21:50
Vor zwei Jahren erlag Gerald Woodley einem Herzinfarkt. Nun wird seine Witwe Sonia auf dem Weg zur Beichte erschlagen. Wenig später wird ihrem Beichtvater die Kehle durchgeschnitten. Barnaby spürt, dass einige der Dorfbewohner mit ihrem Wissen über den Grundherrn hinterm Berg halten. Erst unmittelbar vor dem Mord an der Farmersfrau Katie Soper gelingt es den Ermittlern, dem Dorf seine Geheimnisse zu entlocken. Fast der ganze Ort gehört Lord Edward Milton: Herrenhaus, Kirche, mehrere Farmen mit Äckern. Er verhindert, dass Luke und Matthew, der Sohn und der Bruder des toten Gerald, den jungen Gary Soper wegen Ladendiebstahls anzeigen. Immerhin hilft Garys Mutter Katie den Woodleys oft beim Nähen aus. Er rät Barnaby, nicht auf den bösen Klatsch über Gerald zu hören. Der habe seine Sonia nicht geprügelt, sondern sei ein hochanständiger Bürger und Christ gewesen. Ein Gutmensch?
23:20
Barnaby hat Caustons Bürgermeister Hicks wegen Betrugs im Visier. Als Hicks mit dem Stadtrat in die Partnerstadt Brighton fährt, wittert Barnaby wieder krumme Geschäfte und fährt mit. Auch der allseits verhasste Immobilienentwickler Hugh Dagleish ist bei dem Ausflug dabei. Zum Vergnügen steigt Hugh an der Strandpromenade in eine Geisterbahn und kommt mit abgeschlagenem Kopf wieder heraus. Die Mordermittlungen nimmt der Chefinspector von Brighton auf, Toms Cousin John Barnaby. Zurück in Midsomer Parva, wird die Hotel- und Boutiquenbesitzerin Jenny Russell auf die gleiche Art geköpft. Für diesen Mord gibt es immerhin einen Hauptverdächtigen, Jennys Ehemann, den sie wegen notorischer Untreue aus Haus und Geschäft geworfen hatte. Aber beide Barnabys sind skeptisch. Sie suchen lieber nach einer Verbindung zu den betrügerischen Deals des Bürgermeisters. Doch es gibt auch Spuren zu Lady Matilda William, die um den Unfall, der ihren Sohn Richard in den Rollstuhl gebracht hat, offensichtlich ein Lügengewebe spinnt.