Das Attentat - Sarajevo 1914

Das Attentat - Sarajevo 1914

Am 28. Juni 1914 fallen der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo einem Attentat zum Opfer. Untersuchungsrichter Leo Pfeffer vernimmt die serbischen Attentäter und soll die Anklage vorbereiten. Der Druck, dem Leo Pfeffer aus Wien und Berlin ausgesetzt wird, ist gewaltig, denn Deutschland und Österreich wollen Krieg. Doch Pfeffer entdeckt immer mehr Ungereimtheiten. Der österreichische Kaiser Franz Josef ist weit über 80. Franz Ferdinand, der künftige Kaiser, war vielen hochrangigen Militärs ein Dorn im Auge. Der Thronfolger wollte die Slawen in der Monarchie aufwerten, keinen Krieg mit Serbien. Franz Ferdinands Tod erlöst die Kriegstreiber von der Gefahr, dass ein Mann des Friedens Kaiser wird und liefert den Anlass zum Krieg. Leo Pfeffer entdeckt, dass die jungen Männer offenbar tatkräftig unterstützt wurden. Mitten in den bereits anlaufenden Kriegsvorbereitungen kämpft Leo Pfeffer darum, die wahren Hintergründe herauszufinden. Dass er sich in eine schöne Serbin verliebt, macht ihn dabei noch verwundbarer. Die Attentäter gestehen. Ein Geständnis, das der Justizchef und seine Polizisten durch Folter und massive Erpressung erzwungen haben. Leo Pfeffer weiß davon, und die Hinweise auf eine Verschwörung werden immer drängender. Dass sogar sein bester Freund, Dr. Herbert Sattler, ein in Sarajevo gestrandeter deutscher Arzt, darin verstrickt sein könnte, begreift Leo erst allmählich. Während Österreich sich bereits mit Deutschland über den brüderlichen Beistand im Kriegsfall verständigt und ein Ultimatum an Serbien verfasst wird, versucht Leo Pfeffer den drohenden Krieg in letzter Sekunde verhindern.

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