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Reisen, Luxus, Geschenke - Influencer verdienen damit viel Geld. Doch manche wollen viel nehmen, aber nichts geben und zahlen keine Steuern. Jetzt sind sie im Visier der Steuerfahnder. Der Schaden gehe in die Millionen, sagt das Finanzamt in Nordrhein- Westfalen. Mit Steuertricks versuchen manche Influencer, sich vor den unliebsamen Zahlungen zu drücken. Allein 2025 zahlten Unternehmen in Deutschland über 800 Millionen Euro an Influencer, damit sie Werbung machen. Einnahmen, die natürlich versteuert werden müssen. Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer - je nachdem kann am Ende fast die Hälfte der Einnahmen an den Staat gehen. Tut es aber oft nicht. Allein in Nordrhein-Westfalen prüfen Ermittler des Finanzamtes Steuerfälle gegen Influencer in einem Gesamtvolumen von rund 300 Millionen Euro. "Viele Influencer scheinen vergessen zu haben, wenn sie Einnahmen haben, müssen sie auch zahlen", sagt Steuerfahnderin Stephanie Thien. Und das System mancher Influencer sei "wirklich auf Verschleierung angelegt". Die Autorinnen Greta Buschhaus und Nadine Sander wollen verstehen, wie das System der Steuervermeidung funktioniert. Sie haben unter anderem undercover bei einem Steuerberater gedreht, der aggressive Steuermodelle bewirbt und Influencern Ratschläge gibt, die die Grenze zur Legalität überschreiten. Mehr unter https://diespur.zdf.de
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- Tanja Schweiger, Regensburger Landrätin Ein Jahr Merz-Regierung: Die Freie-Wähler-Politikerin zieht aus kommunalpolitischer Sicht Bilanz und legt dar, wie sie die Digitalisierung in ihrem Landkreis vorantreibt. - Klaus Blettner, OB Ludwigshafen Seit Januar ist er Rathauschef in der pfälzischen Stadt am Rhein. Der CDU-Politiker schildert die prekäre Finanzlage kleinerer Städte und ihre sozialen Folgen. - Stefan Fassbinder, OB Greifswald Der grüne Kommunalpolitiker kritisiert die überbordende Bürokratie und warnt vor einer politischen Radikalisierung aufgrund schwindender Handlungsspielräume vor Ort. - Felix Schwenke, OB Offenbach Der SPD-Politiker erläutert die standort- und wohnraumpolitischen Herausforderungen der fünftgrößten hessischen Stadt: "Die Ansiedlung von Arbeitsplätzen hat höchste Priorität."