18:00
Als die Leiche des ehemaligen Bundeswehroffiziers Viktor Dombach gefunden wird, führen die Ermittlungen in einen Freundeskreis, in dem jeder Geheimnisse zu hüten scheint. Der ehemalige Soldat wurde in seinem Wohnzimmer mit einem Bundeswehrmesser erstochen - deutet das auf einen Mord unter ehemaligen Kameraden hin? Bei einem Einsatz unter Viktors Leitung war vor Jahren dessen Freund und Kamerad Gerhard Jürgens ums Leben gekommen. Gemeinsam mit ihren Frauen, dem verstorbenen Gerhard Jürgens, Alex Volkmann und Lukas Prechtel waren sie früher als Clique eng zusammengeschweißt, bis sich auf einen Schlag alles geändert und die Gruppe sich privat weitestgehend aus den Augen verloren hatte. Trotzdem sind sie fast alle auf berufliche Weise miteinander verbunden, denn die Männer arbeiten heute für Viktor Dombach in dessen Sicherheitsfirma. Nach seiner Bundeswehrzeit hatte das Mordopfer die Firma ins Leben gerufen, die in letzter Zeit immer wieder negativ aufgefallen ist. Den Kopf hinhalten musste dabei jedoch meist der Geschäftsführer und ebenfalls ehemaliger Kamerad derselben Truppe sowie bester Jugendfreund, Alex Volkmann. Liegt darin ein Mordmotiv begründet? Im Zuge der Ermittlungen finden Voss und sein Team heraus, dass Lukas Prechtel sich nach seinem Trauma aus der Bundeswehrzeit ausgerechnet bei Klara Jürgens in psychologische Therapie begeben hat, der Witwe seines gefallenen Kameraden. Das macht die Ermittler stutzig. Klara Jürgens gerät verstärkt in den Fokus der Cops. Jahrelang hatte sie keinen Kontakt zu Dombach - bis kurz vor seinem Tod. Hat sie etwas herausgefunden, und ging es um eine Affäre? Alles deutet darauf hin, dass sich damals mehr ereignet hat, als die Beteiligten preisgeben wollen.
18:55
In Köln werden Kinder zu "Naturdetektiven": Sie streifen durch Wälder und Wiesen und setzen sich spielerisch mit Themen wie Klima- und Artenschutz auseinander.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:10
Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder ist der dritte Gast in der Reihenfolge der diesjährigen ZDF-Sommerinterviews. Als einer der vier Parteivorsitzenden der Koalition stellt er sich den Fragen zur Gerechtigkeit der vorgestellten Reformvorhaben sowie zur Rolle der CSU in der Koalition. Ist seine Partei Bremser oder Motor? Wie ist es um seine politische Zukunft bestellt, nachdem ein Brandbrief des Europa-Politikers Manfred Weber zu Pfingsten die CSU aufgewühlt hat? Auch die CSU steht in Bayern massiv unter Druck, nachdem sie bei den Kommunalwahlen reihenweise Landratsämter an die Freien Wähler verloren hat. Danach fragt Wulf Schmiese im ZDF-Sommerinterview.
19:30
Blitze sind eindrucksvolle, gefährliche Naturschauspiele. Sie zerstören Leben, aber sie waren vielleicht sogar der Grund, warum Leben auf der Erde überhaupt entstehen konnte. Die spektakulärsten Blitze sind für uns Menschen jedoch meist unsichtbar: Transient Luminous Events sind Lichterscheinungen in tiefem Blau oder Rot in 90 Kilometer Höhe, die erst jetzt dokumentiert und erforscht werden können. "Terra X" zeigt Blitze in beeindruckenden Aufnahmen von der Erde aus gesehen, aber auch von der Weltraumstation ISS. Häufigkeit und Intensität von Blitzen haben in den letzten Jahren zugenommen. Forscher in den USA haben berechnet, dass pro 1 °C Erderwärmung die Zahl der Blitze um circa 12 Prozent steigen könnte. Der Film dokumentiert Gefahren für Mensch und Technik und zeigt, wie der Mensch sich schützen könnte: Einem Team der Genfer Universität ist es nun gelungen, Blitze mithilfe eines gezielten Laserstrahls zu lenken. Auch die Frage, wie Blitze überhaupt entstehen, wird neu diskutiert. Eine Hypothese des renommierten amerikanischen Physikers und Blitzforschers Joseph Dwyer sieht einen Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und der Entstehung von Blitzen. Anhand von Fulgurit-Funden dokumentiert "Terra X" zudem, welche Rolle Blitze in der Erdgeschichte gespielt haben könnten. Fulgurit ist ein glasähnliches Material, das entsteht, wenn Blitze in Sand oder Gestein einschlägt. Es enthält Phosphor, ein Element, das quasi lebensnotwendig ist. Vor rund 3,8 Milliarden Jahren trafen bis zu fünf Milliarden Blitzeinschläge unseren Planeten pro Jahr. Das ist zehnmal mehr als heute. In dieser Zeit könnten Phosphorverbindungen aus Fulgurit in Kombination mit Wasser in den großen Ozeanen an chemischen Reaktionen beteiligt gewesen sein, die zur Bildung biologischer Moleküle führten. Ohne Blitze wäre Leben auf der Erde womöglich nie entstanden.
20:15
Ein Ehepaar ist verschwunden - nicht zurückgekehrt von einem romantischen Ausflug. Katja muss sich um die Kinder kümmern, während die Polizei nach den Eltern sucht. Am Vorabend wollte das Paar seinen Hochzeitstag mit einem Picknick am See feiern. Dort werden das Auto, eine leere Sektflasche und Kleidung der Eheleute gefunden, aber von den beiden fehlt jede Spur. Alles deutet auf einen tragischen Badeunfall hin. Bevor Katja zu der Familie gerufen wird, hat sie eigene Sorgen: Ihr Verlobungsring verschwindet im Abfluss, und über den Versuch, ihn wieder herauszuangeln, verbrennt der Geburtstagskuchen für Lilly im Ofen. Doch Katja eilt sofort los, um den Kindern, Paul und Hailey Lechner, in deren Sorge um die Eltern beizustehen. Auch die Großeltern, Elise und Franz Lechner, reisen an. Katja wird stutzig, als sie nachts zufällig ein Gespräch mithört.
21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:15
Die Bregenzer Seebühne wird 2026 zur einzigartigen Kulisse für eine der populärsten Opern: Verdis "La Traviata", spektakulär neu inszeniert von Damiano Michieletto. Die dramatische Geschichte aus dem Paris des 19. Jahrhunderts verlegt der italienische Regisseur in die "Roaring Twenties" - in eine Welt der glamourösen Klubs und dekadenten Feste. Zentrales Bühnenelement ist ein über 25 Meter hoher, zerbrochener Spiegel. Nach Carl Maria von Webers "Freischütz" vor zwei Jahren steht mit "La Traviata" erstmals eine der beliebtesten italienischen Opern auf dem Spielplan der Bregenzer Festspiele. Die tragische Geschichte um die Pariser Lebedame Violetta Valéry basiert auf Alexandre Dumas' Roman "Die Kameliendame". Verdis Oper war bei der Uraufführung 1853 in Venedig zunächst ein Misserfolg - und entwickelte sich dann zu einem der meistgespielten Werke der Musikgeschichte. Damiano Michieletto, der sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen gibt, zählt zu den prägenden Opernregisseuren Europas. Er ist bekannt für seine bildstarken, filmisch geprägten Inszenierungen. Neben einem internationalen Solistenensemble stehen der Bregenzer Festspielchor sowie der Prager Philharmonische Chor auf der Seebühne. Es spielen die Wiener Symphoniker. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des ukrainischen Dirigenten Kirill Karabits.
23:55
Rein in den Flieger und einfach nur weg. Was heute für Millionen ganz normal ist, war lange purer Luxus. Per Flugzeug in den Urlaub - das war nur den Reichen vorbehalten. Lange musste wer abheben wollte, dafür ordentlich blechen. Ein Flugticket kostete früher oft mehr, als ein Arbeiter im Monat verdiente. Heute gibt es den Traum über den Wolken oft zum Schnäppchenpreis, fliegen Millionen für ein paar Euro durch die halbe Welt. "Terra X History" erzählt die Geschichte des Fliegens: Von tollkühnen Männern in ihren fliegenden Kisten über die große Zeit der Luxusliner mit Flügeln bis hin zur heutigen Massenabfertigung an den Airports. Exklusive Filmaufnahmen wecken Erinnerungen an vergangene Zeiten, in denen statt Wasser aus dem Pappbecher für fünf Euro nach dem Start frisches Bier vom Fass serviert wurde und die Stewardess gerne Extrawünsche für das frisch gebratene Steak entgegennahm. Mit diesen Bildern ist er wieder da: der uralte Traum vom Fliegen.