19:25
LEGO ist ein Kindheitstraum. LEGO ist Love. Doch die bunten Steine bestehen vor allem aus Plastik! Der Spielwarenkonzern arbeitet an nachhaltigen Alternativen. Aber klappt das? Das Geheimrezept für den Erfolg von LEGO ist eine Mischung aus Kult, Kreativität und Erdöl. Früher hat sich an dem Öl und dem daraus produzierten Plastik niemand gestört. Heute steht es in der Kritik. Nur: Mit den Alternativen ist das so eine Sache. Sie müssen genauso gut funktionieren wie das erdölbasierte Original. LEGO versucht es mit der Beimischung von Pflanzenölen, mit Material aus dem Recycling von Küchenplatten oder mit Bioplastik aus brasilianischem Zuckerrohr. Doch wieviel Bio steckt in diesem Bioplastik? Umweltreporter Sherif Rizkallah hat sich in Brasilien umgeschaut - dort, wo das Zuckerrohr für LEGOs Steinchen angebaut und zu Bio-Plastik weiterverarbeitet wird. Taugt diese Alternative? Und ist sie skalierbar? LEGO jedenfalls möchte den Anteil nachhaltiger Materialien kontinuierlich ausbauen. Bis 2032 will das Klötzchen-Imperium seine Emissionen um 37 Prozent reduzieren - vor allem durch CO2-Einsparungen in Fabriken, Niederlassungen und Lieferketten. Zusätzlich investiert LEGO auch in eine Reihe von noch unausgereiften Technologien zur CO2-Entfernung aus der Atmosphäre, etwa Direct Air Capture. Reicht das für echten Klimaschutz? Das Familienunternehmen aus dem dänischen Billund ist gemessen am Umsatz zum größten Spielwarenhersteller der Welt aufgestiegen. Ein Grund: LEGO ist längst dem Kinderzimmer entwachsen und - auch - zu einem Luxusartikel für Erwachsene geworden. Reporter Sherif Rizkallah jedenfalls liebäugelt mit dem Todesstern aus Star Wars, zögert aber angesichts des Preisschilds von 999,99 Euro. Auch Lizenzen für die "Harry Potter"-Welt, das Marvel-Universum oder demnächst "KPop Demon Hunters" füllen bei LEGO die Kasse. Und natürlich wartet die Fanbase gespannt auf Minas Tirith, die mächtige Festung Gondors aus Tolkiens "Herr der Ringe". Mit erwartet 8278 Teilen einer der größten LEGO-Bausätze ever. Mit anderen Worten: Jede Menge neue Steine, deren Produktion jede Menge klimaschädliches CO2 erzeugt. Kann Plastikspielzeug überhaupt nachhaltig sein - oder ist es ein Fall von Greenwashing?
20:15
Vor 27 Jahren verschwand ein 15-jähriger Junge spurlos. Weil es neue, rätselhafte Hinweise gibt, bittet Ex-Kommissar Dennert seinen Nachfolger Ingo Thiel, den Cold Case neu aufzurollen. Seit 1997 klammern sich die Eltern von Sven Nolden an die Hoffnung, dass ihr vermisster Sohn wiederauftaucht. Plötzlich treffen Briefe bei den Noldens ein, in denen ein Chris die baldige Rückkehr von Sven ankündigt. Klärt sich doch noch alles auf? Gerd Dennert, der seinerzeit die Sonderkommission leitete, erklärt Ingo Thiel im Polizeipräsidium Mönchengladbach, dass schon damals kurz nach Svens Verschwinden merkwürdige Briefe auftauchten. Alle verfasst von einem Jungen namens Chris. Dieser schrieb, dass es Sven gut gehe und sie auf einer längeren Reise quer durch Europa seien. Für die verzweifelten Eltern, Karin und Karl Norden, waren diese Briefe Zerreißprobe und Hoffnungsschimmer gleichermaßen. Kommissar Dennert glaubte an einen Trittbrettfahrer, denn ein "Chris" konnte in Svens Umfeld nicht ermittelt werden. Plötzlich rissen die Briefsendungen ab - 27 Jahre lang. Nun erhalten die mittlerweile über 70-jährigen Noldens wieder Post von Chris. Nach all den Jahren gestaltet sich die Suche nach Spuren schwierig: Dort, wo Sven das letzte Mal gesehen wurde, hat sich heute der Tagebau Garzweiler ausgedehnt. Eine Mondlandschaft. Ingo Thiel und sein Team versuchen mit großem Aufwand, den Postweg der neuen Briefe nachzuverfolgen. Bei der Überwachung eines Briefkastens können sie schließlich den Briefeschreiber festnehmen - eine Frau. Die ungeheuerliche Geschichte, die nun allmählich ans Licht kommt, erschüttert selbst den erfahrenen Ermittler Ingo Thiel zutiefst.
21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:15
Ein Junggesellinnenabschied in der Karibik läuft aus dem Ruder, als die fünf jungen Frauen im Ozean stranden. Schnell bekommt die Traumkulisse Risse. Dabei werden die Freundinnen in einen ungleichen Überlebenskampf gezwungen, bei dem sich die Zeit und die Natur gegen sie verschwören. - Survivalthriller vor paradiesischer Kulisse
23:30
Die aktualisierte Spätausgabe des "heute journal" rundet den Nachrichtentag im ZDF ab - mit den neuesten Nachrichten, Hintergrundberichten, Schaltgesprächen und Interviews.
23:45
Sechs Endzwanzigerinnen sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit eine feste Clique. Wie jedes Jahr fahren sie auch diesen Sommer in den gemeinsamen Urlaub am Gardasee. Die Clique kennt sich jetzt schon seit über 15 Jahren, und während dieser Zeit haben sie sich nicht nur örtlich voneinander entfernt. Die Freundschaft basiert hauptsächlich auf der gemeinsamen Vergangenheit und stagniert aufgrund vieler unausgesprochener Konflikte.