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TV Programm für 3sat am 04.07.2026

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Weltstädte: New York 14:10

Weltstädte: New York

Stadtbild

Wie tickt New York? In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - New York" erforscht der "Terra X"-Moderator Leon Windscheid die Seele, Magie und Geschichte der amerikanischen Metropole. Wie konnte aus einem Stützpunkt von Pelzhändlern und wagemutigen Siedlern eine atemberaubende Weltstadt erwachsen? Das fragt sich der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid in "Terra X: Weltstädte - New York". Für viele ist New York die Stadt der Städte. Ein Weltwunder, das sich hoch in den Himmel schraubt und immer wieder neue Rekorde bricht. Ein Symbol für Dichte und pulsierendes Leben, ein wimmelnder Schmelztiegel, der nie zur Ruhe kommt. Und tatsächlich ist New York im Laufe von nur 400 Jahren zu einem atemberaubenden Superorganismus angewachsen, der sich jeder Beschreibung zu entziehen scheint. Heute bezieht die Stadt Arbeitskräfte, Ressourcen, Energie, Wasser und Kapital aus aller Welt, nur um immer weiter dem Himmel entgegen zu wachsen. So sind die Wolkenkratzer zum Symbol der Stadt geworden. Die Skyline New Yorks kennt man aus zahlreichen Filmen und Serien. Sie sind das sichtbare Zeichen von Wagemut und Fortschritt, aber auch Größenwahn und Bauspekulation im New York der 1920er- und 1930er-Jahre. Die neueste Generation von Wolkenkratzern nennen die New Yorker "Supertalls". Denn sie sind nicht nur superhoch, sondern auch superschlank, fast so, als hätte man ein paar Stifte in die Silhouette der Skyline gesteckt. 14 solcher Bleistift-Gebäude wurden seit 2014 in New York gebaut. Das Kleinste ist 220 Meter hoch, das höchste 480 Meter - höher als das berühmte Empire State Building. Psychologe Leon Windscheid trifft einen der erfolgreichsten Immobilienmakler New Yorks und lässt sich von ihm das 54 Millionen teure Appartement im 76. Stock des Steinway Towers zeigen. Der dünnste Wolkenkratzer der Welt. Nur 18 Meter breit, aber unglaubliche 435 Meter hoch und mit einem einzigartigen Blick über den Central Park. Mit viel Geld kann man sich in New York eben fast einen Platz im Himmel kaufen. Doch der Blick auf die Skyline Manhattans zeigt nur einen kleinen Ausschnitt dieser faszinierenden Stadt und verrät nicht, wie sie wurde, was sie heute ist: Amerikas Megametropole Nummer 1. Um New York buchstäblich besser begreifen zu können, muss man hinter die Fassaden blicken und immer wieder Türen in die Vergangenheit aufstoßen, die zu faszinierenden Geschichten führen. Wie zum Beispiel zum Entdecker und Seefahrer Henry Hudson oder zum Immobilien-Spekulanten Johann Jakob Astor. Was treibt die Menschen an, die hier den American Dream suchen? "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid erforscht die Motive und Visionen der Entdecker, Gründer und Erbauer New Yorks und erforscht dabei die Seele dieser einzigartigen Stadt.

Danach

Die Welt der Amish - Tradition und Versuchung 14:55

Die Welt der Amish - Tradition und Versuchung

Dokumentation

Im Nordosten der USA führen die Amish ihr Leben wie im 17. Jahrhundert: ohne Strom, Telefon und Autos. Sie stemmen sich gegen Versuchungen der modernen Welt. Aber einige brechen dennoch aus. Vor allem jüngere Mitglieder der christlichen Religionsgemeinschaft zweifeln am extremen Regelwerk, das den christlichen Glauben über alles stellt, jeden Fortschritt verwehrt und den Platz der Frau im Haus sieht. Wie lange kann sich dieses Weltbild noch halten? Der Dokumentation erlaubt einen seltenen Einblick: Nach langem Zögern erklären sich drei Generationen der Amish bereit, ihre Türen für die Kamera zu öffnen. Sie zeigen und erklären ihr Alltagsleben nach den mehr als 400 Jahre alten Regeln eines Schweizer Mennonitenpredigers, der einst mit seinen Anhängern in die USA auswanderte. Sie leben heute in Pennsylvania, Ohio, Indiana und Wisconsin. Die meisten Familien betreiben Landwirtschaft und halten sich an eine strenge Auslegung der Bibel. Aber es gibt zaghafte Konzessionen an die Errungenschaften der modernen Gesellschaft. Kleine Fluchten sind bisweilen erlaubt.

North und South Carolina von oben 15:40

North und South Carolina von oben

Landschaftsbild

North und South Carolina bilden den vielleicht schönsten Abschnitt der amerikanischen Atlantikküste: von den malerischen Outer Banks im Osten bis zu den "Great Smoky Mountains" im Westen. Aus der Luft zeigt sich die ganze Vielfalt der beiden Bundesstaaten, die auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Auf Roanoke Island starten englische Siedler den ersten Kolonisationsversuch. In den Städten ist das historische Flair bis heute allgegenwärtig. Erste Station der Reise sind North Carolinas Outer Banks, eine langgezogene Inselkette am Atlantik. Im Lauf der Jahrtausende haben Wind und Wellen Sandbänke, Strände und Marschland geformt. Und die Landschaft verändert sich weiter - immer extremere Stürme lassen die Küstenlinie schrumpfen. Auf Roanoke Island erinnert die "Fort Raleigh National Historic Site" an die historische Bedeutung der nur 16 Kilometer langen Insel. Im Amphitheater der Anlage wird seit 1937 das gigantische Spektakel "The Lost Colony" aufgeführt. In Städten wie Raleigh, dem Technologiezentrum North Carolinas, und der Motorsport-Stadt Charlotte präsentiert sich North Carolina von seiner urbanen Seite. Der kleinere Schwesternstaat South Carolina bietet eine außergewöhnlich vielfältige Natur sowie zahlreiche State-Parks und Schutzgebiete. Darunter der "Table Rock State Park" am Rand der majestätischen "Blue Ridge Mountains". Er zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen des Bundesstaats. Auch der Congaree-Nationalpark lockt mit wilder Natur und einer großen Artenvielfalt. Dort findet sich der größte noch zusammenhängende Hartholz-Auenwald der USA. Das ehemalige Fischerdorf Myrtle Beach hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der angesagtesten Urlaubsziele an der amerikanischen Ostküste entwickelt. Unzählige Hotels, Restaurants und eine lebendige Bar- und Clubszene locken Touristen aus aller Welt. Atemberaubende Luftaufnahmen der Reihe "... von oben" zeigen neben dem Osten und Westen Südafrikas auch die amerikanischen Bundesstaaten South Dakota sowie North und South Carolina von ihrer schönsten Seite.

Amerikas Naturwunder: Die Great Smoky Mountains 16:25

Amerikas Naturwunder: Die Great Smoky Mountains

Tiere

Der "Great Smoky Mountains"-Nationalpark besteht zu etwa 95 Prozent aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark auch berühmt für sein Tierreich. Schwarzbären ernten im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln, wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe, und eine Vielzahl von Salamandern lebt an den Ufern der kristallklaren Bäche.

Amerikas Naturwunder: Yellowstone 17:05

Amerikas Naturwunder: Yellowstone

Tiere

Die Winter im Yellowstone-Nationalpark sind hart und bitterkalt. Selbst für die gut isolierten Bisons, die wieder zu Tausenden über die weiten Ebenen ziehen, eine harte Zeit. Die Tiere graben sich mit ihren gewaltigen Köpfen tief in den Schnee, um an das spärlich verbliebene Gras zu gelangen. Neben dem Bison hat auch ein anderes Tier seinen Platz in der Natur zurückerobert: der Wolf. Auch er ist gut an den Winter angepasst. Vielen Tieren bieten die Geysire und heißen Quellen des Parks eine willkommene Möglichkeit, sich aufzuwärmen. Die extremen Temperaturunterschiede führen zu beeindruckenden Lichtspielen, die Wassertropfen scheinen sich in Diamanten oder kleine Sternschnuppen zu verwandeln. Der Frühling erweckt den Park zu neuem Leben. Junge Schwarzbären verlassen zum ersten Mal das Winterquartier, in dem sie geboren wurden. Eine junge Pumamutter teilt die Beute mit ihrem Nachwuchs. Der Frühling birgt aber auch Gefahren: Das Schmelzwasser verwandelt die Flüsse in reißende Ströme, die für junge Bisonkälber zu einer harten Bewährungsprobe werden. Wenn der Herbst das Laub in alle nur erdenklichen Farben taucht, beginnt die Brunftzeit der Bisonbullen. Atemberaubende Zeitlupenaufnahmen zeigen die eindrucksvollen Tiere bei ihren faszinierenden Kämpfen.

Amerikas Naturwunder: Yosemite 17:50

Amerikas Naturwunder: Yosemite

Tiere

Der Yosemite-Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist ein Ort der Superlative: Fast senkrechte Felswände, darunter der weltberühmte "Half Dome", ragen knapp 1500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe ist ein Wald aus Mammutbäumen, viele davon sind weit über 1000 Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Die Tierwelt im Park ist nicht weniger beeindruckend. Im Schatten des markanten Felsvorsprungs "El Capitan" geht der scheue Rotluchs auf Beutefang und zieht seine Jungen auf, Kojoten und Steinadler liefern sich spektakuläre Kämpfe, und Schwarzbären werden zu geschickten Ameisenfressern. Der Yosemite-Nationalpark ist in vielerlei Hinsicht ein Ort der Extreme. Im Winter hängt der Nebel wie ein Schleier über dem vielleicht berühmtesten Tal der Welt, dem Yosemite Valley. Für die Tiere des Nationalparks eine harte Zeit, denn an Nahrung zu gelangen ist schwierig. Der Rotluchs hat beispielsweise eine ganz besondere Technik entwickelt, um unter Schnee und Gras Wühlmäuse aufzuspüren. Auch der Kojote jagt kleine Nagetiere. Für ihn kann es gefährlich werden, wenn sich ein Steinadler für seine Beute interessiert. Mit fast zweieinhalb Metern Spannweite ist der Greifvogel ein ernst zu nehmender Gegner. Die beiden Konkurrenten liefern sich hin und wieder einen dramatischen Kampf. Mit dem Frühling taucht neues Leben im Park auf. Die Rotluchsmutter hat Nachwuchs und zeigt den Kleinen, wie man jagt. Nun werden auch die Schwarzbären wieder aktiv. Nach Monaten des Winterschlafs sind sie ausgehungert und zeigen sich bei der Nahrungssuche äußerst flexibel, weder Fische noch Ameisen verschmähen sie. Zu den Wahrzeichen des Nationalparks gehören auch die gewaltigen Wasserfälle. Darunter die Yosemite Falls, die zu den höchsten Wasserfällen der Welt gehören. Im Frühling schwellen sie durch das Schmelzwasser an. An den Ufern des Merced River ist der Sierra-Molch in Paarungsstimmung. Dieser Schwanzlurch kommt nur in den Bergen der Sierra Nevada vor und ist sehr selten. Der Sommer ist eine extrem trockene Zeit. Nicht selten reicht ein Funke, um verheerende Waldbrände zu entfachen. Für die einen ein Fluch, für die uralten Mammutbäume ein Segen. Denn durch die zerstörerische Kraft des Feuers bekommen sie mehr Platz zum Wachsen. Ihre Samen brauchen sogar die Hitze des Feuers, um keimen zu können. Wenn das Jahr zur Neige geht, ist es an der Zeit, Reserven für den Winter anzulegen. Besonders fleißig sind dabei die Pfeifhasen und Murmeltiere. Ständig auf der Hut vor Raubtieren sammeln sie Gräser und Blätter. Vor allem in den höheren Lagen des Nationalparks wird es bald eisig kalt sein. Während der über dreijährigen Dreharbeiten für die Reihe "Amerikas Naturwunder" entstanden auch atemberaubende Flugaufnahmen von den Naturdenkmälern des Yosemite-Nationalparks. Erst aus der Vogelperspektive wird die wahre Größe der weltberühmten Felsformationen "El Capitan" oder "Half Dome" sichtbar.

Kings of Hollywood 18:35

Kings of Hollywood

Krimikomödie

Los Angeles 1974: Max ist Hollywood-Produzent. Für seine geliebten Low-Budget-Filme würde der Geschäftsführer der "Miracle Motion Pictures" alles tun. Doch der Erfolg lässt auf sich warten. Als sein letzter Film, den er gemeinsam mit seinem Neffen Walter produziert hat, von Fundamentalisten boykottiert wird, hat er ein Problem: Sein Mafia-Finanzier Reggie Fontaine will das geliehene Geld zurück und stellt Max ein Ultimatum. Durch einen Zufall kommt Max die zündende Idee: Beim Dreh seines nächsten Films will er den Hauptdarsteller um die Ecke bringen und mit der ausbezahlten Versicherungssumme seine Schulden begleichen. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass sein Star, der abgehalfterte ehemalige Western-Darsteller Duke Montana, robuster ist als erwartet. Max bringt Duke in immer gewagtere Situationen, doch dieser überlebt einen Stunt nach dem anderen. Dabei nehmen die Dreharbeiten plötzlich eine Wendung, mit der niemand gerechnet hat.

Thirteen Days 20:15

Thirteen Days

Politthriller

13 Tage lang hielt die Welt im Oktober 1962 den Atem an. 13 Tage, in denen das Undenkbare, der Dritte Weltkrieg, der Untergang der Menschheit, zum Greifen nah schien. In West und Ost verfolgten die Menschen gebannt jeden Schritt einer politischen, diplomatischen und militärischen Konfrontation, die fast in einen apokalyptischen nuklearen Schlagabtausch von unvorstellbarem Ausmaß zwischen den beiden Weltmächten gemündet wäre. US-Präsident John F. Kennedy und sein Bruder Robert F. Kennedy stehen im Mittelpunkt des rasend eskalierenden Konflikts, den die Raketenbewaffnung Kubas durch die UdSSR auslöst. Gemeinsam mit dem Präsidentenberater Kenneth P. O'Donnell und hochrangigen Militärs suchen die Politiker nach friedlichen Lösungen, ohne dabei Schwäche zu zeigen und das Gesicht zu verlieren. Hitzige Diskussionen im Weißen Haus, Konfrontationen zwischen amerikanischen und russischen Kriegsschiffen im Atlantik und amerikanische Spionageflugzeuge über Kuba heizen die Situation auf. Schließlich liegt es in den Händen der beiden Kennedys, eine Entscheidung zu fällen, die die Zukunft der Zivilisation besiegelt. "Thirteen Days" ist ein intelligenter Politthriller und die bewegende Geschichte von Männern, die sich in den verzweifelten Stunden der jüngeren Historie ein Herz nahmen und mit einer couragierten Mischung aus Entscheidungswillen und Diplomatie das Schlimmste abwenden konnten.

The Marksman - Der Scharfschütze 22:25

The Marksman - Der Scharfschütze

Actionfilm

Die USA an der Grenze zu Mexiko: Jim Hanson, Kriegsveteran, steht kurz vor dem Verlust von Haus und Land. Ein schicksalhafter Moment macht Jim zum Beschützer eines mexikanischen Jungen. Miguel kam mit seiner Mutter illegal über die Grenze. Jim gab der sterbenden Frau das Versprechen, ihr Kind nach Chicago zu bringen. Die Handlanger eines Drogenkartells wollen das aus Rache verhindern. - Thriller und Roadmovie mit Liam Neeson in der Titelrolle. Jim Hanson betreibt eine Farm im Grenzgebiet der USA zu Mexiko. Eine Frist von 90 Tagen hat ihm die Bank eingeräumt, um seine Schulden zu tilgen, danach droht die Zwangsversteigerung. Die Krebserkrankung seiner verstorbenen Frau hat den Farmer und Kriegsveteranen an den Rand des Existenzminiums getrieben. Seine Versuche, zusätzliche Arbeit zu finden, scheitern. Auch der Verkauf seiner Rinder kann Jim nicht vor der Zwangsvollstreckung retten. Regelmäßig patrouilliert Jim im Grenzgebiet, dort, wo zahllose Immigranten aus ganz Südamerika versuchen, den Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko zu passieren, um ins gelobte Land zu gelangen. Wenn Jim einen Verletzten oder Verdurstenden entdeckt, leistet er Erste Hilfe, ruft dann die Border Patrol, die Grenzpolizei - in der seine Stieftochter Sarah arbeitet. An einem Montag findet Jim im Wüstenstaub die verletzte Rosa und ihren Sohn Miguel. Mutter und Sohn sind vor den Mördern des Vásquez-Kartells auf der Flucht, denen Miguels Onkel Geld gestohlen hatte - Geld, das sich zu Teilen in Rosas Tasche befindet. Jim verteidigt Rosa und Miguel mit der Waffe. Dabei erschießt er den Bruder des Kartellbosses Mauricio, der nun auch eine persönliche Rechnung mit Jim offen hat. Rosa wurde im Kugelhagel tödlich getroffen. Sterbend vertraut sie Miguel Jim an. Sie gibt ihm eine Adresse in Chicago, Illinois. Dort leben Verwandte der Familie, und Jim soll Miguel dorthin bringen. Jim ist unentschlossen, will den Jungen der Grenzpolizei übergeben. Doch als Mauricio und seine Männer in den USA auftauchen, ändert Jim seine Meinung. Er packt auf der Farm nur wenige Sachen ein und lädt seinen treuen Hund Jackson und Miguel in seinen Pick-up-Truck. Die drei beginnen ihre gefährliche Reise durch den Westen der USA, über Texas und Oklahoma, auf der berühmten Route 66 Richtung Chicago. Doch Mauricios Team arbeitet mit modernster Technik und Bestechung. Sie bleiben dem ungewöhnlichen Duo, bestehend aus einem Mann und einem Jungen, die sich kaum kennen und trotzdem eine Schicksalsgemeinschaft sind, eng auf den Fersen. 29 Tage lang wurde in New Mexico und Ohio gedreht. Miguel-Darsteller Jacob Perez wurde von Liam Neeson mit ausgesucht, und er war besonders beeindruckt, dass sein erfahrener Kollege schon in "Star Wars" mitgewirkt hatte. Liam Neeson besetzt in dem modernen Western-Roadmovie erneut einen Action-Part, verkörpert überzeugend aber auch die Gebrochenheit eines Menschen, der nichts mehr zu verlieren hat und aus Überzeugung eine letzte Reise antritt. Er entschied sich innerhalb von vier Tagen, die Rolle des Jim Hanson anzunehmen, so Regisseur und Drehbuch-Co-Autor Lorenz: "In New York sagte mir Liam, dass der Migrationsaspekt der Geschichte ein entscheidender Punkt für seine Zusage war." Co-Star Juan Pablo Raba als Mauricio wurde durch die Serie "Narcs" bekannt. Der Clint-Eastwood-Film, den sich Jim und Miguel im Motel in Vasquez, Texas, ansehen, ist "Hang 'Em High" ("Hängt ihn höher") aus dem Jahr 1968. Das ist kein Zufall: Regisseur Robert Lorenz war als Produzent eng mit zahlreichen Filmen verbunden, in denen Eastwood Regie führte, ehe er selbst auf den Regiestuhl wechselte.