22:10
In einer Laube einer Kleingartenkolonie steht das "starke Team" vor der Leiche des Ex-Kommissars Albert Kramm. Er wurde zu Tode geprügelt, niemanden scheint sein Tod ernsthaft zu bekümmern. Die Leiche gibt den Ermittlern Rätsel auf. Die Bewohner der Kolonie verhalten sich merkwürdig und behindern die Ermittlungen. Otto verkürzt seinen Urlaub, um undercover als Kleingärtner zu ermitteln. Albert Kramm, Kommissar im Betrugsdezernat Berliner Kripo, war erst seit sechs Monaten im Ruhestand. Leichenschau und eine erste Tatortanalyse von Frau Dr. Simkeit lassen darauf schließen, dass Albert Kramm bereits vor einigen Abenden an den Folgen eines Überfalls starb. Der Täter hatte den wehrlosen Mann verprügelt und seinen Tresor mitgenommen. Doch im Kleingarten will niemand etwas gesehen oder gehört haben. Auch in Bezug auf den Toten sind alle besonders schmallippig. Kurzerhand muss Otto seinen Angelurlaub verkürzen und sich undercover in die Kleingartenkolonie einschleusen, um dort zu ermitteln. Kramm war bekannt für seine harte Linie bei der Polizei. Als er seinen eigenen Sohn als Täter in einer Überfallserie erkannte, sorgte er dafür, dass Markus Kramm für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wurde. Hat dieser nach seiner Haftentlassung Rache gesucht, oder war einer der anderen Laubenbewohner Kramm nicht wohlgesonnen?
23:40
Der Stiefsohn des Berliner Bausenators wird tot auf einer Baustelle gefunden. Das "starke Team" nimmt die Ermittlungen auf und versucht aufzudecken, warum der junge Mann sterben musste. Der erschütternde Todesfall stellt Otto und Linett vor ein Rätsel. Unterlagen deuten darauf hin, dass die Machenschaften des Vaters mit unlauteren Mitteln abgelaufen sind. Musste sein Stiefsohn deswegen sterben? Auf dem Baugelände des Projekts "Multipodium Berlin" wird eine Leiche ausgegraben. Bei dem Toten handelt es sich um Boris Vierach, den Stiefsohn des Berliner Bausenators Dietmar Vierach. Im Wagen des Opfers finden Linett und Otto Unterlagen, die darauf hindeuten, dass Boris Vierach im Umfeld des Bauprojekts auf eigene Faust Nachforschungen angestellt hatte. Es gibt einige, die von dem Projekt profitieren - allen voran sein Stiefvater, der erstaunlich kalt auf den Todesfall reagiert. Auch Geschäftspartner Michael Carstens schreckt nicht davor zurück, seinen Schläger loszuschicken, wenn es etwas zu regeln gibt. Doch musste Boris Vierach tatsächlich sterben, weil er den korrupten Machenschaften seines Stiefvaters auf die Schliche gekommen war?