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TV Programm für ZDF am 30.08.2026

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Inspector Ikmen - Tod in Istanbul 22:15

Inspector Ikmen - Tod in Istanbul: Sterben und Erben (1)

Krimiserie

Ein neuer Fall für Inspector Çetin Ikmen. Der junge Demir wurde bei einem Konzert erschossen. Er stammte aus einer reichen und angesehenen Familie der Stadt. Ikmens Ermittlungen führen in ein feudales Haus, das Demirs Familie gehört. Was Ikmen nicht ahnt: Der palastartige Bau ist nicht nur Schauplatz eines alten Konflikts, sondern auch dessen Dreh- und Angelpunkt. Nach einem Konzert der Sängerin Hevi gerät Demir Karagül (Cansin Duman) in einen Streit. Kurze Zeit später wird er von einem vermummten Motorradfahrer erschossen. Dem unbekannten Mörder gelingt die Flucht, doch sein Glück ist nur von kurzer Dauer, denn er erleidet einen Unfall und stirbt später im Krankenhaus. Inspector Ikmen (Haluk Bilginer), Mehmet Suleyman (Ethan Kai) und Ayse Farsakoglu (Yasemin Kay Allen) nehmen die Ermittlungen auf. Diese führen in das riesige Anwesen der Familie Karagül, das palastartig über der Stadt Istanbul thront. Die Familie hat ihr Vermögen im Textilhandel gemacht. Emirs Vater, der alte Erol Karagül (Kevork Malikyan), ist schwer krank. Seine junge, aus den USA stammende Frau, Faith Irving (Victoria Ekanoye), ein ehemaliges Model, erwartet ihr erstes Kind. Ihr Bruder, Dillon (Miles Yekinni), ist schon seit über einem Jahr im Haus zu Gast. Er soll Streit mit Demir gehabt haben. Der Inspector wird hellhörig, zumal Dillon vor ihm die Flucht ergreift. Mehmet trifft sich mit seinem Vater in einem schicken Restaurant der Stadt, wo dieser die Rückkehr des verlorenen Sohns feiert. Teil zwei folgt direkt im Anschluss.

Danach

Inspector Ikmen - Tod in Istanbul 23:05

Inspector Ikmen - Tod in Istanbul: Sterben und Erben (2)

Krimiserie

Ein junger Mann aus reichem Hause wurde von einem bezahlten Killer erschossen. Der Mörder verunfallte auf der Flucht und verstarb im Krankenhaus. Er hat keine Antworten für Inspector Ikmen. Inspector Ikmen geht ins Katasteramt der Stadt Istanbul. Er verfolgt eine Spur, die mit dem feudalen Anwesen von Demirs Familie in Verbindung steht. Faith Irving (Victoria Ekanoye), verheiratete Karagül beteuert weiterhin ihre Unschuld. Ihr Bruder Dillon (Miles Yekinni) wird wegen diverser Vergehen in seinem Heimatland USA gesucht - ihn erwartet die Abschiebung. Als Mörder Demirs kommt er nicht infrage. Das heißt aber nicht, dass Inspector Ikmen (Haluk Bilginer) die Verdächtigen ausgehen. Butler Cem (Ömer Genç) und die Pflegerin des schwer kranken Erol Karagül, Lina (Melissanthi Mahut), geraten ins Visier Ikmens. Cem beteuert seine Unschuld, hat ihm doch im Zweiten Weltkrieg Erol Karagül das Leben gerettet. Lina ist nicht die, für die sie sich ausgibt. Doch es gibt auch erfreuliche Erlebnisse für Inspector Ikmen: Seine kleine Tochter, sein viertes und letztes Kind, erblickt bei einer Hausgeburt das Licht der Welt. Mehmet verfolgt weiterhin die Causa Leyla (Dilan Gwyen). Bei einem Besuch in ihrer alten Wohnung finden die beiden unter den Dielen einen als Lippenstift getarnten USB-Stick. Die nächste Doppelfolge wird am Sonntag, 6. September 2026, ab 22.15 Uhr gesendet.

Unsere Vereine - Mehr als Kegeln und Kaninchen 23:50

Unsere Vereine - Mehr als Kegeln und Kaninchen

Dokumentation

Von wegen spießig: Vereine sind lebendige Zellen unserer demokratischen Gesellschaft. "Terra X History" erzählt die Geschichte des deutschen Vereinswesens - in Ost und West. Ob Sport, Musik, Tiere oder soziales Engagement: Kaum ein Gemeinschaftsunternehmen ist so ausgefallen, dass es nicht den passenden Verein dazu gäbe. Die Doku zeigt, warum Vereine weit mehr sind als Freizeitbeschäftigung - und bis heute die Demokratie stärken. Die Deutschen gelten als Vereinsweltmeister. Vielleicht wurzelt ihre Neigung, auch die Freizeit zu organisieren, im deutschen Gemüt - sicher aber tief in unserer Geschichte. Bildgewaltige, manchmal auch skurrile Archivaufnahmen zeigen, wie das Vereinswesen unser Land geprägt hat und lebendig erhält. Entstanden im 19. Jahrhundert als Freiraum gegen Kleinstaaterei und obrigkeitliche Kontrolle, wurden Vereine zu Orten des Austauschs, der Mitbestimmung und der politischen Debatte - und damit auch zu einer frühen Schule der Demokratie. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebt das Vereinswesen einen beispiellosen Aufschwung und entwickelt seine heutige Vielfalt. Vereine werden zu einem wichtigen Pfeiler des demokratischen Zusammenlebens: Hier können Menschen Verantwortung übernehmen, Kompromisse aushandeln und unterschiedliche Meinungen aushalten. In der DDR dagegen verschwinden private Vereine nahezu vollständig. Gesellschaftliches Engagement findet dort nur im Rahmen staatlich gelenkter Massenorganisationen statt. Historikerinnen, Historiker, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ordnen die Entwicklung ein und zeigen, warum Vereine bis heute weit mehr leisten als Geselligkeit. Sie schaffen Gemeinschaft, können Vertrauen fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Moderatorin und bekennende Vereinsfreundin Inka Bause bringt es auf den Punkt: "Ich finde, es kann noch viel mehr Vereine geben."