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Mit Gregory Porter, Emanuel Harrold, Chip Crawford,Tivon Pennicott und Ondrej Pivec Seine Stimme gehört zu den geschmeidigsten der aktuellen Jazzszene, dabei ist Gregory Porter stilistisch ganz weit aufgestellt zwischen Soul, Pop und Jazz. Der Sänger, Jahrgang 1971, aus Sacramento in Kalifornien, kann mit seinen Tönen ebenso auf leise Art betören wie auf mitreißende Art entflammen. Seine Sounds sind nie harmlose Liedchen, immer brodelt es leicht unter der Oberfläche. Und immer scheint eine Botschaft des liebevollen und respektvollen Miteinanders durch. So auch bei seinem Stargastspiel bei der "54. Internationalen Jazzwoche Burghausen" Ende März 2025. Porter riss das Publikum von den Stühlen und rührte einige vielleicht sogar zu Tränen mit seinen warmen samtigen Tönen. Manche seiner großen Hits gab er mit seiner seit Jahren eingespielten Band zum Besten. Gekleidet in feinem Zwirn und mit der für ihn typischen Ballonmütze, gab er den Crooner, aber auch den engagierten musikalischen Botschafter in schwierigen Zeiten. Ein absolutes Highlight der "Jazzwoche Burghausen" im Jahr 2025.
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Rike - Ärztin aus Europa, 40 Jahre alt - verkörpert eine westliche Vorstellung von Glück und Erfolg. Sie ist gebildet, selbstbewusst, zielstrebig und engagiert. Rike bestreitet in Köln als Notärztin ihren Alltag, bevor sie ihren Urlaub in Gibraltar antritt. Dort sticht sie allein mit ihrem Segelboot in See. Ziel ihrer Reise ist die Atlantikinsel Ascension Island. Doch ihr Urlaub wird abrupt beendet. Nach einem Sturm auf hoher See findet sie sich in unmittelbarer Nachbarschaft eines überladenen, havarierten Fischerboots wieder. Mehrere Dutzend Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, wird Rike gezwungen, zu handeln.