Tod für Olympia - Der Fall Birgit Dressel: Die Athletin und der Wunderarzt

Tod für Olympia - Der Fall Birgit Dressel: Die Athletin und der Wunderarzt

Radio Bremen Live-TV Radio Bremen 16.04., 22:30 - 23:10 Uhr
Dokumentation40 Minuten 

April 1987: Eine 26-jährige Weltklasse-Sportlerin stirbt im Mainzer Uniklinikum an einem Multi-Organversagen. Die Tote ist Birgit Dressel, damals die Hoffnung der bundesdeutschen Leichtathletik im Siebenkampf. Wenige Monate später stellt sich heraus: Dressel hat über Jahre dutzende Medikamente, darunter auch Dopingpräparate, geschluckt. Dazu hat sie in den letzten Tagen ihres Lebens Unmengen an Schmerzmitteln selbst eingenommen und verabreicht bekommen. Sie gilt als erste Dopingtote der Bundesrepublik Deutschland. Doch so einfach ist es nicht. Unzählige Indizien zeigen, wer in den Fall verwickelt ist. Ein großes Medienecho rüttelt die Gesellschaft auf. Für ihren Tod im April 1987 muss sich bis heute niemand verantworten.
In der dreiteiligen ARD-Doku-Serie "Tod für Olympia - Der Fall Birgit Dressel" spricht Autor Yannick Lowin mit Dressels engstem Umfeld, rollt mit Experten den Fall neu auf und skizziert das Bild eines gnadenlosen Sportsystems, in dem der Tod einer jungen Frau folgenlos verhallt. In fiktionalen Szenen spielt Luise Großmann die Athletin (Buch und Regie Nils Loof).
"Tod für Olympia - Der Fall Birgit Dressel" ist eine Produktion von Dokness im Auftrag von Radio Bremen (Redaktion Jan-Dirk Bruns) und dem SWR für die ARD - ebenfalls abrufbar in der ARD Mediathek.

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Bildquellen: Imago, Radio Bremen / Christoph Oldach, Radio Bremen / Paul Hartjens