04:25
Die großen Pflanzenfresser der Serengeti, darunter Elefanten, Gnus, Büffel und Giraffen, ziehen immer auf der Suche nach saftigen Weidegründen umher. Ihre Wanderungen sind spektakulär. Sie sind die mächtigen Vegetarier der Savanne: Gnus, die jedes Jahr in riesigen Herden wandern, und die afrikanischen Elefanten mit ihrer komplexen Sozialstruktur. Deren Matriarchinnen erinnern sich noch nach Jahrzehnten an einmal zurückgelegte Wegstrecken. Die Serengeti-Ebenen in Ostafrika sind jedes Jahr Schauplatz der spektakulären Wanderung der Gnus und Zebras. Sie folgen zu Hunderttausenden einem uralten Muster, das durch Regenfälle und Weidegründe bestimmt wird. Auf ihrer epischen Reise legen die Gnus über 2000 Kilometer im Jahr zurück. Selbst neugeborenen Kälber müssen schnell der Herde folgen können, sonst fallen sie den zahlreichen Raubtieren zum Opfer. In den Flüssen der Serengeti lauern die größten Krokodile der Welt, die jedes Jahr viele der wandernden Grasfresser erlegen.
05:10
Südafrikas Westen ist dank Tafelberg, Kapstadt und der schönen "Garden Route" weltweit bekannt. Im Landesinneren wird edler Wein produziert, und an den Küsten leben Wale, Robben und Pinguine. Im Westen Südafrikas lässt sich viel erleben - von einer Städtetour in Kapstadt über Strandurlaub und Weinproben bis zu Fernwanderungen. Naturfreunde können am Meer, in Bergen und Wüste eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt mit vielen seltenen Arten erkunden. Kapstadt, heute Sitz des südafrikanischen Parlaments, blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Die Innenstadt und der Hafen wurden über Jahrhunderte von niederländischen und britischen Kolonialmächten geprägt, die dort die wichtige Schifffahrtsroute rund um das Kap der Guten Hoffnung schützten. Doch trotz zahlreicher Leuchttürme finden sich zahlreiche Schiffswracks entlang der zerklüfteten Küsten der Kapregion. Weiter nördlich, nahe der Grenze zu Namibia, waren weite Landstriche über Jahrzehnte abgesperrt, da dort Diamanten gefunden wurden. Seit einigen Jahren lässt sich auch dieser kaum besiedelte Landesteil wieder erkunden. Atemberaubende Luftaufnahmen der Reihe "... von oben" zeigen neben dem Osten und Westen Südafrikas auch die amerikanischen Bundesstaaten South Dakota sowie North und South Carolina von ihrer schönsten Seite.
06:00
Die Kanalinseln Jersey, Guernsey, Sark und Alderney wirken wie aus Zeit und Raum gefallen. Ein Film über Vergangenheit und Gegenwart der "Inseln im Strom". Zwischen England und Frankreich gelegen, fühlt sich keiner richtig für die Inseln zuständig. Die beiden größeren genießen den zweifelhaften Ruf, Steueroasen zu sein, Sark ist eine unabhängige Baronie und Alderney nur noch die Heimat einiger Hummerfischer.
06:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
07:00
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
07:30
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:05
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
08:30
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
08:33
"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
09:00
Die "Früh-ZIB" informiert von Montag bis Freitag über das aktuelle Geschehen aus Innen- und Außenpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Chronik. Reportagen und Hintergrundberichte vertiefen das Verständnis der aktuellen Ereignisse.
09:05
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
09:45
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
10:20
Jahreszeiten prägen den Kreislauf des Lebens auf dramatische Weise: Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jede Jahreszeit ist einzigartig, jede stellt die Natur vor neue Herausforderungen. Der ständige Wandel der Lebensbedingungen verlangt Tieren und Pflanzen das ganze Jahr über Höchstleistungen ab. Und die Überlebensstrategien von Eichhörnchen, Fuchs und Co. könnten faszinierender kaum sein. Der Film geht auf eine atemberaubende Entdeckungstour. Nach den Entbehrungen des Winters explodiert das Leben im Frühjahr, auf die Hitze des Sommers folgt die Erntezeit des Herbstes. Außergewöhnliche Tiergeschichten, mal heiter, mal dramatisch, immer mit Blick für saisonale Besonderheiten, lassen den Zauber unserer Jahreszeiten durch die heimische Natur lebendig werden.
11:50
Brot, Pasta, Kuchen, Kekse oder Cornflakes: Weizen ist Bestandteil vieler beliebter Nahrungsmittel und die am häufigsten verwendete Getreidesorte der Lebensmittelindustrie. Doch viele Menschen vertragen keinen Weizen und leiden unter Magen-Darm-Beschwerden oder Allergien. Außerdem gilt übermäßiger Genuss von Weizen als Dickmacher. Grundsätzlich ist das beliebte Korn aber kein "schlechtes" Lebensmittel. Trotzdem kann eine weizenreduzierte Ernährung von Vorteil sein und sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Fernsehkoch Tarik Rose und Ernährungs-Doc Matthias Riedl haben deshalb ein paar weizenfreie Leckerbissen im Angebot. Los geht es mit knusprigen Haferkeksen. Dafür werden Haferflocken zu Mehl verarbeitet und mit Körnern, Nüssen und Saaten zu einem ballaststoffreichen Teig verarbeitet. Danach wird der Teig dünn ausgerollt und im Ofen gebacken. Dazu gibt es einen Quark-Dip mit Kräutern und Frühlingszwiebeln. Als zweites Gericht steht ein Quinoa-Taboulé auf der "Iss besser!"-Speisekarte. Quinoa ist ein "Pseudogetreide". Es wird hauptsächlich in Südamerika angebaut und eignet sich hervorragend für vegetarische und glutenfreie Küche. In Deutschland gelten die kleinen runden Samen der Körnerfrucht sogar als Superfood. Für das Taboulé-Rezept werden die nussig schmeckenden Körner gekocht und mit Petersilie, Paprika, Orangensaft und orientalischen Gewürzen angerichtet. Dazu gibt es Tandoori-Huhn. Für die indische Spezialität werden Hühnerfilets in einer pikanten Gewürzmischung und Joghurt mariniert und anschließend gebraten. Als dritte Alternative zu Weizen kommt Hirse auf den Tisch. Das Power-Getreide war zu Unrecht in Vergessenheit geraten, erlebt aber seit einigen Jahren wieder sein Comeback. Hirse ist glutenfrei, liefert viele wertvolle Nährstoffe, besondere Spurenelemente sowie schützende Antioxidantien. Zudem spricht die vielfältige und einfache Zubereitung für das Spelzgetreide. In der gesunden Küche von Tarik Rose und Dr. Matthias Riedl ist gekochte Hirse Bestandteil einer Paprikafüllung. Die Schoten werden außerdem mit geschmorten Auberginen, Tomaten und Cashewkernen gefüllt.
12:20
Das Verbraucher- und Ratgebermagazin im WDR-Fernsehen. Verbrauchertipps für jeden Tag. Wirklich preiswert? Wirklich praktisch? Wirklich lecker? Ob Gesundheit oder Geld, Wohnen oder Ernährung, Multimedia oder Verkehr - "Servicezeit" beleuchtet Hintergründe, schafft Orientierung und gibt praktische Ratschläge - und zwar unabhängig und neutral.
12:50
Diesmal führt die Sendung nach Neuberg im Burgenland in einen naturnahen Selbstversorgergarten. Karl Ploberger widmet sich den Rosen im Topf und der Wirkung organischer Langzeitdünger. Kräuterhexe Uschi Zezelitsch feiert das Hornveilchen. Auf der "Garten Tulln" stehen ökologische Stärkung und Pflanzenschutz für Rosen im Mittelpunkt. Der naturnahe Selbstversorgergarten von Karin und Walter Hopferwieser in Neuberg im Burgenland entstand aus einer einst steilen Wiese, die durch Terrassierung und Trockensteinmauern in ein vielseitiges Paradies verwandelt wurde. Auf 14.000 Quadratmetern finden sich ein großer Schwimmteich, Hochbeete und viele botanische Raritäten. Karl Ploberger zeigt sieben praktische Tipps für Rosen im Kübel: vom großen, gut drainierten Topf über lockere Rosenerde bis zu einer ausgewogenen Versorgung mit organischen Langzeitdüngern. Vorgestellt werden robuste und insektenfreundliche Sorten sowie Bodendeckerrosen. Kräuterhexe Uschi Zezelitsch widmet sich dem Hornveilchen - farbintensiv, vermehrungsfreudig und kulinarisch vielseitig. Sie zeigt Blütenessig, kandierte Blüten, Blütenzucker, dekorative Eiswürfel und zaubert zum Abschluss "Mona Viola", einen mit zahlreichen Blüten verfeinerten Frischkäse. Auf der "Garten Tulln" geht es um Stärkung und Schutz von Rosen. Schachtelhalm, Algenmittel und Komposttee kommen wöchentlich zum Einsatz, ergänzt durch organische Düngung mit Hornspänen und Hornmehl. Sorgfältige Bodenpflege und vorbeugende Maßnahmen sorgen für gesunde und robuste Rosen. Außerdem beantwortet Karl Ploberger die Gartenfrage der Woche: Was bedeutet organischer Langzeitdünger?
13:15
10.000 Tierarten leben mit oder von den Gräsern und Blüten unserer Wiesen. Aber viele sind stark gefährdet. Die industrialisierte Landwirtschaft hat viele heimische Weiden negativ verändert. Aber es gibt sie noch, die österreichischen Naturwiesen. Alles, was dort krabbelt, flattert, sich verpuppt, Blüten schnabuliert, schreit oder singt wurde von der Kamera filmisch festgehalten. Die Bedeutung von Artenvielfalt wird in spannenden Naturszenen erklärt. Nein: Der "Steirische Fanghaft" ist kein Codename für einen steirischen Polizeibeamten, der einen Haftbefehl vollstrecken soll. Es ist vielmehr ein gerade einmal 20 Millimeter großer Wiesenbewohner, dessen Larven sich von frisch geschlüpften Wolfsspinnen ernähren. Er lebt gemeinsam mit Wanstschrecken, Osterluzeifaltern, Rotbeinigen Erdböcken, Tapezierspinnen und Wachtelkönigen in den Wiesenwelten der Steiermark. Wiesen sind erdgeschichtlich betrachtet sehr junge Lebensräume. Sie entstanden nach der letzten Eiszeit, als Menschen sesshaft wurden und für Tierherden Weiden und Futterplätze schufen, Felder bestellten, rodeten und mähten. Wiesen sind das Ergebnis uralter Landwirtschaft. Doch diese Wiesen habe heute Seltenheitswert. Durch frühes und häufiges Mähen, sodass Blüten nicht mehr abblühen und Samen werfen können, durch Düngen und den Einsatz schwerer Geräte lebt nur noch auf knapp zwei Prozent aller Wiesen die einstige Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Viele Tiere und Pflanzen brauchen einander, um überleben zu können. So benötigt der Steirische Fanghaft - ein fragiles, bizarres, langflügeliges Insekt - die Wolfsspinne, um überleben zu können. Der zarte Bläuling, ein Schmetterling, wiederum ist abhängig von ganz bestimmten Blüten und Ameisen. Stirbt das eine aus, geht auch das andere für immer verloren. Um diesen komplexen Wiesenlebensgemeinschaften nachzuspüren, hat Kameramann Franz Posch tief in das Wiesendickicht geblickt. Mit Spezialtechniken, Können und Geduld hat er viele der winzig kleinen Lebewesen in beeindruckenden Bildern eingefangen und sichtbar gemacht. Für die erfahrene Naturfilmregisseurin Waltraud Paschinger waren die Dreharbeiten in den steirischen Naturwiesen ein besonderes Erlebnis. Vor allem die Insekten haben es ihr angetan. Waltraud Paschinger: "Insekten sind faszinierende Tiere. Wären sie größer, müsste man sich vor einigen fürchten, dann wären wohl sie mit ihren Waffen und Panzern, ihren blitzschnellen Reaktionen und ihrer Kraft die Beherrscher der Welt. So verwundert es mich nicht, dass viele der Wiesenbewohner schon Vorbilder für Science-Fiction-Monster waren." Einen Teil der rund 700 Wiesen - wie jene rund um die Gemeinde St. Anna am Aigen im steirischen Thermen- und Vulkanland - hat der Naturschutzbund Steiermark geschenkt bekommen. Von Menschen, die wollen, dass sie in ihrer Ursprünglichkeit erhalten bleiben und zur Arche Noah für bedrohte Arten werden. Denn jede Wiese ist durch das Gestein, die Zusammensetzung der Erde, der Höhenlage, der Neigung zur Sonne, der Tiefgründigkeit des Bodens, der Feuchtigkeit und vieler weiterer Faktoren anders. Jede ist einzigartig. Jede hat ihre Besonderheiten. Manche bringen ein Meer von prächtiger blauer Iris hervor, andere seltene, unscheinbare Orchideen. "Wer diesen Film sieht, wird die Bedeutung jedes einzelnen Quadratmeters naturnaher Wiese neu bemessen", so Produzentin Ursula Merzeder. Es ist eine geheimnisvolle Welt für sich, die Wiesenwelt in der Steiermark.
14:00
Seit Jahrtausenden haben Rosen eine besondere Bedeutung für den Menschen. Sie sind Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft - und für die Liebe. Mehr als 30.000 Sorten sind registriert. Eines ist allen Zuchtformen der Rosen gemeinsam: Ihre Vorfahren sind Wildrosen - stachelige Büsche, die einmal im Jahr mit einer üppigen Blüte bezaubern. Eine der beliebtesten Rosen ist die Gloria Dei. Die robuste Edelrose, mit zartgelb- bis dotterfarbenen und an den Blattspitzen rosa-violetten Blüten, wurde Anfang der 1930er-Jahre von Francis Meilland in Frankreich gezüchtet. Die Dokumentation verfolgt die Entwicklungsgeschichte der Rose, stellt ihre biologischen Besonderheiten vor und erklärt, warum gerade die Rose zu einer solchen Sortenvielfalt fähig ist.
14:40
Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuberinsekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzenarten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt. Außerdem bestäuben Hummeln auch viele Obstsorten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummel-Arten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalajas.
15:30
Geheime Dramen, raffinierte Überlebensstrategien und starke Persönlichkeiten zeigen sich unter den Vögeln in der täuschend idyllischen Kulisse eines Gartens in Klagenfurt. Durch die Jahreszeiten wetteifern Singvögel miteinander um Nahrungsquellen, immer auf der Hut vor ihren tödlichen Feinden: der Katze, die auf der Schwelle lauert, dem Sperber, der von jenseits des Gartenzauns heruntersaust, und der Äskulapnatter, die Eier raubt. Rotkehlchen, Zaunkönige, Blaumeisen, Amseln, Schwalben, Mauersegler und Stare sind die Stars dieses Films, der eine andere Sichtweise auf ein anscheinend vertrautes Territorium bietet.
16:15
Jeder kennt den Igel, man weiß aber relativ wenig über ihn. Filmemacher Kurt Mündl begleitet eine Igelfamilie durch ein Kalenderjahr und gibt Einblicke in ihre Verhaltensweisen. Igel sind Einzelgänger. Männchen und Weibchen treffen sich nur zur Paarungszeit im Frühling. Futter gibt es dann zuhauf, doch die Suche nach dem Richtigen erfordert Zeit und Anstrengung. Danach steht die Aufzucht der Jungtiere an. Der Igel zählt zu den ältesten Säugetierformen auf unserem Planeten. Nach neuen Erkenntnissen wird es ihn noch lange geben, da auch die massive Zerstörung seines natürlichen Lebensraums seine Population bisher nicht ernsthaft gefährden konnte. Obwohl der Igel einer der bekanntesten Säugetiervertreter in Mitteleuropa ist, weiß man noch relativ wenig über sein Verhalten bei der Aufzucht der Jungtiere. Außer Fachleuten hat wohl kaum jemand neugeborene Igel zu Gesicht bekommen. Kurt Mündl gewährt auch hier seltene Einblicke in die Kinderstube einer Igelfamilie. Sein Film geht auch der Frage nach, welche ungeklärten Rätsel es noch immer über den Winterschlaf des Igels gibt und warum er seit Jahrhunderten als Symboltier für Glück, aber auch für den Tod gilt.
17:00
(aus der ORF-Reihe "Universum") Die Marderfamilie ist eine der ältesten, größten und vielfältigsten Fleischfresser-Familien der Welt. Aber was macht die Marder so erfolgreich? Vom kleinsten Wiesel über den Riesenotter, den schlauen Honigdachs bis hin zum bemerkenswerten Vielfraß - diese Tierfamilie ist bekannt für ihre Fähigkeiten zur Problemlösung, ihre erstaunliche Beweglichkeit und ihre tödlichen Jagdfähigkeiten. Der Film erzählt beobachtet eine Familie von Hermelinen mit der Kamera, zeigt brandneue Forschungsergebnisse und unglaubliches Tierverhalten und untersucht die einzigartigen Fähigkeiten, die diesen schlauen Tieren geholfen haben, auf fast jedem Kontinent der Erde zu gedeihen.
17:45
Jeder von uns hat es fast täglich in der Hand: ein Ei. Doch ein Ei ist mehr als nur ein Frühstück oder ein Bestandteil in Nudeln und Torten. Das Ei ist ein wahres Wunder der Natur. Eier gibt es in vielen Größen, Farben und Formen. Wie sich die Eier von Vögeln, Fischen, Amphibien und Insekten unterscheiden und was sie gemeinsam haben, untersucht der Film in der Dachsteinregion, an der Donau vor Wien, in der Ostsee, Afrika und auf den Färöer.
18:30
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:18
3sat zeigt das Wetter aus den 3sat-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz.
19:20
"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.
20:00
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
20:15
Claire liebt ihren Mann David über alles. Sein plötzlicher Tod kurz nach einer Geschäftsreise in Afrika stürzt sie in eine schwere Lebenskrise. Zur Trauer kommt bald eine bittere Entdeckung. Claire findet heraus, dass David, der Projekte für Entwicklungshilfe leitete, eine Beziehung mit einem Luxus-Callgirl hatte. Ohne sich zu schonen, möchte die Witwe nun wissen, wer der Mann wirklich war, mit dem sie nichtsahnend gelebt hat. Weder Davids Chef Hagedorn, ein Freund des Paares, noch sein diskreter Assistent Michael unterstützen ihre Nachforschungen. Claire stößt dabei auf hohe Bonuszahlungen für David von seinem börsennotierten Arbeitgeber, der sich eigentlich dem Kampf gegen die Armut verschrieben hat, geheime Fotos von einem Massaker an wehrlosen Bauern in Afrika und anklagende Berichte im Internet über blutige Geschäfte. Nicht nur diese Entdeckungen lassen schaudern, denn Claire fühlt sich ständig beobachtet - und es passieren seltsame Dinge, wenn sie alleine ist. Nun beginnt Claire, die seit Jahren in psychiatrischer Behandlung ist, jedem in ihrem Umfeld zu misstrauen. Sogar sich selbst. Denn Claire vermutet Verwicklungen, die so schrecklich sind, dass sie diese kaum glauben kann. Falsche Fährten, überraschende Wendungen und der Zweifel, alles könnte eine Täuschung sein, sorgen für Hochspannung in "Kalt ist die Angst". Caroline Peters spielt in dem Psychothriller eine Frau, die durch den plötzlichen Tod ihres Mannes in einen Albtraum gerät: Sie erfährt, dass er ein Doppelleben geführt hat, und will nun schonungslos die Wahrheit herausfinden. Raffiniert inszeniert Regisseur Berno Kürten ein Vexierspiel um die Frage, ob sich die Witwe in haltlose Wahnvorstellungen hineinsteigert oder tatsächlich finsteren Machenschaften auf der Spur ist. Zu der exzellenten Besetzung gehören Christoph Maria Herbst als angsteinflößender Vertrauter des Verstorbenen, Rudolf Kowalski als sein undurchsichtiger Chef und Annika Blendl in der Rolle einer geheimnisvollen Geliebten.
21:45
Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.
22:00
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens. Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
22:25
Der Film zeichnet den Lebensweg von Robert Lembke, Moderator der Sendung "Was bin ich?", mithilfe von Spielszenen, O-Tönen von Weggefährten und Familienangehörigen nach. Robert Lembke kam als Robert Weichselbaum auf die Welt. Die Eltern ließen sich 1918 scheiden, der Vater emigrierte als Jude nach Großbritannien. Da Robert die österreichische Staatsbürgerschaft hatte, konnte er den Mädchennamen Lembke seiner Mutter annehmen. Zusammen mit ihr verklagte er seinen Stiefvater wegen Beleidigung und versuchter Erpressung. Dieser erhält eine Haftstrafe und wird später in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim ermordet. 1935 wurde Robert Lembke als Halbjude aus dem Fußballverein ausgeschlossen, später wurde er auch von der Wehrmacht ausgeschlossen. 1944 versteckte sich Robert Lembke mit seiner Frau und Tochter bei Verwandten auf dem Bauernhof in Fürhofen und überlebte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Robert Lembke als Journalist, Fernsehmoderator und Geschäftsführer des Deutschen Olympischen Zentrums aktiv. Über seine jüdische Vergangenheit hat er jahrzehntelang geschwiegen, worunter seine Tochter und Enkelkinder gelitten haben.