19:05
In der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10" beleuchtet ZDFneo kuriose Zusammenhänge berühmter Personen, Momente und Orte der Geschichte und kürt in einem Ranking die glorreichsten 10. Hannibals Trip über die Alpen, Lachswanderungen und Drogentrips: Es gibt unzählige krasse Trips und fast täglich kommen neue dazu. ZDFneo hat sie in der neuen Folge "Die glorreichen 10 Die krassesten Trips der Geschichte" zusammengestellt. Wir leben in einer Zeit, in der wir den weitesten und spektakulärsten Trip der Menschheit miterleben können. Eine Reise, die alles Bisherige in den Schatten stellt: ein Flug zum Mars. Fast 600-mal weiter von der Erde entfernt als der Mond, bietet der Mars die fast unmögliche Möglichkeit für den Menschen seinen Fuß auf bisher unerschlossenes Terrain zu setzen. Es ist das Jahr 1271 und der nur 17 Jahre alte Marco Polo begibt sich mit Vater und Onkel auf eine Handelsreise ins ferne China. Die Expedition führt sie durch Armenien und den heutigen Iran. Die Polos überwinden das 4.000 Meter hohe Pamir Plateau und gelangen zur Wüste Taklamakan. Nach drei Jahren erreichen sie endlich Shangdu, wo sie auf den Enkel des großen Dschingis Khan und den ersten mongolischen Kaiser Chinas treffen: Kublai Khan. Niemand auf der Welt ist vorher so viel herumgekommen wie Marco Polo. Manch bizarre Geschichte bringt er mit nach Hause und so lässt er ein Buch über seine Reise verfassen. Ein absoluter Bestseller - nach der Bibel das meistgelesene Buch des Mittelalters. Und so wird der Name Marco Polo zum Inbegriff für Fernreisen und Abenteuer. Die meisten Trips auf unserer Liste führen in die Ferne und von da dann wieder zurück nach Hause. Doch der nächste Trip ist einer ohne Wiederkehr. Im 19. Jahrhundert gelten die Vereinigten Staaten von Amerika als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So wird Amerika zum Auswanderungsziel Nummer eins für Menschen aus aller Welt. Sie werden von schwärmerischen Berichten und der Hoffnung auf ein besseres Leben gelockt. Wer damals den Trip über den großen Teich wagt, geht ein unbekanntes Risiko ein. Die Auswanderer, die den Trip ins ferne Amerika wagen, machen das Land zu dem, was es heute ist. Ein guter Trip kann einen bis ans Ende der Welt bringen. Ein richtig guter Trip sogar auf einen anderen Planeten, aber nur ein Trip auf unserer Liste beamt einen gleich in ein neues Universum. Und für einen Drogen-Trip lässt der Mensch nichts unversucht: überall auf der Welt wird geraucht, geschnupft, geschluckt, gespritzt, inhaliert und sogar geleckt - geleckt? An Kröten?! Also Leute bitte - irgendwo muss es doch Grenzen geben! Queen Elizabeth II. entwickelt sich von einer jungen Prinzessin zur königlichen Kultfigur. Sie ist sowohl Matriarchin als auch charmante Großmutter für eine ganze Nation. Mit ihrer Art und Weise trippt sie als Ikone in unsere Herzen und mit hunderten Trips um die Welt wird die Queen zur Königin unseres Rankings. Auf Platz eins zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der neuen Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
19:50
Die "Sketch History" zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die zweite Staffel. Diesmal erfahren die Zuschauer, wie die von der Geschichtsschreibung verzerrten Ereignisse wirklich abgelaufen sind. Mit brandheißen Enthüllungen rund um die Keilschrift der Pharaonen, TV-Perlen aus der DDR und vielem mehr - und natürlich weiteren cholerischen Vorfahren Klaus Kinskis. Wie schon in der ersten Staffel entstehen opulente Sketche in beeindruckenden Kulissen mit unglaublich detailreicher und liebevoller Ausstattung, verbunden durch aufwendige, äußerst lustige Animationen. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Darüber hinaus wird der wunderbare Geschichtenerzähler Bastian Pastewka mit seinen bissigen Kommentaren aus dem Off auch diesmal zu sehen sein. Die zweite Staffel wurde im Sommer 2016 in Budapest gedreht. Regie führten Tobi Baumann ("Gespensterjäger", "Vollidiot", "Zwei Weihnachtsmänner") und Erik Haffner ("Pastewka", "Ladykracher", "Hubert und Staller"). Produzent ist HPR Bild & Ton zusammen mit Warner Bros. Deutschland, ausführender Producer und Headwriter ist Chris Geletneky ("Pastewka", "Ladykracher", "Midlife Cowboy").
20:15
Eine riesige Energiewolke bewegt sich auf die Erde zu. Unter dem Kommando von Captain Kirk soll das Raumschiff "U.S.S. Enterprise" das gefährliche Phänomen untersuchen. Die Erde ist in Gefahr, mehrere Raumschiffe und eine Raumstation wurden bereits zerstört. Im Inneren der Wolke scheint sich eine Intelligenz zu befinden, die konkrete Ziele verfolgt. - Der erste Kinofilm der erfolgreichen Reihe wurde von Robert Wise inszeniert. Im 23. Jahrhundert wird die Föderation von einer ungewöhnlichen Gefahr bedroht: Ein wolkenähnliches Gebilde mit großer Energie driftet auf die Erde zu. Eine Raumstation und drei Raumschiffe der Klingonen wurden bereits zerstört. Die "U.S.S. Enterprise" soll die Erde vor dem seltsamen Gebilde schützen. Das Kommando der Mission übernimmt James T. Kirk (William Shatner), der vor Kurzem zum Admiral befördert wurde. Als Wissenschaftsoffizier steht ihm der Vulkanier Commander Spock (Leonard Nimoy), als Arzt Dr. Leonard McCoy (DeForest Kelley) zur Seite. Dabei kann die Crew auf den neuartigen Warp-Antrieb zurückgreifen, der allerdings noch nicht problemlos funktioniert. Als die "Enterprise" die Wolke erreicht, wird das Raumschiff von einem Energiestrahl erfasst. Aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten erkennt Spock, dass es sich um einen Versuch der Kommunikation handelt. Kurz darauf manifestiert sich die Entität in einer exakten Kopie eines Crewmitglieds. Es stellt sich heraus, dass die Intelligenz, die sich selbst "V'ger" nennt, von Menschenhand geschaffen wurde und versucht, ihren Schöpfer zu finden. Da die Kontaktaufnahme nicht gelingt, will sie nun alle Menschen vernichten. Obwohl die Fernsehserie "Raumschiff Enterprise" (1966 bis 1969) bereits nach drei Staffeln wegen schlechter Quoten wieder abgesetzt wurde, ist das "Star Trek"-Universum auch heute noch ein fester Bestandteil der Popkultur. Captain Kirk, Spock, Uhura und "Pille" erfreuen sich weltweiter Bekannt- und Beliebtheit. Allein bis 1991 erschienen sechs "Star Trek"-Kinofilme, 2016 wurde Nummer 13 präsentiert. Ab Ende der 1980er-Jahre wurden in steter Regelmäßigkeit auch mehrere Serien als Spin-offs produziert, die jeweils für ein zeitgemäßes Reboot sorgten. Kultcharakter erlangten vor allem der Einleitungssatz "Der Weltraum, unendliche Weiten." ("Space: The final frontier"), der von Spock verwendete Gruß der Vulkanier und die von Alexander Courage komponierte Titelmusik. Der berühmte und vielfach ausgezeichnete Filmkomponist Jerry Goldsmith schrieb für "Star Trek: Der Film" eines seiner bekanntesten Werke. Viele Versatzstücke der Musik wurden auch in späteren Filmen verwendet. Ursprünglich war die Geschichte als erste Episode einer TV-Serie konzipiert, wurde dann aber doch als erster Kinofilm umgesetzt. Dabei profitierten die Filmemacher mit Sicherheit auch von dem unerwarteten Erfolg von "Krieg der Sterne", der 1977 auf der Leinwand präsentiert wurde. Alle wichtigen Mitglieder der Crew in "Star Trek: Der Film" waren bereits bei der Serie "Raumschiff Enterprise" mit von der Partie.
22:15
Auf einem abgelegenen Planeten wird ein Raumschiff der Föderation gekapert. Kirk und seine Crew der "Enterprise" nehmen es mit den Weltraumpiraten auf. Deren Anführer Khan, ein gentechnisch manipulierter Mensch, hat mit Kirk noch eine alte Rechnung offen. Dazu will er sich einer geheimen Technologie bemächtigen, an der auf dem entführten Schiff geforscht wurde. - Der zweite Teil gilt als einer der besten der Reihe. Ein Forschungsschiff der Föderation begibt sich zu einem Wüstenplaneten, um Tests für das Projekt Genesis durchzuführen. Unter der Leitung von Dr. Carol Marcus (Bibi Besch) will man versuchen, unwirtliche Planeten durch das sogenannte Terrafoaming für die Bevölkerung durch Menschen nutzbar zu machen. Doch gerade auf diesem Planeten befinden sich Khan (Ricardo Montalbán) und seine Gefolgsleute. Der genmanipulierte Anführer wurde einst von James T. Kirk (William Shatner) ins Exil verbannt und will sich nun an seinem einstigen Widersacher rächen. Khan tötet einen Großteil der Besatzung und bringt den Rest in seine Gewalt. Dazu gehören auch Marcus' Sohn David (Merritt Butrick) und Lieutenant Chekov (Walter Koenig). Ein Hilferuf von Dr. Marcus, mit der Kirk einst ein Verhältnis hatte, veranlasst den Admiral, das Kommando auf der "U.S.S. Enterprise" von Captain Spock (Leonard Nimoy) zu übernehmen. Als sie sich dem Forschungsschiff nähern, werden sie angegriffen, dabei wird die "Enterprise" schwer beschädigt. Khan will sich mit aller Macht des Genesis-Projekts bemächtigen. Admiral Kirk muss jedoch nicht nur um sein eigenes Leben fürchten: Zum einen erfährt er, dass David sein Sohn ist, zum anderen ist sein alter Freund Spock bereit, alles zu opfern, um Khans Pläne zu vereiteln. Obwohl der zweite Kinofilm der "Star Trek"-Reihe mit einem Bruchteil des Budgets seines erfolgreichen Vorgängers auskommen musste, überzeugte das Ergebnis Kritiker und Publikum gleichermaßen. Förderlich war dabei, dass Regisseur Nicholas Meyer auf die komplette Besetzung der Hauptcharaktere des ersten Films zurückgreifen konnte. Durch den Erfolg war eine weitere Fortsetzung praktisch garantiert und folgte auch bereits zwei Jahre später. Großen Aufruhr verursachte ein Gerücht, das sich bereits vor Veröffentlichung des Films verbreitete. Leonard Nimoy hatte signalisiert, dass er nicht mehr an der Rolle des Spock interessiert sei. Nur mit dem Ableben des markanten Vulkaniers war der Schauspieler zu bewegen, die Rolle noch einmal zu übernehmen. Aufgrund der heftigen Reaktionen wurde zunächst das Drehbuch geändert, später blieb Nimoy dem "Star Trek"-Kosmos nicht nur als Spock treu - als Regisseur inszenierte er sogar die beiden folgenden Langfilme.