04:15
Horst Lichter, seine Experten und Händler präsentieren und kommentieren ihre "Lieblingsstücke" aus den vergangenen Sendungen. Ob antikes Rollsiegel oder skurriler Sperrmüllfund: Die drei Experten von "Bares für Rares" bewerten alle Objekte mit Sachverstand und Liebe zum Detail. Die schönsten und skurrilsten Exponate stellen sie jetzt noch einmal vor.
04:30
Vietnam - für viele ein Traumziel. "Wie fühlt es sich an, hier zu leben?", fragt sich "Terra X"-Wissenschaftsmoderatorin Mai Thi Nguyen-Kim auf ihrer ersten langen Reise in dieses Land. In Deutschland geboren und aufgewachsen, kennt Mai Thi Nguyen-Kim Vietnam fast nur aus den Erzählungen ihrer Eltern. Auf ihrem Roadtrip durch den lang gestreckten Küstenstaat taucht sie ein in die Kultur des Landes und lernt auch dessen Herausforderung kennen. Auf ihrer Reise begegnet Mai einem Land mit vielen Gesichtern - einem Land zwischen Tradition und Moderne, Chaos und Ruhe. Ihre Reise startet in im quirlig-bunten Hanoi, wo sie mitten im Moped-Gewimmel das "Vui"-Gefühl entdeckt - jenes typische Lebensgefühl der Vietnamesinnen und Vietnamesen zwischen Gelassenheit und Lebensfreude. Im Old Quarter taucht sie ein in das Labyrinth aus 36 Gassen, in denen Seide, Silber und Zimt zum Greifen nah sind. An jeder Ecke gibt es Streetfood-Läden, in denen gekocht und gebrutzelt wird. Überall duftet es nach Pho, einer traditionellen Suppe mit Reisnudeln und Kräutern. Spitzenkoch Hoang Tung verrät Nguyen-Kim das perfekte Rezept, das der Brühe den typischen Geschmack verleiht. Weiter führt ihre Route zum "Cuc Phuong National Park", dem ältesten Nationalpark des Landes. Dort erforscht die Wissenschaftsjournalistin mit einem deutsch-vietnamesischen Team die enorme Artenvielfalt der Regenwälder. Mit Fotografinnen und Biologen hält sie die spektakulären Flugbahnen von Nachtfaltern fest - Kunst und Wissenschaft verschmelzen in der Dunkelheit des Dschungels. In der einstigen Kaiserstadt Hu? spürt Mai dem Erbe der Nguyen-Dynastie nach. Zwischen Pagoden, Palästen und Laternen auf dem Parfümfluss erklärt sie, warum fast 40 Prozent der Vietnamesen ihren Familiennamen Nguyen teilen. Aber Hu? hat neben der prächtigen auch noch eine andere Seite: Die Stadt ist regelmäßig durch Hochwasser bedroht und steht vor großen Herausforderungen: Mai trifft eine Umweltwissenschaftlerin, die in Zusammenarbeit mit deutschen Kollegen die Folgen der Erderwärmung auf zukünftige Hochwasserereignisse untersucht, und erfährt, wie Hu? sich gegen die Überflutungen rüstet. Unweit von Hu? besucht Mai im Anschluss das eher unbekannte An Bang, die "Stadt der Geister". Zwischen prunkvollen Mausoleen und bunten Drachenfiguren erfährt Mai, wie stark in Vietnam die Verbindung zu den Ahnen ist. In der sagenhaften Karstlandschaft von Trang An, auch die "trockene Halong-Bucht" genannt, gleitet Mai mit dem Ruderboot durch Höhlen und über spiegelndes Wasser - ein stiller Gegenpol zum Trubel der Megacitys. Ein Ort, der darüber hinaus deutlich macht, wie eng Klima, Kultur und Überleben seit Jahrtausenden miteinander verwoben sind. Ihre Reise führt Mai auch in den Süden des Landes, nach Ho-Chi-Minh-Stadt, wie Saigon heute heißt. Inmitten von 14 Millionen Menschen entdeckt sie eine Metropole, die niemals ruht - ein brodelndes Mosaik aus Straßenküchen, Hochhäusern, Märkten und ungebremster Energie. Sie stellt einen ganz besonderen vietnamesischen Kaffee in einem Kaffee-Labor her und klärt darüber auf, warum belegte Baguettes, "Bánh mì" genannt, von einer Delikatesse zu einer Art vietnamesischen Fast Food wurden. Im Mekong-Delta schließlich findet Mai zunächst das leise, poetische Vietnam. Mit seinem fruchtbaren Schwemmlandboden ist es die Reiskammer Vietnams mit einer vielseitigen Landwirtschaft. Und die Ernte der Wasserlilien gestalten die Bäuerinnen zum malerischen Fotomotiv. Viele Menschen leben, wohnen und arbeiten dort auf dem Wasser. Frühmorgens auf dem schwimmenden Markt von C?n Tho bieten Händlerinnen ihre Waren und Speisen vom Boot aus an. Die Reise durch Vietnam ist nicht nur zu einer Hommage an die Schönheit und Vielschichtigkeit des Landes, sondern regt Mai Thi Nguyen-Kim auch zu einer Reflexion über Verbundenheit in einer globalisierten Welt an. Am Ende steht fest: Vietnam ist ein Land für die Sinne. Und eine Frage bleibt: Kann man die Flut der Reize überhaupt in einem Film beschreiben? Man muss es einfach gesehen haben!
05:30
Das Magazin für Frühaufsteher informiert über Politik, Gesellschaft, Kultur und Sport, stets mit besonderem Augenmerk auf Live-Berichterstattungen. Regelmäßig erfährt der Zuschauer außerdem Wissenswertes über Neuerscheinungen im Kino und im Bücherregal.
09:00
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
09:05
- Gast: Anna Hausburg Schauspielerin - Gast: Jan Tsien Beller Schauspieler - Weniger Stress im neuen Jahr Wie kann das gelingen? - Linsen-Bowl mit roter Beete Rezeptvorschlag von Mario Kotaska - Brailleschrift und Digitalisierung Wie barrierefrei sind die Angebote?
10:30
Ein Einbruch führt Melanie und Mattes zu dem Haus von Fabian Westphal, einem jungen Mann, der seit einem Tauchunfall geistig beeinträchtigt ist. Der Verdacht fällt auf die Haushälterin Maren. Als Mattes die junge Frau im Garten bei der Flucht überwältigen kann, leugnet sie den Einbruch - doch was hat sie im Morgengrauen auf dem Anwesen zu suchen? Sie überrascht die Polizisten mit einem Geständnis, das sie jedoch nicht weniger belastet. Vom entwendeten keltischen Goldschmuck im Hause Westphal will Maren nichts wissen, und von der Beute fehlt jede Spur. Die junge Frau erklärt, dass sie seit einiger Zeit eine Beziehung mit Fabian führe und deshalb die Nacht im Haus verbracht habe. Doch so richtig glauben will ihr das keiner. Hat Maren Fabians Zuneigung ausgenutzt, um sich an seinem Vermögen zu bereichern? Auch Fabians Berufsbetreuerin Karin Berger und sein Onkel Burkhard Breiholdt finden diesen Verdacht nicht abwegig. Melanie und Mattes stehen einem emotionalen Familiendilemma gegenüber, in dem keiner der eigentlichen Hauptperson zuhören will: Fabian.
11:15
In einem Dorf nahe Wismar sitzt der Bauer Jakob Hentsch in der Nähe seines Hofes tot in seinem Traktor. Was ist passiert? Hatte Hentsch einen Herzinfarkt? Nein - offenbar wurde er vergiftet. Eine bei ihm gefundene Thermoskanne enthält Spuren des Gemeinen Stechapfels, einer Pflanze, die hochgiftig ist. Wer ermordet einen Menschen auf so hinterlistige Art? Erste Ermittlungen führen die Kommissare zu Jakob Hentschs Nachbarin Katja Neuhaus, die seit Kurzem wieder auf freiem Fuß ist. Sie hat sieben Jahre wegen Totschlags gesessen, weil sie ihrem damaligen Mann Stechapfelgift gegeben und ihn dann erschlagen hat. Hat sie jetzt Jakob Hentsch auf dem Gewissen? Doch schnell wird den Kommissaren klar, dass der Fall nicht so eindeutig ist, wie er auf den ersten Blick erscheint. Versucht jemand, Katja Neuhaus den Mord anzuhängen? Denn würde sie wirklich eine ähnliche Tat begehen? Auch Lukas Hentsch, der Bruder des Opfers, gerät unter Verdacht. Die Kommissare finden heraus, dass Jakob Hentsch den Bauernhof verkaufen wollte, Lukas allerdings nicht. Hat er seinen eigenen Bruder vergiftet, um den Familienhof zu behalten?
12:00
Das "ZDF-Mittagsmagazin" informiert über das Wichtigste des Tages und liefert Hintergründe aus Deutschland und der ganzen Welt. Aktuelle Berichte, berührende Geschichten und Live-Interviews mit prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur sind Teil der Sendung, genauso wie Sport, Service und Wetter.
14:00
Topinformiert über alles, was Deutschland bewegt? Mit diesem Nachrichtenmagazin bleibt der Zuschauer in Sachen nationaler Politik, Sport oder Kultur auf dem neuesten Stand.
14:15
Johann Lafer bittet die Profiköche Robin Pietsch, Meta Hiltebrand, Marco Müller und Tarik Rose zum Katerfrühstück.
15:00
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.
15:05
Wertvoll oder wertlos? Ob alter Krimskrams oder edle Rarität: In Horst Lichters Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke aus Keller oder Garage schätzen lassen. Die Geschichte der Kuriositäten, viele Schätze und noch mehr Raritäten, hammerhartes Verhandeln mit Lachen, Tränen und manchen Überraschungen - das alles bietet Horst Lichter in "Bares für Rares".
16:00
Topinformiert über alles, was Europa bewegt? Mit diesem Nachrichtenmagazin bleibt der Zuschauer in Sachen internationaler Politik, Sport oder Kultur auf dem neuesten Stand.
16:10
Der 300. Geburtstag von Johann-Baptist Knauff, einem wenig bekannten Komponisten und Sohn der Stadt Rosenheim, soll endlich gebührend gefeiert werden. Dafür will Eventmanager Hubertus Wallner ein großes Spektakel veranstalten, zumal er Popmusiker Fabrizio Frey aus Graz für dieses Großereignis engagieren konnte. Wallners Kalkulation erweist sich jedoch als völlig überzogen. Derweil kommt es zu einem tragischen Zwischenfall im Rosenheimer Stadtarchiv. Mitarbeiter Dietmar Winscheck wird tot aufgefunden - ausgerechnet von Fabrizio Frey, der mit dem Archivar morgens verabredet war. Am Tatort sprechen die Kommissare Sven Hansen und Korbinian Hofer mit Dr. Konstanze Engelhardt. Die Leiterin des Stadtarchivs zeigt sich ebenso entsetzt über die Tat wie Dagmar Winscheck, die Ehefrau des Opfers. Als die Cops herausfinden, dass die Ehe der Winschecks nicht ganz so glücklich war, wie Frau Winscheck Hofer und Hansen weismachen wollte, gerät Frau Winscheck, Besitzerin einer Immobilienfirma, unter Druck. Wie sich herausstellt, hat sie ein Verhältnis mit ihrem Kollegen Thomas Gerber. Hansen und Hofer glauben, dass Dietmar Winscheck hinter die Affäre gekommen war und deshalb sterben musste. Haben Gerber und die Ehefrau des Opfers gemeinsame Sache gemacht? Nicht nur die Kommissare haben mit dem Knauff-Festival zu tun, auch Marie und Achtziger sind in dessen Planung involviert, gemeinsam mit Fabrizio Frey. Für eine Besprechung mit dem Popmusiker bestellt Sekretärin Stockl ein spezielles Wasser, dessen Kosten nicht nur im Kommissariat für Irritationen sorgen.
17:00
17:10
"Weiter weg wäre näher dran" - das Südseeparadies Fidschi liegt buchstäblich am anderen Ende der Welt. Und ist eine ganz eigene Welt. Neben strahlend weißen Sandstränden, bunten Riffs und unberührten Regenwäldern bietet das Land der mehr als 330 Inseln jahrhundertealte Traditionen und eine einzigartige Willkommenskultur. Robert Glowatzki war sofort gefangen, als er 2006 zum ersten Mal als Tourist herkam. Inzwischen betreibt der Ostwestfale mit seiner italienischen Frau Lucilla eine Bio-Farm auf der Insel Taveuni. Gemeinsam mit ihren fidschianischen Angestellten bauen die beiden einheimische Gemüsesorten wie Tapioka oder Yamswurzel an, aber auch Kaffee, Kakao und Papayas. Den Großteil der Früchte verwenden sie für ihre hausgemachten Sorbets, die sie an einem kleinen Stand am Straßenrand verkaufen. "In Fidschi ist es das ganze Jahr über heiß, die Eis-Saison dauert daher 12 Monate. Wir verkaufen unser Sorbet so billig, dass es sich auch die einheimischen Inselbewohner leisten können. Wenn sie wollen, sogar täglich", lacht Robert. Darüber hinaus stellen die beiden traditionelle fidschianische Heilmittel her, die sie im Tausch gegen wild wachsende Nüsse in den Dörfern der Insel verteilen - wertvolle medizinische Hilfe, denn Arzt oder Ärztin gibt es auf Taveuni nicht. Noch abgeschiedener lebt Marina Walser in der Viani Bay auf Vanua Levu. Hier hat die passionierte Taucherin ihr Paradies gefunden, das sie mit Urlaubern teilt, die das ursprüngliche Fidschi-Erlebnis suchen. Direkt vor der Bucht liegt mit dem Rainbow-Reef eines der schönsten und bedeutendsten Tauchgebiete der Welt, die perfekte Umgebung für Marinas Tauch- und Schnorchel-Resort. Die gebürtige Hessin, die früher eine erfolgreiche Managerin war, hat sich hier neu erfunden. "Ich hatte es einfach satt, immer nach Erfolg und Anerkennung zu streben. Hier bin ich frei davon und habe mir meinen Lebenstraum erfüllt", erzählt sie stolz. Zum Resort gehört auch eine Korallenaufzuchtstation, mit der Marina und ihr Team einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Unterwasserwelt leisten. Auf Fidschis Hauptinsel Viti Levu beitreibt Torsten Hesse ein Bauunternehmen mit rund 45 Angestellten. Kaum ein Urlaubsresort, an dem der gebürtige Dessauer nicht mit gebaut hat. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Fidschis, und für seine sprichwörtliche deutsche Gründlichkeit genießt Torsten weit über die Grenzen seiner neuen Heimatstadt Nadi hohe Anerkennung. Seine derzeit wichtigste Baustelle liegt auf einer winzigen Insel rund 20 Minuten mit dem Hubschrauber entfernt. Torstens Arbeitsweg führt ihn im Flug über himmelblaues Wasser, weiße Sandbänke und menschenleere Strände. "Hier zu leben und zu arbeiten war immer mein Traum", schwärmt der gelernte Tischler, "und das schon vor der deutschen Einheit, als Fidschi für mich als Sachse unerreichbar war."
18:00
Michelle, Inhaberin jener Tanzschule, in der Wolf und Beck einen Frauentanzkurs besuchen, wird durch einen Unfall mit Fahrerflucht getötet. Wolf ahnt, dass die Tat weiter untersucht gehört. Tom - Michelles Mann - zeigt die Drohbriefe gegen ihre Spezialkurse. Jemand vom Team scheint sie überfahren zu haben. Das Auto, mit dem Michelle getötet wurde, ist jenes der Tanzschule, zu dem er, die Lehrerinnen Alexa und Inge sowie Tochter Paula stets Zugriff haben. Paula sei eine Schmarotzerin, die laut Tom ihrer Mutter nur auf der Tasche lag und die am Tatabend wegen eines Streits hinausgeschmissen wurde. Doch Paula erzählt das komplette Gegenteil: Michelle wollte nicht nur den notorischen Fremdgeher Tom loswerden und hatte ihn rausgeworfen, auch die Tanzschule sollte abgestoßen werden. Grund genug, für Tom oder ihre Angestellten die Nerven zu verlieren? Ein Regenschirm am Tatort und die Tatsache, dass Michelle und Alexa einen sehr ähnlichen Mantel anhatten, lässt das Team überdenken, wem der Anschlag hätte gelten sollen. Was die Tatsache, dass Michelle vor ihrer Geschlechtsumwandlung als Xaver mit Inge Turniere bestritt, mit dem Mord zu tun hat, gilt es herauszufinden. Ebenso, ob Inges eifersüchtiger Mann Manfred einen Weg gesucht hat, die für ihn so unliebsame Rivalin aus dem Weg zu schaffen?
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:20
Ob Sonne, Hagel oder Schnee - die Sendung versorgt die Zuschauer immer mit den wichtigsten Wettertrends der nächsten Tage.
19:25
Nachdem Frida Mias Vorgaben ignoriert und einen folgenschweren Fehler macht, reißt Mia der Geduldsfaden. Nicht nur Frida setzt einen Schlussstrich, auch Mia - mit privaten Konsequenzen. Betty hofft auf eine professionelle Zusammenarbeit, doch der Konflikt zwischen Julius und Tarik eskaliert. Währenddessen muss sich Zoe mit ihrer Mutter auseinandersetzen und lernt auf Station einen charmanten Mann kennen. Sie ahnt nicht, wer dahintersteckt.
20:15
Als Dr. Hartmann die Wohnung des Entführers Uwe Schäfer stürmen lässt, ist dieser tot. Vom Entführungsopfer, dem neunjährigen Sohn des Industriellen Konstantin von Murrer, fehlt jede Spur. Vera Lanz misstraut der Selbstmord- Theorie für Schäfer und ermittelt auf Mord. Dabei stellt sich heraus, dass Schäfer, vor Kurzem aus dem Gefängnis entlassen, Beatrice von Murrer Hilfe im Entführungsfall angeboten hatte - war er gar nicht der Entführer? Vera kommt nicht dazu, diese Fragen zu klären. Als eine Verbindung zwischen Murrer und Schäfers Schwester Maria entdeckt wird, stoppt die Staatsanwältin Michels die Mordermittlungen im Fall Schäfer. Es war Selbstmord - Fall geschlossen. Vera Lanz ahnt, dass es längst um mehr als die Entführung von Alexander von Murrer geht und lässt ihr Team weiter ermitteln. Sieben neue Folgen "Die Chefin" zeigt das ZDF bis zum 27. Februar freitags um 20.15 Uhr.
21:15
Tom Kowalski ist zurück in Leipzig. Doch die Wiedersehensfreude wird ge-trübt, als Kowalski verletzt und unter Drogeneinfluss mitten auf der Autobahn aufgefunden wird. Während er versucht, die letzten Stun-den zu rekonstruieren, ermittelt das Team im Fall der verschwundenen Umwelt-aktivisten Leon Krupa und Sina Davids. Erste Hinweise bringen Bewegung in die Ermittlungen, bis sich ein unerwarteter Verdacht auftut. Kowalski ist selbst in den Fall verwickelt. Mit jeder neuen Spur wird klarer - die Entführung scheint Teil einer größeren Verschwörung zu sein. Für das verschwundene Paar beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Die SOKOs müssen sich der Frage stellen, wie gut sie ihren ehemaligen Kollegen wirklich kennen.
22:40
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
23:15
Oliver Welke und Bastian Pastewka sprechen in "Wiedersehen macht Freude!" mit der Schauspielerin und Regisseurin Désirée Nosbusch über die angeblich zweitschlechteste Sitcom der Welt. Als Überraschung gibt es Besuch von der "Verstehen Sie Spaß?"-Grande-Dame Paola Felix. Neben diesem intensiven Fernsehmoment nehmen Olli und Bastian mit auf diverse Fernsehschiffe, erfreuen sich an Kochtipps mit Alkohol und kommentieren Zuschauerkritik an "Klimbim".
00:15
Bei "XY history" geht es um historische Kriminalfälle, um Verbrecher und ihre Verfolger. Presenter Sven Voss fragt nach, wie sich die Ermittlungsarbeit von damals bis heute entwickelt hat. Der erste Mordkommissar Deutschlands, Ernst Gennat, ermittelt im Berlin der 20er-Jahre in spektakulären Fällen und revolutioniert die Kriminalistik - mit heute noch bewährten Methoden. Dezember 1927: Kurz vor Weihnachten macht sich die gut situierte 21-jährige Fleischerstocher Dora Perske auf den Weg zu Verwandten. Als der Zug pünktlich eine Stunde später Friedrichshagen erreicht, findet man sie schwer verletzt in einer Blutlache liegend. Ein Krankenwagen bringt sie in die Charité, doch sie stirbt wenig später. Ernst Gennat (gespielt von Stephan Grossmann), der erste Mordkommissar Deutschlands, nimmt die Ermittlungen auf - immer an seiner Seite: Sekretärin Trudchen Steiner (gespielt von Marina Lötschert). Den Täter wird der geniale Ermittler später durch seine besondere Form der Vernehmung überführen. Gennat gilt bis heute als Koryphäe in der deutschen Kriminalgeschichte. Bis in die 20er-Jahre gab es in der Polizeiarbeit kein Morddezernat, keine Verhörprotokolle und keine Obduktionsberichte. Als Kommissar straffte und strukturierte der sogenannte Buddha vom Alex, der nicht nur in seinem Metier ein echtes Schwergewicht war, die Ermittlungsmethoden und erreichte eine überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquote. 2024 ergänzt das ZDF die Markenwelt von "Aktenzeichen XY" um das Format "XY history". Wie bei allen "XY"-TV-Marken werden auch diese Fälle mithilfe hochwertiger Spielszenen erzählt, bei "XY history" ergänzt durch historisches, eigens nachkoloriertes Archivmaterial. Auch in diesem Geschichtsformat ist Sven Voss vor Ort und spricht mit Ermittlern und Experten über die Möglichkeiten damaliger und heutiger Ermittlungsarbeit.
01:00
Die Rolle des Prinzen von Wales ist die wohl undurchsichtigste Position im britischen Königshaus. Ein Titel, der dem erstgeborenen männlichen Thronfolger gebührt. Doch ist er Fluch oder Segen? Wie herausfordernd langes Warten auf den Job des Monarchen sein kann, haben viele Prinzen von Wales vom Mittelalter bis heute erfahren. Strenge Erziehung, öffentliche Verantwortung und so manche Verfehlung haben die königlichen Dynastien schon ins Wanken gebracht. Mit ihm fing vor siebenhundert Jahren alles an: Edward von Woodstock, furchtloser und gefürchteter Kämpfer, wegen seiner schwarzen Rüstung auch der Schwarze Prinz genannt. Edward schmückte sich als erster mit den drei Straußenfedern, die seither das Wappen des Prinzen von Wales zieren - nebst dem Motto "Ich dien". Von ihm stammt auch der rote Rubin, den Elizabeth II. stolz in ihrer Krone trug. Nicht jeder Titelinhaber nahm es mit den Pflichten so genau: Als Prinz von Wales verprasste Georg IV. im 18. Jahrhundert ein Vermögen, frönte dem Glücksspiel und genoss ein abwechslungsreiches Sexualleben. Der spätere Edward VIII. wurde als Prinz von Wales gefeiert wie ein Popstar, galt als Lebemann und Modernisierer. Doch nach seiner Abdankung wegen der Heirat mit der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson wurde er zur Persona non grata. Den Thron überließ er seinem Bruder - und dessen Tochter Elizabeth. Die stabilisierte die Krone, auch wenn ihr Sohn Charles als Prinz von Wales etliche Skandale verursachte. Von vielen mitleidig belächelt, konnte er erst nach 70 Jahren den Thron besteigen. Auch sein Sohn William hat es nicht leicht: Als Teenager verlor er seine Mutter Prinzessin Diana. Seine Frau Catherine und Vater Charles sind an Krebs erkrankt und Bruder Harry ätzt aus dem amerikanischen Exil mit immer neuen Vorwürfen. Seine Zeit als Prinz von Wales scheint eher Fluch als Segen zu sein.
01:45
Drei Codeknacker entdecken in der französischen Nationalbibliothek aufwendig verschlüsselte Manuskripte. Erste Entschlüsselungen deuten auf eine Sensation. Es geht um 57 Dokumente aus der Feder der schottischen Königin Maria Stuart, die in trickreicher Geheimschrift in englischer Gefangenschaft geschrieben wurden. "Terra X" zeigt, wie das Forschertrio den Geheimnissen der historischen Schriftstücke auf die Spur kommt. Bereits im Frühjahr 2021 entdeckt der japanische Astrophysiker und Hobby-Codeknacker Satoshi Tomokiyo mehrere Briefe im digitalen Archiv der französischen Nationalbibliothek. Hinweise auf Verfasser und Herkunft der Briefe, die aus unzähligen, oft nur knapp zwei Millimeter großen fremdartigen Zeichen bestehen, kann er nicht finden. Erst in Zusammenarbeit mit zwei weiteren leidenschaftlichen Hobby-Kryptologen - George Lasry, einem Computerexperten aus Tel Aviv und Norbert Biermann, Professor an der Hochschule der Künste Berlin - gelingt in mühsamer und langwieriger Analyse eine Entschlüsselung. Es dauert ein Jahr, bis die drei Codeknacker den Inhalt der mysteriösen Briefe kennen. Sie machen weiter, und 2023 können sie mit absoluter Sicherheit die historische Sensation vermelden. Es sind Briefe Maria Stuarts. Während ihrer Gefangenschaft konnte sie per Brief und Bote mit ihren Unterstützern kommunizieren, vor allem mit dem französischen Botschafter in London. Mit einem speziellen Geheimcode versehen und auf verschlungenen Wegen wurde die geheime Post nach draußen geschmuggelt. Die "Terra X"-Dokumentation zeigt den kriminalistischen Spürsinn, mit dem die drei Codeknacker dem Inhalt der Briefe auf die Spur gekommen sind. Zugleich wird das weltbekannte Schicksal der schottischen Königin, ihre immer tiefere Verstrickung in Verschwörungen und ihr schicksalhafter Weg auf das Schafott nachgezeichnet. Welchen Stellenwert die gefunden Briefe haben, ist eine der großen Fragen, denen jetzt Historiker nachgehen.
02:30
Costa Rica forstet auf - doch wie wild ist der neu gewachsene Wald? Im grünen Vorzeigeland prüft Wildtierärztin Hannah Emde, wie gut es Natur und Tiere wirklich geht. "Pura Vida" - das pure Leben - so lautet das Lebensmotto der Costa Ricaner. Das Land hat Biodiversität und Naturschutz zum Staatsziel erklärt. Doch wo Wald wächst, kehrt nicht automatisch auch Vielfalt zurück. Lässt sich ein Paradies wiedererschaffen? Noch vor einem halben Jahrhundert war Costa Rica fast vollständig entwaldet. Rund 80 Prozent der Urwälder verschwanden für Viehweiden und Plantagen. Heute bedecken wieder Regenwälder große Teile des Landes. Hannah Emde folgt den Spuren dieser Regeneration und entschlüsselt das komplexe ökologische Netzwerk, das sich durch die Wildnis Costa Ricas zieht. Einst fast verschwunden, schleichen heute wieder Jaguare durch die Küstenwälder im Norden. Doch ihre Rückkehr könnte für andere Tiere fatale Folgen haben: Der Biologe Luis Fonseca López erforscht seit Jahrzehnten bedrohte Meeresschildkröten, die an den Stränden nisten - und findet immer häufiger tote Tiere mit verdächtigen Bissspuren. Hannah Emde begleitet ihn auf nächtlicher Patrouille: Gefährdet die Rückkehr der Großkatzen das Überleben der Schildkröten? Costa Rica liegt zwischen Karibik und Pazifik, nur 200 Kilometer trennen die Küsten. Dazwischen erheben sich Vulkane bis zu 4000 Meter hoch - eine Topografie, die das Land zum Mosaik der Lebensräume macht, in denen manch seltsame Tiere leben: weiße Fledermäuse mit gelben Nasen, Huftiere mit rüsselartigen Schnauzen und das langsamste Säugetier der Welt. Jedes von ihnen erfüllt eine wichtige Rolle im Netzwerk der Natur. Doch eine Tiergruppe wird oft übersehen, obwohl ohne sie das ganze Netz zerreißen würde: die Insekten. Die zurückgekehrte Wildnis steht unter Druck: Landwirtschaft und Infrastruktur zerschneiden Schutzgebiete und verdrängen Lebensräume. In der größten Wildtier-Rettungsstation Costa Ricas hilft Hannah Emde einem Faultier, das einen Stromschlag erlitten hat. Hier zeigt sich: Der Mensch ist Teil des Netzwerks - als Bedrohung, aber auch als Helfer. Costa Rica hat seinen Wald zurückgeholt. Ob auch die Artenvielfalt und die verschränkte Natur des Waldes dauerhaft zurückkehren, zeigt diese Folge "Terra X: Faszination Erde". Beim Tauchen mit Haien, der Suche nach Jaguaren und der Pflege von Baby-Faultieren wagt Hannah Emde einen genauen Blick auf ein Paradies im Werden.
03:15
Während eines Ausflugs in die Berge gerät Familie Wedekind in ein Unwetter, in dessen Verlauf Melanie Wedekind von einem Blitz getroffen wird. Hans und Martin Gruber leisten Erste Hilfe. Nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus kämpfen Alexander Kahnweiler und Martin Gruber weiter um ihr Leben. Dann erkrankt plötzlich auch noch Melanies achtjähriger Sohn Philipp: Er fällt ins Koma. Es scheint, als würde Stefan Wedekind Frau und Kind verlieren. Martin will das unter allen Umständen verhindern und forscht nach den Ursachen von Philipps Erkrankung. Dabei stößt er auf ein gut gehütetes Geheimnis aus Melanies Vergangenheit. Lisbeth Gruber hat Geburtstag, doch auch an ihrem Ehrentag herrscht dicke Luft auf dem Hof. Lilli ist immer noch sauer auf Sarah, die Tochter von Hans' Freundin Klara Hoffmann, die ihr den Freund ausgespannt hat. Und die Ankündigung, dass Martin mit Andrea Junginger zusammenziehen und den Hof verlassen will, sorgt auch nicht gerade für Ruhe und Frieden. Andrea bemüht sich indes um eine Wohnung für sich und Martin, aber zum entscheidenden Maklertermin erscheint Martin nicht. Die Wohnung ist weg und Andrea sauer. Martin will sich bei seiner Freundin entschuldigen, doch die überrumpelt ihn mit der Information, dass sie ein Jobangebot in Wien erhalten hat, das sie nicht ausschlagen will. Werden der Bergdoktor und seine Freundin die räumliche Trennung überstehen?
04:00
Bergführer Erik leidet unter einem unerklärlichen Zittern, er hat den Absturz eines Bergsteigers nicht verhindern können. Martin untersucht Erik und stellt Entsetzliches fest. Erik nimmt seit der unglücklichen Trennung von seiner Frau Alex versehentlich ein Mittel gegen Parkinson ein. Er untersagt Erik weitere Bergführungen, doch dieser bangt um sein Geschäft und missachtet den ärztlichen Rat. Wird Erik doch noch einsichtig?
04:45
Horst Lichter, seine Experten und Händler präsentieren und kommentieren ihre "Lieblingsstücke" aus den vergangenen Sendungen. Ob antikes Rollsiegel oder skurriler Sperrmüllfund: Die drei Experten von "Bares für Rares" bewerten alle Objekte mit Sachverstand und Liebe zum Detail. Die schönsten und skurrilsten Exponate stellen sie jetzt noch einmal vor.