Songs of Gastarbeiter - Liebe, D-Mark und Tod Songs of Gastarbeiter - Liebe, D-Mark und Tod Songs of Gastarbeiter - Liebe, D-Mark und Tod Songs of Gastarbeiter - Liebe, D-Mark und Tod Songs of Gastarbeiter - Liebe, D-Mark und Tod

Songs of Gastarbeiter - Liebe, D-Mark und Tod

ARTE Live-TV ARTE 02.09., 22:00 - 23:30 Uhr
Dokumentarfilm 202290 Minuten 
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Seit jeher wurde die Migration der türkischen Gastarbeiter und ihrer Familien nach Deutschland auch musikalisch begleitet. Arbeiterwohnheime und Teehäuser waren die ersten improvisierten Bühnen für gesellschaftskritische Musiker und Musikerinnen. Diese sangen und komponierten Lieder, die ihre Lebensumstände in der Ferne widerspiegelten - mal melancholische, mal fröhlich sarkastische Melodien und Texte über Aufbruch und Abenteuerlust, aber auch über die krude fremde Arbeitswelt und Abweisung durch die Gastgeber, Entwurzelung und Heimat. Zeit und Entfernung schufen ein Bild der Türkei aus Erinnerungen und Sehnsüchten.

Abgekapselt vom Herkunftsland entwickelten die Migrantinnen und Migranten in Deutschland eine eigene Kultur mit großen Unterschieden zum Musikleben in der Türkei. Zwar wurden diese Songs auf Hochzeiten, religiösen Veranstaltungen oder in Gesangsvereinen über Jahrzehnte gesungen, doch wurden sie von der deutschen Kulturindustrie überhört.

Mit dem Aufkommen von Satellitenfernsehen und Musikkassetten, später auch CDs, wurde die Isolation beendet. Die kulturellen Bedürfnisse der Einwanderer werden ab Mitte der 1990er Jahre vom türkischen Markt gestillt, die beiden isolierten türkischen Musikszenen kreuzen sich und es entstehen unzählige Hybride.

Mit der Erfolgsgeschichte des Hip-Hops kam der Durchbruch für die zweite und dritte Generation von Künstlerinnen und Künstlern, die ihre eigenen Lebenswirklichkeiten auf den großen Bühnen ihrer Heimat Deutschland behandelten.

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Darsteller

  • Killa Hakan
  • Nellie

Mitwirkende

  • Regie Cem Kaya
  • Produktion Rolf Bergmann
    Mehmet Akif Büyükatalay
    Jutta Krug
    Claus Reichel
    Florian Schewe
    Yan Schoenefeld
    Oliver Schwehm
  • Drehbuch Mehmet Akif Büyükatalay
    Cem Kaya

Bildquellen: WDR