18:05
In einem beschaulichen Ort nahe Stuttgart wird Tamara Balke - mit einem Apfel in der Hand - tot auf ihrer Streuobstwiese aufgefunden. Sie wurde mit einem chemischen Düngemittel vergiftet. Besteht Zusammenhang mit der bevorstehenden Apfelkönigin-Wahl, bei der Tamara als Favoritin gehandelt wurde? Um dem Verdacht nachzugehen, befragt die SOKO den benachbarten Apfelbauer Mirko Koslowski, der sich zum Apfelkönig wählen lassen wollte. Hat Koslowski aus Konkurrenz um diese wichtige Auszeichnung und das hohe Preisgeld gemordet? Oder hat die redselige Nachbarin Martha Weber, die die Tote gefunden hat, etwas mit dem Fall zu tun? Die Ermittler untersuchen weiter das Umfeld der getöteten Apfelbäuerin und stoßen auf den Mosterei-Besitzer Johannes Dräger. Dieser produziert exklusive Apfelsäfte und Spirituosen für eine große Feinkostkette und hatte dafür bis vor Kurzem einen lukrativen Liefervertrag mit dem Opfer. Doch dann kam es zum Streit um eine vermeintliche chemische Verunreinigung der Äpfel. Musste Tamara deswegen sterben? Auch die Lebensmittelchemikerin Bianca Schubert scheint in den Apfelstreit verwickelt gewesen zu sein. Sie war für die unabhängige Qualitätskontrolle von Tamaras Ware verantwortlich und hat mit ihrem Gutachten Johannes Drägers Verdacht bestätigt. Ist hier alles mit rechten Dingen abgelaufen?
19:00
- 65 Jahre nach dem Mauerbau Im Blick: Die Opfer der SED-Diktatur - Landwirtschaft klagt über Dürrefolgen Besonders der Süden ist betroffen - Sonnenfinsternis fasziniert Millionen Europa lässt sich verzaubern
19:20
Ob Sonne, Hagel oder Schnee - die Sendung versorgt die Zuschauer immer mit den wichtigsten Wettertrends der nächsten Tage.
19:25
Schwimm-EM: div. Entscheidungen ca. 20:05: Leichtathletik-EM: div. Entscheidungen
23:00
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
23:30
- Vermögen ohne Leistung Wie ungerecht ist Erben? 13,3 Millionen Menschen sind in Deutschland armutsgefährdet - und es gibt immer mehr Superreiche: 172 Milliardärinnen und Milliardäre waren es Anfang 2026, rund ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr. Ein entscheidender Faktor ist das Erben: Jedes Jahr werden in Deutschland Vermögen in dreistelliger Milliardenhöhe weitergegeben - während ein großer Teil der Bevölkerung wenig oder gar nichts erbt. Die SPD will große Vermögen stärker in die Pflicht nehmen und die Erbschaftsteuer reformieren. Kritiker warnen vor Belastungen für die Wirtschaft und dem Verlust von Arbeitsplätzen. Zählt in Deutschland noch, was man leistet, oder immer mehr, was man erbt? Müssen große Vermögen und Erbschaften stärker besteuert werden? Schafft mehr Umverteilung tatsächlich mehr Gerechtigkeit - oder gefährdet sie Unternehmen und Jobs? Und was muss sich ändern, damit Herkunft nicht über Zukunft entscheidet? - Kevin Kühnert Finanzwende e. V., SPD-Mitglied - Bernd Raffelhüschen Finanzwissenschaftler und Ökonom - Andrea Thoma-Böck Familienunternehmerin, CSU-Mitglied - Natalya Nepomnyashcha "Netzwerk Chancen"