18:05
In einem Bistro fällt ein Mann mit dem Gesicht in seinen Suppenteller und ist tot. Wurde er vergiftet? Die Liste der Feinde des aufgeblasenen Neureichen ist lang und voller Geheimnisse. Als Hugo Wilke in seinem Stammbistro plötzlich tot umkippt, deutet alles auf eine Vergiftung hin. Durch das Erbe eines Mehrfamilienhauses ist er zu Geld gekommen, was er gern zeigt und mit seiner Macht spielt. Dadurch hat er sich einige Feinde gemacht. Hugo Wilke war vieles - Vermieter, Ehemann und ein echter Prolet. Nach seinem Tod führen die Spuren direkt in sein Mietshaus, wo die Kommissare eine Schar von Menschen finden, die ihn kannten, duldeten oder fürchteten. Da ist die junge Zara Hasani, die zufälligerweise seine Mieterin und Kellnerin zum Zeitpunkt des Mordes war. Dann sind da Otis Berger, der um seine Wohnung für sich und seine pflegebedürftige Mutter bangt, und die ehemalige Mieterin Bonnie Gabe, die im Internet gegen Wilke wetterte. Auch die Ehefrau Katharina wirkt nach einem ersten Schock seltsam gefasst. War Hugo Opfer eines langen, schwelenden Konflikts? Oder steckt etwas ganz anderes hinter seinem Tod? Zwischen verletzten Egos, Abhängigkeit und Enttäuschung suchen die Kommissare nach einem Motiv - und finden eine Wahrheit, die tiefer reicht, als sie ahnen. Wer konnte den Umgang mit Hugo Wilke nicht länger ertragen - und warum?
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:20
Ob Sonne, Hagel oder Schnee - die Sendung versorgt die Zuschauer immer mit den wichtigsten Wettertrends der nächsten Tage.
19:25
- Frührente auf dem Prüfstand Wie schützt man Härtefälle? - Saubere Wohnung, schmutzige Geschäfte Putzplattform unter Verdacht - Grüner Rasen, trockene Zeiten Rollrasen neu gedacht
20:15
Der Ex-Fußballer und Fitness-Influencer Sören Paulitz wird ermordet in seinem Schleswiger Haus aufgefunden. Als LKA-Zielfahnderin Nora Weiss die Leiche sieht, erlebt sie einen Schock - Sören ist der Mann, mit dem sie am Vorabend unter Alkoholeinfluss anonymen Sex hatte! Nora verschweigt das sowohl der Kollegin von der Schleswiger Kripo als auch ihrem Chef Jan Geissler. Im Laufe der Ermittlungen, die von Nora manipuliert werden, droht die Wahrheit immer wieder ans Licht zu kommen. Als Nora auch noch Fotos von einer unbekannten Person erhält, die sie und das Mordopfer am Abend der Tat zusammen gesehen hat, droht ihr Lügengebilde zusammenzubrechen. Ein zweiter Mord macht Nora endgültig von der Fahnderin zur Zielperson. Sie entzieht sich ihrer Verhaftung und muss nun um jeden Preis ihre Unschuld beweisen, bevor es zu spät ist. Anna Maria Mühe ermittelt bereits seit 2016 in der erfolgreichen Krimireihe "Solo für Weiss".
21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:15
Bei einer Verkehrskontrolle wird ein Mann am Steuer eines Lastwagens voller Hunde aufgegriffen. Er ist blutverschmiert, trägt Abendkleid und Perücke. Sein Name ist Doug. Beim Verhör auf der Polizeiwache berichtet Doug über schockierende Ereignisse. Sein Vater sperrte ihn als Kind in einen Zwinger. Seinem Gefängnis entkommen, sind Hunde Dougs beste Freunde. Großes, emotionales, europäisches Kino. Als Kind wird Douglas Munrow (erwachsen: Caleb Landry Jones; als Kind: Lincoln Powell) von seinem Vater (Clemens Schick) und seinem älteren Bruder Richie (Alexander Settineri) gequält. Seine Mutter verlässt die Familie, kehrt nie zurück. Weil sich Douglas gegen den Vater wehrt, wird er von diesem schwer verletzt zu den Hunden in den Zwinger gesperrt. Als ihm die Flucht gelingt, muss er Beinschienen tragen und im Rollstuhl sitzen. Eines ist Douglas völlig klar: Hunde sind die besseren Menschen. Für Douglas beginnt ein Leben jenseits der Gesellschaft im Untergrund. In einer verlassenen Schule residiert er mit zahlreichen Hunden, die ihm perfekt gehorchen. Einmal die Woche, freitags, wird Doug bei seinen Auftritten in einer Drag-Queen-Show fast ein Teil des normalen Lebens. Doch Dougs Leben droht zu zerbrechen. Die städtischen Behörden und ein Versicherungsdetektiv (Christopher Denham) sind auf den Außenseiter aufmerksam geworden. Ein krimineller Bandenchef trachtet ihm nach dem Leben, weil Douglas sich gegen ihn zur Wehr setzte, um seinen Nachbarn zu helfen. Douglas überlebt den ungleichen Kampf. Als ihn die Polizei verhaftet, erzählt er der Psychiaterin Evelyn (Jojo T.Gibbs) seine einzigartige Geschichte. "Wenn der Mensch in Schwierigkeiten ist, schickt Gott ihm einen Hund." Dieses Motto steht dem Film voran, und wird als Leitmotiv einer packenden, unkonventionellen und zutiefst berührenden Außenseitergeschichte in Varianten durchgespielt. Der Film vermengt unterschiedliche Genres zu einer individuellen Passionsgeschichte, deren Hauptdarsteller einen Charakter und eine Kunstfigur erschafft, deren Magie sich das Publikum nicht entziehen kann. Dabei springt die Handlung zwischen den Zeitebenen und zeigt im Interview, das Douglas in einer Art Rahmenhandlung im Gefängnis gibt, zwei Lebensentwürfe, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und nur die toxischen Väter gemeinsam haben. Mit der auf der anderen Seite der Metropole New York, in New Jersey angesiedelten Geschichte, entwirft Besson als Drehbuchautor und Regisseur außerdem eine individuelle, dunkle Variante des American Dream, der auch in den Vorstadthöllen überlebt. "DogMan" wurde 2023 im Wettbewerb des Filmfestivals Venedig gezeigt. Die Hunde wurden von Mathilde Decagny und Muriel Bec trainiert. "... wie ein 'Equalizer' mit Hunden, dass man am Schluss überglücklich aus dem Kino entlassen wird. Caleb Landry Jones gibt nach 'Nitram' eine weitere starke Vorstellung als Titelheld, der, vom Vater gequält, in einer Travestieshow Anerkennung findet und die Nachbarschaft vor einer Straßengang rettet. Der Showdown in dieser Erlösungsgeschichte voller religiöser Symbolik kommt in einer Form auf den Hund, wie man es im Kino wohl noch nicht gesehen hat." (Zitiert aus "Blickpunkt": Film #42 vom 16. Oktober 2023) Regisseur/Autor Luc Besson über den Film und seine Hauptfigur: "Die Leute sehen sich Filme an, um den Geschichten auf der Leinwand etwas Wahrhaftiges zu entnehmen, auch wenn sie wissen, dass es sich um Fiktion handelt. Ich wollte mit dem Film so ehrlich sein, wie es mir möglich war. Ich möchte, dass man mit der Hauptfigur mitfühlt und die Handlungen versteht, die er als Reaktion auf das Leid, das er erfahren hat, unternimmt. Man soll mit ihm mitfiebern. Ich hoffe, die Zuschauer können nachempfinden, was 'DogMan' durchgemacht hat, den Schmerz, der wirklich schwer zu ertragen ist. Er hat mehr durchlitten, als die meisten Menschen jemals erleiden werden, und doch besitzt er noch Würde." Caleb Landry Jones über Film und Figur: "Das Drehbuch hat mich beim Lesen sehr berührt. Und obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch wenig über Luc Besson und dessen Filme wusste, spürte ich, er würde nichts dem Zufall überlassen. Es würde nichts zu viel und auch nichts zu wenig sein. Douglas ist ein verlorener junger Mann, der in seiner Kindheit viel erleiden musste und nichts mehr zu verlieren hat. Absolut nichts. Er gibt sich seinen übertriebenen Illusionen hin, erliegt seinem dringenden Bedürfnis, seinem Alltag so oft wie möglich zu entfliehen. Zugleich ist er aber auch ein Mann von großer Integrität und Ehrlichkeit." Über die Arbeit mit den vierbeinigen Akteuren: Obwohl das Drehbuch sie voll und ganz überzeugte, war Mathilde Decagny (die Hundetrainerin, Anmerkung der Redaktion), die seit langem in Hollywood arbeitet, ein wenig ehrfürchtig angesichts der Größe der Aufgabe. "Ich wusste, dass der Film eine Gruppe von Hunden zeigen würde, aber nicht, dass es so viele sein würden, mit so vielen verschiedenen Persönlichkeiten", sagt sie. "Es war objektiv gesehen kompliziert. Es erforderte viel Training, und ich hatte nicht viel Zeit. Luc Besson gab mir aber alle Freiheiten." Sie erklärte dem Regisseur, dass es wichtig war, mit Hunden zu arbeiten, die bereits eine solide Ausbildung hatten und keine intensive Vorbereitung benötigten. "Ich habe ihm ein paar Hunde gezeigt, die wir in meiner Firma haben, und Luc mochte sie sofort, also wurden sie eingesetzt", fährt sie fort. "Doch wir benötigten mehr Hunde. Also ging ich nach Frankreich, um dort vor Ort Trainer und Tiere zu finden, die unseren Kriterien entsprachen." (Alle Zitate aus dem deutschen Presseheft zum Film)