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TV Programm für ZDFneo am 18.10.2026

Jetzt

Ein perfekter Planet 12:10

Ein perfekter Planet: Ozeane

Natur und Umwelt

Ozeane sind die größten Ökosysteme der Erde, sie bedecken zwei Drittel der Oberfläche unserer Welt und stellen die Hälfte des Sauerstoffs in unserer Atmosphäre zur Verfügung. Man nimmt an, dass sie rund 80 Prozent allen Lebens auf dem Planeten beherbergen. Fast drei Milliarden Menschen sind von ihnen als primärer Nahrungsquelle abhängig. Das alles wäre nicht möglich ohne die Kräfte, die die Wassermassen in Bewegung halten. Alles Leben in den Ozeanen hängt von der kontinuierlichen Bewegung ab. Die Strömungen transportieren lebenswichtige Nährstoffe aus der Tiefsee an die Oberfläche, wo sie vor allem das Phytoplankton ernähren. Diese pflanzlichen Mikroorganismen nehmen wie die großen Landpflanzen enorme Mengen CO2 auf, produzieren Zucker und ganz nebenbei Sauerstoff. Damit verbessern sie nicht nur die Zusammensetzung der Atmosphäre, sondern stehen auch am Beginn jeder Nahrungskette in den Weltmeeren. Stoßen die großen Strömungen auf Land, laden sie dort ihre Nährstoffe ab. Die Küstenregionen unseres Planeten gehören zu den produktivsten Teilen der Meere. So befindet sich vor dem Galapagos-Archipel beispielsweise ein gut gedüngter Meeresboden. Dort wachsen so viele Algen und Tang, dass es sich sogar für ein Reptil lohnt, unter Wasser zu weiden. Die Meerechsen sind ausdauernde Taucher. Gut eine halbe Stunde können sie es mit einem einzigen Atemzug unter Wasser aushalten. Dann allerdings müssen sie sich wieder in der Sonne aufwärmen. Eine andere Bewegung, die die Küstenregionen prägt, ist die Brandungswelle. Sie entsteht meist weit entfernt auf dem offenen Ozean, wenn Wind über die Wasseroberfläche streift. Manche Wellen legen Tausende von Kilometern zurück, bevor sie auf eine Küste treffen. Für einige Raubfische wie Schwarzspitzen-Riffhaie und Stachelmakrelen bieten Brandungswellen ideale Jagdgründe. Kleinere Fischarten halten sich in ihnen versteckt und sind oft nur zu fassen, wenn sich die großen Räuber zusammentun. Massive Brandungswellen können Feinde abwehren, wenn man auf einer einsamen Felsinsel wohnt. Sowohl Meerechsen als auch Felsenpinguine haben sich zu kraftvollen Kletterkünstlern entwickelt, um die tägliche, anstrengende Pendelei zwischen Meer und Klippen trotz der Brandung zu schaffen. Außerdem werden die Ozeane von einer außerirdischen Kraft angetrieben - der Anziehungskraft des Mondes. Zweimal am Tag bewegen Ebbe und Flut die Wassermassen der Ozeane und schaffen so völlig neue Lebensräume in der Gezeitenzone. In Norwegen beispielsweise werden die Wassermassen durch einen Engpass gedrückt. Das schnell fließende Wasser bietet perfekte Voraussetzungen für Muscheln, die ihre Nahrung aus dem Wasser filtern. Die Muscheln sind wiederum das Leibgericht der Eiderenten. Und die müssen die Leckerbissen mit niemandem teilen. Denn nur die Enten schaffen es, in den rasenden Fluten Kurs zu halten und zu den Muschelbänken zu tauchen. Eher sanfte Gezeiten, wie beispielsweise rund um die Bahamas, bieten ideale Voraussetzungen für Zitronenhaie, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Die weiblichen Haie können bei Flut nahe an die gefluteten Mangrovenwälder heranschwimmen. Sobald die Jungen geboren wurden, flüchten sie sich in das dichte Wurzelnetzwerk der Mangroven, wo sie sicher aufwachsen können.

Danach

Ein perfekter Planet 12:55

Ein perfekter Planet: Wetter

Natur und Umwelt

Das Wetter ist der Motor für die Süßwasserverteilung auf unserem perfekten Planeten und macht ein Leben an Land überhaupt erst möglich. Diese Folge der Reihe stellt komplexe Wetterphänomene vor und zeigt, wie sehr die Tierwelt von verlässlich wiederkehrenden Mustern im Wettergeschehen abhängig ist. Und welche verhängnisvollen Folgen selbst kleinste Veränderungen haben können. Zwölf Wochen jedes Jahr wird ein Wald in Sambia zum Garten Eden. Der pünktlich niedergehende Regen lässt zu dieser Zeit 300.000 Tonnen Früchte reifen. Zehn Millionen Palmenflughunde reisen extra für dieses Festessen an, das ohne den Niederschlag zur rechten Zeit nicht stattfinden würde. Die Flughunde legen Hunderte, manche sogar Tausende von Kilometern zurück, um rechtzeitig in Sambia zu sein. Wie sie besser als jeder Wetterfrosch den Regen vorhersehen konnten, ist noch ungeklärt. Andere Tiere sind eher davon abhängig, dass der Regen ausreichend Pausen macht. Wenn die Niederschläge am Amazonas für wenige Monate nachlassen, sinkt der Wasserspiegel im gesamten Flusssystem, und ausgedehnte Sandbänke entstehen. Hierher kommen die Arrau-Schildkröten zur Eiablage. 50.000 sind es jährlich, ein Viertel der gesamten Weltpopulation. Durch die Erderwärmung beginnt die Regenzeit jedoch immer häufiger früher im Jahr. Viele der jungen Schildkröten schaffen es dadurch nicht rechtzeitig an die Oberfläche und ertrinken in ihren Höhlen. Ausbleibender Regen kann auch großen Schaden anrichten. Im südlichen Afrika haben sich alle Lebewesen seit Tausenden von Jahren an die Trockenzeiten angepasst. Doch mittlerweile halten Rekordhitze und der geringste Niederschlag seit Jahrzehnten große Teile des Kontinents fest im Griff. Nilpferde drängen sich in engen Schlammlöchern. Die sandigen Ufer, in denen Bienenfresser brüten, trocknen zu stark aus und stürzen ein. Viele Wildtiere verdursten.

Ein perfekter Planet 13:40

Ein perfekter Planet: Vulkane

Natur und Umwelt

Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sorgen für ausreichend Wärme, fruchtbare Böden und gestalten als Architekten die Oberfläche unseres Planeten immer wieder neu. Unzählige Tierarten sind von den Feuerbergen abhängig. In Tansania schuf der "Ol Doinyo Lengai" den Natronsee, Nistplatz für Millionen Zwergflamingos. Auf den Galapagosinseln klettern weibliche Landleguane in den Krater des "La Cumbre", um dort ihre Eier abzulegen. Die erste Episode der Reihe "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie tiefgreifend Vulkane Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nehmen. Die Feuerberge spielen bis heute eine zentrale Rolle bei der Entstehung neuer Arten. Sie erschaffen beispielsweise neues Land, indem sie Magma aus dem Inneren der Erde auftürmen und in den Weiten der Ozeane neue Inseln erschaffen. Solche Vulkaninseln machen nur fünf Prozent der gesamten Landmasse aus, beherbergen aber fast 25 Prozent aller Arten. Die neueste Spezies weltweit ist der bluttrinkende Vampirfink. Ohne ausreichend pflanzliche Nahrung auf einer Vulkaninsel gestrandet, verwandelte sich der einstige Körnerfresser zum Dracula unter den Vögeln. Wenn Vulkaninseln vom unterseeischen Magmafluss abgeschnitten werden, tragen die Erosionskräfte von Wind und Meer sie wieder ab - so entstehen Atolle. Eines der größten ist Aldabra im Indischen Ozean. Dort sind Riesenschildkröten zu Hause, die auf ihrem Eiland zwar gut geschützt vor Feinden leben, aber durch den kontinuierlichen Verlust ihres Lebensraums zunehmend unter Druck geraten. Nahrung gibt es zwar noch genug für die stattlichen Pflanzenfresser, aber weil immer weniger Bäume auf den schwindenden Inselresten wachsen können, fehlt zunehmend der Schatten. Er bewahrt die Reptilien davor, in ihren Panzern gekocht zu werden. Doch Vulkane bauen nicht nur Land auf, sie erwärmen es auch und ermöglichen Leben an Orten, an denen es sonst viel zu kalt für das Leben wäre. Die Bären von Kamtschatka sind nach ihrem Winterschlaf auf das frische Gras im Frühling angewiesen, das im Tal der Geysire nur deshalb sprießen kann, weil es von den heißen Fontänen gleichzeitig gewärmt und gedüngt wird. Trotz all ihrer Leben spendenden Eigenschaften sind Vulkane auch gefährlich. Mindestens fünf Mal haben sie in der Erdgeschichte Massensterben verursacht. Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führte zu tiefgreifendem Klimawandel, an den sich die allermeisten Arten nicht anpassen konnten. Heute ist es der Mensch, der durch ein Zuviel von CO2 das nächste Massensterben provozieren könnte.

Ein perfekter Planet 14:20

Ein perfekter Planet: Sonne

Natur und Umwelt

Von den gefrorenen Polen bis zu den brütend heißen Wüsten: Tiere haben erstaunliche Strategien entwickelt, um das Beste aus dem unterschiedlichen Angebot von Sonnenenergie zu machen. Polarwölfe und Moschusochsen gehören zu den Kältespezialisten, die monatelang ohne Sonnenlicht auskommen. Silberameisen dagegen sind an extreme Sonneneinstrahlung in der Wüste angepasst. Sie erbeuten die Hitzeopfer in der Sahara. Das Leben auf unserer Erde ist völlig von der Sonne abhängig. Jeder Fleck auf unserem Planeten erhält im Verlauf eines Jahres 4380 Stunden Sonnenlicht, aber in sehr unterschiedlicher Dosierung. Die zweite Episode von "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie die Verteilung des Lichts ganz unterschiedliche Lebensräume erschafft und die Tiere zu außergewöhnlichen Anpassungen zwingt. Am Äquator bleibt die Länge von Tag und Nacht das gesamte Jahr über gleich. Zwölf Stunden garantiertes Sonnenlicht täglich sorgen dafür, dass Regenwälder gedeihen und eine unglaubliche Artenvielfalt hervorbringen. Eine der wichtigsten Pflanzen im Dschungel ist der Feigenbaum. Er nutzt das Sonnenlicht, um ganzjährig Früchte zu tragen, die vielen Tieren als Nahrung dienen. Von den akrobatischen Gibbons über zahlreiche Vogelarten bis hin zu den kleinsten Bewohnern des Urwaldes, den Feigenwespen, sind alle auf die ganzjährig reifenden Feigen angewiesen. Der gleichmäßige Tag-Nacht-Zyklus in der Äquatorregion ist allerdings nicht die Norm auf der Erde. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto länger werden die Zeiten, in denen die Natur ohne das Licht der Sonne auskommen muss. An den Polen dauert der Verlust von Solarenergie nicht einen halben Tag, sondern ein halbes Jahr. Das führt dazu, dass sich die Atmosphäre in diesen Regionen während der Polarnacht abkühlt, die Temperaturen fallen und alles Wasser einfriert. Im Polarkreis wirkt unser perfekter Planet völlig unbewohnbar. Doch auch dort gibt es Kältespezialisten, die tatsächlich mehrere Monate ohne Sonnenlicht überstehen können: Moschusochsen und Polarwölfe. Zwischen dem Äquator und den Polen liegen die Zonen, in denen mehr oder weniger ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel das Leben der Pflanzen und Tiere bestimmen. Die Überlebensstrategien der Bewohner in diesen Zonen sind vielfältig. Für Polarfüchse beispielsweise sind die wenigen Sommermonate von hektischer Aktivität erfüllt. Sie müssen ihre Jungen aufziehen, jagen und sich ausreichend Fett anfressen, damit sie vorbereitet sind, wenn das Licht erneut verschwindet. Bei den Stumpfnasenaffen in China dagegen entscheidet ein winziges Zeitfenster im Herbst über Leben und Tod im Winter. Wenn es den Stumpfnasen nicht gelingt, im herbstlichen Wald genug energiereiche Zapfen zu fressen, reichen ihre Fettreserven nicht für ein Überleben in der kalten Jahreszeit. Einige Arten haben schließlich eine Möglichkeit entdeckt, dem solaren Shutdown einfach zu entfliehen. Der Dunkle Sturmtaucher ist einer dieser extremen Winterflüchtlinge. Wenn es ihm auf den Snares Islands in Neuseeland zu kalt wird, flüchtet er einfach nach Norden. Bis zu den Aleuten in Alaska legen die Sturmtaucher rund 14.000 Kilometer zurück und kommen dort im späten Frühjahr der Nordhalbkugel an. Als Pendler zwischen beiden Hemisphären leben sie in einem nie endenden Sommer.

Ein perfekter Planet 15:05

Ein perfekter Planet: Menschen

Natur und Umwelt

Menschen sind neben den natürlichen Kräften Vulkanismus, Sonnenlicht, Wetter und Ozeanströmungen immer mehr zum bestimmenden Faktor auf unserem perfekten Planeten geworden. Wir verändern die Regelsysteme der Erde, ohne die langfristigen Folgen ernsthaft zu erwägen. Die Dokumentation stellt Menschen vor, die mit ihren Projekten eine weitere Erderwärmung verhindern wollen oder Arten retten, die vom Klimawandel besonders bedroht sind. In Kenia beispielsweise kämpft Angela Sheldrick um das Leben von Babyelefanten. Die immer länger anhaltenden Dürren setzen die Elefantenpopulationen immer stärker unter Druck. Viele verdursten, und oft können überhaupt nur die Kleinsten gerettet werden. 150 der Mini-Dickhäuter konnte Angela Sheldricks Team bereits aufziehen und wieder in die Wildnis entlassen. Wenn die derzeitige Entwicklung anhält, könnte es jedoch sein, dass immer mehr der verbleibenden geschützten Flächen verdorren und die Überlebenschancen der grauen Riesen weiter sinken. Im Golf von Maine sind es Meeresschildkröten, die jedes Jahr durch klimatische Veränderungen in Lebensgefahr geraten. Das Wasser nahe der Küste wird aus kalten Strömungen der Arktis und Ausläufern des warmen Golfstroms gespeist und besaß bis vor einigen Jahren eine mittlere Temperatur. Heute kommt immer weniger kaltes Wasser aus der polaren Zone an. Deshalb reisen Schildkröten im Sommer auf der Suche nach Nahrung immer weiter nach Norden. Wenn dann allerdings der Herbst anbricht und die Temperaturen sinken, fallen die Tiere in einen Kälteschock. Viele ertrinken in den eisigen Fluten, und nur die Schildkröten, die an die Küste geschwemmt werden, haben eine Chance, zu überleben. Das New England Aquarium in Boston hat mittlerweile eine eigene Rettungsstation für Schildkröten eingerichtet, weil die Zahl der gestrandeten Tiere stetig ansteigt. Dort werden sie medizinisch versorgt und dann in ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete im Süden ausgeflogen. Viel grundsätzlicher gehen die Mitarbeiter des Projektes "Große Grüne Mauer" vor. Sie wollen nicht eine einzelne Art retten, sondern ganze Landschaften. Ein Band aus dürreresistenten Bäumen soll gepflanzt werden, das 8000 Kilometer quer durch Afrika verlaufen und die weitere Ausbreitung der Sahara stoppen soll. Erst 15 Prozent der Grünen Mauer sind fertiggestellt, doch schon jetzt kehrt das Leben in die betroffenen Gegenden im Senegal zurück. Brunnen, die längst ausgetrocknet waren, füllen sich wieder. Die Landwirtschaft lohnt sich, und die Menschen können in ihrem Zuhause bleiben.

Die glorreichen 10 15:50

Die glorreichen 10: Die größten Geistesblitze der Geschichte

Dokumentation

Es gibt sie jeden Tag: Momente, in denen gute Ideen geboren werden. Ob sie umgesetzt werden und die klugen Köpfe irgendwann in den Geschichtsbüchern stehen, ist eine andere Sache. Auch auf vermeintliche Selbstverständlichkeiten muss erst einer kommen: wie der Namenlose, der auf die Idee kam, dass Zeichen hintereinander gehängt einen Sinn ergeben - die Schrift. Andere Geistesblitze ließen sich hervorragend zu Geld machen. Das Dynamit beispielsweise, das Alfred Nobel so reich machte, dass die Wissenschaft noch heute von seiner Stiftung profitiert. Gummi und Telefon gehören sicherlich auch in diese Kategorie. Andere Ideen veränderten die Welt in Windeseile, wie die Dampfmaschine, die Elektrizität oder die Bestimmung des Längengrades. Die nachhaltigste Wirkung von Geistesblitzen ist sicherlich, wenn sie das menschliche Zusammenleben bestimmen. Wie im antiken Griechenland, als irgendjemandem plötzlich aufging, dass auch mal das Volk mitentscheiden könnte. Und wer hatte eigentlich die Idee, dass Leute hinter einem Ball her rennen und versuchen, ihn in ein Tor zu schießen? Die Dokumentationsreihe fragt nach den größten Sonderlingen, den größten Rätseln oder den größten Heldinnen der Geschichte. Zur Aufnahme in die mal mehr, mal weniger ehrenwerte Gruppe der "Glorreichen 10" führen erstaunliche Fakten und neue Zusammenhänge. Die Sendung rollt spannende Aspekte der Geschichte neu auf und präsentiert sie auf humorvolle Art mit viel Witz und Ironie. Es wurde keine Abstimmung durchgeführt, sondern die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.

Die glorreichen 10 16:35

Die glorreichen 10: Die größten Völker der Geschichte

Dokumentation

Was macht ein Volk erfolgreich? Manche haben sich ihren Namen als Haudegen gemacht - wie die Wikinger und die Mongolen. Obwohl sie viel mehr draufhatten, als zu morden und zu rauben. Andere Völker sind deutlich geistvoller in Erinnerung geblieben, wie die Griechen, die sich ihren Namen mit Philosophie und Müßiggang machten. Andere sind möglicherweise nur deshalb berühmt, weil noch so viele Geheimnisse ungelöst sind, wie die Maya oder die Inka. Römer und Ägypter hatten ihre großen Zeiten, aber am Ende gingen sie unter. China hält da schon deutlich länger durch. Mehrere Jahrtausende auf dem Buckel und immer noch ein Riesenreich. Die besten Strategien haben aber die Tiervölker. Ameisen oder Bienen passen sich an und bilden Staaten, die so perfekt organisiert sind, dass manch menschlicher Staatsmann davon nur träumen kann. Die Dokumentationsreihe fragt nach den größten Sonderlingen, den größten Rätseln oder den größten Heldinnen der Geschichte. Zur Aufnahme in die mal mehr, mal weniger ehrenwerte Gruppe der "Glorreichen 10" führen erstaunliche Fakten und neue Zusammenhänge. Die Sendung rollt spannende Aspekte der Geschichte neu auf und präsentiert sie auf humorvolle Art mit viel Witz und Ironie. Es wurde keine Abstimmung durchgeführt, sondern die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.

Die glorreichen 10 17:20

Die glorreichen 10: Die zauberhaftesten Zahlen der Geschichte

Dokumentation

"Die Glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge geschichtsträchtiger Ziffern und kürt in dieser Folge "die zauberhaftesten Zahlen der Geschichte" - von 1492 bis zur 666. Es geht um göttliche Proportionen, den Millennium-Bug und Navigationsfehler. Das Ranking wird wie gewohnt mit Humor und Ironie kommentiert von Hannes Jaenicke. "Die Glorreichen 10" widmet sich in der neunten Staffel den wahren Herrschern der Welt: den Ziffern. ZDFneo stellt in der Folge "Die zauberhaftesten Zahlen der Geschichte" ein Ranking zusammen, das beweist, dass Mathematik alles andere als trocken ist. Es geht um geheime Codes, religiöse Mythen und den mathematischen Bauplan der Natur. In dieser Folge begegnen wir etwa der berüchtigten 666. Während Heavy-Metal-Fans sie feiern und die Bibel sie als "Zahl des Teufels" fürchtet, vermuten Historiker dahinter einen verschlüsselten Code für Kaiser Nero. Dass Zahlen auch für globales Chaos sorgen können, zeigt das Jahr 1492: Ein simpler Navigationsfehler führte Christoph Kolumbus direkt nach Amerika, obwohl er eigentlich in Indien landen wollte - ein Rechen-Fauxpas, der die Weltgeschichte für immer veränderte. Besonders magisch wird es beim Goldenen Schnitt. Die Fibonacci-Folge bestimmt nicht nur das Wachstum von Sonnenblumen oder das Gehäuse der Nautilus, sondern lieferte auch die ästhetische Formel für den Eiffelturm oder Leonardo da Vincis "Abendmahl". Doch Zahlen können auch Panik auslösen: Die Null brachte zur Jahrtausendwende fast die Weltwirtschaft zum Erliegen, als der "Millennium-Bug" drohte, sämtliche Computersysteme zurück in das Jahr 1900 zu katapultieren. Auf Platz 1 zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in dieser Staffel auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.

Sketch History 18:05

Sketch History: Neues von gestern

Infotainment

Endlich wird der "Geschi-Unterricht" lustig. Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel. Satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance, die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei "Sketch History" als Shakespeare, Kolumbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orleans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen, verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als "Geschichten-Erzähler" aus dem Off.

Death in Paradise 18:30

Death in Paradise: Die Schlange

Krimiserie

Mervin Wilson und sein Team untersuchen den Tod der jungen Unternehmerin Susie. Die Behörden sind sich über die Todesursache sicher. Doch die Obduktion bringt ein anderes Ergebnis. Susie bricht während einer Präsentation ihrer neuen Hautcreme zusammen und stirbt noch vor Ort. Da die Obduktion einen anaphylaktischen Schock ausschließt, deutet alles auf einen gezielten Mord hin.

Death in Paradise 19:20

Death in Paradise: Ambrose

Krimiserie

Während einer Rumprobe kommt Patrick ums Leben. Erste Ermittlungen zeigen, dass er an einer Vergiftung starb. Auffällig ist, dass er der einzige Tote der Probe ist. Das Team geht von einem gezielten Mord aus. Während der Ermittlungen deckt es die wahre Identität des Opfers auf. Es handelt sich nicht um Patrick, sondern um einen Mann namens Samson Lay, der seine Identität übernommen hatte.

Letzte Spur Berlin 20:15

Letzte Spur Berlin: Rosalie

Krimiserie

In der Seniorenresidenz bereitet Jeannette Schulz alles für den 85. Geburtstag ihrer Oma vor. Als sie Rosalie aber zur Feier abholen will, ist das Zimmer leer. Schnell wird klar, dass Rosalie sich mit ihrem resoluten Verhalten im Heim nicht nur Freunde gemacht hat. Auch das Verhältnis zu ihrem Sohn Uwe war mehr als angespannt. Und dann sind da auch noch die Urteile, die sie als Volksrichterin in der DDR gefällt hat. Gegen Alexander wurde ein Ermittlungsverfahren wegen seiner Arbeit in der Soko eröffnet. Er ist sich keiner Schuld bewusst und wehrt deshalb jede Hilfe ab - sehr zu Radeks und vor allem Minas Sorge.

Letzte Spur Berlin 21:00

Letzte Spur Berlin: Hundeleben

Krimiserie

Für Ilona Kovács ist mit der Ausbildung zur Tierarzthelferin ein Traum in Erfüllung gegangen. Deshalb passt es so gar nicht zu ihr, dass sie vor ihrer ersten OP aus der Praxis verschwindet. Ilonas Bruder Gábor vermutet Probleme mit ihrem Freund Paul, der wiederum glaubt an einen Streit zwischen den Geschwistern. Dann allerdings finden die Ermittler heraus, dass Paul militanter Tierschützer ist - und dass Ilona wegen eines kranken Welpen angezeigt wurde. Als sogar sein Büroschreibtisch wegen des gegen ihn laufenden Strafverfahrens durchsucht wird, ist Alexander außer sich. Zuspruch und Hilfe bekommt er nur von Timo, mit dem er zusammen in der Soko war.

ZDF Magazin Royale 21:45

ZDF Magazin Royale

Satireshow

Das "ZDF Magazin Royale" hebt seinen Vorhang. Jan Böhmermann begrüßt die Zuschauer zu seiner Late-Night-Satire. Gesellschaftlich relevante Themen gepaart mit Witz und Ironie. Jan Böhmermann stößt Debatten an, begrüßt streitbare Gäste und musiziert mit dem Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld. Unterhaltung, Überraschung und Erkenntnisgewinn - willkommen zum "ZDF Magazin Royale!"

MAITHINK X - Die Show 22:15

MAITHINK X - Die Show: Die Wahrheit über die Wechseljahre

Infotainment

Die Wechseljahre sind für viele Betroffene mit erheblichen Beschwerden verbunden. "MAITHINK X" erklärt, was während dieser Lebensphase im Körper passiert. Sie zeigt welche Symptome auftreten können und wie eine angemessene Behandlung helfen kann.

heute-show 22:45

heute-show: Nachrichtensatire mit Oliver Welke

Satireshow

Themen bei Welke: der Zustand der Regierungskoalition und der sie tragenden Parteien, die Romanze zwischen Trump und Putin und die Erbschaftssteuer vorm Bundesverfassungsgericht. Diesmal in Oliver Welkes Team: Gisa Flake, Gernot Hassknecht und Till Reiners. Diese Sendung wird im Web und in der App mit Gebärdensprache und Audiodeskription angeboten.

Neo Match up - mit Parshad Esmaeili 23:20

Neo Match up - mit Parshad Esmaeili: Die Gameshow

Spielshow

Parshad Esmaeili fordert in ihrer Gameshow "Neo Match up" prominente Gäste heraus. Menschenkenntnis, Bauchgefühl und das Hinterfragen eigener Vorurteile sind hier entscheidend. Parshad Esmaeili tritt in ihrer Gameshow gegen vier prominente Gäste an. In jeder Folge gibt es ein vorgegebenes Thema. Zu diesem müssen Parshad und ihr Gast die entsprechenden Begriffe den fünf Protagonisten zuordnen - von Berufen bis zu Persönlichkeitsmerkmalen. "Neo Match up" verbindet ein einfaches Spielprinzip mit Humor, Tempo und starken Überraschungsmomenten.

Neo Match up - mit Parshad Esmaeili 23:50

Neo Match up - mit Parshad Esmaeili: Die Gameshow

Spielshow

Parshad Esmaeili fordert in ihrer Gameshow "Neo Match up" prominente Gäste heraus. Menschenkenntnis, Bauchgefühl und das Hinterfragen eigener Vorurteile sind hier entscheidend. Parshad Esmaeili tritt in ihrer Gameshow gegen vier prominente Gäste an. In jeder Folge gibt es ein vorgegebenes Thema. Zu diesem müssen Parshad und ihr Gast die entsprechenden Begriffe den fünf Protagonisten zuordnen - von Berufen bis zu Persönlichkeitsmerkmalen. "Neo Match up" verbindet ein einfaches Spielprinzip mit Humor, Tempo und starken Überraschungsmomenten.