19:25
Melanie und Mattes werden gerade noch rechtzeitig zu einem eskalierenden Nachbarschaftsstreit gerufen. Dort trifft Mattes auf seine ehemalige Lehrerin Barbara Weigand. Die Mittfünfzigerin wirft ihrem Nachbarn Sascha Riss vor, ihren Hund getötet zu haben. Beweise hat sie keine, und Riss streitet alles ab. Mattes verdankt Barbara sein Abi und setzt alles daran, den Fall für seine ehemalige Lehrerin zu lösen. Doch wer hat den Hund vergiftet? Der Nachbar, mit dem die Hundehalterin schon lange im Streit liegt? Oder dessen Lebensgefährtin, die eine Hundezucht betreibt? Oder doch der Gärtner, der in der Nachbarschaft die Gärten pflegt und panische Angst vor Hunden hat? Melanie ist von Mattes' Einsatz gerührt, und in ihr erwachen alte Gefühle. Jasmin versucht, zwischen Lazar und Kira zu vermitteln. Vater und Tochter können nun endgültig Abschied nehmen.
20:15
Als ihre Mutter plötzlich ihre Verlobung mit einer Frau plant, stolpern Anne und Erik Merz in ein Chaos aus Käsebuffets, Schokobrunnen und alten Gefühlen. Die Verlobungspläne lösen eine Kettenreaktion aus: Noch-Ehemann Ludwig haut ab und Anne und Erik geraten in alte Muster. Als klar wird, dass Ludwig sich einsam fühlte und seine letzte Reise antreten will, begibt sich die ganze Familie Merz auf einen Roadtrip. Herzerwärmende und herrlich komische Komödie über die schrecklich-schönste Gemeinschaft der Welt: die eigene Familie.
21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:15
- Neue Rente: Mehr Arbeit, mehr zahlen Im Gegenzug weniger Leistung? Die Deutschen werden immer älter, die Kosten für die Rente explodieren. Schon heute fließen jährlich weit über 100 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt in die Rentenkasse, Tendenz steigend. Die Rentenkommission hat deshalb jetzt ein Rezept für einen grundlegenden Umbau vorgelegt. Die Medizin ist bitter: Die Deutschen sollen länger arbeiten und die Rente mit 63 eingeschränkt werden. Darüber hinaus sollen die Arbeitnehmer auch selbst privat vorsorgen. Gleichzeitig ist geplant, dass Politiker, Selbstständige und zukünftig auch Beamte in die Rentenkasse einzahlen. Wenig überraschend: Kaum sind die Vorschläge auf dem Tisch, beginnt der politische Streit. Vor allem die Rente mit 63 spaltet selbst die Union. Ausgerechnet die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten wollen an ihr festhalten, und die Mehrheit der SPD-Ministerpräsidenten stimmen ihnen zu. Sarah Tacke klärt die Fakten, diskutiert über Verantwortung und Konsequenzen und sucht mit ihren Gästen nach konstruktiven Antworten auf die wichtigsten Fragen: Müssen wir künftig länger arbeiten? Ist mehr Kapitaldeckung eine gute Lösung? Sind die Belastungen gerecht verteilt? Zu Gast bei "Sarah Tacke" sind der stellvertretende Vorsitzende der Rentenkommisson Pascal Reddig (CDU), MdB, die Parteivorsitzende der LINKEN, Ines Schwerdtner, Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, und Angelika Kindt - sie arbeitet noch mit 77 Jahren und coacht andere Rentner, die länger arbeiten wollen. - Pascal Reddig, CDU MdB, stellv. Vors. Rentenkommission - Ines Schwerdtner, Die LINKE Parteivorsitzende - Veronika Grimm Mitglied des SVR Wirtschaft - Angelika Kindt Beraterin, Autorin, Business-Coach
23:15
- Dennis Radtke, CDU-Politiker Der EVP-Europaabgeordnete äußert sich zur Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta. Zudem nimmt er Stellung zu den Personalwechseln im Bundeskabinett, der CDU und der Unionsfraktion. - Hans-Christian Rößler, Journalist Der "FAZ"-Korrespondent war nach dem Massenandrang im marokkanischen Grenzgebiet vor Ort. Er schildert, wie Migration in Nordafrika als geopolitisches Instrument eingesetzt wird. - Kerstin Münstermann, Journalistin Die Leiterin der Parlamentsredaktion der "Rheinischen Post" beleuchtet den bundespolitischen Umgang mit Ceuta. Zudem analysiert sie die interne Lage in der CDU unter Friedrich Merz. - Daniel Thym, Migrationsexperte Der Konstanzer Professor ordnet den Kontrollverlust in Ceuta rechtlich ein und hinterfragt, ob das Konzept eines individuellen Asylverfahrens für jeden Schutzsuchenden noch zeitgemäß ist.