21:15
Nach dem vereitelten Anschlag auf Sarah Liebert, bei dem der Attentäter auf einem Motorrad unerkannt entkommen konnte, suchen Ina und ihr Team nach einem Motiv für die Tat. Als sie herausfinden, dass erst vor wenigen Tagen ein ehemaliger Klassenkamerad von Sarah Liebert ermordet wurde, vermuten die Ermittler einen Zusammenhang. Sollte sich dieser bestätigen, scheinen weitere Personen in Lebensgefahr zu schweben. Während der Ermittlungen beschleicht Ina das Gefühl, dass der neue Kommissar, Moritz Brenner, heimlich Informationen über sie und ihre Kollegen sammelt. Könnte es eine interne Ermittlung geben, um Jans überwundene Drogensucht nachzuweisen, was die sofortige Suspendierung zur Folge hätte?
22:00
Jan und Moritz können in letzter Sekunde ein weiteres Attentat vereiteln. Opfer Nummer drei ist Lars Daume, ebenfalls ehemaliger Mitschüler von Sarah Liebert. Damals gehörten die beiden zu einer Clique, die sich nach dem tragischen Tod eines Mitglieds aus den Augen verloren hat. Was ist vor sechs Jahren wirklich passiert? Die Ermittlungen im Umfeld der alten Schule enthüllen eine Tragödie ungeahnten Ausmaßes. Ina und Jan weihen Kim in ihre Vermutung ein, dass Moritz ein Maulwurf sein könnte. Jan kommt nicht umhin, Kim seine frühere Drogensucht zu beichten. Ihm ist klar, dass er sich stellen muss, um das Team nicht zu gefährden. Er geht mit Moritz auf Konfrontation.
22:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
23:15
In einer Spezial-Folge des "ZDF Magazin Royale" heißt es für Jan Böhmermann runter vom Schreibtischstuhl, rauf auf den E-Scooter: Jan Böhmermann "erfährt" Deutschland am eigenen Leib. Über 600 Kilometer mit dem E-Scooter von Köln-Ehrenfeld nach Chemnitz. Ob ihm das gelingt, ob er an seinem Ziel ankommt und wenn ja, wann und in welchem Zustand, das sehen die Zuschauerinnen und Zuschauer in dieser Folge "ZDF Magazin Royale".
23:45
Ingeborg Bachmann ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Für "aspekte" geht Salwa Houmsi auf Spurensuche und fragt: Wie aktuell ist Bachmann noch heute? Bachmanns Leben und Werk sind geprägt vom Aufstand gegen das Schweigen nach dem Krieg, gegen patriarchale Machtverhältnisse im Innersten von Beziehungen - und vom Kampf für ein radikal selbstbestimmtes Leben. "Der Krieg wird nicht mehr erklärt, sondern fortgesetzt." So beginnt das berühmte Gedicht "Alle Tage", das die 26-jährige Ingeborg Bachmann 1952 geschrieben hat. Die Auseinandersetzung mit struktureller Gewalt im Alltag und in Beziehungen durchzieht ihre Texte, und Salwa Houmsi folgt für "aspekte" den Bruchlinien ihres Werks. Von Regina Schillings Film "Ingeborg Bachmann. Jemand, der einmal ich war", in dem Sandra Hüller Bachmann als zerrissene, kämpfende Figur zeigt, zur großen Bachmann-Ausstellung in Karlsruhe, wo die Bachmann-Expertin Ingeborg Gleichauf über das Widerspenstige als zentrales Motiv von Bachmann berichtet. In Leipzig redet Houmsi mit jungen Lyrikerinnen über die Aktualität der Gedichte und mit der Schriftstellerin Ulrike Draesner über die Frage, ob Bachmanns Texte sich als feministische Literatur lesen lassen. In Aachen zeigt eine Operninszenierung, wie sehr es gerade in Bachmanns Roman "Malina" auch um patriarchale Gewalt geht. In Klagenfurt schließlich, dem Geburtsort von Bachmann, besucht Houmsi das Ingeborg-Bachmann-Haus und kommt im Gespräch mit Heinz Bachmann, dem jüngeren Bruder der Schriftstellerin, auch persönlich nah. Am Ende der Spurensuche wird klar: Ingeborg Bachmann taugt nicht zur Ikone, ist aber in der Radikalität, in der sie gegen Sprachlosigkeit und - vor allem männliche - Gewalt angeschrieben hat, gerade heute hochaktuell.