22:45
"Viel Glück im neuen Jahr" - wer wünscht sich das nicht? Doch was ist das eigentlich: Glück? Und kann ich es selbst beeinflussen? Harald Lesch macht sich auf die Suche. Was Philosophen schon seit Jahrtausenden beschäftigt, ist auch in der Forschung angekommen: das Glück. Was passiert bei diesem Gefühl in unserem Körper? Forschende haben herausgefunden, dass Glück nicht nur etwas ist, was uns passiert. Wir können es mitgestalten. Soziologen, Mediziner - und Regierungen haben das Glück in ihren Fokus gesetzt. Eine glückliche Bevölkerung gilt heute als Maßeinheit. Für Glückserhebungen wie den "World Happiness Report" werden Teilnehmer befragt, wie zufrieden diese auf einer Skala von null bis zehn mit ihrem Leben sind. Doch lässt sich Glück so tatsächlich messen? Was macht uns glücklich? Ist es das Geld? Oder spielt die Gesundheit die entscheidende Rolle? Repräsentative Umfragen zeigen: Tatsächlich hängt unser Glück nicht in dem Ausmaß von Geld und Gesundheit ab, wie wir vermuten. Harald Lesch begibt sich auf die Suche der verborgenen Faktoren, die uns wirklich glücklich machen. Was passiert in unserem Körper in einem Glücksmoment? Forschende berichten von einem regelrechten Feuerwerk, das im Gehirn stattfindet. Daran sind maßgeblich drei Hirnbotenstoffe beteiligt: Serotonin, Dopamin und Oxytocin. Lässt sich dieses großartige Gefühl auch künstlich erzeugen? Mediziner haben den Vagusnerv im Visier: eine Stimulation dieses Nervs verspricht schnelle Hilfe bei Stress, Müdigkeit - und soll einen Glücksmoment im Gehirn auslösen. Doch ist das wissenschaftlich erwiesen? Harald Lesch spielt das Spiel zum Glück und erfährt, warum es viele Wege zum Glück gibt und jeder seinen eigenen finden muss.
23:15
- Ralf Stegner, SPD-Politiker Er nimmt Stellung zum koalitionsinternen Streit um eine stärkere Besteuerung von Erbschaften. Zudem äußert er sich zur Entwicklung in Iran und zum deutschen Umgang damit. - Mathias Middelberg, CDU-Politiker Der Unionsfraktionsvize erläutert seine Kritik an den Erbschaftsteuerplänen der SPD: "Das Konzept würde vor allem den familiengeführten Mittelstand massiv zusätzlich belasten." - Karina Mößbauer, Journalistin Die Chefkorrespondentin Politik von "The Pioneer" äußert sich zum Zustand der SPD und zu den politischen Schicksalsfragen im Superwahljahr 2026 in Deutschland. - Herfried Münkler, Politologe Mit Blick auf die vielen globalen Krisen und Konflikte spricht der Bestsellerautor über den Wandel der Weltordnung. "Das unipolare Momentum der USA ist vorbei", stellt er hierbei fest. - Ali Fathollah-Nejad, Iran-Experte Er informiert über die aktuelle Lage in der Republik am Persischen Golf und analysiert, inwieweit die Proteste und die Wut der Menschen das Potenzial haben, das Mullah-Regime zu stürzen.
00:30
Die aktualisierte Spätausgabe des "heute journal" rundet den Nachrichtentag im ZDF ab - mit den neuesten Nachrichten, Hintergrundberichten, Schaltgesprächen und Interviews.
00:45
Ein unheimlicher Mord erschüttert die französische Alpenregion: Ein Mann wurde aus einem Skilift gestoßen. Capitain Bronzi ermittelt. Andréas Meyer, Kommissar aus der Schweiz, ist ebenfalls vor Ort. E war vor vielen Jahren mit einer der Hauptverdächtigen liiert. Andréas nimmt eigene Ermittlungen auf. Andréas Meyer (Laurent Gerra), Schweizer Kommissar, besucht seine Tochter, Violette (Margaux Ribagnac-Vin), die als Kellnerin in einem Lokal nahe Chamonix in den französischen Alpen arbeitet. Kaum ist Andréas vor Ort, erschüttert ein dreistes Verbrechen die kleine Gemeinde. Ein Mann namens Thierry Fouton wurde von einem maskierten Unbekannten aus dem Skilift in die Tiefe gestoßen und starb. Der Täter konnte entkommen. Constance Vivier (Clémentine Poidatz) und ihr Chef, Capitan Bronzi (Stéphane Debac), nehmen ihre Ermittlungen auf. Wobei Constance zum Verdruss ihres Chefs diesem immer einen Schritt voraus ist. Sie kennt die Gegend hervorragend und ist außerdem gut mit Andréas befreundet. Erste Spuren führen in das Hotel des Ortes, wo eine Gruppe von Mitarbeitern des Konzerns Vivance unter Leitung von Franciska Durer (Caterina Murino) einen Workshop abhält. Das Opfer, Thierry, war Teil des Teams. Und Franciska seine Geliebte. Pikanterweise unterhielt auch Andréas 25 Jahre zuvor eine Beziehung zu Franciska. Er macht sich Sorgen, sie könnte das nächste Opfer sein, während sein französischer Kollege Bronzi sie als Verdächtige behandelt. Gemeinsam mit Constance verfolgt Andréas eine andere, vielversprechende Spur: Die Vivance-Truppe war vor einem Jahr bereits einmal im Ort zugegen. Damals bestand Franciska entgegen den Warnungen der Bergführerin auf einer Schneewanderung, die in eine Katastrophe mündete. Beim Abgang einer Lawine wurden mehrere Teilnehmer getötet, auch die Bergführerin verlor ihr Leben. Nach der Schneeschmelze wurde außerdem die Leiche eines lokalen Teenagers, des Snowboarders Elliot, aus einer Gletscherspalte geborgen. Elliot war der Sohn der Wirtin Helene (Sandrine Rigaux), für die Meyers Tochter Violette arbeitet. Andréas vermutet einen Zusammenhang zwischen der Tötung Thierrys und den Lawinentoten, Motiv: Rache. Klassische Mordermittlung vor schöner Winterlandschaft, mit entlastendem Humor erzählt und inszeniert, auch, wenn ein unheimlicher Mord am Beginn der Handlung steht. "Schwarz wie Schnee 3 - Höhenrausch" ist der dritte Teil einer Filmreihe, deren einzelne Teile in sich geschlossene Geschichten erzählen und unabhängig voneinander funktionieren.
02:15
Dreiteilige Thriller-Reihe um eine neuseeländische Ermittlerin, die sich nicht an die Umstände ihres Autounfalles erinnern kann. Doch genau hier liegt der Schlüssel zur Wahrheit. Kommissarin Jessica Savage erwacht nach einem Autounfall, bei dem sie ihren Mann verloren hat, aus dem Koma. Sie ist davon überzeugt, dass jemand versucht hat, sie umzubringen, weil sie im Rahmen einer Ermittlung möglicherweise etwas Brisantes herausgefunden hat. Jess (Kate Elliott) hatte fünf Jahre zuvor die Ermittlungen im Fall des verschwundenen Schülers Nathan Baum (Niko Clare) geleitet. Das Ergebnis damals: Der Junge muss bei einem Schulausflug ertrunken sein. Doch das stellt sich nun als fataler Ermittlungsfehler heraus. Denn Nathan taucht eines Nachts völlig unerwartet wieder auf. In seiner Hand: die Visitenkarte von Detective Senior Sergeant Jessica Savage. Die Polizei der neuseeländischen Insel Waiheke, etwa 18 Kilometer vor Auckland gelegen, steht nun vor der Aufgabe, Nathans Entführer zu finden. Wegen der Umstände beschließt Jess' Vorgesetzter, DI Ivan Petrie (Mark Mitchinson), dass sie erneut die Untersuchung leiten soll. Gemeinsam mit ihrem Kollegen DS Justin Harding (Ido Drent) beginnt die Ermittlerin, den Fall neu aufzurollen und noch einmal jeden Stein umzudrehen. Jeder ist verdächtig, sogar Nathans eigene Eltern Chloe (Jodie Hillock) und Simon (Kelson Henderson), die nach dem schweren Schicksalsschlag getrennt leben. Nathans Vater Simon steht besonders im Fokus, da er inzwischen mit Nathans damaliger Lehrerin Roshni Sami (Shweta Tomar) zusammenlebt und ein Kind mit ihr hat. Während Jess verzweifelt nach neuen Spuren sucht, versucht sie gleichzeitig, ihre starken Schmerzen mit Medikamenten zu betäuben und gemeinsam mit ihrer Tochter aus erster Ehe, Ruby (Timmie Cameron), über den Verlust ihres Mannes Alex (Bede Skinner) hinwegzukommen. Sie fürchtet, dass ihr Auto sabotiert wurde, weil sie etwas herausgefunden hatte, und Alex deswegen sterben musste. Doch laut Unfallbericht der Kriminaltechniker findet sich kein Hinweis auf Fremdverschulden, und auch die erneute Befragung von Jessicas ehemaligem Vorgesetzten, dem inzwischen pensionierten Doug Bennington (Jeffrey Thomas), bleibt ohne neue Erkenntnisse. Erst als Jess tatsächlich beginnt, einige Bruchstücke ihrer Erinnerung an den Unfall aus den Tiefen ihres Unterbewusstseins hervorzulocken, kommt sie auf die richtige Spur. Aber womöglich ist es zu spät, denn Nathans Entführer weiß längst, dass die Polizei früher oder später auf ihn aufmerksam wird - und er hat noch ein weiteres Kind in seiner Gewalt.
03:45
Die finnische Streifenpolizistin Nina Kautsalo entdeckt auf der Suche nach Wilderern einen Verschlag im winterlichen Hinterland von Lappland. In diesem findet sie eine bewusstlose russische Prostituierte in völlig heruntergekommenem Zustand vor. Die Frau wird ins Krankenhaus nach Ivalo gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen und zur Analyse nach Helsinki geschickt wird. Bevor sich das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle einschaltet, findet Nina Kautsalo zwei weitere Prostituierte in der Nähe der alten Hütte. Sie wurden brutal ermordet. Der deutsche Arzt Thomas Lorenz, ein Top-Virologe, der in Helsinki arbeitet, entdeckt einen merkwürdigen Erreger im Blut der Prostituierten: Es handelt sich dabei um ein äußerst seltenes und tödliches Virus, das Jemen-Virus. Im Jemen wurden schwangere Frauen von diesem Virus befallen, was zu Deformationen des Fötus und zum Tod von Mutter und Kind führte. Da das jemenitische Virus zusammen mit einer Herpes-9-Infektion übertragen wird, besteht Lorenz' Auftrag darin, alle Herpes-Patienten in Lappland auf das jemenitische Virus untersuchen zu lassen. Dr. Thomas Lorenz besteht darauf, nach Ivalo zu reisen, um dort weitere Untersuchungen vorzunehmen. Nina Kautsalo, die ihn bei seinen Untersuchungen unterstützt und in den Mordfällen der Prostituierten ermittelt, wird Lorenz als Ansprechpartnerin in Ivalo zugewiesen. Die beiden arbeiten eng zusammen, verlieben sich ineinander und beginnen eine Affäre, die sie jedoch geheim halten. Zunächst schreiten sowohl die Mordermittlungen als auch die medizinischen Untersuchungen nur langsam voran. Dann erfährt Nina Kautsalo von einer der russischen Prostituierten, dass diese heimlich nach Finnland gebracht wurden, um als Sexsklavinnen benutzt zu werden. Kurz darauf treffen sich Dr. Lorenz und Nina Kautsalo mit dem Pharmakonzern Mogul Marcus Eiben, um eine geheime Operation zu Forschungszwecken zu starten. Als sich im Laufe der Zeit herausstellt, dass Ninas ältere Schwester Marita eine Trägerin des Jemen-Virus ist, scheint Ninas Leben aus den Fugen zu geraten. "Arctic Circle" ist eine spannende und hoch emotionale deutsch-finnische Koproduktion, die in optisch sehr reizvollen Landschaften angesiedelt ist.
04:25
Wirtschaft und Sozialpolitik geht alle etwas an. Da hilft es dem Zuschauer, wenn diese Themen nicht bloß aus der Sicht von Experten beurteilt werden, sondern auch aus der von Betroffenen.