20:15
Kriminalkommissar Overbeck soll einen brisanten Vortrag vor ausgewähltem Fachpublikum halten. Sein Referat wird jedoch durch eine mysteriöse Drohung unterbrochen. Neben der Politik-Referentin Sophie Lowitz, dem Unternehmensberater Björn Schilling und dem PR-Spezialist Tobias Eichholz nimmt auch Juristin Dr. Tessa Tilker an dem Seminar teil. Als diese eine Blutspur in der Hotelhalle entdeckt, ruft sie Wilsberg zu Hilfe. Der Münsteraner Privatdetektiv lässt sich nicht lange bitten und nimmt gemeinsam mit Ekki undercover die Ermittlungen auf. Für Overbeck ist klar: Tessa will sich nur wichtig machen. Tessa wiederum vermutet, dass hier ein Verbrechen vertuscht werden soll. Was die anderen Teilnehmenden verschweigen: Es war noch jemand da. Eine Person, die von allen gehasst wird, weil sie ihre dunklen Geheimnisse aufdecken will: der Journalist Sebastian Nielsen. Hat Nielsen das Hotel freiwillig verlassen, oder wurde er umgebracht und weggeschafft? Wessen Motiv ist stark genug, einen Mord zu begehen? Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Hilfe von Kriminalhauptkommissarin Anna Springer benötigt wird. Auch wenn die sich eigentlich auf ein ruhiges, arbeitsfreies Wochenende gefreut hatte.
21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:00
Ein Brandanschlag mit Todesfolge führt Helen Dorn in die linksextreme Szene. Die Autonomen haben es schon lange auf Ralph Wagner, einen reichen Immobilienmakler, abgesehen. Er wollte der Stadt das Gebäude des Linken-Zentrums abkaufen, um sie loszuwerden. Allerdings weist der Sprecher des "Roten Tuchs", Dirk Müller, die Schuld von sich. Als Helen von Vermummten in einen Hinterhalt gelockt wird, eilt ihr Müller zu Hilfe. Nachdem bekannt wird, dass dessen Tochter Emily von Thomas Lehmann, dem Geschäftspartner des Ermordeten, sexuell missbraucht wurde, schlägt der Fall eine neue Richtung ein. Dirk Müller, zu dem Helen sich im Laufe des Falles immer mehr hingezogen fühlt, droht wieder in den Extremismus zu rutschen.
23:30
Eine vierköpfige Familie will das Wochenende bei den Großeltern verbringen. Auf dem Weg dorthin wird sie jedoch von einem mysteriösen Lieferwagen ausgebremst und danach sogar verfolgt. Auch eine kurze Aussprache mit dem Fahrer des Vans an einer Raststätte führt zu keiner Lösung des Problems. Aus einer alltäglichen Auseinandersetzung auf der Straße wird eine aufreibende Verfolgungsjagd, bei der es bald nur noch ums nackte Überleben geht. Hans (Jeroen Spitzenberger) macht sich mit seiner Frau Diana (Anniek Pheifer) und den beiden Töchtern auf den Weg, um seine Eltern zu besuchen. Da sie sich schon verspätet haben, lässt er sich auf der Autobahn ungern von langsamen Fahrern ausbremsen. Als er von einem weißen Lieferwagen aufgehalten wird, wechselt Hans wütend die Spur, um diesen rechts überholen zu können. Kurz danach hält die Familie zum Tanken an und trifft auf Ed (Willem de Wolf), den Fahrer des Vans. In der Raststätte beginnt er, Diana und ihre Kinder Milou (Roosmarijn van der Hoek) und Robine (Liz Vergeer) zu belästigen, um danach den Vater eindringlich zu belehren. Da dieser sich aber im Recht fühlt und eher dickköpfiger Natur ist, verzichtet er auf eine Konfliktlösung und lässt die geforderte Entschuldigung ausbleiben. Hans setzt die Fahrt fort, doch plötzlich taucht der Lieferwagen erneut im Rückspiegel auf. Und es bleibt nicht bei einer simplen Verfolgung, sondern Ed beginnt, die Familie zu nötigen. Aus einem geplanten Familienausflug wird ein Albtraum, bei dem die Familie von einem gefährlichen Psychopathen regelrecht gejagt wird. Der Regisseur, der auch das Drehbuch schrieb, präsentiert mit "Halt nicht an!" einen packenden Thriller, der sich positiv von den Standardszenarien des Genres unterscheidet. Den Ausgangspunkt bildet hier eine Alltagssituation im Straßenverkehr, die wahrscheinlich jeder schon einmal erlebt hat und die täglich dutzendfach vorkommt.