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TV Programm für 3sat am 06.11.2026

Jetzt

Die Europa-Saga 16:04

Die Europa-Saga: Was wir erschaffen - Was wir uns leisten

Dokumentation

Diese Folge der "Europa-Saga" erzählt von Europas Beitrag zur Weltkultur. In Kunst, Unterhaltung, Philosophie und Wissenschaft wurde Unvergängliches geschaffen - oft ohne Rücksicht. Christopher Clark reist in die Metropolen und erlebt Europas Meisterwerke. Ob das Kolosseum oder der Eiffelturm, die "Mona Lisa", Beethovens Neunte oder die Songs der Beatles, Platons "Staat" oder Shakespeares "Sturm". Immer wieder gelang es den Europäern, mit klassischen Werken zeitlose Geltung zu erschaffen. Romanik, Gotik, Barock, Jugendstil, Klassizismus und Bauhaus sind Begriffe aus dem Vokabular europäischer Architekturgeschichte. Euripides' "Medea", Shakespeares "Hamlet", Bizets "Carmen" und Puccinis "La Bohème" sind von den Weltbühnen nicht wegzudenken. Hinzu kommt eine große Zahl bahnbrechender Entdeckungen und technischer Erfindungen, ob die Dampfmaschine, die Batterie, das Automobil oder Flugzeug, das Penicillin oder die Kernspaltung. Auch bei der Entwicklung der Kommunikationstechnik, bei Telefon, Radio, Fernsehen und Computer, standen Köpfe aus Europa Pate. Physiker, Chemiker und andere Naturwissenschaftler waren stets führend in der Riege der Nobelpreisträger. Fast immer, wenn man von klassischen Epochen spricht, von Errungenschaften mit zeitloser universeller Geltung und Ausstrahlung, führen die Wege nach Europa. In der vierten Folge der "Europa-Saga" geht es um herausragende Namen, bedeutende Werke und ihre Wirkung, um Europäisches, das zum Weltmaßstab wurde. Es geht aber auch um Anmaßung und darum, dass Europa vor allem seine technische Überlegenheit gegenüber anderen ausspielte, ohne Rücksicht und Toleranz. Nicht ohne Grund ist die Kritik am Fortschritt so alt wie viele Errungenschaften selbst. Kaum ein Kontinent hat die Erde so nachhaltig geprägt wie Europa - im Guten wie im Schlechten. Und so steht seine glanzvolle Geschichte und Kreativität auch für rücksichtslose Plünderung von Ressourcen und Ausbeutung der Welt.

Danach

Die Europa-Saga 16:47

Die Europa-Saga: Was uns eint - Was uns teilt

Dokumentation

Im Lauf der Jahrhunderte reift die Idee der europäischen Einigung. Dieser Teil der "Europa-Saga" zeigt Versuche, Europa zur Einheit zu formen: mal mit Gewalt, mal mit Vernunft. Sir Christopher Clark besucht Schauplätze großer Konflikte und Einigungsbemühungen. Erst spät setzt sich in Europa die Überzeugung durch, dass ein Miteinander den Völkern mehr dient als ein Gegeneinander. Es folgte der Aufbruch in die Europäische Union. Der Gedanke an ein Europa freier Völker entstand im Zeitalter der Aufklärung. Zum Schlüsselereignis aber wurde die Französische Revolution 1789. Viele Menschen in Europa ließen sich von den Verheißungen der revolutionären Dreifaltigkeit begeistern: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Es war die Botschaft an das kommende Jahrhundert. Es ging um freiheitliche Verfassungen und politische Mitbestimmung, auch um die Vision eines einigen Europas der freien Völker. Ideen, die auch bei weiteren Revolten gegen die Monarchien oder internationalen Kundgebungen wie auf dem Hambacher Fest 1832 eine Rolle spielten. Doch erst nachdem Nationalismus, Imperialismus, Diktaturen und Weltkriege den Kontinent in den Abgrund gestürzt hatten, mehrten sich die Stimmen für ein freiheitliches und geeintes Europa. Mit der Gründung des Europarates und der ersten Europäischen Gemeinschaften in den 50er-Jahren wurde der Grundstein gelegt, nahm der Zusammenschluss demokratischer Staaten Gestalt an - zunächst im Westen, nach dem Fall der Mauer auch in Osteuropa.

Die Europa-Saga 17:30

Die Europa-Saga: Wo wir stehen - Was uns bleibt

Dokumentation

Brexit, Finanzkrisen und Flüchtlingswellen haben in Europa Skepsis an die Stelle früherer Aufbruchstimmung rücken lassen. Doch es gibt auch Optimismus. Quo vadis, Europa? Professor Christopher Clark zeigt auf seiner Reise durch die europäischen Metropolen, wie Gemeinsames erzielt wurde, von dem die Gründer nur zu träumen wagten: das Ende des Kalten Krieges, die Öffnung nach Osten, die große Zahl der Mitglieder, eine Währung. Der Fortschritt der Einigung zeigt in Zeiten der Krise auch seine Schattenseiten: mangelnde Übereinstimmung unter den vielen Partnern, Zweifel an gemeinsamen Werten, nationale Rückbesinnung, weil europäische Lösungen ausbleiben oder auf sich warten lassen. Es sind gleich mehrere Konfliktherde, die das Gemeinschaftswerk auf die Probe stellen. Was können die Leitlinien sein für die Zukunft Europas? Am derzeitigen "Staatenverbund" festhalten oder die Bahn frei machen für eine Bundesrepublik Europa? Mehr Kompetenzen in zentralen Politikbereichen zulassen oder doch eher etwas zurückrudern? Es bleibt wohl auf absehbare Zeit erst einmal beim Krisenmanagement, beim Navigieren auf Sicht. Dennoch: Die Freude, der "schöne Götterfunke", von dem Schillers Ode "An die Freude" und das Motiv aus Beethovens "Neunter" als Europahymne künden, ist nicht erloschen. Denn jeden Tag machen Menschen in Europa eine großartige Erfahrung: Es gibt das Europa der gemeinsamen Kultur, des selbstverständlichen Austauschs, der alltäglichen Begegnung, der Freizügigkeit, der Musik und des Sports - vom Eurovision Song Contest bis zur Champions League. Was sagen die Umfragen? Wie denken die Bürger über die Union, wie über ihre Nachbarn, was erwarten sie von der gemeinsamen Zukunft? Quo vadis, Europa? Darauf sucht Christopher Clark in der letzten Folge der "Europa-Saga" Antworten.

NANO: Mein Mann lebt als KI weiter 18:14

NANO: Mein Mann lebt als KI weiter: Lieben und Sterben mit Künstlicher Intelligenz

Dokumentation

Kann KI Menschen über den Tod hinaus weiterleben lassen? Journalist Frank Seibert geht der Frage nach, wie täuschend echte KI-Zwillinge Liebe, Trauer und Erinnerung verändern. Im Zentrum steht Michael, der kurz vor seinem Tod all seine Gedanken und Erinnerungen aufzeichnet, um als KI weiterzuleben. Seine Frau Anett begleitet diesen außergewöhnlichen Weg. Der Film fragt: Verändert KI unseren Umgang mit dem Tod? Für Antworten reist Frank Seibert ins Silicon Valley und spricht mit Entwicklern, Forschenden und Ethikexpertinnen. Zudem trifft er Menschen, die intime Beziehungen zu KI-Partnern führen, und beleuchtet die Chancen, Grenzen und moralischen Fragen dieser Technologie.

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"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

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Die weiße Rose 20:15

Die weiße Rose

Drama

Während des Zweiten Weltkriegs beginnt eine kleine Gruppe von Münchner Studenten, die Entscheidungen und Praktiken der Naziregierung zu hinterfragen. Die Gruppe gründet eine Widerstandszelle. Der Spielfilm von Regisseur Michael Verhoeven wurde beim Deutschen Filmpreis 1983 mit zwei Auszeichnungen prämiert und erhielt von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat besonders wertvoll. München 1942: Die Studentengruppe Weiße Rose, unter ihnen die Geschwister Scholl, ruft mit Flugblättern zum Widerstand gegen Adolf Hitler und sein Regime auf. Unter Lebensgefahr bringen die Studenten Flugblätter in andere Städte und schreiben nachts Parolen wie "Nieder mit Hitler" an Häuserwände. Während sich die Schlinge der Gestapo immer enger um die Studenten zieht, knüpfen sie Kontakte zu anderen Widerstandsgruppen und sogar zu hohen Militärs. Anfang 1943 schlägt die Gestapo zu: Hans und Sophie Scholl werden im Hof der Münchner Universität verhaftet. Der Volksgerichtshof verurteilt sie und weitere Mitglieder der Weißen Rose zum Tode.

Das Licht 22:15

Das Licht

TV-Drama

Free-TV-Premiere Die syrische Immigrantin Farrah nimmt einen Job als Haushälterin bei der wohlhabenden, linksliberalen und krisengeschüttelten fünfköpfigen Familie Engels in Berlin an. Schnell wirbelt sie sowohl das Leben der Eltern als auch der Kinder so durcheinander, dass sie gar nicht anders können, als sich wieder einander zuzuwenden. Doch dann konfrontiert Farrah die Familie mit ihrem eigenen, dunklen Schicksal. Es stellt sich heraus, dass Farrah eine erfahrene Psychologin ist und ihre besonderen Fähigkeiten einsetzt, damit die Familie wieder aufeinander zugeht. Allerdings offenbart sie schließlich, dass sie gezielt nach dieser Familie gesucht hat. In einer Art Hypnosetrip versucht die syrische Frau, ihre eigene Familie zu retten.