Ellos eatnu - Der Fluss soll leben
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ARTE
27.04., 22:50
- 00:45 Uhr
Im Sommer 1979 zieht Ester nach Alta in Nordnorwegen, um dort an einer Grundschule zu unterrichten. Wie viele Saminnen und Samen zu dieser Zeit schämt sie sich für ihre Herkunft und verbirgt ihre ethnische Zugehörigkeit. Sie unternimmt große Anstrengungen, um sich anzupassen, und lacht sogar bei abfälligen, diskriminierenden Witzen mit.
Als ihr Cousin Mihkkal sie zu einem Camp am Fluss Alta mitnimmt, wo Menschen gegen den Bau eines Staudamms demonstrieren, erfährt Ester, dass der Kampf um den Fluss auch eine Revolte gegen den brutalen Rassismus und die Diskriminierung ihres indigenen Volkes ist. Nach einer heftigen Konfrontation mit der Polizei beschließen Mihkkal und einige andere, nach Oslo zu fahren, um vor dem Parlament in den Hungerstreik zu treten. Nun hat Ester verstanden, was auf dem Spiel steht, und erkennt, dass es Zeit ist, Stellung zu beziehen ...
"Ellos eatnu - Der Fluss soll leben" ist ein Spielfilm, der auf wahren Begebenheiten basiert. Diese wurden als "Alta-Konflikt" bekannt und inspirierten eine ganze Generation junger Norweger dazu, sich zu engagieren. Eine packende und bewegende Darstellung des bis heute andauernden Überlebenskampfes der in Norwegen marginalisierten indigenen Bevölkerung der Samen. Die Hauptrolle besetzte Regisseur Ole Giæver mit der samischen Musikerin und Aktivistin Ella Marie Hætta Isaksen.
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Bewertung
Links zur Sendung
Darsteller
- Ester Ella Marie Hætta Isaksen
- Mihkkal Gard Emil
- Risten Sofia Jannok
- Piera Beaska Niillas
Mitwirkende
- Regie Ole Giæver
- Produktion Maria Ekerhovd
- Musik Ola Fløttum
Pessi Levanto - Kamera Marius Matzow Gulbrandsen
- Drehbuch Ole Giæver