19:30
Arbeit bestimmt unser Leben. Sie bestimmt unseren Tagesablauf, sichert unser Einkommen. Dieser Film zeigt unterhaltsam und informativ, wie sich unsere Berufswelt verändert hat. Arbeit hält die Welt am Laufen. Mirko Drotschmann geht in dieser "Terra X"-Folge der Frage nach, wie unsere heutige Arbeitswelt zu der wurde, die sie ist. Welche Errungenschaften wurden erreicht? Welchen gewaltigen Herausforderungen stehen wir aktuell gegenüber? "Was machen Sie eigentlich beruflich?" So beginnen nicht selten Gespräche mit anderen Menschen, die man gerade kennenlernt. Es zeigt, wie sehr diese Frage im Mittelpunkt des Lebens steht. Schließlich verbringen wir einen Großteil unseres Alltags nicht zu Hause, sondern in einem Betrieb, in der Produktion oder als Dienstleister, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. In dieser "Terra X"-Folge wird die moderne Geschichte der Arbeit dokumentiert, vor allem ab dem Zeitpunkt, an dem sich für unsere Gesellschaft vieles wandelte. Gezeigt wird, welche revolutionären technischen Neuerungen es vor mehr als 200 Jahren waren, die dafür sorgten, dass Menschen statt auf den Feldern an Fließbändern arbeiteten. Dieser Film geht intensiv der Frage nach, wie sich das Arbeiten im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und taucht ein in unsere Arbeitswelt von heute. In Trainingscenter für Roboter, in schwindelerregende Höhe auf den Kränen des Containerhafens Wilhelmshaven, ist unterwegs mit zwei Frauen auf der Walz, begleitet eine junge Mutter und Fernfahrerin. Thematisiert wird, wo Traditionen wieder aufleben, wie Frauen immer noch für ihren Platz in vermeintlichen Männerdomänen kämpfen und wie Robotik, Digitalisierung und KI aktuell unsere Arbeitswelt auf den Kopf stellen. In packenden Reenactments taucht der Film ein in die Schrecken der frühen Industrialisierung und die ersten Arbeitskämpfe. Im Studio trifft Mirko Drotschmann die Professorin Nina Kleinöder von der Universität Bamberg, die zum Wandel der Arbeitswelt forscht. Kinder in Fabrikhallen und 60- bis 70-Stunden-Wochen gehören in Deutschland zwar längst der Vergangenheit an. Doch wir stehen heute neuen Herausforderungen gegenüber, vor allem durch die Automatisierung, durch Roboter- und Computertechnik. Die Wissenschaftlerin konstatiert: "Wir sehen, dass sich die Arbeit verändert, sich verdichtet, immer komplexer wird. Und letztendlich haben wir hier ja auch einen Hinweis in steigenden Burn-out-Zahlen." Die Dokumentation verbindet historische Entwicklungen mit aktuellen Forschungserkenntnissen und wagt einen Blick in die Zukunft einer Welt, in der sich das Verhältnis zwischen Mensch und Arbeit grundlegend neu ordnet. Nach dem Dreiteiler aus dem Jahr 2024 von "Terra X: Was die Welt am Laufen hält", in dem es um die Themen Energie, Kommunikation und Mobilität ging, setzt sich diese "Terra X"-Staffel mit zwei Folgen mit den Themen Ernährung und Arbeit fort.
20:15
Katja bekommt einen heiklen Auftrag. Auch Lilly hat eine schwierige Aufgabe zu bewältigen. Als Katja wieder arbeitsfähig ist, wird sie ausgerechnet zu der neuen Frau ihres Ex' gerufen. Diese ist erneut schwanger und wird wegen Komplikationen zu Bettruhe verdonnert. Die erste Begegnung zwischen Katja und Ex-Freund Mark verläuft etwas holprig, doch umso entspannter ist Katjas Zusammentreffen mit der Schwangeren. Katjas Verlobtem Tom gefällt die Konkurrenz in Person von Mark gar nicht - noch weniger, als Katja ihm berichtet, dass Mark ihr Trauzeuge werden soll. Derweil schafft Lilly es, endlich an Amelie heranzukommen. Amelie befindet sich in einer gewalttätigen Beziehung, und Lilly setzt alles daran, ihr herauszuhelfen. Letzte Wiederholungsfolge "Frühling"
21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:15
Istanbul, pulsierende Metropole zwischen Orient und Okzident. Eine Frau wird erschlagen aufgefunden. Wurde sie getötet, weil sie ein freies Leben führen wollte? Inspector Ikmen ermittelt. Sein Team ergänzt Mehmet Suleyman, der zuvor bei der englischen Polizei gearbeitet hat. Und Ayse Farsakoglu, die dem Neuen aus London nicht traut. Der hat tatsächlich ein Geheimnis. Eine junge Frau, Gözde Seren (Günes Nezihe Sensoy), liegt erschlagen auf einem Friedhof nahe des Meeres. Der Fall geht zu Inspector ?etin Ikmen (Haluk Bilginer), einem erfahrenen Ermittler fortgeschrittenen Alters. Besonnenheit und Geduld zeichnen den Vater von drei Kindern aus. Seine Frau Fatma (Uygar Tamer) erwartet das dritte gemeinsame Kind, Tochter ?içek (Deniz Ülkü) stammt aus einer früheren Beziehung Ikmens. Auf der Wache in Istanbul steht Ikmen einem kleinen Team vor. Dazu gehören die Ermittler Mehmet Suleyman (Ethan Kai), der zuvor in London lebte, und Ayse Farsakoglu (Yasemin Kay Allen) sowie Technikspezialist Tarik (Erol Afsin). Gözdes Körper zeigt nicht nur Spuren der tödlichen Verletzung, sondern auch ältere Zeichen von Gewalteinwirkung. Eine junge Kanadierin, die in Gözdes Nachbarschaft lebte, teilt der Polizei mit, dass die junge Frau nach Kanada auswandern wollte. Spuren führen zu Gözdes Verlobtem, Mesut ?alak (Baris Kislak), einem Hotelbesitzer, der in der High Society Istanbuls verkehrt, und zu ihrer Familie. Die Familie wird von ihrem strengen Vater, Cahit (Haydar Köyel), dominiert. Bruder Lokman (Yalim Danisman) leidet unter dessen Regime. Mesut zählt auch zum Kreis der Verdächtigen, weil er das Vermögen seiner ersten Frau erbte, die vor einigen Jahren in Frankreich unter ungeklärten Umständen zu Tode kam. Weitere verdächtige Personen: Kemal (Nader Abd Alhay), ein junger Libanese, der einen Job bei Mesut hatte. So lernte er Gözde kennen. Kemal könnte für den Drogendealer Cai Ze Lop (Thomas Chaanhing) arbeiten, der die Szene in Istanbul dominiert und Gast bei Mehmets pompöser Hoteleröffnung war. Als Kemal endlich von der Polizei vernommen werden kann und Mesut tot im Pool seines Hauses treibt, haben die Ereignisse eine dramatische Wendung genommen. Die Hauptfigur, Inspector Ikmen, verkörpert der 1954 in Izmir geborene türkische Schauspieler Haluk Bilginer, der eine Zeitlang neben Istanbul auch in Großbritannien lebte, wo er vier Jahre lang Teil der populären Soap "EastEnders" war. Die Serie "The Turkish Detective" entstand nach Motiven aus Romanen der britischen Autorin Barbara Nadel, in deren Mittelpunkt der mit gütiger Härte ausgestattete Inspector ?etin Ikmen steht - hier charismatisch verkörpert von Haluk Bilginer. Auch dem Neuzugang aus England, Mehmet Suleyman, kommt eine wichtige Rolle zu. Er will wissen, was mit seiner Freundin Leyla nach ihrer Rückkehr aus London in die Türkei passierte: Mehmet vermutet, ihr Unfall sei ein Mordanschlag gewesen. Deshalb ermittelt er privat, hat jedoch nur eine dünne Spur, einen Zettel mit einem Namen, Kayra Khan, dem er keine Identität zuordnen kann. Teile des Programms sind untertitelt, da das Original dreisprachig ist. Acht Folgen "Inspector Ikmen - Tod in Istanbul" werden sonntags ab 22.15 Uhr in Doppelfolge gesendet.
23:10
Der gewaltsame Tod einer jungen Frau beschäftigt Inspector Ikmen und sein Team. Spuren führen zur Familie und ins Drogenmilieu. Was Ikmen nicht ahnt: Seine eigene Tochter ist in Gefahr. Mehmet Suleyman trifft sich unterdessen mit der Journalistin Leyla. In London waren sie ein Paar. Leyla überlebte einen schweren Autounfall, der womöglich ein Mordversuch war. Ihre Erinnerung hat Lücken. Endlich können Inspector Ikmen (Haluk Bilginer) und sein Team, Mehmet Suleyman (Ethan Kai) und Ayse Farsakoglu (Yasemin Kay Allen), Kemal (Nader Abd Alhay) vernehmen. Sie erfahren, dass Gözde (Günes Nezihe Sensoy) tatsächlich die Türkei Richtung Kanada verlassen wollte. Kemal sollte sie begleiten. Weil den jungen Leuten Geld fehlte, bestahl Gözde ihren Verlobten Mesut (Baris Kislak), der für Cai Ze Lop dealte. Doch auch Gözdes Vater Cahit (Haydar Köyel) steht unter Verdacht. Gözde wurde mit seinem Gürtel misshandelt. Und mit Mesut hatte Cahit Streit. Er stand in einer engen geschäftlichen Verbindung zum Verlobten seiner Tochter. Eine von Tauchern im Meer entdeckte Tasche, die Gözde gehörte, belastet ihn zusätzlich. Außerdem versteckt er eine gebrochene Rippe. Doch sein Geständnis überzeugt Ikmen nicht. Dann erfährt der Inspector, dass Gözdes Bruder Lokman (Yalim Danisman) bei einer Gedenkfeier für Gözde die anwesenden jungen Frauen mit einer selbstgebastelten Bombe bedroht. Auch Ikmens Tochter ?içek (Deniz Ülkü) ist dort. Nächste Doppelfolge am Sonntag, 30. August 2026, ab 22.15 Uhr.