05:45
Horst Lichter, seine Experten und Händler präsentieren und kommentieren ihre "Lieblingsstücke" aus den vergangenen Sendungen. Ob antikes Rollsiegel oder skurriler Sperrmüllfund: Die drei Experten von "Bares für Rares" bewerten alle Objekte mit Sachverstand und Liebe zum Detail. Die schönsten und skurrilsten Exponate stellen sie jetzt noch einmal vor.
06:00
Conni wünscht sich ein eigenes Fahrrad, denn mit ihrem Roller ist Conni nur halb so schnell wie Anna auf ihrem Fahrrad. Die Freude ist groß, als sie endlich ein Rad geschenkt bekommt. Mit Mama und Papa übt sie unermüdlich, in die Pedale zu treten und loszufahren. Sich auf dem Sattel zu halten, ist schwieriger als gedacht. Wie lenkt und stoppt man überhaupt ein Rad, ohne hinzufallen? Einfach nicht aufgeben. Am Ende schafft Conni sogar Slalomfahren.
06:10
Eifrig helfen Conni und Jakob bei den Vorbereitungen für das Osterfest. Sie bemalen Ostereier, basteln Schmuck für den Osterstrauß und möchten sogar einen Kresse-Tisch wachsen lassen. Doch bis das Osterfrühstück so weit ist, gehen sie alle zum riesigen Osterfeuer, um den Winter zu vertreiben. Endlich ist Ostersonntag. Conni und Jakob suchen im Garten bunte Ostereier, die der Osterhase versteckt hat. Vielleicht entdecken sie ja auch ihn?
06:25
Kaninchenjunge Karlchen ist traurig. Ausgerechnet an seinem Geburtstag müssen die Eltern mit Schwester Klara zum Arzt. Um doch noch feiern zu können, macht sich Karlchen auf den Weg zu Oma. Aber ganz genau kennt er den Weg durch den Wald zu Oma Nickel nicht. Als Karlchen nicht bei Oma, sondern in einem Teich landet, helfen ihm zum Glück seine Freundin Monika und ihr Hund Bello. Ob aus dem Abenteuer im Wald am Ende ein Geburtstagsabenteuer wird? "Karlchen - Das große Geburtstagsabenteuer" ist ein kindgerechter, liebevoll animierter Kinospielfilm aus dem Jahr 2022, der auf den weltweit erfolgreichen Vorschulkinderbüchern von Rotraut Susanne Berner basiert.
07:30
Findus will kein kleiner Kater mehr sein, sondern sein eigener Herr. Also zieht er um in das alte Toilettenhäuschen. Pettersson ist vom Alleinsein natürlich alles andere als begeistert. Zwar kann Findus nun auf seiner Matratze so laut und lange hüpfen, wie er will, ohne Pettersson zu stören. Und mit dem Fuchs, der um sein Haus schleicht, wird er sicher auch selbst fertig. Aber langsam merkt auch er, wie sehr ihm sein bester Freund fehlt. Findus hat eine neue Matratze. Voller Begeisterung und am liebsten in aller Herrgottsfrühe hüpft er darauf herum. Der Lärm raubt Pettersson den Schlaf. Entweder sein Kater gibt sofort Ruhe, oder Findus' Bett kommt woanders hin. Gesagt, getan - Findus nimmt seinen Freund beim Wort und erklärt sich für groß und erwachsen genug, um aus der gemeinsamen Schlafstube aus- und in das alte Toilettenhäuschen einzuziehen. Zunächst hält Pettersson die Idee für ein lustiges Spiel und packt bereitwillig bei der Renovierung des Bretterverschlages mit an. Doch dann merkt er, dass Findus es ernst meint und nicht die Absicht hat, zurückzukommen, sondern drauf und dran ist, ihn für immer allein zu lassen. Pettersson ist bestürzt, und weder die lieben Nachbarn noch ein Angelausflug können ihn wieder aufheitern. Glücklicherweise merkt Findus sehr bald selbst, dass die neue Selbstständigkeit auch Nachteile hat. Zwar ist er einigermaßen sicher, dass er keine Hilfe braucht, um sich gegen den Fuchs zu wehren, der das Toilettenhäuschen neugierig umschleicht. Und auch mit den winzigen Mucklas, die in seiner neuen Wohnstatt eine Party feiern wollen, kommt er voraussichtlich allein zurecht. Aber gemeinsam Pfannkuchen essen und gemeinsam in Petterssons schönem warmem Zimmer zu schlafen, sind doch Vorzüge, die ihm fehlen. Ob er nun schon ein großer oder immer noch ein kleiner Kater ist - Findus stellt letztlich fest, dass es zusammen eben weit schöner ist als allein. Kein Wunder also, dass die beiden Freunde am Ende wieder glücklich vereint sind.
08:45
Melker erzählt den Kindern eine fiese Gruselgeschichte. Davon inspiriert, wollen Julia, Elin, Ivan und Elliott auf einem Schiffswrack übernachten. Denn wer hat schon Angst vor Geistern? Tjorven, Stina und Pelle dagegen wollen lieber im Garten zelten. Das ist schon gruselig genug. Nachdem ihnen die Großen allerdings einen Riesenschrecken einjagen, beschließen sie, sich zu rächen. Vielleicht lebt ja die Meerjungfrau auf dem Schiffswrack doch noch.
09:15
Die Ferien auf Saltkrokan gehen zu Ende, aber alle freuen sich schon aufs nächste Jahr. Doch dann erfahren sie, dass Uffe das Schreinerhäuschen verkaufen will. Das darf einfach nicht sein! Die Kinder geben ihr Bestes, um den Makler und die Käuferin zu vergraulen. Doch das scheint alles nicht zu helfen. Während die Melkerssons schon auf die Fähre warten, versuchen Stina und Tjorven, Uffe umzustimmen. Aber der hat seine Entscheidung getroffen - oder?
09:40
Auf Lindenhof proben die Schülerinnen "Romeo und Julia". Der smarte englische Gastschüler Clyde wird den Romeo spielen. Unter diesen Umständen ist die Rolle der Julia begehrter denn je. Wer konnte ahnen, dass der Bus mit den Gastschülerinnen in Wirklichkeit eine Ladung hinreißender Jungs ausspuckt? Sich eben noch den zwillingsschwesterlichen Treueeid geschworen, stellen Hanni und Nanni fest, dass sie sich in denselben Romeo verliebt haben. Zum ersten Mal in der langen Zeit, die sie gemeinsam durch dick und dünn gehen, schleicht sich nun bei den Zwillingen ein Gefühl der Konkurrenz ein, das sich mit Macht zwischen sie drängt. Mit argwöhnischer Verbissenheit verfolgen die Schwestern ihr Tun, um nicht ins Hintertreffen bei Clyde zu geraten - und stellen sich gerade damit gegenseitig ins Aus. Der smarte Clyde dagegen ahnt noch nicht einmal, dass es das blonde Mädchen gleich in zweifacher Ausführung gibt. Auf die Gelegenheit hat die hochnäsige Mitschülerin und Oberzicke Daniela nur gewartet. Nach dem bewährten Motto: "Wenn zwei sich streiten, freut sich die Dritte" und mit der ihr eigenen Durchtriebenheit schnappt sie Hanni und Nanni die begehrte Rolle und damit Clyde vor der Nase weg. Jetzt muss sie allerdings noch ein Problem lösen. Trotz grenzenloser Minderbegabung muss sie es irgendwie schaffen, die Rolle der Julia einzustudieren. Intrigen spinnen und Zwietracht säen, darin ist sie gut, aber Theater spielen? Die schrullige Leiterin der Theater-AG, Mademoiselle Bertoux, jedenfalls sieht das eher kritisch. Aber sie hat auch gerade ganz andere Probleme. Sie behauptet steif und fest, sie habe in der Nacht eine unheimliche Gestalt im purpurnen Kapuzengewand in den Fluren des Internats herumschleichen sehen. Treibt jetzt etwa ein Geist sein Unwesen in dem alten Gemäuer? Die nüchterne und wissenschaftsgläubige Frau Mägerlein hält das für ausgemachten Blödsinn. Sie glaubt nicht an Spukgestalten. Ihre Sorge gilt einzig der Einhaltung von Moral und Ordnung im altehrwürdigen Gemäuer. Zum Leidwesen aller will sie unter keinen Umständen zulassen, dass die Lindenhof-Schülerinnen auch nur eine Sekunde mit den englischen Jungs unbeaufsichtigt verkehren. Aber genau das ist der Plan. Denn nur ungestört durch die Lehrerschaft können die Internatsschülerinnen mit ihren englischen Gästen eine moderne, pfiffige Interpretation des staubtrockenen Shakespeare-Stücks ausbaldowern. Was läge da näher als der Versuch, die spröde Jungfer Mägerlein mit dem englischen Klassenlehrer Mr. Hugh Gordon für ein abendliches Kino-Date zu verkuppeln?
11:00
Mit aller Macht versucht Winnetou, den Frieden zu bewahren, doch er prophezeit seinem Volk eine düstere Zukunft. Denn es treffen immer mehr Einwanderer ein, die das Land besiedeln wollen. Eine Verbrecherbande verkauft illegal Landstücke der Stämme und hat es auf das Öl im Gebiet der Apachen abgesehen. Der Häuptling möchte einen Kampf vermeiden, doch zusammen mit Old Shatterhand ist er zu allem bereit, um den Banditen das Handwerk zu legen. Mit Sorge betrachten Winnetou (Pierre Brice) und Old Shatterhand (Lex Barker) einen nicht enden wollenden Strom von Einwanderern, der in den Westen zieht. Zwar wurde ein Frieden zwischen den Stämmen und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten geschlossen, doch die Siedler beanspruchen immer wieder neue Landstücke. Dadurch werden die verschiedenen Stämme mehr und mehr zurückgedrängt. Außerdem treibt eine Verbrecherbande ihr Unwesen, die Büffel im Gebiet der Apachen jagt und gegen Provision Grundstücke verkauft, die den Stämmen zugesprochen wurden. Deren Anführer Rollins (Rik Battaglia) hat es zusätzlich auf das Öl abgesehen, das er auf dem Gebiet der Apachen vermutet. Winnetou und Shatterhand reiten nach Santa Fe und sprechen mit dem Gouverneur (Carl Lange), der auch sofort seine Unterstützung zusichert. Doch die Zeit drängt, denn der skrupellose Rollins hat die Jicarillas aufgewiegelt und versorgt den Stamm mit Alkohol und Waffen. Häuptling Weißer Büffel (Dušan Antonijevic) beansprucht auch wieder Gebiete, die er bereits abgetreten hatte. Zunächst gelingt es Winnetou, die Situation zu beruhigen, doch dann wird der Sohn des Häuptlings der Jicarillas ermordet. Durch eine List wird der Verdacht ausgerechnet auf Winnetou gelenkt. Nun scheint ein Kampf unvermeidbar zu sein. Mit dem dritten Winnetou-Film präsentiert Regisseur Harald Reinl einen würdigen Abschluss der großen Saga um die Abenteuer des Apachenhäuptlings - wenn auch mit tragischem Ende. Der gebürtige Österreicher war in den 50er- und 60er-Jahren ein absoluter Garant für große Erfolge in den Kinosälen. Er inszenierte nicht nur Karl-May-Verfilmungen, sondern auch Heimatfilme wie "Rosen-Resli" (1954) und "Die Fischerin vom Bodensee" (1956). Außerdem stand er bei mehreren Teilen der Dr.-Mabuse-Filmreihe und Edgar-Wallace-Produktionen hinter der Kamera. So avancierte er zu einem der erfolgreichsten Regisseure der deutschen Filmgeschichte.
12:30
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12:35
Unterschiedlicher als Rike und Nicola können Schwestern kaum sein. Auch deshalb machen sie einmal im Jahr zusammen Urlaub und überraschen die andere jeweils mit einem exotischen Reiseziel. In diesem Sommer ist Nicola dran. Rike ist begeistert, als sie zusammen auf der herrlichen Plaza Mayor in Salamanca ankommen. All ihre Träume scheinen in Erfüllung zu gehen, aber auf Nicola ist Verlass: Auch diesmal wird es wieder ein Urlaub voller Überraschungen. Die erste Aufregung gibt es schon während der Anreise: Zu Rikes großem Ärger hat Nicola einen Volunteering-Urlaub am Jakobsweg gebucht. Zwei Wochen sollen sie mit anderen Freiwilligen in einer kleinen Herberge mit Selbstverpflegung wohnen und einen vergessenen Pfad zu einer Quelle abseits des offiziellen Pilgerweges wieder begehbar machen. Voller Körpereinsatz und schweißtreibende Arbeit statt Sterne-Hotel und Wellness: Rike ist nahe daran, alles hinzuschmeißen - diesmal hat es Nicola wirklich übertrieben. Doch wie immer fühlt sich Rike für ihre ältere Schwester verantwortlich - erst recht, als sie von deren Ehekrise erfährt. Rike stürzt sich voll in das Projekt "Nicolas Ehe muss gerettet werden" und damit dann auch in deren Voluntourismus-Anliegen. Dass Carlos, einer der Söhne des warmherzigen Herbergsvaters Felipe und Leiter eines Sprachinstitutes in Salamanca, offenbar ein Auge auf Nicola geworfen hat, kommt ihren Versöhnungsplänen schwer in die Quere. Da kann sie es auch nicht gebrauchen, dass sich Carlos' jüngerer Bruder Pablo, ein unbekümmerter und charmanter Weltenbummler, um sie bemüht. Erst ein Streit und eine Aussprache zwischen den Schwestern rückt lang gehegte Missverständnisse zurecht und entbindet Rike von ihrer sich selbst auferlegten Verantwortung. Rike fängt an, sich um sich selbst zu kümmern. Gleichzeitig nähern sich die Schwestern wieder an - ab jetzt auf Augenhöhe. Und Rike gesteht Nicola, dass sie in Carlos ein potenzielles "Love Interest" sähe - wäre er nicht verheiratet. Am Ende der Reise ist der zugewachsene Pilgerpfad zur Quelle wieder begehbar, und die Schwestern - versöhnt und befreit von alten Lasten - schlagen neue und sehr verschiedene Wege ein, um ihrem Leben jeweils eine andere Richtung zu geben.
14:05
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14:10
Jede Woche treten sechs Hobbyköche gegeneinander an. Von diesen bleiben zwei übrig, die sich am Freitag im Finale ein Kochduell liefern. Ein prominenter Kochprofi steht ihnen zur Seite. Der Weg führt über den Wochensieg in eine Qualifikationswoche und dann in die große Finalwoche. Wer wird Hobbykoch des Jahres und gewinnt 25 000 Euro?
14:55
Horst Lichter, seine Experten und Händler präsentieren und kommentieren ihre "Lieblingsstücke" aus den vergangenen Sendungen. Ob antikes Rollsiegel oder skurriler Sperrmüllfund: Die drei Experten von "Bares für Rares" bewerten alle Objekte mit Sachverstand und Liebe zum Detail. Die schönsten und skurrilsten Exponate stellen sie jetzt noch einmal vor.
15:55
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16:00
Morgens am See: Der Stand-up-Paddler Martin Stegler wird von seinem Board geschossen. Zufällig beobachtet das Kommissar Hansen von seinem Bootshaus. Sofort ruft er seine Kollegen. Stegler besaß mit seinem Partner Frank Buchner die Firma Stebu, die solche Boards und die dazugehörige Ausrüstung herstellt. Die Firma läuft gut. Eine andere, größere Bootsbaufirma will Stebu aufkaufen. Stegler wollte verkaufen, Buchner jedoch nicht. Da Stegler mehr Anteile an der Firma hatte, konnte er bestimmen. War Buchner der Täter, weil er die Firma halten wollte? Gleichzeitig gerät Gerald Trettinger in den Fokus der Ermittlungen von Hansen und Stadler. Das Opfer hatte ein Verhältnis mit Rose Trettinger, Herzchirurgin aus Rosenheim. Hat Gerald Trettinger Wind von der Affäre bekommen und Stegler getötet? Als sich herausstellt, dass Stegler mit der Waffe von Rose Trettinger getötet wurde, gerät auch die Ärztin unter Verdacht. Mithilfe von Pathologin Sandra Mai können die Kommissare Sven Hansen und Anton Stadler schließlich den wahren Täter überführen.
16:45
Tod eines Imkers: Walter Eggert wird tot bei seinen Bienenkästen gefunden. Für die Kommissare Hansen und Stadler steht fest, dass er mittels einer Spritze mit Bienengift ermordet wurde. Der Verdacht richtet sich gegen Eggerts Konkurrenten Manfred Bender. Dieser geht mit umstrittenen Methoden vor und stellt Bienengift her. Ist der Streit eskaliert? Auch Benni Kastl, Großhändler und langjähriger Partner von Eggert, konnte an das Gift rankommen. Zur Tatzeit war er angeblich auf dem Weg zu Walter Eggert. Doch welches Motiv sollte Kastl haben? Unter Verdacht gerät außerdem Eggerts Ehefrau Josi, als herauskommt, dass ihr Mann eine Affäre mit der Heilpraktikerin Vera Fröhlich hatte. Ist Frau Eggert aus Eifersucht zur Mörderin geworden? Ein spannender Fall für Hansen und Stadler rund um das flüssige Gold. Dafür interessiert sich auch der öffentlichkeitsscheue Krimiautor Thilo Wannek, den Marie für eine Lesung gewinnen konnte. Unter dem Namen Peter Schmied schleicht sich Wannek ins Kommissariat ein. Er gibt sich als Journalist aus und recherchiert angeblich für eine Zeitung. Stockl ahnt, dass mit Schmied etwas nicht stimmt, bis ihn Mohr am Abend sogar festnimmt, nicht wissend, dass es sich bei Schmied eigentlich um den Autor Wannek handelt.
17:30
Viele Menschen überdenken gerade ihre Einstellung zur Aufrüstung und Wehrpflicht. Frieden schaffen ohne Waffen? Oder ist der Einsatz von Gewalt als Ultima Ratio gerade heute sogar geboten? Und wo beginnt die Verantwortung des Einzelnen? Die Reportage begleitet vier Menschen, die auf diese Fragen ganz unterschiedliche Antworten gefunden haben - und zeigt, wie sehr persönliche Biografien, Zweifel und Erfahrungen die Haltung zu Krieg und Frieden prägen. Bernd Tiggemann (54) hat seinen Beruf als Kommunikationschef bei der Evangelischen Kirche aufgegeben und ist jetzt Militärseelsorger. In einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint, stellt er seine frühere pazifistische Überzeugung auf den Prüfstand und sucht seinen Platz im System Bundeswehr. Hagen Vockerodt (47) war als Soldat 1638 Tage im Auslandseinsatz. Dort, im Auge des Krieges, sah er Menschen auf brutalste Weise sterben. Seine Erlebnisse haben ihn traumatisiert, seine Karriere bei der Bundeswehr beendet. Würde er heute etwas anders machen? Der 19-jährige Mats Landwehr steht erst am Anfang seines Weges. Als Pazifist im Freiwilligen Sozialen Jahr weiß er schon jetzt: Er würde den Dienst an der Waffe verweigern. Er empfindet es auch als moralisch falsch, Menschen dazu zu zwingen und plädiert für eine Freiwilligenarmee. Ole Nymoen (27) ist Journalist und Autor. Er lehnt die Wehrpflicht radikal ab. Für ihn ist Antimilitarismus kein Ideal, sondern eine politische Notwendigkeit. "Ich lasse mir weder von Despoten noch von Demokraten vorschreiben, wann ich zu sterben und zu schießen habe", so Nymoen. Warum widmet er große Teile seines Lebens dem Kampf gegen die Wehrpflicht?
18:15
Auf einer Feuerwehrwache wird Julia Trinks tot aufgefunden. Auf den ersten Blick kann die Spurensicherung nur Schrammen und Hämatome feststellen. Die Todesursache wirft Fragen auf. Julias Freunde Meike und Ronny sind schockiert. Sie berichten, dass es am Abend zuvor ein Fest der Freiwilligen Feuerwehr gegeben habe. Gemeinsam mit Mario, Julias festem Freund, sind sie eine eingeschweißte Freundesclique. Mario ist seit ihrem Tod verschwunden. Für die Ermittlerinnen steht Mario unter dringendem Tatverdacht, seine Freundin umgebracht zu haben. Gemeinsam mit Ronny betreibt er eine Kfz-Werkstatt, in die Julia viel Geld investiert hatte, um sie umzugestalten. Das passte Ronny gar nicht in den Kram. Er ist der Meinung, dass sich Mario ständig von Julia hat unterbuttern lassen. In der Nacht vor ihrem Tod hat Julia einen Notruf bei der Polizei abgesetzt. Ist Mario ihr gegenüber gewalttätig geworden? Auch Renate, Marios Mutter, ist besorgt um ihren Sohn und kann sich nicht erklären, wo er steckt. Sie ist sich sicher, dass er Julia niemals etwas hätte antun können. Währenddessen versucht Werner herauszufinden, was zum Tod Julias geführt hat. Das Team ermittelt in Julias engsten Bekanntenkreis und stößt innerhalb der Clique auf Geheimnisse. Kann durch das Auffinden von Mario der Fall aufgeklärt werden? 37 Folgen "Soko Potsdam" werden montags um 18.00 Uhr wiederholt.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:15
Wissenschaft kennt keine Grenzen, vorausgesetzt, es herrschen Offenheit und Denkfreiheit. Harald Lesch folgt den Wegen großer Denker und Erfinder und erklärt, wie sie die Welt veränderten. Harald Leschs Roadtrip beginnt in Córdoba, einer der Keimzellen des Goldenen Zeitalters der arabischen Wissenschaft. Von dort reist er über Fès, Istanbul und Venedig bis nach Cambridge - dem Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Revolution der Neuzeit. Den Grundstein für die modernen Wissenschaften legen die alten Griechen. Durch Beobachten und Nachdenken formulieren sie die ersten Naturgesetze und revolutionieren das Verständnis von Natur und Logik. Bedeutende Denker wie Thales, Pythagoras, Aristoteles oder Archimedes liefern wegweisende Erkenntnisse über Astronomie, Mathematik, Philosophie und Medizin. Doch mit dem Christentum droht das Wissen der antiken Welt unterzugehen. Aufgehalten haben das arabische Gelehrte, die im Auftrag ihrer Herrscher beginnen, die alten Schriften zu bewahren, zu studieren und wissenschaftlich weiterzuentwickeln. Harald Leschs erster Stopp auf seinen "Wege des Wissens" ist Córdoba. Nach der Eroberung durch die Umayyaden wird die Stadt unter Abd ar-Rahman I. im 8. Jahrhundert zum multikulturellen Wissenszentrum in Europa. Er und seine Nachfolger buhlen um die klügsten Köpfe ihrer Zeit, und Moslems, Christen und Juden folgen ihrem Ruf. Im gemeinsamen Forschungsdrang gelingt es ihnen über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg, ein goldenes Zeitalter der Wissenschaft zu begründen. Der Erfinder und Flugpionier Abbas ibn Firnas ist der erste große arabische Gelehrte aus Andalusien. Auch az-Zarqali ist ein gefragter Mann, nicht nur wegen seiner astronomischen Präzisionsinstrumente, sondern auch als führender Mathematiker. Und muslimische Ärzte sind Wegbereiter in der Augenheilkunde und in der Erfindung medizinischer Instrumente. Im 12. Jahrhundert aber setzt sich in Andalusien ein konservativer Islam durch, es wird gestritten, ob Glaube und Wissenschaft vereinbar sind. Anhänger der griechischen Vordenker wie der jüdische Gelehrte Maimonides oder auch der muslimische Denker ibn Ruschd müssen ins Exil ausweichen. Mit der Rückeroberung Spaniens ändern sich die Vorzeichen in Spanien. In Toledo werden christliche Gelehrte die treibende Kraft in Wissenschaft und Forschung. Harald Lesch lässt sich die Bedeutung der dortigen Übersetzerschule erklären, die wesentlich an der Übertragung griechischer und arabischer Texte ins Lateinische beteiligt war. Schon bald sind Klöster und Bibliotheken die neuen Zentren der Gelehrsamkeit. Und in Italien, Frankreich und England entstehen die ersten Universitäten Europas. In Köln ist es der Theologe und Naturwissenschaftler Albertus Magnus, der den Grundstein für die Universität legt. Trotz allem Wissensdursts im christlichen Europa bleiben die Araber auf vielen wissenschaftlichen Gebieten noch lange Vorreiter und beeinflussen die abendländische Forschung. Dazu gehört der Kartograf Al-Idrisi, der in Fès studiert hat und erstmals eine Karte entwickelt, die ein fast vollständiges Bild von Europa, Afrika und Asien zeigt und für die großen Entdecker wie Christoph Kolumbus unersetzlich ist. In Italien profitiert Leonardo Fibonacci, der auf seinen Handelsreisen die indisch-arabischen Zahlen kennenlernt und sie mit seinem "Buch der Rechenkunst" in der westlichen Welt populär macht. Auf seinen Erkenntnissen beruht die Entwicklung des Bankgeschäfts in Städten wie Pisa, Florenz und Venedig. Dass Wissenschaft keine Grenzen kennt, dafür sorgt nicht zuletzt ein internationales Netzwerk von Gelehrten, dem sich auch Nikolas Kopernikus im polnischen Frombork verpflichtet fühlt. Mit seiner Theorie vom heliozentrischen Weltbild revolutioniert er die Forschung - allerdings zunächst nur auf dem Papier. Den Beweis tritt erst Galileo Galilei, der Vater der modernen Astronomie, an. Er kann überzeugend belegen, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt. Während die westliche Wissenschaft in die Zukunft eilt, verliert die arabische Forschung zunehmend an Strahlkraft. Verantwortlich ist der Buchdruck, den muslimische Herrscher über Jahrhunderte für sämtliche gelehrte und religiöse Texte aus ihrem Kulturkreis ablehnen. Damit verzögert sich die Verbreitung neuer Erkenntnisse. Im 17. Jahrhundert entstehen überall in Europa Kaffeehäuser wie das "Grecian Coffee House" in London. Hier trifft sich die Forscherelite, darunter auch der berühmte Isaac Newton. Er wird 1703 Präsident der Royal Society, die aus den wissenschaftlichen Kaffeekränzchen im "Grecian" entsteht. Isaac Newton verkörpert den Höhepunkt der wissenschaftlichen Revolution der Neuzeit. Aber kritischer Geist und auf Vernunft und Beobachtung basierende Erkenntnisse - das steht nicht nur in der Tradition europäischer Gelehrter der Antike und Neuzeit, sondern wird auch von Wissenschaftlern aus der Goldenen Ära des Islam im Mittelalter geprägt. Newton hat einmal gesagt: "Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe." Beide Folgen werden über die Social-Media-Kanäle von "Terra X" ausführlich mit Bildern und Videoclips begleitet.
20:15
Im Königshafen schießen die Kiter auf ihren Boards übers Wasser. Ex-Profi und Trainer Tom hat es der Kiterin Lena besonders angetan, sie lässt sich von ihm zu gefährlichen Sprüngen verleiten. Dann wird Tom nachts plötzlich in seinem Wohnmobil von hinten angegriffen. Jemand versucht, ihn zu ermorden. Sievers, Behrendsen und Feldmann stehen am nächsten Morgen im Watt vor der Leiche genau dieses Mannes - ein Spanier, der irgendwie zur Kiteszene gehörte. Mats, der Betreiber der Kiteschule, kann ihnen ebenso wenig weiterhelfen wie Tom, der zwar vor seiner Heimkehr nach Sylt in Spanien gelebt hat, aber angeblich keine Ahnung hat, wer dieser tote Spanier ist oder was er auf Sylt wollte. Recherchen bei den Kollegen in Spanien ergeben jedoch, dass Tom in Tarifa einen Kiteunfall verursacht hat, für den er jetzt bezahlen soll. Feldmann beobachtet, dass Tom und Lena mehr als nur ein Verhältnis zwischen Lehrer und Schülerin haben. Lena, die Tochter des Biobauers Andi Luding, scheint nicht nur ihren Freund Jan zu hintergehen, sondern alle Brücken hinter sich abreißen zu wollen. Mit dem Geld ihrer Mutter will sie zusammen mit Tom die Reise in die weite Welt antreten. Doch diese Pläne werden jäh zunichtegemacht, als Tom am nächsten Morgen am Strand ermordet aufgefunden wird. Mit viel psychologischem Geschick kommen die Kommissare dem Täter auf die Spur.
21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:00
Auf einem Kreuzfahrtschiff auf dem Nil wird eine Hochzeitsfeier durch die Ex des Bräutigams ruiniert. Als zwei Morde geschehen, ermittelt der als Gast geladene Meisterdetektiv Hercule Poirot. Schnell ist klar, dass im Grunde jeder der Anwesenden ein Motiv gehabt hätte. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, muss der belgische Weltkriegsveteran Poirot ihre dunkelsten Geheimnisse lüften. - Starbesetzte Agatha-Christie-Verfilmung von und mit Kenneth Branagh
23:55
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.