ist Lust noch Spiel - und wann verlieren wir die Kontrolle? Wie verändert Pornografie unser sexuelles Verhalten? Warum ist Gewalt in Pornos immer problematischer? Gibt es ein Suchtpotenzial? Welche Rolle spielen Plattformen wie OnlyFans, wo Sexarbeit und Social Media verschmelzen? Und wie können Jugendliche lernen, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden? Die Forschung sucht nach Antworten. Die Gäste der Sendung: Madita Oeming ist Kulturwissenschaftlerin, Sexual- und Medienpädagogin und engagiert sich seit Jahren dafür, Pornografie als gesellschaftlich relevantes Thema wissenschaftlich und öffentlich aufzuarbeiten. Zur Zeit forscht sie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Johannes Fuß ist Psychiater und Sexualwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen. Er forscht zur Auswirkung von Pornografie auf Verhalten und Gehirn und untersucht dabei auch den Einsatz neuer Sexualtechnologien, wie Sexroboter, hochrealistische Puppen und virtuelle Realität. Rudolf Stark ist Professor für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er ist zudem Geschäftsführender Direktor des Bender Institute of Neuroimaging (BION) und entwickelt zur Zeit effektive Behandlungswege für Pornografie-Nutzungsstörungen.

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

auslandsjournal extra 22:28

auslandsjournal extra

Auslandsreportage

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.

auslandsjournal - So geht Frieden! 22:58

auslandsjournal - So geht Frieden!: Wie Waffen niederlegen?

Dokumentation

Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebiete unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe. In der Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der erste Teil geht der Frage nach: "Wie Waffen niederlegen?" Dafür treffen sie Menschen in Island, Syrien, Liberia und der Ukraine. In Island geht es um die Frage, was wir vom friedlichsten Land der Welt lernen können? Denn Frieden definiert auch, wie stabil Institutionen sind und wie sicher die Menschen in ihrem Land leben. Schon von klein auf lernen Kinder in Island Verantwortung für sich, die Gemeinschaft und die Natur zu übernehmen. In Liberia haben Frauen eine ganz besondere Rolle in der Friedensbewegung gespielt. Ein Land, das noch heute geprägt ist von den Narben eines langen Bürgerkriegs. Ein Konflikt, der ohne die Frauenfriedensbewegung vielleicht nie überwunden worden wäre. In Syrien gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wie Frieden, der noch so frisch ist, eine Gesellschaft wieder einen kann? Ein Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, ein Land, das versucht, sich neu zu erfinden. In der Ukraine muss Frieden jeden Tag neu verteidigt werden. Seit mehr als vier Jahren leben die Menschen in permanenter Alarmbereitschaft. Die Angriffe des schier übermächtigen russischen Nachbarn lassen nicht nach. Welche Rolle spielt das Militär, spielen die eigene Armee und Opferbereitschaft, um Frieden in der Gesellschaft als Idee aufrechtzuerhalten? Die Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann.

auslandsjournal - So geht Frieden! 23:43

auslandsjournal - So geht Frieden!: Wie Vertrauen aufbauen?

Dokumentation

Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebiete unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe. In der Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe geht der Frage nach: "Wie Vertrauen aufbauen?" Dafür treffen sie Menschen in Nordirland, Nordmazedonien, Vietnam, Uruguay und der Ukraine. Identität und religiöse Zugehörigkeit waren in Nordirland über Jahrzehnte auch politisch aufgeladen. Wie kann Frieden herrschen, wenn Opfer und Täter noch heute in direkter Nachbarschaft leben und es nie eine wirkliche Aufarbeitung gab? Was bedeutet Frieden ohne Vergebung? Frieden lässt sich nicht verordnen. Menschen müssen über Generationen lernen, Konflikte friedlich zu lösen. Bildung und frühkindliche Entwicklung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Neurowissenschaft zeigt, wie traumatisierte Eltern Verhaltensweisen und Strukturen im Gehirn an ihre Kinder weitergeben. In Nordmazedonien gibt es Pionierprojekte, die darauf ausgelegt sind, diese Strukturen frühzeitig zu erkennen und Wege zu finden, damit umzugehen. In Vietnam hat die Regierung einen alternativen Weg eingeschlagen und nach dem Vietnamkrieg eben genau das versucht, Frieden von oben zu verordnen. Die Vietnamesen sollten frühzeitig durch wirtschaftliche Perspektiven eingebunden werden, um so die Bereitschaft zu Versöhnung und Stabilität zu fördern. Zugleich bleibt Vietnam ein sehr geschlossenes System, in dem noch heute Angst herrscht, die eigene Meinung offen zu äußern. Wie nachhaltig ist dieser Pfad zum Frieden? In Südamerika ist Uruguay ein Vorzeigeland, das zeigt, wie die Spaltung im Land nach Jahrzehnten der Militärdiktatur durch Demokratie und sozialen Ausgleich überwunden wurde. Was können wir für Konflikte und Krisen weltweit lernen? Die Reihe "auslandsjournal - So geht Frieden!" zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann.