18:15
Auf einer Feuerwehrwache wird Julia Trinks tot aufgefunden. Auf den ersten Blick kann die Spurensicherung nur Schrammen und Hämatome feststellen. Die Todesursache wirft Fragen auf. Julias Freunde Meike und Ronny sind schockiert. Sie berichten, dass es am Abend zuvor ein Fest der Freiwilligen Feuerwehr gegeben habe. Gemeinsam mit Mario, Julias festem Freund, sind sie eine eingeschweißte Freundesclique. Mario ist seit ihrem Tod verschwunden. Für die Ermittlerinnen steht Mario unter dringendem Tatverdacht, seine Freundin umgebracht zu haben. Gemeinsam mit Ronny betreibt er eine Kfz-Werkstatt, in die Julia viel Geld investiert hatte, um sie umzugestalten. Das passte Ronny gar nicht in den Kram. Er ist der Meinung, dass sich Mario ständig von Julia hat unterbuttern lassen. In der Nacht vor ihrem Tod hat Julia einen Notruf bei der Polizei abgesetzt. Ist Mario ihr gegenüber gewalttätig geworden? Auch Renate, Marios Mutter, ist besorgt um ihren Sohn und kann sich nicht erklären, wo er steckt. Sie ist sich sicher, dass er Julia niemals etwas hätte antun können. Währenddessen versucht Werner herauszufinden, was zum Tod Julias geführt hat. Das Team ermittelt in Julias engsten Bekanntenkreis und stößt innerhalb der Clique auf Geheimnisse. Kann durch das Auffinden von Mario der Fall aufgeklärt werden? 37 Folgen "Soko Potsdam" werden montags um 18.00 Uhr wiederholt.
19:00
Die Nachrichten des Tages. Der relevante Überblick aus der Nachrichtenredaktion des ZDF mit Vertiefung und Einordnung zu den wichtigsten Ereignissen in Deutschland und der Welt.
19:15
Wissenschaft kennt keine Grenzen, vorausgesetzt, es herrschen Offenheit und Denkfreiheit. Harald Lesch folgt den Wegen großer Denker und Erfinder und erklärt, wie sie die Welt veränderten. Harald Leschs Roadtrip beginnt in Córdoba, einer der Keimzellen des Goldenen Zeitalters der arabischen Wissenschaft. Von dort reist er über Fès, Istanbul und Venedig bis nach Cambridge - dem Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Revolution der Neuzeit. Den Grundstein für die modernen Wissenschaften legen die alten Griechen. Durch Beobachten und Nachdenken formulieren sie die ersten Naturgesetze und revolutionieren das Verständnis von Natur und Logik. Bedeutende Denker wie Thales, Pythagoras, Aristoteles oder Archimedes liefern wegweisende Erkenntnisse über Astronomie, Mathematik, Philosophie und Medizin. Doch mit dem Christentum droht das Wissen der antiken Welt unterzugehen. Aufgehalten haben das arabische Gelehrte, die im Auftrag ihrer Herrscher beginnen, die alten Schriften zu bewahren, zu studieren und wissenschaftlich weiterzuentwickeln. Harald Leschs erster Stopp auf seinen "Wege des Wissens" ist Córdoba. Nach der Eroberung durch die Umayyaden wird die Stadt unter Abd ar-Rahman I. im 8. Jahrhundert zum multikulturellen Wissenszentrum in Europa. Er und seine Nachfolger buhlen um die klügsten Köpfe ihrer Zeit, und Moslems, Christen und Juden folgen ihrem Ruf. Im gemeinsamen Forschungsdrang gelingt es ihnen über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg, ein goldenes Zeitalter der Wissenschaft zu begründen. Der Erfinder und Flugpionier Abbas ibn Firnas ist der erste große arabische Gelehrte aus Andalusien. Auch az-Zarqali ist ein gefragter Mann, nicht nur wegen seiner astronomischen Präzisionsinstrumente, sondern auch als führender Mathematiker. Und muslimische Ärzte sind Wegbereiter in der Augenheilkunde und in der Erfindung medizinischer Instrumente. Im 12. Jahrhundert aber setzt sich in Andalusien ein konservativer Islam durch, es wird gestritten, ob Glaube und Wissenschaft vereinbar sind. Anhänger der griechischen Vordenker wie der jüdische Gelehrte Maimonides oder auch der muslimische Denker ibn Ruschd müssen ins Exil ausweichen. Mit der Rückeroberung Spaniens ändern sich die Vorzeichen in Spanien. In Toledo werden christliche Gelehrte die treibende Kraft in Wissenschaft und Forschung. Harald Lesch lässt sich die Bedeutung der dortigen Übersetzerschule erklären, die wesentlich an der Übertragung griechischer und arabischer Texte ins Lateinische beteiligt war. Schon bald sind Klöster und Bibliotheken die neuen Zentren der Gelehrsamkeit. Und in Italien, Frankreich und England entstehen die ersten Universitäten Europas. In Köln ist es der Theologe und Naturwissenschaftler Albertus Magnus, der den Grundstein für die Universität legt. Trotz allem Wissensdursts im christlichen Europa bleiben die Araber auf vielen wissenschaftlichen Gebieten noch lange Vorreiter und beeinflussen die abendländische Forschung. Dazu gehört der Kartograf Al-Idrisi, der in Fès studiert hat und erstmals eine Karte entwickelt, die ein fast vollständiges Bild von Europa, Afrika und Asien zeigt und für die großen Entdecker wie Christoph Kolumbus unersetzlich ist. In Italien profitiert Leonardo Fibonacci, der auf seinen Handelsreisen die indisch-arabischen Zahlen kennenlernt und sie mit seinem "Buch der Rechenkunst" in der westlichen Welt populär macht. Auf seinen Erkenntnissen beruht die Entwicklung des Bankgeschäfts in Städten wie Pisa, Florenz und Venedig. Dass Wissenschaft keine Grenzen kennt, dafür sorgt nicht zuletzt ein internationales Netzwerk von Gelehrten, dem sich auch Nikolas Kopernikus im polnischen Frombork verpflichtet fühlt. Mit seiner Theorie vom heliozentrischen Weltbild revolutioniert er die Forschung - allerdings zunächst nur auf dem Papier. Den Beweis tritt erst Galileo Galilei, der Vater der modernen Astronomie, an. Er kann überzeugend belegen, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt. Während die westliche Wissenschaft in die Zukunft eilt, verliert die arabische Forschung zunehmend an Strahlkraft. Verantwortlich ist der Buchdruck, den muslimische Herrscher über Jahrhunderte für sämtliche gelehrte und religiöse Texte aus ihrem Kulturkreis ablehnen. Damit verzögert sich die Verbreitung neuer Erkenntnisse. Im 17. Jahrhundert entstehen überall in Europa Kaffeehäuser wie das "Grecian Coffee House" in London. Hier trifft sich die Forscherelite, darunter auch der berühmte Isaac Newton. Er wird 1703 Präsident der Royal Society, die aus den wissenschaftlichen Kaffeekränzchen im "Grecian" entsteht. Isaac Newton verkörpert den Höhepunkt der wissenschaftlichen Revolution der Neuzeit. Aber kritischer Geist und auf Vernunft und Beobachtung basierende Erkenntnisse - das steht nicht nur in der Tradition europäischer Gelehrter der Antike und Neuzeit, sondern wird auch von Wissenschaftlern aus der Goldenen Ära des Islam im Mittelalter geprägt. Newton hat einmal gesagt: "Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe." Beide Folgen werden über die Social-Media-Kanäle von "Terra X" ausführlich mit Bildern und Videoclips begleitet.
20:15
Im Königshafen schießen die Kiter auf ihren Boards übers Wasser. Ex-Profi und Trainer Tom hat es der Kiterin Lena besonders angetan, sie lässt sich von ihm zu gefährlichen Sprüngen verleiten. Dann wird Tom nachts plötzlich in seinem Wohnmobil von hinten angegriffen. Jemand versucht, ihn zu ermorden. Sievers, Behrendsen und Feldmann stehen am nächsten Morgen im Watt vor der Leiche genau dieses Mannes - ein Spanier, der irgendwie zur Kiteszene gehörte. Mats, der Betreiber der Kiteschule, kann ihnen ebenso wenig weiterhelfen wie Tom, der zwar vor seiner Heimkehr nach Sylt in Spanien gelebt hat, aber angeblich keine Ahnung hat, wer dieser tote Spanier ist oder was er auf Sylt wollte. Recherchen bei den Kollegen in Spanien ergeben jedoch, dass Tom in Tarifa einen Kiteunfall verursacht hat, für den er jetzt bezahlen soll. Feldmann beobachtet, dass Tom und Lena mehr als nur ein Verhältnis zwischen Lehrer und Schülerin haben. Lena, die Tochter des Biobauers Andi Luding, scheint nicht nur ihren Freund Jan zu hintergehen, sondern alle Brücken hinter sich abreißen zu wollen. Mit dem Geld ihrer Mutter will sie zusammen mit Tom die Reise in die weite Welt antreten. Doch diese Pläne werden jäh zunichtegemacht, als Tom am nächsten Morgen am Strand ermordet aufgefunden wird. Mit viel psychologischem Geschick kommen die Kommissare dem Täter auf die Spur.
21:45
Informativ, hintergründig, analytisch: die Nachrichten des Tages aus Deutschland und der Welt. Mit Berichten, Reportagen und Interviews aus Politik, Gesellschaft und Kultur.
22:00
Auf einem Kreuzfahrtschiff auf dem Nil wird eine Hochzeitsfeier durch die Ex des Bräutigams ruiniert. Als zwei Morde geschehen, ermittelt der als Gast geladene Meisterdetektiv Hercule Poirot. Schnell ist klar, dass im Grunde jeder der Anwesenden ein Motiv gehabt hätte. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, muss der belgische Weltkriegsveteran Poirot ihre dunkelsten Geheimnisse lüften. - Starbesetzte Agatha-Christie-Verfilmung von und mit Kenneth Branagh
23:55
Egal, ob Politik, Wirtschschaft, Kultur oder Gesellschaft - das Nachrichtenmagazin informiert kurz und knackig über aktuell relevante Themen.