Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks: Leben auf Japans Vulkanen Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks: Leben auf Japans Vulkanen Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks: Leben auf Japans Vulkanen Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks: Leben auf Japans Vulkanen

Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks: Leben auf Japans Vulkanen

ARTE Live-TV ARTE 22.05., 18:30 - 19:20 Uhr
Natur und UmweltDeutschland 201450 Minuten 
Sendung aufnehmen

Jedes Jahr im Herbst steigt der Shinto-Priester Hirose hoch zum Vulkan Unzen, um die Gottheit für das Herbstfest herunterzuholen. Sie soll den Vulkan besänftigen. Der Unzen, einer der großen aktiven Vulkane auf Kyushu, der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln, hat schon Feuer gespuckt und dabei vielen Menschen den Tod gebracht. Jetzt gehört der Vulkan zu einem Nationalpark, bedrohlich, aber schön. Seit jeher ziehen die japanischen Vulkane die Menschen an. Sie glauben, dass auf den Gipfeln die Götter wohnen. So sagen die Priester der Shinto-Religion, dass so viel Macht göttlich sein müsse. Die faszinierende Naturgewalt des Vulkans Sakurajima im Süden von Kyushu lässt den Fotografen Takehito Miyatake nicht mehr los. Um Aufnahmen zu machen, fährt er jeden Monat zehn Stunden mit dem Auto zum Sakurajima, einem überaus aktiven Vulkan, der beständig Asche und Gestein in den Himmel wirft. Der Vulkan ist für ihn wie eine Geliebte, deren Reizen er sich nicht mehr entziehen kann. An den Hängen der Vulkane nutzen Bauern die fruchtbare Erde für den Reisanbau, Nudelmacher verwenden dieses Getreide und die heißen Quellen, um einmalige Delikatessen herzustellen. Und der Fischer Michihiro Harada fängt mit traditionellen Methoden geschickt die amphibischen und schlauen Schlammspringer, die es gerade in der aus Vulkanasche bestehenden Ariake-See massenhaft gibt. Denn auch die Tiere haben einen Weg gefunden, im Schatten der Vulkane zu leben, seien es Schlammspringer, Krabben oder Affen.

Jetzt ARTE einschalten

Bewertung

5,0   1 Stimme

Mitwirkende

  • Regie Enrico Demurray

Bildquellen: NDR