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Die Technoszene ist in Aufruhr: Schwere Anschuldigungen machen die Runde. Sexueller Missbrauch lautet der Vorwurf. Die Täter: angeblich bekannte DJs. Was ist dran an den Vorwürfen? Auf den Technofestivals fehlten im Sommer 2026 einige bekannte Namen. Vorsorglich hatten Veranstalter sie aus dem Programm genommen. Ein Insider hat die Affäre ins Rollen gebracht und schockt die Szene, die lange stolz war, Exzess und Awareness zu verbinden. Der Insider ist ein ehemaliger Mitarbeiter einer Konzertagentur. Über die Sozialen Medien verbreitet er seine Anschuldigungen gegen bekannte DJs - darunter den deutschen DJ CARV und den Schweizer DJ Odymel. Sie reagierten auf die Vorwürfe, und räumten sie teilweise ein. Aber wer ist der Insider? Die ZDF-Autorinnen Silja Thoms und Maike von Galen begeben sich auf Spurensuche. Ihnen gelingt es, den Insider auf Ibiza zu interviewen und ihn nach seinen Motiven und Quellen zu befragen. Der Skandal um mutmaßliche sexuelle Übergriffe in der Technoszene hat mittlerweile große Kreise gezogen. Auf der Instagram-Seite MeTooDJ haben sich mehr als 300 Frauen gemeldet, die ihre Erfahrungen in der Szene öffentlich machen wollen. Eine Sprecherin von MeTooDJ sagt, betroffen sei die ganze Technoszene, von den Ravern bis hin zu den größeren DJs. Es komme zu Gewalt, zur Verabreichung von KO-Tropfen, es würden Drogen genommen und es komme zu Vergewaltigungen. Die Dunkelziffer sei vermutlich erheblich, fürchten Experten. Scham, Angst, die Befürchtung, nicht ernst genommen zu werden, und die Tatsache, dass Täter häufig aus dem eigenen sozialen Umfeld stammen könnten, führten dazu, dass nicht alle Vorfälle gemeldet werden. Auch die aktuelle deutsche Jugendsexualitätsstudie vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit zeigt, dass ein erheblicher Teil Betroffener sexualisierte Gewalterfahrungen zunächst oder überhaupt nicht offenlegt. Awareness-Konzepte sind inzwischen ein wichtiger Bestandteil der Techno- und Clubkultur. Dazu gehören Awareness-Teams, Ansprechpersonen, Rückzugsräume, Schulungen des Personals und Verfahren zum Umgang mit Tätern. Aber es müsse noch mehr geschehen, fordert beispielsweise DJ Caro van Ee. Sie sagt, Festivals müssten sich noch viel klarer positionieren, es müsse eine "absolute Nulltoleranz" geben. Dann würden sich viele Festival Besucher wahrscheinlich noch viel "sicherer fühlen." Fest steht schon jetzt: Die Affäre hat den Festivalsommer stark geprägt. Vor allem in Europa hatten Veranstalter direkt angekündigt, bereits gebuchte Künstler nicht auftreten zu lassen, darunter die Veranstalter von "Parookaville", "Ferdinands Feld", "Electrisize", "World Club Dome" und "Open Beatz" in Deutschland sowie "Tomorrowland" und "Verknipt" in Belgien. Mehr unter https://diespur.zdf.de
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- Manfred Weber, CSU-Vize Der EVP-Fraktionschef im EU-Parlament nimmt Stellung zur Lage der Union und zu deren Haltung gegenüber der AfD. Zudem äußert er sich zur Flüchtlingssituation in Ceuta. - Leif-Erik Holm, AfD-Politiker Als Spitzenkandidat hat er seine Partei in Mecklenburg-Vorpommern zum Wahlsieg geführt - wird aber voraussichtlich nicht regieren: "Wir richten uns jetzt auf die Oppositionsrolle ein." - Kerstin Münstermann, Journalistin Die Leiterin der Parlamentsredaktion der "Rheinischen Post" ordnet das Ringen von Schwarz-Rot um den künftigen Reformkurs ein. Zudem beleuchtet sie Holms Rolle und Einfluss in der AfD. - Gerald Knaus, Migrationsforscher Er zieht Lehren aus den jüngsten Landtagswahlen, analysiert das Verhältnis von AfD und FPÖ und spricht über mögliche Antworten auf die Herausforderungen der europäischen Asylpolitik.