Große Katastrophen

Große Katastrophen

Am 14. September 1966 kommt es zur bislang größten Katastrophe der Bundesmarine. Ausgerechnet 'U-Hai', das erste U-Boot der wieder bewaffneten Bundesrepublik Deutschland, sinkt in einem Herbststurm auf der Doggerbank. Ein einziger Seemann überlebt - Peter Silbernagel. Das Drama um die Rettung von Silbernagel passt in die verschlungene Geschichte des U-Bootes, das seine Kameraden mit auf den Meeresgrund genommen hat. Denn es ist das zweite Mal, dass das U-Boot sinkt. Das erste Mal wurde die 'U-Hai' 1945 von ihrem Kommandanten Uwe Christiansen vor der dänischen Insel Anholt im Kattegat versenkt. Dort lag es zehn Jahre auf dem Meeresgrund - bis der Hamburger Erich Borucki es auf eigene Rechnung an die Oberfläche hob und an die Bundesmarine verkaufte. Das Boot war erstaunlich gut erhalten und fuhr als 'U-Hai' noch zehn Jahre für die Bundesmarine - bis zu dem tragischen Unglück von 1966. Auch diesmal holte es Erich Borucki wieder vom Meeresgrund. Es ist eine schreckliche, eine kuriose Geschichte, eine Geschichte von Männern, die noch nie richtig erzählt wurde.

Bewertung

0,0   0 Stimmen