20:15
Yascha Krüger, Förster wider Willen, übernimmt im Freisinger Wald eine Vertretungsstelle. Er verliebt sich in den Fotografen Mats Stein, verstrickt sich in Lügen und muss um die Liebe kämpfen. Der studierte Forstwirt arbeitet im Ministerium und ist Single auf der Suche. Leider verschreckt er potenzielle Partner oft direkt beim ersten Date. Florist Holger und dessen Partner Mirko sehen für ihren besten Freund bald alle Liebes-Felle davonschwimmen. Als Yascha überraschend den erkrankten Revierförster Werner Prunks vertreten muss, bekommt er einen Extra-Auftrag von seiner Chefin Anke Hofmann: Es gibt dort im Forstrevier einen Privatwald, den sie für ein großflächiges, staatliches Areal unbedingt erwerben will. Dort soll ein Nationalpark entstehen. Die bisher verkaufsunwillige Besitzerin ist gerade verstorben und Yascha soll den Abkauf nun bei deren Erben durchsetzen. Als Yascha dem attraktiven Fotografen Mats Stein begegnet, der auf der Suche nach seinem ausgebüxten Dackel Gustl ist, fliegen die Funken zwischen den beiden jungen Männern sofort. Dann realisiert Yascha, dass Mats ausgerechnet der besagte Erbe ist. Als wäre das nicht schon Stress genug, tauchen auch noch Holger, mit dem Liebeskummer seines Lebens, sowie seine Mutter Pari im Forsthaus auf. Yascha versucht mühevoll, seinem neuen Job und den neuen Kollegen gerecht zu werden, den Überraschungsbesuch bei Laune zu halten und Mats unauffällig vom Verkauf seines Privatwaldes zu überzeugen. Zwischen Waldabenteuern, Dackeldramen und Dienstanweisungen verliert er dabei zunehmend die Kontrolle, verstrickt sich in Lügen und riskiert Herz und Job.
21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:15
Die ehemalige Profiseglerin Louise Busck wird tot im Jachthafen von Helsingør gefunden. Wenig später wird ihr 16-jähriger Sohn Karl als vermisst gemeldet. Gibt es einen Zusammenhang? Fest steht: Louise wurde ins Wasser gestoßen. Dan Sommerdahl und sein Team ermitteln im Umfeld einer Frau, deren Social-Media-Profil der Öffentlichkeit ein perfektes Leben vorspielte, das über ihre Probleme in der Realität hinwegtäuschte. Seit dem Ende ihrer erfolgreichen Segelkarriere war das Mordopfer Louise Busck vor allem als Influencerin für Busck Sails, dem Familienunternehmen ihres Ehemannes Jannik, bekannt. Für ihren Auftritt in den sozialen Medien zahlte Louise jedoch auch einen hohen Preis: Karl, das jüngere ihrer beiden Kinder, hat sehr unter dem zur Schau stellen der Familie gelitten und ist jetzt spurlos verschwunden. Hat er seine Mutter ermordet und ist dann untergetaucht? Unter Verdacht geraten allerdings auch Mortimer Smith, der vor Gericht einen Streit um Schadenersatz gegen Louise verloren hatte, und Jannik Busck. Die Ehe stand kurz vor dem Aus, und bislang gab es keinen Scheidungsvertrag. Wollte er verhindern, dass er Louise eine Abfindung zahlen muss? Hinweise erhoffen sich die Ermittelnden von einem bislang unaufgeklärten Einbruch ins Haus der Buscks, den niemand mitbekommen haben will, sowie von einem künstlichen Fingernagel, den das Opfer beim Sturz über die Reling verloren haben muss - doch diesen müssen Dan und sein Team erst finden. Die Vorfreude auf Dans anstehende Hochzeit mit Josefine kann der Fall zum Glück nicht trüben. Neben den Vorbereitungen auf den großen Tag malen sich die beiden ihre Zukunft als Ehepaar aus. Ob alles so wird, wie sie es sich vorstellen? Unterdessen nimmt der kriminelle Chirurg Arne Lind wieder Kontakt zu Astrid, der Nichte des ermordeten Fischhändlers Otto, auf und schlägt ihr einen Deal vor. Vier Folgen "Dan Sommerdahl - Tödliche Idylle" werden sonntags um 22.15 Uhr ausgestrahlt.
23:45
Der Vatikan - ein Ort des Glaubens und dunkler Geheimnisse. Ein mysteriöser Mehrfachmord, ein beinahe tödliches Attentat und eine erpresserische Entführung werfen noch immer Fragen auf. Wer steckt hinter den Verbrechen? Die Geheimdienste, die Mafia oder gar der Klerus selbst? Ist es Intransparenz, die Spekulationen befördert, oder hat der Vatikan tatsächlich etwas zu vertuschen? Die Angehörigen der Opfer fordern Gewissheit. 4. Mai 1998. Gegen 21.00 Uhr findet ein Schweizer Gardist drei Leichen in der Dienstwohnung seines Kommandanten. Die Opfer: Alois Estermann, der Kommandant der päpstlichen Elite-Truppe, dessen Ehefrau Gladys und der junge Gardist Cédric Tornay. Alle drei starben durch Pistolenschüsse, doch niemand der Nachbarn hat diese gehört. Die genauen Umstände des Mehrfachmordes sind bis heute ungeklärt, auch wenn der Vatikan den Fall nach neun Monaten als Wahnsinnstat von Cédric Tornay zu den Akten legt. Die Mutter des vermeintlichen Mörders, Muguette Baudat, glaubt fest an die Unschuld ihres Sohnes. Tatsächlich legt eine zweite unabhängige Obduktion der Leiche ihres Sohnes den Verdacht nahe, dass die offizielle Version des Tathergangs so nicht stimmen kann. Manches erinnert an einen anderen Kriminalfall, der den Vatikan einige Jahre zuvor erschüttert hat: die Entführung von Emanuela Orlandi, der damals 15-jährigen Tochter eines Vatikanangestellten. Bis heute ist ihr Schicksal ungewiss. Immer wieder gibt es neue Spuren. Ali Agca, der Papst-Attentäter von 1981, behauptete, dass Emanuela noch lebe. Die Ex-Geliebte eines Mafiabosses sagte aus, an der Entführung des Mädchens beteiligt gewesen zu sein. Ging es etwa um schmutzige Geschäfte der Vatikanbank? Schon der rätselhafte Tod von Papst Johannes Paul I. nach nur 33 Tagen im Amt wird mit den mafiösen Machenschaften des Finanzinstituts in Verbindung gebracht. Hängen die Fälle möglicherweise zusammen, wie Pietro Orlandi, der Bruder Emanuelas, glaubt? Die Familien der Opfer kämpfen weiter für Wahrheit und Gerechtigkeit.