19:25
Betty leidet unter Liebeskummer: Tarik hat ohne Erklärung die Liaison beendet. Walden trifft am Kiosk eine faszinierende Frau. Doch die nette Schachbegegnung nimmt eine überraschende Wendung. Chaos auf Station: Die neue COO Katrin Rissmann spart beim Pflegepersonal - mit drastischen Folgen. Mia und Frida müssen auf der Inneren einspringen und sind alles andere als begeistert. Mechthild ist kampfbereit, stößt aber auf eine knallharte Gegenspielerin.
20:15
Seit über 70 Jahren ist die Fernsehsitzung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" das TV-Highlight der närrischen Zeit. 2026 überträgt das ZDF live aus dem Kurfürstlichen Schloss. Sitzungspräsident Andreas Schmitt präsentiert die besten Redner und Sänger von MCV, MCC, KCK und GCV und den für Mainz so typischen Mix aus Kokolores und politisch-literarischer Fastnacht. Außerdem feiern die Mainzer Hofsänger ihr 100-jähriges Jubiläum. Das ZDF überträgt live aus dem Kurfürstlichen Schloss die legendäre Fastnachtssitzung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht". Seit Jahrzehnten begeistert die Traditionsveranstaltung ein Millionenpublikum im ganzen Land - nicht umsonst gilt sie als "Mutter aller Fernsehsitzungen". Mit Narrhallamarsch und Helau präsentieren die besten Redner und Sänger des MCV (Mainzer Carneval Verein), MCC (Mainzer Carneval Club), GCV (Gonsenheimer Carneval Verein) und KCK (Karneval Club Kastel) die Highlights der Kampagne. Satirisch, witzig und pointenreich zeigen sich die Mainzer Närrinnen und Narren in Hochform: Ihre scharfsinnigen politischen Verse sind das Markenzeichen der Narrenhochburg am Rhein. Doch auch der Meenzer Kokolores und die gesungene Lebensfreude kommen nicht zu kurz. Besonderes Highlight 2026: Die Mainzer Hofsänger, Deutschlands berühmtester Fastnachtschor, feiern ihr 100-jähriges Jubiläum in der Fernsehsitzung. Ein Wiedersehen mit vielen bekannten Akteuren und Mainzer Originalen in der Bütt - hochaktuell, wie jedes Jahr, wenn die Mainzer das ganze Land auf die närrischen Tage einstimmen.
00:15
Deutschland im Ausnahmezustand. Die fünfte Jahreszeit ist heute milliardenschwerer Wirtschaftsfaktor und einer der ältesten Bräuche überhaupt. Aber was genau feiern wir da eigentlich? Rheinischer Karneval und schwäbisch-alemannische Fasnet: Es sind die beiden närrischen Gegenwelten in Deutschland. Hier die Pappnase, da die Holzlarve. Gegenseitiges Verständnis - Fehlanzeige. Die Gründe dafür liegen weit zurück, tief im Mittelalter. Lange sah man die Karnevalsbräuche in der Tradition heidnischer Frühlingsfeste, bei denen mit Lärmen und Schlagen der Winter vertrieben werden sollte. Heute ist sich die Wissenschaft sicher: Die Wurzeln des Karnevals liegen woanders. Die Fastnacht ist, wie das Wort "Fasten" schon sagt, eng verbunden mit dem christlichen Jahresablauf. Der Kirchenkalender diktiert genau, wann im Jahr die richtige Zeit ist. Entscheidend sind das Osterfest und die vorhergehende 40-tägige Fastenzeit. Denn bevor das große Fasten beginnen konnte, mussten alle verderblichen Lebensmittel verbraucht werden: Eier, tierische Fette, Fleisch- und Milchprodukte. Fünf Tage lang, von Weiberfastnacht bis zum Aschermittwoch, durfte deshalb hemmungslos geschlemmt werden. Spätestens seit dem 13. Jahrhundert geschah das im Rahmen großer öffentlicher Gelage, die eigentlich nichts anderes waren als Resteverwertung. Die schmalzigen Fastnachtskrapfen zeugen noch heute davon. Seither hat sich der Karneval, beeinflusst von Politik und Gesellschaft, immer wieder verändert, stand um 1800 fast vor dem Aus und erfand sich neu, organisierter, aber frech wie eh und je. Unter dem Schutz der Narrenkappe wird damals wie heute auch scharfe Kritik an Herrschenden und oberen Klassen geübt. Warum beginnt die fünfte Jahreszeit am 11. November? Welche Bedeutung hat die Figur des Narren? Warum verkleiden sich an den tollen Tagen überall Menschen und tragen Kappen? Wie entstand die politische Fastnacht? Und was hat Weiberfastnacht mit der Emanzipation der Geschlechter zu tun? "ZDF-History" geht auf Spurensuche in unserer närrischen Geschichte.
01:00
Fusel, Flipper, Familienersatz - die Kneipe ist eine Institution. "ZDF-History" zeigt eine Ära, in der das Treiben rund um den Tresen mehr war als nur bloßes Ausgehen. "Die kleine Kneipe in unserer Straße" - sie ist den Deutschen ans Herz gewachsen. Dort trafen sich unterschiedliche Generationen und soziale Schichten. Noch heute fürchtet die Politik den Stammtisch, an dem sich Volkes Stimme artikuliert. Am Anfang steht schiere Notwendigkeit: Im 19. Jahrhundert zieht es immer mehr Menschen in die großen Städte. In ihren Elendsquartieren haben die meisten Arbeiter kein eigenes Wohnzimmer. Also suchen sie sich ein anderes in den Kneipen, die nun wie Pilze aus dem Boden schießen. Bei Bier und Korn wird über die Härte des Lebens diskutiert - und nach Abhilfe gesucht. Die Kneipe wird zur Keimzelle des Protests, wenn nicht sogar des Umsturzes. Einer dieser konspirativen Treffpunkte eröffnet 1894 in Bremen. Betreiber: ein gewisser Friedrich Ebert. Als der SPD-Politiker in der Weimarer Republik Reichspräsident wird, mokieren sich die Rechten über sein Vorleben als Kneipenwirt. Auch die Ursprünge der Nazis liegen im Wirtshaus - im Sumpf der Münchner Bierkeller. Nach dem Krieg erweitern die Kneipen ihre Möglichkeiten. Neue technische Geräte halten Einzug und verstärken das Gemeinschaftsgefühl. Mit dem Fernsehen kommen viele Deutsche erstmals beim Kneipen-Besuch in Berührung - beim kollektiven Fußballschauen. Die Jukebox befördert den Siegeszug des Rock 'n' Roll. Der Flipper-Automat zieht vor allem die Jugend an. Wenn das Spiel zu Ende ist, heißt es: ausgeflippt. Nach 1968 bekommt der Begriff der Studentenkneipe einen neuen Inhalt. Die Trink-Rituale der Burschenschaftler werden nun endgültig zum Anachronismus. Der Student neuen Typs ist eher links und trifft sich mit seinesgleichen in verräucherten Szene-Kneipen. Einer der Hotspots ist Berlin-Kreuzberg. Die Gebrüder Blattschuss besingen im Song "Kreuzberger Nächte sind lang" ironisch die Szene - und landen damit einen überraschenden Mainstream-Erfolg. Inzwischen hat der häusliche Medienkonsum vielen Kneipen den Garaus gemacht. Gab es im Jahr 1994 noch 70.000, sind es derzeit nur rund 22.000. Den verbliebenen macht die Coronakrise zu schaffen. Was fehlt also, wenn die Kneipe stirbt? "Der gesellschaftliche Zusammenhalt", davon sind TV-Legende Frank Zander und Comedian Markus Krebs überzeugt. Sie setzen sich für die Rettung der Kiez-Kneipe ein und kommen in dieser Folge von "ZDF-History" als prominente Zeitzeugen zu Wort.
01:45
Musik kann eine unglaubliche Macht entfalten, da sie nicht nur über das Rationale funktioniert, sondern auch über das Emotionale. "Terra X" erzählt, wie Musik unsere Geschichte beeinflusst. Schon immer wurde Musik genutzt, um Soldaten in den Krieg zu führen, Revolutionäre einzuschwören oder Massen zu begeistern. Forscher erklären, was Musik bewirkt, wenn sie als Machtinstrument eingesetzt wird, und wann sie heilsam oder zerstörerisch sein kann. Der Einsatz von Musik reicht weit zurück. Erforscht sind die etwa 60.000 Jahre alten "Songlines" der Aborigines, die erklingen, wenn sie durch ihr Land ziehen. Sie erzählen von spirituellen Pfaden und heiligen Orten und sind Ausdruck der tiefen Verwurzelung der Ureinwohner mit ihrem Kontinent. Auch für Europäer ist Musik identitätsstiftend. Schon die Griechen singen in der Antike Hymnen. Noch preisen die Texte Götter oder Helden. In der Frühen Neuzeit werden Hymnen zum musikalischen Ausdruck nationaler Identitäten. Zu den ältesten gehört "Het Wilhelmus". Die Nationalhymne entsteht während des Aufstands gegen die Spanier. Musik schweißt nicht nur zusammen, sie spendet auch Trost: So singen afroamerikanische Sklaven ihre "Work Songs", um die harte, menschenunwürdige Arbeit auf den Baumwollfeldern der Südstaaten durchzuhalten. Auch das berühmte Protestlied "Bella Ciao" ermutigt. Ob es wirklich von italienischen Partisanen gesungen wurde, darüber streiten Historiker. Sicher ist, das ursprüngliche Liebeslied wird zur berühmtesten antifaschistischen Hymne der modernen Geschichte. Dass Musik sogar Nationen retten kann, zeigt die "Singende Revolution" im Baltikum. Ende der 1980er-Jahre machen Esten, Letten und Litauer ihre Nationalhymnen und Volkslieder zur gewaltfreien Waffe im Kampf gegen die sowjetischen Besatzer. Mit Erfolg: Alle drei Länder erlangen 1991 ihre Unabhängigkeit. Musik als Machtinstrument nutzen Herrscher und Regime immer wieder für ihre Ideologien oder Propagandazwecke. Auch als Militärmusik wird Musik eingesetzt - ob bei den Legionen der Römer, bei Napoleons Armee oder im Vietnamkrieg. Musik als Folter ist noch heute in manchen Ländern an der Tagesordnung. Seelische und körperliche Schäden sind die Folge. Musik kann aber auch therapeutischen Nutzen bringen. Im norwegischen Bergen haben Wissenschaftler herausgefunden, wie Musik bei Alzheimer-Patienten wie eine Frischzellenkur wirkt. Diese Folge der "Terra X"-Reihe "Musik" erzählt, wie uns die Macht der Klänge zu Höchstleistungen motiviert, Erinnerungen wachruft, aber auch zur Gefahr werden kann. Dazu werden unter anderen der Musiker Moby und der Komponist Ramin Djawadi befragt, der mit der Titelmusik für die Kultserie "Game of Thrones" weltberühmt wurde. Außerdem kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Wort: Wie kann Musik gezielt eingesetzt werden, um Menschen, ihr Handeln und ihre Emotionen zu beeinflussen?
02:30
Heldin der ersten Folge "Terra X: Unter Dinos" ist Clover, ein junges Triceratops-Mädchen. Auf sich alleine gestellt trotzt es vor 66 Millionen Jahren allerhand Gefahren. Der Paläontologe Eric Lund und sein Team finden Clovers Überreste in der Wildnis von Montana. Der Fund verblüfft die Forschenden sehr, denn offenbar hat sich Clover ganz gut ohne die Unterstützung einer Herde durchgeschlagen. Als Winzling unter all den Riesen der Kreidezeit war ihr Alltag extrem gefährlich: Gigantische Flugsaurier stellten ihr ebenso nach wie der gigantische Tyrannosaurus Rex. Ein sehr seltener Fund beweist: T-Rex fraßen besonders gern Saurier-Babys. Clover allerdings trickst den Giganten immer wieder aus.
03:15
Christianes Bauingenieur-Büro läuft gut, mit ihrer Mitarbeiterin Iris hat sie eine mögliche Erbin herangezogen, und aus Sohn Martin ist ein sehr gelungenes Exemplar Mann geworden. Er war bisher der einzige Mann, den sie in ihrem Leben brauchte. Als Christiane mit dem Gedanken spielt, dass ihr Geschäftspartner Robert vielleicht auch ein Partner auf anderer Ebene sein könnte, erlebt sie einen Schock. Robert eröffnet ihr, dass er seine Firmenanteile verkaufen will, um mit seiner jungen Assistentin in eine Finca auf Mallorca zu ziehen. Doch dann zieht Christiane einen Auftrag an Land und will Iris zu den Auftraggebern nach Dubai schicken. Dabei stellt sich heraus, dass Iris einen neuen Freund hat: den 30 Jahre älteren Christoph. Das kann Christiane nicht zulassen - ein reicher Sunnyboy in der Midlife-Crisis, der ihre Iris zum hübschen Accessoire degradieren und ihrer Karriere im Weg stehen wird. Doch ihre Interventionen gehen nach hinten los. Iris ist stinksauer, und Dubai soll ihr letzter Job für Christiane sein. Kaum ist Iris in den Flieger gestiegen, steht Christoph vor Christianes Tür und will sie mit einem Bauprojekt beauftragen. Er hat gehört, sie sei die Beste - und außerdem will er ihre Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen. Christiane kann nicht fassen, wie selbstgefällig dieser Mann ist. Doch sie muss den Auftrag annehmen, die Firma braucht das Geld. Christoph entpuppt sich als aufmerksam, intelligent und charmant. Er passt so gar nicht in Christianes vorgefertigtes Bild. Auch Christoph fühlt sich von der leidenschaftlich übergriffigen Frau angezogen. Die beiden kommen sich näher.
04:45
. . . Die Olympischen Winterspiele im ZDF live und on demand - jederzeit unter sportstudio.de, in der ZDF-App sowie auf ZDFheute. Horst Lichter, seine Experten und Händler präsentieren und kommentieren ihre "Lieblingsstücke" aus den vergangenen Sendungen. Ob antikes Rollsiegel oder skurriler Sperrmüllfund: Die drei Experten von "Bares für Rares" bewerten alle Objekte mit Sachverstand und Liebe zum Detail. Die schönsten und skurrilsten Exponate stellen sie jetzt noch einmal vor.