Zaide oder Der Weg des Lichts: Salzburger Festspiele 2025
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ARTE
19.04., 17:40
- 18:25 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozarts Schaffensphase um 1780 steht im Zentrum des neuen Projekts von Raphaël Pichon und seinem Ensemble Pygmalion bei den Salzburger Festspielen. Das unvollendete Singspiel "Zaide" sowie Ausschnitte aus "Davide penitente", "Thamos" und selten aufgeführte Konzertarien verschmelzen zu einem halbszenischen Abend. Es singen Sabine Devieilhe, Lea Desandre, Johannes Martin Kränzle, Julian Prégardien und Daniel Behle.
"Zaide" ist ein wichtiger Entwicklungspunkt für Mozart: Emanzipiert von Familie und Dienstherr rückt er die zentralen Themen der Aufklärung ins Licht: Freiheit, Widerstand, Liebe und Vergebung. Das musikalische Pasticcio wird durch Wajdi Mouawads eigens verfasste poetische Texte, tänzerische Elemente und Videoprojektionen ergänzt.
Raphaël Pichon ist Spezialist für dramaturgisch feine Programme: Mit historisch authentischen Instrumenten knüpft sein 2006 gegründetes Ensemble Pygmalion mit Chor und Orchester neue Verbindungen zwischen Werken und öffnet ungeahnte Blickwinkel auf Mozarts Musik.
Alle Kompositionen des Programms stammen von Wolfgang Amadeus Mozart:
- Adagio in C-Dur für Glasharmonika, KV 356
- Konzertarie "Ah... lo previdi!", KV 272
- "Davide penitente", KV 469 (Auszüge)
- "Zaide" (Das Serail), KV 344 (Auszüge)
- Fragment "Einsam bin ich, meine Liebe", KV Anh. 26 (Arr. R. Pichon)
- Kanon "Nascoso è il mio sol", KV 557 (Arr. R. Pichon & V. Manac'h)
- Konzertarie "Misero! O sogno", KV 431
- Offertorium "Misericordias Domini", KV 222
- "Thamos, König in Ägypten", KV 345
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Darsteller
- Zaide Sabine Devieilhe
- Gomatz Julian Prégardien
- Persada Lea Desandre
- Allazim Johannes Martin Kränzle
- Soliman Daniel Behle
- Tanz Sabrina Rocha
- Tanz Tommy Cattin
Mitwirkende
- Kostüme Bertrand Couderc
- Regie François-René Martin
- Choreografie Evelin Facchini
- Dirigent Raphaël Pichon