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TV Programm für 3sat am 26.03.2026

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Die Großkatzen der Masai Mara 17:46

Die Großkatzen der Masai Mara: In der Kinderstube

Tiere

Schakale, Hyänen und Servale gehören zu den kleineren Jägern der Savanne. Sie alle müssen Beutetiere erlegen, um ihren Nachwuchs zu versorgen. Die Konkurrenz unter den Raubtieren ist groß. Geparde sind mit Spitzengeschwindigkeiten von rund 100 Kilometern pro Stunde die schnellsten Landtiere der Welt. Nach den anstrengenden Sprints müssen sie sich ausruhen - häufig nutzen Hyänen diese Schwäche aus, um den erfolgreichen Jägern ihre Beute abzunehmen.

Danach

nano 18:30

nano

- Fentanylwelle in Deutschland? - Naturschutzgebiet Riet Vell - Test-Pflaster für Erkrankungen - Zeit ist relativ

heute 19:00

heute

Nachrichten

- Bundestag will Sprit billiger machen Erste Maßnahmen beschlossen - USA: Urteil wegen Onlinesucht Millionenstrafe für Meta und Google - EU gegen Fake-Porno-Software Parlament erhofft sich mehr Schutz

3sat-Wetter 19:21

3sat-Wetter

Wetterbericht

3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Kulturzeit 19:23

Kulturzeit

- Nachruf auf Alexander Kluge - Buch "Der Konjunktiv der Bilder" Alexander Kluges Buch über KI - Film über Kurt Hirschfeld "Hirschfeld - Unbekannter Bekannter" - POLYTON Preis Ein Preis von Musikern für Musiker

Tagesschau 20:00

Tagesschau

Nachrichten

ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.

Forschung extrem - Unser Weltbild am Limit? 20:15

Forschung extrem - Unser Weltbild am Limit?

Wissenschaft

Was können wir wissen? Sind wir Teil einer Simulation, oder besteht die Welt in Wirklichkeit nur aus Informationen? Ingolf Baur unterwegs zu den Grenzgebieten menschlicher Erkenntnis. Kosmologie, Elementarteilchenphysik und die Bewusstseinsforschung sind in Sackgassen geraten. Stehen wir vor der Revolution unseres Weltbilds, oder ist der Mensch einfach zu beschränkt, um die komplexe Realität zu erkennen? Hilft am Ende nur noch Meditation? In Mývatn im Norden Islands trifft Ingolf Baur Yan Lavallée, Professur für Magmatische Petrologie und Vulkanologie. Lavallée forscht im Feld der experimentellen Vulkanologie. Sein Spezialgebiet: Magma. Er will verstehen, wie es unter unseren Füßen, ganz tief im Erdinneren, wirklich aussieht. Die Eigenschaften von Magma - dem Stoff, aus dem unser Planet geformt ist - sind noch weitgehend unbekannt. Lavallée will deshalb einen Vulkan anbohren, um Magma im Inneren der Erde dauerhaft beobachten zu können. Das hat vor ihm noch nie jemand versucht. Er hofft so, eines Tages sogar kleinere Vulkane per Magma-Engineering kontrollieren zu können. Hybris? Auf jeden Fall Forschung extrem! Und wer weiß schon, wohin der technologische Fortschritt eine Zivilisation bringen kann. Elementarteilchenphysikerin Cristina Lazzeroni am Genfer CERN stochert momentan im Dunkeln. Neue plausible Theorien für den Aufbau der allerkleinsten Grundbausteine der Materie fehlen. Auch bei den Kosmologen herrscht Ratlosigkeit. Ihre Messungen der mysteriösen "dunklen Energie", die den Kosmos auseinandertreibt, passen nicht zusammen. Doch ein Weltbild, das größer und umfassender wäre als Einsteins Relativitätstheorie ist nicht in Sicht. Der Bewusstseinsforscher Steve Fleming in London versenkt sich nicht in die Tiefen des Erdinneren, in die Weiten des Kosmos oder die Welt der Elementarteilchen - seine Domäne ist der menschliche Geist. Er versucht herauszufinden, warum wir überhaupt eine Welt wahrnehmen und keine empfindungslosen Zombies sind. Trotz jahrzehntelanger Forschung ist offen, wie unser inneres Erleben erzeugt wird. Fleming hofft, dass sich das Bewusstseinsrätsel quasi auflöst, wenn die Hirnforschung die einzelnen Funktionen unseres Denkorgans noch genauer versteht. Womöglich lässt sich ja "ganz einfach" durch jahrzehntelange Meditation erfahren, wie das Bewusstsein funktioniert? Lama Tilmann Lhündrup aus dem Schwarzwald jedenfalls ist überzeugt: Meditation ist eine Wissenschaft, die uns hilft, ganz viele Annahmen über die Wirklichkeit zunächst einmal beiseitezulassen. Für den englischen Informationsphysiker Melvin Vopson mehren sich die Anzeichen, dass unsere Welt lediglich als Simulation eines gigantischen Quantencomputers der Zukunft existiert. Wir wären dann Avatare in einer virtuellen Welt. Reine Science-Fiction also? Schon möglich, widerlegen lässt sich die Theorie nicht. Ganz sicher wäre das der ultimative Umbruch unseres Weltbilds.

Leben im Multiversum - Gibt es uns unendlich oft? 20:59

Leben im Multiversum - Gibt es uns unendlich oft?

Wissenschaft

Wenn die physikalische Theorie vom Multiversum stimmt, gibt es uns Menschen in unzähligen Varianten. Was macht das mit uns? Darüber diskutiert Stephanie Rohde mit ihren Gästen. Diese Vorstellung stellt unser Weltbild einmal mehr auf den Kopf: Unsere Welt scheint sehr viel größer und mannigfaltiger als wir bislang dachten. Neueste physikalische Berechnungen deuten darauf hin, dass unser Universum Teil einer weit größeren Struktur sein könnte. Was bedeutet das für uns Menschen, wenn wir nur ein winziger Teil in einem Kosmos aus unzähligen Blasenuniversen wären? Lange galt die Multiversum-Theorie als Science-Fiction oder rechnerische Spekulation. Doch die theoretischen Hinweise verdichten sich. Und so steht unser Weltbild vor einer möglichen Zäsur, die unser Verständnis von Realität, Zufall und freiem Willen grundlegend verändern könnte. Auf den Menschen hat diese Vorstellung schon immer eine Faszination ausgeübt, die sich in zahlreichen Filmen und Serien zeigt. Denn in einem unendlichen Multiversum wäre es denkbar, dass Kopien von uns existieren, die an jedem Wendepunkt ihres Lebens andere Entscheidungen getroffen haben. Was wir als Zufall oder freien Willen erleben, könnte in Wahrheit Teil einer deterministischen Aufspaltung der Realität sein: Jede Wahl, die wir treffen, wird in einem anderen Zweig des Universums genau entgegengesetzt ausgeführt. So weit, so spekulativ. Stephanie Rhode geht mit ihren Gästen der Frage nach, was die kosmologischen Gedankenexperimente für unser Selbstverständnis bedeuten. Was fasziniert uns an der Idee des Multiversums, das in so vielen Filmen und Serien neue Möglichkeiten unserer Existenz entwirft? Wenn die Expansion des Alls einem präzisen - wenn auch hochkomplexen - mathematischen Muster folgt, bleibt dann noch Raum für Geist, Freiheit und Verantwortung? Gästevorstellung: Sibylle Anderl ist Astrophysikerin, Philosophin, Wissenschaftsjournalistin und Co-Ressortleiterin "Wissen" bei der ZEIT. Sie verbindet Naturwissenschaft mit der Reflexion über gesellschaftlich-politische Themen und moderiert unter anderem das Format "Space Night Science" auf ARD alpha. Simon Friederich lehrt an der Universität Groningen als Wissenschaftsphilosoph. Außerdem ist er Mitherausgeber des "Journal for General Philosophy of Science." Im Jahr 2021 erschien sein Buch "Multiverse Theories: A Philosophical Perspective" bei Cambridge University Press. Jean-Luc Lehners hat Physik und Mathematik in London und Cambridge studiert und promovierte zur Stringtheorie. Von 2010 bis 2024 leitete er die Arbeitsgruppe "Theoretische Kosmologie" am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam. In Kürze erscheint sein Buch "Der Anfang von Raum und Zeit".

ZIB 2 22:00

ZIB 2

Nachrichten

Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.

auslandsjournal extra 22:28

auslandsjournal extra

Auslandsreportage

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.

Prostitution und Sexarbeit - Von Ausbeutung und Selbstbestimmung 22:58

Prostitution und Sexarbeit - Von Ausbeutung und Selbstbestimmung

Dokumentation

Die Sexarbeiterinnen Tessa und Ruby sind selbstbestimmt, erleben aber gesellschaftliche Stigmatisierung. Graziella wurde Opfer von Gewalt und Ausbeutung. Obwohl Prostitution in der Schweiz seit 1942 legal ist, flammt die Debatte, ob Frauen in der Sexarbeit gerettet werden sollen, immer wieder auf. Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpfen Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Das treibt die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land, in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf.

Y-Kollektiv: Cybergrooming: Pädokriminelle im Kinderchat 23:49

Y-Kollektiv: Cybergrooming: Pädokriminelle im Kinderchat

Reportage

Cybergrooming nimmt deutlich zu: Immer mehr Kinder werden im Internet sexuell belästigt. Oft schreiben Täter Kinder über Soziale Medien oder die Chatfunktion von Videospielen an. Die Chats sind meist verschlüsselt. Cybergrooming beschreibt die Anbahnung sexueller Kontakte von Erwachsenen mit Kindern im Internet - und ist in Deutschland eine Straftat. In diesem Film recherchiert Carolin von der Groeben, wie gefährlich das ist. Rund ein Viertel aller Jugendlichen zwischen acht und 18 Jahren berichten, dass sie schon einmal von Unbekannten im Netz zu realen Treffen aufgefordert wurden. Carolin von der Groeben ist als zwölfjährige Leni online unterwegs. Binnen kürzester Zeit wird sie von Männern angeschrieben. Dabei offenbart sich, mit welchen sexuellen Fantasien Kinder im Netz konfrontiert werden. Die Journalistin spricht mit Celine, die auf eigene Faust solche Fälle verfolgt, und erfährt von Niko aus erster Hand, welche Auswirkungen Cybergrooming auf die Opfer hat. Außerdem begleitet sie eine Spezialeinheit der Görlitzer Polizei, die sich unter anderem mit Kinderpornografie befasst.