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Täuschend echte KI-Videos überfluten zunehmend den digitalen Raum. Es geht um Geld, Macht und politischen Einfluss - und es steht viel auf dem Spiel. Von viralen KI-Clips bis zu Deepfakes: Die Grenze zwischen real und nicht real verschwimmt zunehmend. Gemeinsam mit Jasmina Neudecker geht Harald Lesch dem Phänomen auf den Grund - und zeigt, wie wir uns für die neue Realität wappnen können. Wie konnte diese Technologie so schnell so mächtig werden? Der Film klärt, wie moderne KI-Systeme aus Daten lernen, Bilder und Videos zu erzeugen - und warum selbst Expertinnen und Experten zunehmend Schwierigkeiten haben, Fakes zweifelsfrei zu erkennen. Umfragen zeigen: Viele Menschen sind unsicher, was sie noch glauben können. Gleichzeitig werden KI-generierte Inhalte gezielt eingesetzt - für Aufmerksamkeit, für Geld, aber auch für Manipulation. Deepfakes, Desinformation und künstliche Influencer erschüttern das Vertrauen in Bilder. Die EU reagiert mit einer neuen Verordnung, die eine Kennzeichnungspflicht bei KI-Inhalten vorschreibt. Lässt sich damit das Vertrauen wieder herstellen? Die Entwicklung ist gesellschaftlich noch in anderen Bereichen hoch relevant. Der Ressourcenverbrauch der KI-Infrastruktur wächst rasant: Rechenzentren verbrauchen Energie und Wasser in gigantischem Ausmaß. Das ist der Preis einer scheinbar grenzenlosen Produktion von KI-Inhalten. Harald Lesch geht der Frage nach, welche Chancen und Risiken in der Technologie liegen. Er klärt, warum unser Gehirn besonders anfällig für visuelle Täuschungen ist und weshalb sich falsche Bilder tief in unserem Gedächtnis verankern, selbst dann, wenn wir sie längst als Fälschungen entlarvt haben. Am Ende stellt sich eine grundlegende Frage: Wenn alles künstlich erzeugt werden kann - woran können wir uns noch orientieren? "Achtung KI-Fake" ist eine aufregende Reise in eine Welt, in der Wirklichkeit neu verhandelt wird - und in der wir entscheiden müssen, was wir noch glauben wollen.
23:30
Als eine Reliquie aus einem Nonnenkloster verschwindet, soll speziell eine Frau die Polizeiermittlungen übernehmen. Überrascht entdeckt Petra, dass der Kunstdiebstahl ein Mordfall ist. In der Kloster-Krypta liegt erschlagen der Professor, der den Raum restaurierte. Wenig später findet Petra heraus, dass die Ehefrau ihres Kollegen Monte den Toten gut kannte. Unterdessen bahnt sich in Petras Privatleben eine schwierige Entscheidung an. Zwei Folgen "Mord in Genua - Ein Fall für Petra Delicato" werden dienstags um 23.30 Uhr gesendet.