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Er verbindet Milliarden Menschen und steht zugleich häufig im Zentrum heftiger Kritik: Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook und Chef des Meta-Konzerns, einem machtvollen Imperium. Der Film zeichnet den Aufstieg Zuckerbergs vom introvertierten Harvard-Studenten zum jüngsten Selfmade-Milliardär nach. Er zeigt, wie aus einer simplen Campus-Idee ein globales Netzwerk wurde, das die Kommunikation, Wirtschaft und Politik grundlegend verändert hat. Mit der Expansion von Facebook, Instagram und WhatsApp entsteht eine beispiellose Datenmacht und ein Geschäftsmodell, das viele für eine Gefahr für Demokratie und Freiheit halten. Im Zentrum der Kritik steht dabei auch Zuckerbergs Umgang mit Krisen wie Datenskandalen oder Vorwürfen der politischen Manipulation. Seine öffentlichen Entschuldigungen werden zum wiederkehrenden Ritual - und werfen die Frage auf, wie ernst es ihm mit der Übernahme von Verantwortung wirklich ist. Die Dokumentation beleuchtet einen bemerkenswerten Wandel des Facebook-Gründers. Aus dem einst progressiven Tech-Unternehmer Mark Zuckerberg wird zunehmend eine politische Figur, die in den Einflussbereich des machtvollen US-Präsidenten gerät. Die Nähe zu Donald Trump, Zuckerbergs strategische Entscheidungen, wie das Abschaffen des Fact-Checking, und seine neuen Positionen zu Meinungsfreiheit markieren einen Kurswechsel mit weitreichenden Folgen. Expertinnen und Experten analysieren zudem ein weiteres Phänomen: die enge Verflechtung von Tech-Milliardären, politischer Macht und wirtschaftlichen Interessen - eine Entwicklung, die als "Broligarchie" bezeichnet wird. In diesem Spannungsfeld zwischen Silicon Valley und Weißem Haus stellt sich die zentrale Frage: Wer kontrolliert eigentlich wen? Der Film "Das Meta-Imperium - Aufstieg und Wandel des Mark Zuckerberg" ist ein vielschichtiges Porträt eines Mannes, der nicht nur Technologien entwickelt, sondern zunehmend die Spielregeln unserer Gesellschaft und die Zukunft der digitalen Welt mitbestimmt.
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- Sepp Müller, CDU-Politiker Der Unionsfraktionsvize nimmt Stellung zur wachsenden Unzufriedenheit mit der Bundesregierung und äußert sich zu den Kontroversen um anstehende Reformen und zur neuen Grundsicherung. - Felix Banaszak, Grünen-Co-Chef Er spricht über die im September anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland und über den Umgang seiner Partei mit der AfD. - Eva Quadbeck, Journalistin Die Chefredakteurin des "Redaktionsnetzwerk Deutschland" analysiert die Glaubwürdigkeitsprobleme der politischen Mitte und bewertet die Führung von Kanzler Merz. - Sarah Tacke, ZDF-Reporterin Sie berichtet von den Recherchen zur Doku "Am Puls mit Sarah Tacke - System Bürgergeld: Leben ohne Leistung?" und erläutert ihre Zweifel an der Bürgergeldreform.