21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:15
- Krieg oder Frieden Trumps Chaos, Europas Chance? Ein Ende des Ukraine-Krieges noch vor dem Winter - in Kiew kommt Hoffnung auf. Präsident Selenskyj spricht von stabilen Fronten, sein Stabschef nennt ein Abkommen "realistisch". Doch während militärische Erfolge Kiews Verhandlungsposition stärken, fehlen ausgerechnet jetzt die Vermittler: Die USA wirken im Iran-Konflikt gefangen, Europa ringt um eine gemeinsame Linie - und Moskau reagiert mit immer noch massiveren Angriffen, nun auch auf die Hauptstadt. Ist die Ukraine tatsächlich näher am Frieden - oder steht der Krieg vor einer neuen Eskalation, die womöglich Nato-Staaten direkt betreffen könnte? Wie gravierend ist es, dass die USA die geplante Stationierung von konventionellen Tomahawk-Marschflugkörpern in Deutschland abgesagt haben? Ist Europa bereit und in der Lage, für die Ukraine und seine eigene Sicherheit einzustehen? - Armin Laschet, CDU Vorsitzender Auswärtiger Ausschusses - Klaus von Dohnanyi, SPD Autor u. a. "Frieden - Wie geht das?" - Claudia Major Militärexpertin, German Marshall Fund - Rüdiger Bachmann Wirtschaftswissenschaftler - Wolfgang Merkel Politikwissenschaftler
23:15
- Juli Zeh, Juristin Die Autorin und Brandenburger Verfassungsrichterin reflektiert den Zustand der deutschen Parteiendemokratie. "Eine rechtsextreme Kanzlerin ist nicht mehr ausgeschlossen", sagt sie. - Albrecht von Lucke, Publizist Er beleuchtet die Wirksamkeit der Brandmauer zur AfD und spricht mit Blick auf die Wahlen in Ostdeutschland über schwierige Mehrheitsbildungen und instabile Koalitionen. - Katja Hoyer, Historikerin Am Londoner King's College forscht sie unter anderem über die Weimarer Republik. Sie erklärt, warum viele Menschen den Nationalsozialismus unterstützten und zieht Parallelen zur Gegenwart. - Harald Martenstein, Schriftsteller Der "Bild"-Kolumnist analysiert die Ursachen der zunehmenden Entfremdung zwischen Bürgern und politischer Führung und erläutert Chancen und Risiken einer sich transformierenden Demokratie.