11:40
Die Landschaften Europas sind unglaublich vielfältig. Die Geschichte ihrer Entstehung ist voller monumentaler Ereignisse, die unseren Kontinent zu dem machten, was er heute ist. Bei seiner Expedition begibt sich der Geologe Colin Devey auf die Spuren eines urzeitlichen Ozeans - der Tethys. Denn es ist dieses sagenhafte "Ur-Meer", das mit der Entstehungsgeschichte vieler zentraleuropäischer Landschaften in Verbindung steht. Colin Deveys erste Etappe ist das Elbsandsteingebirge mit seinen bizarren Steinformationen. Die Entstehungsgeschichte des Sandsteins begann in den flachen Uferbereichen des Tethysmeeres, das vor 100 Millionen Jahren Europa bedeckte. Riesige Meeressaurier waren in diesem Meer heimisch, genauso wie die Vorfahren heutiger Meeresschildkröten, Haie und Krokodile. Durch die Wanderung der Afrikanischen Platte nach Norden hob sich das Land, das Tethysmeer zog sich zurück. Über Jahrmillionen schob sich Afrika gegen Europa - es entstanden die Alpen, Colins nächstes Ziel. Das Matterhorn gehört zu den höchsten Bergen der Alpen. Seine markante Form macht es zu einem der bekanntesten Monumente der Natur. Erdgeschichtlich gesehen besteht es aus verschiedenen Kontinentalplatten, die übereinander geschoben wurden in einer Zeit, als Teile von Afrika mit Europa kollidierten. Bis heute kann man die Vorgänge dieser gigantischen Kollision an vielen Stellen in den Alpen nachvollziehen. Am Rande dieses Geschehens entstanden ganz neue Gebiete: ausgedehnte Wasserwelten im Südosten des Kontinents. Colin Devey reist ins artenreiche Donaudelta und erklärt die Entstehung von Landbrücken und Meeresbecken. Nicht weniger aufregend ist die Geschichte der Wüste von Tabernas im Süden Spaniens. Salz liebende Pflanzen und kleine Tropfsteinformationen verraten, dass die Wüste einst der Boden eines Meeres war. Nachdem Colin Devey in Island und im Doggerland an der Nordostküste Englands Spuren der Eiszeiten dokumentiert hat, reist er nach Italien, seiner letzten Station. Am Fuße des berühmten Vesuv liegen die Ruinen einer alten Stadt - Pompeji. Im Jahr 79 nach Christus begrub der Vesuv nach einer Eruption seine direkte Umgebung unter einer meterdicken, heißen Aschewolke. Der römische Gelehrte Plinius der Jüngere beobachtete die Vorgänge und beschrieb sie. Hier, wo Menschen die Kraft der Naturgewalten erstmals analytisch beobachteten, endet die Expedition durch die Naturgeschichte Europas. Auch diese Dokumentation besticht durch ihren hohen Anteil an Computeranimationen, die, verwoben mit den heutigen Landschaften, einen spektakulären Einblick in die Vorgänge der Erdgeschichte geben. So können die Zuschauer hautnah miterleben, wie sich viele der uns heute bekannten Landschaften über Jahrmillionen entwickelt haben. Lebendige Geologie, die staunen lässt.
12:25
Der Geologe Colin Devey begibt sich auf Spurensuche in Jordanien. Auf engstem Raum beherbergt das Wüstenland wichtige Rohstoffe für eine klimafreundliche Zukunft der Welt - allen voran Metalle. In Jordanien findet Colin Devey die "Großen Sechs", die wichtigsten Rohstoffe der Zukunft. Ob Windräder oder Elektroautos: Je mehr CO2 eingespart werden soll, umso stärker werden Metalle für grüne Technologien gebraucht. Mit der Verarbeitung von Metallen im Nahen Osten endet vor circa vier Jahrtausenden die Steinzeit. Damals beginnt ein neues Kapitel für die Menschheit, geprägt von Metallen, darunter Kupfer. Heute ist Kupfer eine Art "Heiliger Gral" für die Elektrifizierung unseres Alltags. In Chile liegen die größten bekannten Vorkommen, sie sind das Ergebnis einer Kollision zweier Kontinentalplatten. Aber die angestrebte CO2-freie Mobilität braucht noch ganz andere Metalle: Nickel, Kobalt und Lithium werden in Kombination vor allem für Batterien benötigt. Weltweit wird danach gesucht. Neben Manganknollen am Meeresboden bietet ein Land in der Arktis großes Potenzial. In Grönlands eisfreien Gebieten rüsten sich Bergbaufirmen für einen neuen "Goldrausch". Seltene Erden - eine Gruppe aus 17 Metallen - werden auch in Jordanien vermutet, doch die Mengen sind noch unklar. Seltene Erden werden vor allem in Magneten in Elektromotoren und anderen Hightech-Produkten verbaut. China hält die größten Marktanteile. Auch wenn die USA hier langsam aufholen. Und dann ist da noch ein anderer Rohstoff - Phosphor. Jordanien gehört zu den großen Produzenten der Welt. Phosphor ist in Dünger unersetzbar. Doch die globalen Vorräte gehen zur Neige. Hoffnung gibt Norwegen: Dort wurde ein vielversprechendes Vorkommen gefunden, das die ganze Welt versorgen könnte.
13:10
Seit Jahrtausenden graben Menschen Löcher in die Erde und bauen in Minen Rohstoffe ab. Südafrika ist dafür weltweit bekannt. Doch mittlerweile gibt es weitere Quellen: unsere Städte. Colin Devey weiß: Um die globalen Klimaziele zu erreichen, braucht die Menschheit zeitnah immer mehr Metalle. Ohne den Kontinent Afrika mit seinen noch ungehobenen bedeutenden Rohstoffvorkommen wird es aber nicht gehen. Beim Abbau dieser Rohstoffe wird nirgendwo tiefer gegraben als in der Umgebung von Johannesburg - fast 4000 Meter geht es dort in die Tiefe auf der Suche nach Gold. Ein Metall, das beispielsweise für den Schutz von Satelliten gegen die Sonne unersetzbar ist. Aber auch, wenn Gold knapp wird - es gibt Minen, die gewissermaßen brachliegen, aber zunehmend ausgebeutet werden sollen. Ob Kapstadt, Las Vegas oder Tokio: Die Städte dieser Welt beherbergen rund 75 Prozent aller abgebauten Rohstoffe. Sie stecken überall in der Infrastruktur, vor allem in Häusern. Städte sind riesige urbane Minen. Recycling und Kreislaufwirtschaft können die Rohstoffe darin wieder nutzbar machen und so den Bedarf aus dem tiefen Bergbau senken - und so unsere Umwelt schützen. Denn für den tiefen Bergbau werden nicht nur unzählige Tonnen Gestein verarbeitet, sondern auch enorm hohe CO2-Werte durch den energieintensiven Einsatz von Maschinen in Kauf genommen. Deshalb sucht man weltweit nach Verfahren, wie auf Island, CO2 im Untergrund zu versteinern. Dafür gibt es auch in Deutschland Möglichkeiten im Basalt. Letztlich geht es beim Bergbau um gerechte Preise und um Sicherheit: Denn neben dem industriellen Bergbau gibt es gerade in Afrika viel illegalen Kleinbergbau - so auch in Namibia. Weltweit graben Millionen Menschen unter gefährlichsten Umständen nach Gold, Kobalt oder Tantal - Metalle, die dann meist in der industrialisierten modernen Welt landen. Weltweit verankerte Sicherheitsstandards und faire Preise würden das Leben dieser illegalen Minenarbeiter schützen.
13:55
Menschen brauchen Energie, als Nahrung, als Licht- und Wärmequelle. In der "Terra X"-Dokumentation beleuchtet Harald Lesch die Geschichte der Energie und fragt nach Zukunftsvisionen. Die Nutzung von Energie ist der Motor unserer Zivilisation. Sie hat das Leben in der Moderne bequem gemacht. Aber der Verbrauch und die Umwandlung von Energie bleiben nicht ohne Folgen. Wie soll der enorme Bedarf zukünftig gedeckt werden, ohne die Umwelt zu schädigen? Die Folge "Energie" aus der "Terra X"-Reihe "Was die Welt am Laufen hält" nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte der Energie - von den Anfängen der Menschheit bis in die Gegenwart. Die Dokumentation beschäftigt sich nicht nur mit der Entdeckungsgeschichte verschiedener Energieformen, sondern auch mit ihren unliebsamen Nebenwirkungen. Die wichtigste natürliche Energiequelle ist die Sonne. Sie ist der Garant für alles Leben auf der Erde. Doch erst die Beherrschung des Feuers revolutioniert die Menschheitsgeschichte. Das Feuer bringt nicht nur Licht und Wärme, sondern markiert auch den Beginn der Zivilisation. Der älteste feuerveränderte Stoff, den der Mensch nutzt, ist Ocker. Es folgen Erze, die in der Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit zu Gegenständen aus Metall verarbeitet werden. Auch moderne Technologien funktionieren noch immer nach dem gleichen Prinzip: Mit der Energie des Feuers verändert der Mensch natürliche Rohstoffe und verwandelt sie in unterschiedlichste Gegenstände des täglichen Lebens. Wir leben heute wie damals in einer "High Fire World", auch wenn das nicht mehr direkt sichtbar ist. Als einer der ältesten Brennstoffe der Geschichte gilt Holzkohle. Sie liefert aber zu wenig Energie im Vergleich zur Braun- und Steinkohle, dem Holz aus der Tiefe des Erdreichs, das über Millionen Jahre zusammengepresst wurde. Kohle, Öl und Gas gehören zu den fossilen Brennstoffen. Mit ihrer Gewinnung gerät die Welt in einen Energierausch, der bis heute anhält. Rund 80 Prozent des weltweiten Bedarfs werden heute durch Kohle, Öl und Gas gedeckt. Sie halten unsere Welt am Laufen, bringen sie allerdings auch ins Stolpern. Denn das in fossilen Energieträgern gespeicherte CO2 wird bei ihrer Verbrennung freigesetzt. Eine ganz andere Energiequelle, die Anfang des 20. Jahrhunderts als Lösung aller Probleme gefeiert wird, ist die Atomenergie. Ihre Erfolgsgeschichte beginnt 1789, als aus einem unscheinbaren Gestein, der sogenannten Pechblende, ein neues Element isoliert wird: Uran. Die Entfesslung atomarer Energie hat ihre verheerende Zerstörungskraft in der Erfindung der Atombombe gezeigt. Doch auch die zivile Nutzung birgt große Risiken - eine der Herausforderungen ist der strahlende Atommüll. In einem unterirdischen Bauwerk in Finnland entsteht das weltweit erste Endlager für Atommüll. Es soll mindestens 100.000 Jahre lang halten. Nachhaltiger erscheinen da die sogenannten erneuerbaren Energien wie Wind- und Wasserkraft. Als Antriebsenergie für Mühlen und Bewässerungsanlagen sind sie schon seit Jahrtausenden bekannt. Heute dienen sie vornehmlich der Stromproduktion. Die große Herausforderung neben der Speicherung ist das Problem der natürlichen Schwankungen. Das betrifft auch die Solarenergie. Die Schwäche der sogenannten erneuerbaren Energien ist ihre Abhängigkeit vom Wetter, das macht sie unbeständig. Eine der aufregendsten Visionen der Gegenwart ist die Energiegewinnung durch Kernfusion. Die ersten Großanlagen sollen in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts einsatzbereit sein, um den weltweiten Umbau der Energieversorgung voranzutreiben.
14:40
E-Mail, Facebook, WhatsApp und Co. - mehr als fünf Milliarden Menschen nutzen digitale Nachrichtendienste. Harald Lesch erklärt die Welt der Kommunikation und fragt nach ihren Grenzen. Die "Terra X"-Doku schlägt einen Bogen von der Entstehung der Sprache bis zur künstlichen Intelligenz, gibt Einblick in Schlüsseltechnologien und liefert verblüffende Antworten auf die brennende Frage, wie moderne Kommunikation das Menschsein beeinflusst hat. Die Folge "Kommunikation" aus der "Terra X"-Reihe "Was die Welt am Laufen hält" erzählt von den Anfängen der Sprache und Schrift, von den Erfindungen der Telegrafie und des Internets bis hin zur künstlichen Intelligenz. Harald Lesch schaut zurück in die Vergangenheit und wagt den Blick in die Zukunft: Was haben die jeweiligen Kommunikationsfortschritte mit dem Menschen gemacht, wo stehen wir heute? Sind wir am Peak Point der digitalen Kommunikation angelangt? Der Ursprung der menschlichen Kommunikation liegt in der Entstehung der Sprache. Nicht nur die Gegenwart lässt sich mit Sprache beschreiben, sondern auch abstrakte Vorstellungen vom Jenseits, von Göttern und Religionen, von Zukunftsvisionen und Wissenschaft. Alles, was das menschliche Gehirn an Ideen zutage bringt, lässt sich durch Sprache in die Welt tragen. Zunächst geschieht das in großer Varianz. Aus der Ursprache werden Zehntausende unterschiedliche Sprachen. Doch seit Beginn der Sesshaftigkeit geht ihre Vielfalt zurück, aus den heute knapp 7000 Sprachen werden Prognosen zufolge in 200 Jahren nur noch etwa 100 übrig sein. Der Flüchtigkeit des gesprochenen Wortes entgegengewirkt hat die Erfindung der Schrift. Am Anfang wird sie ausschließlich in der Verwaltung genutzt, schon bald aber entstehen auch erste Gesetzestexte und große Epen. Um die Bewahrung des Wissens kümmern sich Bibliotheken. Heute sind analoge Schriftträger in virtuellen Speichern, in Clouds, untergebracht. Ob unsere digitalen Daten aber die Jahrhunderte überdauern können, stellen Wissenschaftler weltweit infrage. Eine der großen Herausforderungen in der Geschichte der Kommunikation ist der Transport von Informationen über große Distanzen. Die optische Telegrafie ist der erste Schritt zur Lösung des Problems, aber erst die Einführung der Elektrizität im 19. Jahrhundert bringt den Durchbruch in der schnellen Nachrichtenübermittlung. Schlag auf Schlag folgen die großen Kommunikationserfindungen der Moderne: das Telefon, das Radio und das Fernsehen. Mit dem Internet ist der Mensch in eine Welt der unbegrenzten Information eingetreten. Das hat Vor-, aber auch Nachteile. Wir können alles herausfinden, was wir wollen, gleichzeitig wird es aber immer schwieriger, zu sagen, was richtig ist und was falsch. Die Fortschritte der künstlichen Intelligenz befeuern diese Entwicklung weiter. Sprechen zu können wie ein Mensch, haben Forscher inzwischen auch Maschinen beigebracht. Werden wir in Zukunft immer häufiger mit Chatbots, Robotern und Avataren kommunizieren? Wo zwischen all den heutigen Kommunikationstechniken steht der Mensch? Fragen, die bereits unseren Alltag prägen und in Zukunft an Bedeutung zunehmen werden.
15:25
Menschen wollen mobil sein. Vom ersten aufrechten Gang unserer Vorfahren bis zur Eroberung des Weltraums beleuchtet dieser Film die rasante Entwicklung unserer Spezies. "Terra X" unternimmt eine Zeitreise durch die Mobilitätsgeschichte. Gezeigt wird, wie sich der Radius des Menschen ständig weiterentwickelt. Technische Meilensteine machen es möglich, die Welt zu entdecken, auf der Suche nach Nahrung oder einer besseren Zukunft. "Terra X"-Moderator Professor Harald Lesch führt durch diesen Film, ist dabei unterwegs mit dem Fahrrad, einer Dampflok und dem dreirädrigen Patentmotorwagen von Carl Benz. Einen Originalnachbau des ersten richtigen Automobils der Welt steuert er dabei selbst. So zeichnet diese Dokumentation die Geschichte des Bewegungsdranges des Menschen nach. Fossile Fußspuren in versteinerten Ascheschichten in Ostafrika belegen, dass bereits vor etwa 3,6 Millionen Jahren frühe Vorfahren des Menschen aufrecht gegangen sein müssen, möglicherweise sogar deutlich früher. Diese Art der Fortbewegung hatte enorme Vorteile, in der Nahrungsbeschaffung beispielsweise. Auf jeden Fall erweiterte sich so bereits der Bewegungsradius. Die Evolution des Menschen ist geprägt von unstillbarem Verlangen, Neues zu entdecken, Lebensbedingungen zu verändern, Berge, Wüsten und Meere zu überwinden. Der Erfindergeist führt zu einem ersten Quantensprung durch die Erfindung des Rades, dann der Domestizierung des Pferdes und dem Einsatz von Fuhrwerken. Viele technische Revolutionen sind mit Mobilität verbunden. Das Fahrrad, die Eisenbahn und das Auto lassen Entfernungen auf dem Landweg schrumpfen. Auf den Weltmeeren sind es Schiffe, die Menschen endlich fremde Kontinente erreichen lassen. Zusammen mit der Entwicklung verbesserter Navigationshilfen beginnt im 15. Jahrhundert von Europa aus die Globalisierung. Und der weltweite Handel findet bis heute vor allem auf den Weltmeeren statt. Rund 90 Prozent aller Warengüter werden auf Seeschiffen transportiert. Mit dem Aufsteigen von Heißluftballons und rund ein Jahrhundert später der Erfindung des Flugzeuges erfüllt sich endlich auch der große Traum des Menschen vom Fliegen. Zunehmend wird allerdings klar, dass bei vielen technischen Entwicklungen Segen und Fluch eng beieinanderliegen. Durch die zunehmende Belastung der Umwelt sind moderne Fortbewegungsmittel umstrittener denn je. Alternativen sind gefragt, und auch diese werden beleuchtet, wie beispielsweise solarbetriebene Flugzeuge. Letztlich stellt sich auch die Frage danach, wie die Mobilität in ferner Zukunft aussehen könnte. Zeitreisen und Beamen werden wohl Wunschdenken bleiben. Im Jahr 1802 wanderte der deutsche Schriftsteller und Dichter Johann Gottfried Seume zu Fuß von Grimma bei Leipzig bis nach Syrakus - getreu dem Motto: "Alles würde besser gehen, wenn man mehr ginge". Immerhin: Bis zu einem Alter von etwa 80 Jahren legt ein Mensch rund 170.000 Kilometer zu Fuß zurück - ohne zu joggen.
16:10
"Die glorreichen 10" präsentiert mitreißende Themen und kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte und kürt die "Glorreichsten 10". Was hat Martin Luther mit der Guillotine zu tun? Oder Gutenberg mit einem Apfel? Sie sind "Die größten Spalter der Geschichte" in dieser Folge der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10". "Die glorreichen 10" schlägt auch in der vierten Staffel wieder den ganz großen Bogen und setzt erneut auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. In sieben Folgen stellt die Reihe die "sagenumwobensten Gestalten", die "größten Rivalitäten", die "unwiderstehlichsten Städte" die "unglaublichsten Morde" und die "revolutionärsten Ideen der Geschichte" zusammen. In der Folge "Die größten Spalter der Geschichte" stellt ZDFneo Spalter zusammen, die mit legalen oder illegalen Mitteln Gemeinschaften entzweien wollen. Sie haben den Begriff "Spalter" in ein schlechtes Licht gerückt. Ganz legal spaltet Mose mit Gottes Hilfe das Meer, und Johannes Gutenberg spaltet das Alphabet in seine Bestandteile auf. Einen weiteren Platz im glorreichen Spalter-Ranking hat sich die Sprache gesichert. Allein in der EU gibt es insgesamt 24 Amtssprachen. Und bei jeder Rede, jedem Schriftstück arbeiten viele fleißige Übersetzer daran, dass fremde Sprachen nicht das machen, was sie leider viel zu oft tun: spalten. "Die glorreichen 10" ist ein Geschichtsformat der anderen Art. Schnell, überraschend und manchmal laut - aber immer dazu geeignet, die Neugierigen schlau und die Wissenden noch schlauer zu machen. Und auf Platz eins zu warten, ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. "Die glorreichen 10" erzählt auf humorvolle Art in einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich, ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
16:55
In der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" beleuchtet ZDFneo kuriose Zusammenhänge berühmter Personen, Momente und Orte der Geschichte und kürt in einem Ranking die glorreichsten 10. Morsecodes, Nachrichten aus dem All und Geheimschriften: Es gibt unzählige rätselhafte Nachrichten, und fast täglich kommen neue dazu. ZDFneo hat sie in der Folge "Die glorreichen 10 - Die rätselhaftesten Nachrichten der Geschichte" zusammengestellt. Es hat sie immer schon gegeben: rätselhafte Nachrichten in der Geschichte. Räumlich gesehen sind die Nazca-Linien wohl die größten unter diesen Nachrichten, aber auch nach über 2000 Jahren ist ihr Rätsel noch nicht wirklich gelöst. Damals, zwischen 200 vor Christus bis 600 nach Christus, lebte das Volk der Nazca in einem kleinen Teil des heutigen Peru. Und anscheinend galt unter den Nazca der Leitsatz "Think big". Zumindest hat es den Anschein, wenn man sich die sogenannten Nazca-Linien anschaut. Dort erkennt man verschiedenste Formen und Muster: Dreiecke, Spiralen, Zickzacklinien oder Pflanzen und Tiere. Wie zum Beispiel Kakteen, einen Affen, eine Spinne oder einen Hund. Das Beeindruckende: Die Abbilder sind nicht nur so groß wie Fußballfelder, sondern auch genau. Einige der Linien gehen über Kilometer und sind von Anfang bis Ende kerzengerade. Aber leider ist bis heute keine Gebrauchsanleitung aufgetaucht. Wenn es um rätselhafte Nachrichten geht, dürfen Geheimschriften und versteckte Codes natürlich nicht fehlen. Heutzutage sind viele Mittel und Wege bekannt, wie man erfolgreich Nachrichten codieren kann. Ein mittlerweile berühmtes Verfahren nutzte der bekannte römische Feldherr Julius Cäsar: Die Cäsar-Chiffre ist sogar nach ihm benannt. Ein anderes Verfahren nutzt Maria Stuart im 16. Jahrhundert: Sie verschlüsselt ihre Briefe mit einer Nomenklatur. Dabei werden Buchstaben, Wörter oder sogar Teilsätze durch einfache Zeichen und Symbole ersetzt. Die Wehrmacht verschlüsselt ihre Funksprüche mit der sogenannten Enigma-Maschine. Grobgesagt sorgen drei Walzen dafür, dass jeder Buchstabe einer Nachricht durch einen anderen ersetzt wird. Insgesamt lassen sich damit 159 Billionen mögliche Kombinationen zusammenstellen. Und wer weiß, vielleicht wird in weit entfernter Zukunft eine andere Spezies über unsere Chatverläufe stolpern, und versuchen die ganzen Emojis zu entschlüsseln. Für die Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen, und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden. Hannes Jaenicke kommentiert gewohnt entspannt, mit einer Portion Witz und Ironie.
17:40
Die Doku-Reihe "Die glorreichen 10" präsentiert mitreißende Themen und kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte und kürt die glorreichsten 10. Es hat sie schon immer gegeben: Die größten Verführer unserer Geschichte. Es geht um Macht, eine Portion Verführung und das Verbotene in "Die glorreichen 10 - Die größten Verführer der Geschichte". In dieser Folge widmet sich ZDFneo Julius Caesar, Ludwig XIV., Hitler, Stalin oder ganz modernen Verführern wie Google und Facebook und Schokolade. In Deutschland werden pro Kopf fast neun Kilogramm jährlich genüsslich verschlungen. In Europa lassen sich nur die Schweizer öfters von der Schokolade verführen. Aber was macht sie so verführerisch? Neben Zucker verfügt Schokolade noch über einen weiteren Stoff, der sehr verführerisch auf uns wirkt: das sogenannte Theobromin. Es hilft nicht nur bei der Entspannung bestimmter Muskelgruppen, sondern ist auch stimmungsaufhellend. Aber man sollte es nicht übertreiben. Doch manchmal ist die Neugier einfach zu verführerisch: Psychologisch gesehen entsteht der Reiz, ein Verbot zu brechen, erst durch das Verbot selbst - wir reagieren dann mit Reaktanz. Beispiel: Wir könnten jederzeit eine Tafel Schokolade essen. Erst wenn uns das verboten wird, entsteht ein Reiz, dieses Verbot zu brechen. Denn es schränkt uns plötzlich ein, nimmt uns eine Handlungsmöglichkeit, die wir eigentlich ganz einfach vollziehen könnten. Das ist das Verführerische - wir könnten, aber wir dürfen nicht. Ein eindeutiges Negativbeispiel für Verführung: der Nationalsozialismus. Darüber, inwieweit das deutsche Volk von Hitler und der NSDAP verführt und für ihre Zwecke missbraucht wurde, gibt es viele wissenschaftliche Untersuchungen. Aus christlicher Sicht ist dies wohl der verbotene Apfel der schwerwiegendste und älteste Vorfall von Verführung. Meister der Verführung tauchen auch in vielen Mythen und Legenden auf. Einige der bekanntesten sind die Sirenen, von denen schon Homer in seiner Odyssee erzählt. Die Fabelwesen der griechischen Mythologie sind mal eine Mischung aus Vogel und Frau, aus Fisch und Frau oder formen sich magisch in den Wellen der Meere. Ihr verführerisches Markenzeichen ist stets ein betörender Gesang. Garantiert nicht jugendfrei sind die Verführer Sukkubus und Inkubus - die weibliche und männliche Form von lüsternen Dämonen. Der Sagenwelt nach verführen sie ihre Opfer mit eindeutig sexuellen Reizen zum Beischlaf oder fallen direkt im Schlaf über sie her, damit sie sich nicht wehren können. Auf diese Art und Weise wollen sie dämonische und böse Kräfte in die Welt der Menschen bringen. Ob es Giacomo Casanova auf Platz 1 geschafft hat? "Die glorreichen 10" kommentiert Hannes Jaenicke auf humorvolle Art in einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
18:20
"Sketch History" zeigt erneut opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive: satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Bei "Sketch History" ist die Weltgeschichte eine einzige Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Und somit Steilvorlage für diese preisgekrönte Sketch-Comedy. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. "Sketch History" beweist, dass "Bares für Rares" schon im Mittelalter ein Erfolg war, zeigt, wie Kaiserin Sisi wirklich zur Legende wurde, und lässt mit Gaststar Karl Dall Original und Parodie aufeinandertreffen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit der legendären Handwerkerfirma Kasallek und den liebreizenden Vorfahren von Klaus Kinski.
18:45
1977 ist auf Saint Marie ein kleiner Junge verschwunden, den man bis heute nicht wiedergefunden hat. Er verschwand in einem Sumpf und sein Geist soll nun auf der Insel spuken. Eine Krimiautorin namens Jennifer Langan ist auf Saint Marie zu Besuch, um für ihren neuen Podcast Material zu sammeln. Sie forscht nach dem Jungen und kommt auf mysteriöse Weise ums Leben. Hatte der Geist des Jungen damit zu tun? Zur gleichen Zeit taucht eine junge Frau namens Sophie auf Saint Marie auf, mit der Neville zufälligerweise in Kontakt kommt.
19:30
Neville und sein Team sind weiter damit beschäftigt herauszufinden, wie Jennifer Langan ums Leben gekommen ist und was es mit dem Geist von Linus auf sich hat. Verdächtigt werden Marvin, der Bruder von Linus, und Danny Sheridan, der sich selbst als Medium bezeichnet und behauptet, er hätte durch sein spirituelles Talent erfahren, was 1977 mit Linus passiert sei. Doch es tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf.
20:15
Karina und Joachim Glock versuchen damit zu leben, dass ihr Sohn vor einem Jahr Opfer eines Amoklaufes wurde. Doch nach der Eröffnung eines Gedenkraumes verschwindet Joachim spurlos. Karinas einzige Erklärung ist, dass es zu einem Streit zwischen ihm und Jens Völkel, dem Vater des Amokläufers, gekommen sein muss. Joachims Bruder Frederik bestätigt dessen Hass auf Völkel, sagt aber auch, dass Joachim sich in letzter Zeit verändert habe. Ein Grund scheint die Notfallseelsorgerin Ulrike Eichmann zu sein, die sich nach dem Amoklauf um die Glocks gekümmert hatte und der Joachim vor Kurzem wiederbegegnet war. Sie gesteht, dass sie sich in ihn verliebt hatte, beteuert aber, die Affäre längst beendet zu haben. Je tiefer die Ermittler der Vermisstenstelle in das Beziehungsgeflecht der Beteiligten eindringen, umso klarer wird ihnen, dass die hochbrisante Mischung aus unterschiedlichen Arten der Trauerbewältigung, Liebe und Hass, Verantwortung und Schuld sich in einer Katastrophe entladen wird. Und das versuchen sie, zu verhindern. Gleichzeitig muss Radek nach dem Tod seines Vaters feststellen, dass Jürgen nur daran interessiert ist, sein Erbe zu Geld zu machen. Radek befürchtet, dass sein Bruder erneut den Drogen verfallen ist.
21:00
Bei dem Anschlag einer linksradikalen Gruppe auf eine Baustelle wird ein Wachmann schwer verletzt. Kurz danach wird eine in die Szene eingeschleuste Ermittlerin als vermisst gemeldet. Kira hatte sich in ihrem Auftrag als verdeckte Ermittlerin in ein besetztes Haus, die "Franken 17", eingeschlichen. Bei ihrem Auftauchen werden die Ermittler allerdings von den Bewohnern attackiert und vertrieben. Lucy fasst daraufhin einen verwegenen Plan. Sie gibt sich als Sympathisantin der linksradikalen Gruppe aus und schafft es, das Vertrauen der Bewohner Doro, Niklas und Giovanni zu gewinnen. Als sie die drei aus dem besetzten Haus locken kann, greifen die Beamten zu und verhaften sie. In der Vernehmung verweigern sie jedoch jegliche Zusammenarbeit mit der Polizei - und das, obwohl ihre vermeintliche Freundin, die verdeckte Ermittlerin Kira, in Lebensgefahr schwebt. Über die Kneipenwirtin Sabine Kopetzki schließlich erfährt das Team der Vermisstenstelle, in welchem Dilemma die verschwundene Polizistin steckte. Um sie retten zu können, müssen Radek, Mina, Lucy und Alex allerdings zuerst die Hausbesetzer zum Reden bringen. Radek muss sich derweil entscheiden, ob er Jürgen seinem Schicksal überlässt oder ob er versucht, ihn zu retten.
21:40
Von politischen Beleidigungen bis zu politischen Life Coaches - Lutz van der Horst begrüßt Pinar Atalay und Jan Hofer. Mit Valerie Niehaus und Moritz Neumeier heißt es raten und wissen. Weiß Jan Hofer, was Pinar Atalay beim Privatradio über sich ergehen lassen musste? Quizmaster Lutz van der Horst stellt das Wissen der beiden Nachrichtenprofis im "heute-show"-Quiz auf die Probe. Und am Ende spricht das Volk. In 30 Minuten widmet sich "heute-show extra - Das Quiz" den absurdesten und kuriosesten Geschichten, die die Politik zu bieten hat und verpacket sie in unterhaltsame Quizfragen. Dabei geht es nicht nur um aktuelle Skandale und politische Ereignisse der Vergangenheit, sondern auch um einen Blick über die Ländergrenzen hinaus. Während der gesamten Show stehen dabei Spaß und Humor an erster Stelle! Neben dem klassischen Quizaspekt bietet dieses neue Format jede Menge Raum für gemeinsame Späße, lustige Anekdoten und politische Spitzen - einen Gewinner wird es natürlich auch geben.
22:40
Schmerzen erleben wir alle, mal mehr, mal weniger. Als Warnsystem ist das auch gut so. Aber was die wenigsten wissen: Unser Gesundheitssystem führt dazu, dass wir uns chronische Schmerzpatientinnen und -Patienten geradezu heranzüchten. Denn je länger Schmerzen nicht effektiv behandelt werden, desto größer das Risiko, dass sich der Schmerz chronifiziert und nicht mehr weggeht. Die Versorgung von Betroffenen ist schon jetzt katastrophal und ihre Anzahl wird absehbar weiter zunehmen. Hinzu kommt, dass die meisten, leider oft auch medizinisches Personal, Schmerzen falsch verstehen - "MAITHINK X" klärt auf.
23:15
Gemeinsam mit prominenten Gästen steht Jan Böhmermann am Herd und brutzelt. In dieser Folge zu Gast ist TV-Koch Tim Mälzer. Star-Koch und Hobby-Moderator Jan Böhmermann freut sich mehr denn je, wieder zurück am Herd zu sein: "Ich liebe diese Show!" "Ich liebe es mit meinen Gästen zu kochen und zu quatschen und am Herd neue Menschen kennenzulernen." Doch natürlich wird Jan auch in dieser Staffel nicht allein in der Küche stehen. Insgesamt acht Gäste aus verschiedenen künstlerischen Bereichen buhlen um die größte Auszeichnung im deutschen Fernsehen: ein "Mmmmh, lecker" von Jan Böhmermann.
23:45
Schmerzen erleben wir alle, mal mehr, mal weniger. Als Warnsystem ist das auch gut so. Aber was die wenigsten wissen: Unser Gesundheitssystem führt dazu, dass wir uns chronische Schmerzpatientinnen und -Patienten geradezu heranzüchten. Denn je länger Schmerzen nicht effektiv behandelt werden, desto größer das Risiko, dass sich der Schmerz chronifiziert und nicht mehr weggeht. Die Versorgung von Betroffenen ist schon jetzt katastrophal und ihre Anzahl wird absehbar weiter zunehmen. Hinzu kommt, dass die meisten, leider oft auch medizinisches Personal, Schmerzen falsch verstehen - "MAITHINK X" klärt auf.