
Eintracht Frankfurt - die irre Story der verschollenen Transfer-Millionen

Eintracht Frankfurt, die 80er Jahre der Bundesliga: Lajos Detari war der erste Blockbuster-Transfer von Eintracht Frankfurt. Der Ungar Lajos Detari kam 1987 für die Bundesliga-Rekordsumme von 3,6 Millionen Mark, schoss Eintracht Frankfurt zum Sieg im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum und wechselte dann für 17 Millionen Mark zu Olympiakos Piräus. Und Eintracht Frankfurt? Die spielte in der Bundesliga wieder gegen den Abstieg, von der Transfer-Kohle war nix mehr zu sehen. Wohin also sind sie, die Detari-Millionen? Im Wald in Frankfurt vergraben? Auf irgendwelchen Schwarzgeld-Konten versickert? "FUSSBALL 2000 Mystery" begibt sich in dieser Reportage auf die Suche nach der verlorenen Transfer-Rekordablöse von Eintracht Frankfurt und bringt endlich Licht ins Dunkel. 17 Millionen Mark war die damalige Rekordablöse der Bundesliga, und für die Eintracht der teuerste Verkauf, bis 27 Jahre später Kevin Trapp zu PSG ging. Sonderlich viel blieb davon aber nicht davon hängen, zumindest hatte man nicht das Gefühl. Nur ein Jahr später kickte die Eintracht wieder in der Relegation. Typisch alte Eintracht, möchte man sagen: 17 Millionen Mark geschenkt bekommen und nichts draus machen. Weshalb sich hartnäckige Gerüchte halten, das Geld sei in irgendwelchen dunklen Kanälen versickert, jemand habe es sich eingesteckt oder eben im Wald vergraben. Mittlerweile sind die Detari-Millionen in Frankfurt sprichwörtlich geworden sind. Wann immer die Eintracht Geld braucht, witzelt jemand, man solle mal im Wald graben gehen.