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TV Programm für ZDFneo am 18.01.2026

Sterben will gelernt sein 04:30

Sterben will gelernt sein

Komödie

Nach dem Tod des Patriarchen einer chaotischen Familie, gerät dessen Begräbnis zum Familienzirkus. Der Alte war gut betucht und die Trauergäste verfolgen ihre ganz eigenen Absichten. Leichenverwechslung, Erpressung, unsittliche Entblößung, gut gehütete Geheimnisse und eine Leiche, die nicht im Sarg bleiben will, machen das Chaos perfekt. Und als alte Familienskelette aus dem Schrank taumeln, bricht die Hölle los. Bad-Taste trifft Screwball-Komödie während einer pannenreichen, wie makaberen Trauerfeier, bei der Chris Rock als mustergültiger Sohn die Hauptrolle spielt.

Faszination Erde - mit Dirk Steffens 06:00

Faszination Erde - mit Dirk Steffens: Alaska - im ewigen Frühling

Land und Leute

Mit Frühlingsbeginn erwacht Alaska aus dem Winterschlaf. Es ist ein Leben im Zeitraffer - nur vier Monate bleiben bis zum nächsten Winter. Doch der Klimawandel bringt Veränderung. Alaska ist geprägt von extremen Wintern und kurzen Sommern. Das Leben hat sich auf diesen Rhythmus eingestimmt. Doch der Frühling in Alaska beginnt nun immer früher. Die Region heizt sich auf. Wie können Tiere und Pflanzen diese Herausforderung meistern? In Alaska herrscht neun Monate lang Winter. Frühling und Sommer sind kurz und müssen von allen Bewohnern des nördlichsten Staates der USA gut genutzt werden. Bären fressen sich über den Sommer Speck an, Wale ziehen in den kalten Norden, um sich am üppigen Nahrungsangebot im Meer zu bedienen, und Lachse nutzen die Zeit zur Paarung und zum Laichen. Während des langen Winters läuft das Leben dann auf Sparflamme. Der arktische Ziesel, ein Erdhörnchen, friert dann regelrecht ein - im wahrsten Sinne des Wortes. Doch diese Jahresrhythmen beginnen, sich zu verändern, denn kaum eine Region ist so sehr vom Klimawandel betroffen wie Alaska. In Alaska leben etwa 100.000 Bären, die größten Exemplare können 600 Kilogramm wiegen. Alaskas Braunbären sind berühmt für ihre Fähigkeit, Lachs zu fangen. Dirk Steffens entdeckt jedoch eine Gruppe von Küstenbraunbären, die ein ganz anders Verhalten zeigen: Sie weiden wie Kühe auf einer grünen Wiese. Und das hat seinen Grund: Durch das Weiden wird die während der Wintermonate lahmgelegte Verdauung wieder in Gang gesetzt. Das gefressene Gras reinigt zudem den Darm und macht satt. Erst, wenn die Lachse beginnen, auf dem Weg zu ihren Laichorten die Flüsse hochzuschwimmen, wechselt der Speiseplan der Bären: Dann steht Lachs ganz oben auf der Liste. Der sogenannte Lachslauf - englisch "Salmon Run" - dauert drei bis vier Wochen. Nicht nur die Bären nutzen diese Zeit des Überflusses. Wie in früheren Zeiten, als es in dem entlegenen Gebiet noch keine Einkaufsmöglichkeiten gab, füllen dann auch die menschlichen Bewohner Alaskas ihre Vorräte für den Winter auf. Der allsommerliche private Fischfang ist in Alaska ein wahres Spektakel. Hunderte Menschen stehen Schulter an Schulter mit Anglerhosen im Meer und ziehen mit mannshohen Keschern Lachse aus dem Wasser. Dirk Steffens begibt sich mitten hinein in diesen Event und lernt, dass in Alaska nicht jeder seinen Kescher ins Wasser halten darf. Wie artenreich der Golf von Alaska ist, bekam das Filmteam hautnah zu spüren. Während der Dreharbeiten begann eine Gruppe von etwa neun Buckelwalen mit der Jagd auf Fisch. Die bis zu 30 Tonnen schweren Tiere ließen sich dabei von Dirk Steffens im Kajak nicht stören. So konnte er ihre besondere Jagdtechnik aus nächster Nähe beobachten: Buckelwale treiben Fisch mit gezielt eingesetzten Blasen ihrer Atemluft zusammen und schließen den Fischschwarm in einem Netz aus Luftblasen ein, um ihn schließlich gemeinsam zu fressen. Im Winter 2015 wurden die reichen Jagdgründe vor den Küsten Alaskas für viele Tiere zur Todesfalle. Dutzende Wale und Hunderttausende Seevögel überlebten den Winter nicht. Damit begann ein regelrechter Forschungskrimi: Wer oder was hatte die Tiere auf dem Gewissen? Dirk Steffens begleitet Forschende bei ihren regelmäßigen Untersuchungen des Ozeans und erfährt, dass damals eine marine Hitzewelle herrschte, mit Wassertemperaturen rund zwei Grad Celsius über dem Durchschnitt. Doch wie kann eine so kleine Temperaturänderung solch dramatische Folgen haben? Und was bedeutet das für die Zukunft der marinen Ökosysteme? Die Veränderungen, die der ewige Frühling in Alaska mit sich bringt, könnten in Zukunft sogar Katastrophen auslösen. Höhere Temperaturen und mehr Niederschlag weichen den Boden auf. In Alaska kommt es deshalb immer häufiger zu gewaltigen Gerölllawinen, die ganze Straßen unter sich begraben - eine Gefahr für Leib und Leben. Die Behörden sind alarmiert und beauftragen internationale Forscherteams, die Hangrutsche zu untersuchen. Eine Flanke des Portage-Gletschers bewegt sich so schnell, dass eine Gerölllawine in den darunterliegenden See rasen und dort sogar einen gigantischen Tsunami auslösen könnte. Die am gegenüberliegenden Ufer liegende Stadt Seward wäre einem solchen Tsunami schutzlos ausgeliefert. Dirk Steffens begleitet ein internationales Team auf den gefährlichen Gletscher. An seinen Hängen installieren die Forschenden GPS-Geräte, die, mit Autobatterien angetrieben, über drei Jahre hinweg Signale der Bewegung senden sollen. In Alaska lässt sich der Klimawandel im Zeitraffer beobachten, denn er hält dort schneller Einzug als im Rest der Welt. Die Veränderungen sind gewaltig. Sind seine Bewohner gewappnet für ein Leben im ewigen Frühling?

Faszination Erde 06:45

Faszination Erde: Eisiges Island

Land und Leute

Der Schauspieler Wotan Wilke Möhring erkundet für "Faszination Erde" Island: Vulkane, Geysire und gewaltige Gletscherströme - unsere Erde zeigt sich in ihrer ursprünglichsten Form. Anfang 2022 drehte Wotan Wilke Möhring für den Kinofilm "Gletschergrab" in Island. Im Film legen die schmelzenden Gletscher ein Naziflugzeug mit geheimer Fracht frei. Die Geschichte im Film ist erfunden, aber wahr ist, dass die Gletscher schmelzen. "Hier in Island sieht man, dass die Erde ein lebendiger Ort ist", sagt der Schauspieler inmitten einer gigantischen Lavalandschaft. Wie an kaum einem anderen Ort der Welt zeigt sich der Klimawandel in Island wie unter einem Brennglas. Die arktische Region erwärmt sich um ein Vielfaches schneller als der Rest der Welt. Wie werden sich die ikonischen eisigen Landschaften Islands verändern? Und was bedeutet der Wandel für die typischen Tiere Islands - wie Papageitaucher, Polarfüchse und Islandponys? Möhring begibt sich auf eine Expedition durch Island. Was passiert, wenn die Eismassen weiter schmelzen? Könnten die darunter schlummernden Vulkane erwachen? Falls das geschieht, erwartet Island und die Welt möglicherweise eine Katastrophe. Möhring will herausfinden, wie groß die Gefahr wirklich ist und was wir gegen diese Entwicklung unternehmen können. Auf seiner abenteuerlichen Reise trifft Wotan Wilke Möhring Forschende, die sich den Herausforderungen der Zeit stellen. Mit ihnen geht er auf die Suche nach Polarfüchsen, gräbt im Gletscher nach Messgeräten, rettet Papageitaucher-Küken und sammelt Wal-DNA mit Gewehr und einem Schmetterlingsnetz. Und ganz nebenbei lernt er die pragmatische Art der Isländer kennen, mit den rauen Bedingungen ihres Landes umzugehen. Dort auf dieser kleinen Insel nutzen sie ihre einzigartigen Ressourcen auf eine Weise, an der sich der Rest der Welt ein Beispiel nehmen könnte. Wotan Wilke Möhring stürzt sich für "Faszination Erde" in ein Abenteuer voller überraschender Erkenntnisse und lernt das eisige Island kennen, wie er und die Zuschauer es noch nie erlebt haben.

Die Arktis - 66,5 Grad Nord 07:30

Die Arktis - 66,5 Grad Nord: Eisige Schönheit

Dokumentation

Die eisige Schönheit der Arktis ist atemberaubend. Der "Terra X"-Dreiteiler "Die Arktis - 66,5 Grad Nord" zeichnet ein Porträt der Polarregionen, das staunen, hoffen und verzweifeln lässt. Die Filme dokumentieren die Einzigartigkeit der arktischen Welt: ihren Zauber, ihren Reichtum und die internationale Jagd nach Bodenschätzen. Und helfen, ihr Ende durch das große Schmelzen und die komplexen globalen Auswirkungen des arktischen Klimas zu verstehen. Eisbärin Misha wandert auf Spitzbergen mit ihrer Tochter Flocke Hunderte von Kilometern durch Schnee und Eis. Die Jagd nach Beute wird auf dem schrumpfenden Eis immer schwieriger. Misha ist von Forscherinnen und Forschern mit GPS-Trackern ausgerüstet worden, die helfen, den langen Weg der Eisbärin auf Nahrungssuche zu dokumentieren. Großstädte gibt es nur mit Murmansk und Norilsk in Russland. Insgesamt leben in der riesigen Arktis nur zwei Millionen Menschen, etwa halb so viel wie in Berlin. Dafür zieht es immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die arktischen Gebiete, vor allem auf die Gletscher Grönlands. Die neuen Forschungen eines dänischen Teams sind alarmierend: Sie ergeben, dass große Mengen des Schmelzwassers nicht von der Oberfläche des Grönland-Eisschildes stammen, sondern aus besonders alten Eisschichten vom Boden des Eisschildes. Dieses Tiefenschmelzwasser führt besonders viel klimaschädliches Methan mit sich. Im Westen Grönlands liegen die Disko-Bucht und das Städtchen Ilulissat. Die Eisberge rund um die Bucht bieten ein Naturtheater mit ständig wechselndem Spielplan. Und lassen Ilulissat zum wahrscheinlich meistbesuchten Ort der Arktis werden. Die Besucherinnen und Besucher wollen dort die Schönheit der Eismassen sehen, die sich im Fjord hinter Ilulissat auftürmen. Der Eisfjord ist seit Jahren UNESCO-Weltnaturerbe. Auch Wale und andere Meerestiere profitieren von den Nährstoffen, die das Schmelzwasser des uralten Gletschers mit sich führt. Im Osten Grönlands, am Ausgang des Scoresbysunds, des größten Fjordsystems der Erde, liegt Ittoqqortoormiit. Die wahrscheinlich abgelegenste Siedlung Grönlands hat etwa 900 Einwohner. Mit Hundeschlitten fährt man zur Jagd hinaus und fängt Robben. Manchmal bricht ein Kreuzfahrtschiff durchs schwindende Meereis zum Scoresbysund durch. Für die Bewohnerinnen und Bewohner von Ittoqqortoormiit ein besonderes Ereignis, genauso wie für die Touristinnen und Touristen, denen Schlittenfahren über das stabile Eis ermöglicht werden. Zwei der kleinen Dörfer, die es in der Umgebung gab, sind in den vergangenen Jahren verlassen worden. Die langen Winter sind nahezu unerträglich. Zweieinhalb Monate ohne Tageslicht. Das Gegenteil eines Kreuzfahrtprospekts für Bildungsreisende.

Die Arktis - 66,5 Grad Nord 08:15

Die Arktis - 66,5 Grad Nord: Die Jagd nach Schätzen

Dokumentation

Die eisige Schönheit der Arktis ist atemberaubend. Der "Terra X"-Dreiteiler "Die Arktis - 66,5 Grad Nord" zeichnet ein Porträt der Polarregionen, das staunen, hoffen und verzweifeln lässt. Die Filme dokumentieren die Einzigartigkeit der arktischen Welt: ihren Zauber, ihren Reichtum und die internationale Jagd nach Bodenschätzen. Und helfen, ihr Ende durch das große Schmelzen und die komplexen globalen Auswirkungen des arktischen Klimas zu verstehen. Unter dem Eis der Arktis lagern riesige Mengen an begehrten Rohstoffen, und immer wieder gibt es neue Meldungen über fabelhafte Schätze unter dem Eis: Erz, Erdöl, Erdgas, seltene Erden, Edelmetalle und Elemente wie Nickel. Überall in der Arktis wird nach ihnen gefahndet, Kälte und Stürmen zum Trotz. Durch das Schmelzen des Eises könnte der Abbau künftig leichter werden. Gleichzeitig ist die Nutzbarmachung der Ressourcen mit dem Raubbau an der Natur verbunden. An kaum einem anderen Ort wird das so deutlich wie in Norilsk. Die Nickel-Minen in Nordrussland gehören zu den größten Umweltzerstörern der Erde. Die Stadt Norilsk ist mit seinen 170.000 Einwohnern bis heute Sperrgebiet und wegen der Umweltverschmutzung durch die Nickel- und Kupfer-Minen und der Metall-Verhüttung ein Ziel von Protesten. "Die Arktis - 66,5 Grad Nord" begleitet einen kleinen Suchtrupp von Rohstoff-Geologen aus Australien. Dabei wird verdeutlicht, welche Pionierarbeit solche Expeditionen in lebensfeindliche und einsame Regionen auch heute noch sind. Knochenjobs, von denen niemand sagen kann, ob sie sich jemals wirklich auszahlen. Oder was ein Minen-Betrieb dann mit der eisigen Schönheit der Landschaften machen würde.

Die Arktis - 66,5 Grad Nord 09:00

Die Arktis - 66,5 Grad Nord: Das große Schmelzen

Dokumentation

Die eisige Schönheit der Arktis ist atemberaubend. Der "Terra X"-Dreiteiler "Die Arktis - 66,5 Grad Nord" zeichnet ein Porträt der Polarregionen, das staunen, hoffen und verzweifeln lässt. Die Filme dokumentieren die Einzigartigkeit der arktischen Welt: ihren Zauber, ihren Reichtum und die internationale Jagd nach Bodenschätzen. Und helfen, ihr Ende durch das große Schmelzen und die komplexen globalen Auswirkungen des arktischen Klimas zu verstehen. Grönlands Eisschild ist 2500 Kilometer lang und bis zu drei Kilometer dick. Seit mindestens 18 Millionen Jahren bedeckt das Eis Grönland. Die Gletscherzungen aber sind durch die globale Erwärmung so etwas wie die Lecks des Systems. Würde der komplette Eisschild abschmelzen, würde es den Meeresspiegel weltweit um 7,20 Meter ansteigen lassen. Das ist keine reine Theorie mehr. Seit Jahren beschleunigt sich der Eisverlust entlang der Gletscher. Die große Schmelze auf dem Grönland-Eis kann von betörender Schönheit sein. Aber der Eisverlust auf der zweitgrößten Eisfläche der Erde, nach dem Schild der Antarktis, hat sich seit den 80er-Jahren versechsfacht. Mitten auf dem Grönland-Eisschild liegt das EGRIP-Camp. Selbst die nächstgelegene grönländische Ortschaft Tasiilaq ist über 1000 Kilometer entfernt. Das Camp wurde für Langzeitforschungen am Eisschild eingerichtet. Die Arbeit der Forscherinnen und Forscher findet unter dem Eis satt. Mit speziellen Bohrgestängen werden Proben aus den tiefsten Eisschichten des Eisschildes entnommen. Das uralte Eis öffnet ein Zeitfenster, wie ein Klimaarchiv der Jahrtausende. Aus den Spektralanalysen lassen sich auch Rückschlüsse ziehen, ob und wann sich das Eis des Eischildes jemals so schnell und radikal verändert hat, wie es jetzt gerade der Fall ist. Der Nordpol, lange der Inbegriff ewiger Kälte, steht inzwischen im Katalog der touristischen Ziele. Atomgetriebene Eisbrecher bringen zahlungskräftige Passagiere vom Hafen Murmansk in Russland zum neunzigsten Breitengrad, dem nördlichen Punkt des Planeten. Statt einer Äquatortaufe gibt es einen Spaziergang auf dem noch gefrorenen Arktischen Ozean. "Die Arktis - 66,5 Grad Nord" zeigt den Eisbrecher auf seiner Reise, die an den Eisbären vorbei durchs dickste Eis führt.

Sebastian Ströbel - Meine Arktis 09:45

Sebastian Ströbel - Meine Arktis: Zerbrechliches Paradies

Natur und Umwelt

"Bergretter"-Darsteller Sebastian Ströbel reist in die Arktis, eine der lebensfeindlichsten Regionen der Erde. Er geht jagen mit Ureinwohnern, trifft Wissenschaftler und starke Frauen. Der eisige Polarwinter in Grönland zeigt Sebastian mit einem arktischen Sturm seine Grenze auf. Und wie findet hier die Inuit-Familie Kunuk ihren Platz zwischen Tradition und Moderne? Und wie halten es Spitzenwissenschaftler an diesem unwirtlichen Ort aus? Im April schlägt sich Sebastian über zugefrorene Seen und Berge in den abgelegenen Südosten durch. Im Hundeschlitten durchs Eisbärengebiet. Straßen gibt es in Tinit - der Siedlung am Fjord - nicht. Aufgrund des Treibeises ist Monate lang kein Versorgungsschiff gekommen. Wie leben die 87 Menschen in Tinit? Den einzigen Supermarkt verlässt der Vegetarier Sebastian jedenfalls hungrig. Während der Robbenjagd mit Jäger Salo Kunuk erlebt Sebastian, wie sich das Überleben der Ureinwohner in der Arktis verändert. Trotz seiner Urangst vor kaltem Wasser wagt sich Sebastian im Kajak zu den Eisbergen. Auswanderer Max aus Marseille wurde von den Inuit mit offenen Armen empfangen. Inzwischen ist der Franzose Lehrer der Dorfschule und baut mit seinen Schülern traditionelle Kajaks. Gelingt es Salo und Max die Jahrtausende alte Lebensweise der Inuit ins 21. Jahrhundert zu retten? Geografin Laura Schmidt nimmt Sebastian auf dem Schneemobil zur österreichischen Sermilik-Forschungsstation mit. Doch sie geraten in ein White Out. Beiden ist klar, dass bei so einem Sturm keine Rettungshubschrauber fliegen können. Völlig auf sich allein gestellt, dürfen sie nicht die Orientierung verlieren. Seit einem Jahr versuchen Physiker Andreas Trügler und Glaziologe Wolfgang Schöner von der Uni Graz ihre Station in Betrieb zu nehmen, doch durch die polaren Bedingungen verzögert sich die Inbetriebnahme immer weiter. Übernachtet wird in der Station nebenan von der Uni Kopenhagen. Fließend Wasser und Spültoilette gibt es genauso wenig wie in Tinit. Polarforschung ist kein Ponyhof, Sebastian tut fast kein Auge zu. Alarmierend ist der Zustand des Inlandeises, dass ungefähr 80 Prozent von Grönland bedeckt. Denn wenn der drei Kilometer dicke Eispanzer komplett schmilzt, könnte der Meeresspiegel über sieben Meter steigen. Sebastian spricht mit den Forschern über ihre Messergebnisse. In der Hauptstadt Nuuk bekommt Sebastian zu spüren, dass Grönland ein Spielball geopolitischer Interessen ist. Seit US-Militärmaschinen unangekündigt am neuen Flughafen gelandet sind, werden Trumps Grönland Ambitionen als ernsthafte Bedrohung empfunden. Die einheimische Aviaja Fontain ist Teil der einheimischen MAGA-Bewegung, was in Grönland mit "Make Amerca Go Away" übersetzt wird. Ginge es nach der Inuit-Familienpolitik der ehemaligen dänischen Kolonialmacht, wäre Aviaja gar nicht auf der Welt. Bis in die 1970er Jahre wurden 4000 grönländischen Frauen und Mädchen ohne ihr Wissen Spiralen eingesetzt. Aviajas Mutter Hedvig war eine von ihnen. Trotzdem wurde sie später noch Mutter, doch die Traumata sitzen tief in der Familiengeschichte. In Grönland hat Sebastian am eigenen Leib erfahren, wie hart das Überleben in der Arktis sein kann. Aber wie muss das erst im Polarwinter, bei Minusgraden und Dunkelheit sei? Auf einer weiteren Reise wagt sich Sebastian zu einer der nördlichsten Siedlungen der Welt. Auf Spitzbergen geht im November die Sonne drei Monate lang nicht auf und es gibt mehr Eisbären als Menschen. Ein Hotspot des Klimawandels - denn die Insel weit nördlich des Polarkreises erwärmt sich schneller als der Rest der Welt. Doch was wird Sebastian von den Spitzenwissenschaftlern in der Forschungsstation des Alfred-Wegener-Instituts über unser Wetter in Europa lernen? Mit Stationsleiterin Alex Eickelmann und der preisgekrönten Polarfotografin Esther Horvath stapft Sebastian durch die Tundra, um Schneeprobe zu nehmen. Im Sturm geht es durch den tiefen Schnee umgeben von 3000 Eisbären, an der Seite von zwei starken Frauen.

Sebastian Ströbel - Meine Arktis 10:45

Sebastian Ströbel - Meine Arktis: Im Bann der Polarnacht

Natur und Umwelt

"Bergretter"-Darsteller Sebastian Ströbel wagt das Abenteuer seines Lebens: Dunkelheit, Minusgrade und arktische Stürme - eine Expedition zu den Menschen in geheimnisvoller Polarnacht. Im Schneesturm versucht Sebastian mit Samí Nils Rentieren in den Bergen zu finden. Wie kämpfen die Ureinwohner um Identität und Zukunft? Und wie nimmt man eine Schneeprobe in einem Eisbärengebiet? Wie kommen Polarforscherinnen mit der ewigen Dunkelheit klar? Auf Spitzbergen wagt sich Sebastian in eine Welt ohne Sonne, denn in der Polarnacht geht die hier drei Monate lang nicht auf. Aber warum übt das auf Spitzenwissenschaftler aus aller Welt eine magische Anziehungskraft aus? Das Archipel im dunklen Nordpolarmeer ist ein Hotspot des Klimawandels. Und was wird Sebastian in der AWIPEV Forschungsbasis über unsere Wetter in Europa lernen? Sebastian taucht ein in die Welt der Polarwissenschaft, geht auf Expeditionen in den dunklen Fjord und die verschneite Tundra. Er spürt, dass alle voller Wissbegierde fieberhaft forschen, um unseren Planeten zu retten. Das schweißt die Forschungselite zusammen. Aber was macht Kälte, Dunkelheit und Isolation mit den Menschen? Womit haben die Helden der Arktis unter diesen Extrembedingungen zu kämpfen? Um Schneeproben zu nehmen, traut sich Sebastian mit Stationsleiterin Alex Eickelmann aus der vermeintlich sicheren Forschungsbasis raus. Auf Spitzbergen leben mehr Eisbären als Menschen: rund 3000. Zur Eisbärenwache hat Sebastian mit der preisgekrönten Polarfotografin eine zweite starke Frau mit am Start. Was verrät uns der unberührte Schnee mitten im Bärenhabitat? Und was hat die Botschaft aus dem Herzen der Arktis für Rentiere zu bedeuten? Wenceslas Marie-Sainte ist für sieben Monate hier. Der Ingenieur des Atmosphären-Observatoriums wünscht sich nichts sehnlicher, als von Politik und Gesellschaft Gehör zu finden. Als Sebastian versucht mit dem Franzosen einen Wetterballon steigen zu lassen, bläst der arktische Wind noch heftiger. Wird Sebastians Kautschukballon die Stratosphäre erreichen? Oder beim Start im arktischen Sturm platzen? Der "Bergretter"-Darsteller stellt sich seiner Urangst vor kaltem Wasser und testet mit der Wissenschaftscommunity Spezialanzüge. Im eiskalten Polarmeer drohen Erfrierungen und Bewusstlosigkeit. Ist Sebastians Trockenanzug wirklich wasserdicht? Ny-Ålesund ist eine der nördlichsten der Siedlungen der Welt und von jeher Schauplatz für Pionierleistungen. Roald Amundsen ist 1926 hier zu seiner erfolgreichen Nordpolexpedition aufgebrochen. Polarforscherinnen hingegen waren im 20sten Jahrhundert ein absolutes No-Go. Sebastian assistiert Arktis-Fotografin Esther, die Basis-Chefin Alex Eickelman porträtiert. Mit ihrer Fotoserie "Stars of the Polarnight" möchte Esther für mehr Emanzipation in der Arktis sorgen. Im Norden von Norwegen versucht Sebastian mit Samí Nils Peter Gaup Rentiere aus den rauen Bergen im Norden zu finden. Aufgrund des Klimawandels muss er inzwischen seine halbwilde Herde zufüttern. Nils versucht Sebastian seine Kultur mit einem zahmen Rentier und Schlitten zu vermitteln. Doch leider ist das gefräßige Ren das störrischste Rentier nördlich des Polarkreises. In den Bergen geraten beide mit ihren Schneemobilen in einen Sturm. Sebastian beginnt zu begreifen, dass die Arktis bei Sturm, Kälte und Dunkelheit keine Fehler verzeiht. Werden sie die Rentierherde finden? Grenzkonflikte betreffen nicht nur Weidegebiete, sondern auch die NATO-Nordflanke. Sebastian möchte herausfinden, wie die Menschen an der norwegisch-russischen Grenze leben. In Kirkenes - im Nord Osten Norwegens - beschleicht ihn im Atomschutzbunker ein Gefühl der Beklemmung. Theaterleiter Evgeny Goman aus Murmansk steht über zwei Jahren unter Beobachtung von Putins Geheimdienst FSB, er lebt inzwischen in Norwegen. Als Familienmensch geht es Sebastian nahe, dass der Theatermacher nicht seine Mutter jenseits der Grenze sehen kann. Aber es gibt auch Hoffnung: Das russisch-norwegische Künstlerkollektiv Terminal B.. Gelingt es mit grenzüberschreitenden Aktionen Brücken zu bauen? Zum Abschluss seiner Arktisreise möchte Sebastian unbedingt Polarlichter sehen. In der Fjordlandschaft mit Hundeschlitten und Zelt. Und wenn das jemand richten kann, dann Renate Paulsen: Hundezüchtern, Musherin, Ex-Soldatin und Geophysikerin. Eigentlich liegt hier immer Schnee, doch der ist vor einer Woche geschmolzen. Ob ohne Schnee was geht mit Renates Alaskan Huskys? Ist Sebastians großer Traum von Polarlichtern zum Scheitern verurteilt?

Zeitreise Heimat 11:30

Zeitreise Heimat: Berlin

Dokumentation

Hugenotten aus Frankreich, der Siegeszug des Döners oder Modehochburg in den Zwanzigerjahren: Mirko Drotschmann nimmt mit auf eine faszinierende Zeitreise durch die Geschichte Berlins. Sie beginnt im Nikolaiviertel, der Wiege Berlins, und führt über Kreuzberg, wo im 18. Jahrhundert die Maulbeerbäume der Seidenspinner wuchsen, zum Berliner Schloss. Dem Ort, an dem sich die Geschichte Berlins verdichtet. Jeder Winkel von Berlin erzählt eine andere "Heimat"-Geschichte: seien es 800 Jahre Stadtgeschichte, die unter der größten städtischen Ausgrabung Deutschlands unter dem Molkenmarkt liegt. Der positive Einfluss von Einwanderern, die in Berlin eine neue Heimat finden und neue Berufe wie Patissiers oder Handschuhmacher mitbringen. Oder die Geschichte von Liberalisierung und Emanzipation, als die Modehäuser den Berliner Chic erfinden. Er avanciert bald zur Weltmode - nicht zuletzt wegen Marlene Dietrich. Die Geschichte Berlins kann nicht ohne die Verfolgung und Vertreibung eben dieser jüdischen Avantgarde erzählt werden. Hitler wollte Berlin zu einem nationalsozialistischen "Germania" umwandeln. Die Folgen seiner Herrschaft waren Krieg und letztlich die Teilung der Stadt. Wie Ostberliner versuchten, in den Westen zu fliehen, erzählt Dietmar Arnold vom Verein "Berliner Unterwelten". In "Zeitreise Heimat - Berlin" wird auch das facettenreiche, kulinarische Berlin beleuchtet. Etwa, wenn es um die Geschichte des Döners geht, der schon fast zu einem Symbol der Stadt geworden ist. Der Film führt zurück in die 1970er-Jahre, als der Döner Kebab - angeblich! - in Berlin erfunden wurde. Eine Geschichte, die mit türkischen Gastarbeitern beginnt, die ihre traditionelle Küche an die deutschen Geschmäcker anpassten und dabei eine Fast-Food-Sensation schufen. Mirko Drotschmann trifft Berlinerinnen und Berliner, erkundet mit ihnen ihre Stadt. Die Zeitreise erfolgt mithilfe von digitalen Überblendungen, die visuell ein Fenster in die Vergangenheit öffnen, indem sie Szenen und Orte von heute in Momentaufnahmen von damals verwandeln. In ausgewählten Szenen wird der Moderator in das historische Bewegtbildmaterial oder die Fotografien von damals versetzt und taucht so hautnah in diese Welt von früher ein.

Zeitreise Heimat 12:15

Zeitreise Heimat: Hamburg

Dokumentation

Mirko Drotschmann entführt uns auf eine faszinierende Reise durch die Hamburger Geschichte und findet heraus, warum die Stadt für ihre Bewohner "Heimat" ist. Hamburg, die Perle des Nordens. Hafenmetropole und Tor zur Welt. Heimat der Skipper, Raubeine und Kiezgänger, genauso wie der Ingenieure und Millionäre. Mirko Drotschmanns Reise führt ihn weit in die Vergangenheit einer Stadt, die nie stillsteht. Ihr Aufstieg zur Handelsgroßmacht basiert auf einem Betrug, denn er basiert auf einem gefälschten Freibrief von Kaiser Friedrich Barbarossa. Im Mittelalter lockt die reiche Kaufmannsstadt der Hanse Piraten an. Den berühmten Klaus Störtebeker hat es allerdings so wohl nie gegeben. Im 19. Jahrhundert mausert sich die Stadt zur Hochburg des Kaffeehandels und zur Medienstadt. Und bis heute gilt sie, nicht nur dank der Elbphilharmonie, als deutsches Mekka der Ingenieurskunst. Was ein Seilmacher mit der Reeperbahn zu tun hat, warum der Kiez auch ein Stück Heimat ist und wie die Beatles hier Erfolge feiern, das erzählen der Eigentümer der längsten Reeperbahn Europas, Tom Lippmann, der Kiez-Stern Olivia Jones und die Beatles-Sängerin Stefanie Hempel. Aber auch was Kaffeeverleserinnen, Fischverkäufer und Festmacher mit Hamburg zu tun haben, erzählt dieser Film. Die Zeitreise erfolgt mithilfe von digitalen Überblendungen, die visuell ein Fenster in die Vergangenheit öffnen, indem sie Szenen und Orte von heute in Momentaufnahmen von damals verwandeln. Das gleiche Motiv in derselben Perspektive zeigt sich so im Wandel der Zeit und wird erlebbar. In ausgewählten Szenen wird der Moderator in das historische Bewegtbildmaterial oder die Fotografien von damals versetzt und taucht so hautnah in diese Welt von früher ein.

Zeitreise Heimat 13:00

Zeitreise Heimat: München

Dokumentation

Bier, Brezen, Lederhosen: München ist mehr als diese Klischees. Mirko Drotschmann stellt eine Stadt vor, die auf dem Weg zur pulsierenden Metropole von heute einiges durchgemacht hat. Vom frühen Salzhandelsplatz bis zur nationalsozialistischen Hauptstadt der Bewegung. "Terra X" begibt sich auf eine Zeitreise durch die Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt, die für viele gerade wegen ihres Postkartenidylls der Inbegriff von "Heimat" ist. Dazu trägt sicher auch ihre Lage inmitten von Seen und Voralpen bei. Wie einst in der Eiszeit der Grundstein für München gelegt wurde, erklärt der Gletscherforscher Wilfried Hagg. Mirko Drotschmann trifft Menschen, die München ihre Heimat nennen. Zum Beispiel Jason Charles, den es aus Trinidad und Tobago der Liebe wegen nach München verschlagen hat und der jetzt als einziger schwarzer Flößer Deutschlands den uralten Brauch auf der Isar fortführt. Oder Traditionsmetzger Andreas Gaßner, von dem Mirko nicht nur lernt, wie man echte Weißwurst herstellt, sondern auch, warum sie früher in den Gasthäusern Münchens bis 12.00 Uhr komplett verzehrt sein musste. Luise Kinseher, auch bekannt als "Mama Bavaria", führt Mirko Drotschmann zu ihren Lieblingsorten und erklärt, warum der "Alte Peter" Heimatgefühle bei ihr weckt. Ob eingeboren oder zugezogen, sie alle begreifen die Stadt als ihr Zuhause. Der Film beleuchtet die entscheidenden Momente der Geschichte, die diese Heimat geformt haben: die Gründung durch Heinrich den Löwen, die Bedeutung des Salzhandels, die Pracht der Bayerischen Könige, die Dunkelheit der Kriegsjahre bis hin zum Wirtschaftswunder und der kulturellen Vielfalt einer modernen Stadt von heute. Natürlich darf in München auch das Oktoberfest nicht fehlen, gestartet 1810 als Prinzenhochzeit und damit historisch viel mehr als nur ein schnödes Biergelage. Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die Geschichte des Festes, berührt dabei das tragische Attentat von 1980 und zeigt, wie dieses Volksfest über die Zeit zu einem weltweiten Symbol für Ausgelassenheit und Zusammengehörigkeit gewachsen ist. Mit seiner Leidenschaft für Geschichte und seiner Fähigkeit, komplexe Themen verständlich und unterhaltsam zu präsentieren, führt Mirko Drotschmann durch alte und neue Facetten Münchens. Die Zeitreise erfolgt mithilfe von digitalen Überblendungen, die visuell ein Fenster in die Vergangenheit öffnen, indem sie Szenen und Orte von heute in Momentaufnahmen von damals verwandeln. Das gleiche Motiv in derselben Perspektive zeigt sich so im Wandel der Zeit und wird erlebbar. In ausgewählten Szenen wird der Moderator in das historische Bewegtbildmaterial oder die Fotografien von damals versetzt und taucht so hautnah in diese Welt von früher ein.

Deutschland in ... 13:45

Deutschland in ...: Der Frühen Bronzezeit

Geschichte

Mirko Drotschmann beleuchtet eine Epoche, die erst seit rund 20 Jahren im Fokus der Archäologie in Deutschland steht: die Frühe Bronzezeit. Auslöser für diesen Forschungsboom war der Fund der Himmelsscheibe von Nebra. Sie wurde 1999 von Raubgräbern entdeckt und gestohlen, konnte aber in einer krimiähnlichen Aktion sichergestellt werden. Seitdem ist sie im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ausgestellt. Die Himmelsscheibe gilt als der bedeutendste archäologische Fund auf dem Gebiet des heutigen Deutschland und ist eines der bestuntersuchten archäologischen Objekte unserer Geschichte. Die älteste konkrete Himmelsdarstellung der Menschheit diente wahrscheinlich als Kalender. Doch welche Kultur hatte vor rund 4000 Jahren das Wissen und die Technik, ein solches Hightech-Objekt herzustellen? Bisher wurde angenommen, dass damals auf dem Gebiet Mitteldeutschlands Stammesfürsten über einfach strukturierte Gemeinschaften von Jägern und Viehzüchtern herrschten. Doch die Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra hat den Blick auf die Frühe Bronzezeit verändert. Der Fund wurde der Schlüssel zum Verständnis einer Gesellschaft, die weiter entwickelt war als bisher vermutet, obwohl sie weder die Schrift kannte noch gewaltige Steinmonumente hinterlassen hat. Mirko Drotschmann trifft Forschende, die gerade dabei sind, diese untergegangene Welt der Himmelsscheibe wieder ans Licht zu bringen - mit vielen spektakulären Entdeckungen. Dazu gehört der gigantische Grabhügel bei Dieskau. Das Monument war ursprünglich 15 Meter hoch und hatte einen Durchmesser von 65 Metern - Symbol für die Macht und den Reichtum des Bestatteten. Oder die aus Baumstämmen errichtete Ringanlage bei Pömmelte, die Sonnenobservatorium und Ritualort zugleich war. Knochen- und Schädelfunde lassen vermuten, dass dort an der Schwelle von der Steinzeit zur Bronzezeit Menschen geopfert wurden. Ganz in der Nähe der Anlage legen Archäologen zurzeit die größte frühbronzezeitliche Siedlung Mitteleuropas frei. Grundlage für den Aufstieg des Reiches der Himmelsscheibe ist die Bronze, ein Werkstoff, der in der Natur nicht als Erz vorkommt, sondern aus einer Legierung von Kupfer und Zinn entsteht. Die Rohstoffe mussten aus verschiedenen Regionen Europas herbeigeschafft werden. Die Fürsten in Mitteldeutschland kontrollierten offenbar die Warenströme und wurden dadurch wohlhabend und mächtig. Ihr Reich hat vermutlich viele Jahrhunderte in der fruchtbaren Region zwischen Harz, Saale und Elbe existiert. Anhand von archäologischen Funden ist man heute in der Lage, das Alltagsleben der bronzezeitlichen Menschen zu rekonstruieren. Sie lebten in Langhäusern, die sich mehrere Familien teilten - im Winter sogar mit dem Vieh. Nicht nur Lebensumstände, Kleidung oder Ernährung lassen sich inzwischen nachvollziehen, Gräberfunde im Lechtal nahe Augsburg bringen auch erstaunliche Erkenntnisse über die Rolle der Frauen vor 4000 Jahren zutage. Sie waren deutlich mobiler als Männer und brachten vermutlich das Wissen der Bronzeherstellung aus dem Technologiezentrum bei Halle in den Süden Deutschlands. Grund dafür war ein neues Heiratssystem, das junge Frauen dazu zwang, an den Heimatort ihres zukünftigen Mannes zu ziehen. Jahrhundertelang war die Himmelsscheibe Ausdruck von Macht und Prestige der Herrscher von Nebra. Um das Jahr 1600 vor Christus wurde sie auf dem Mittelberg bei Nebra in der Erde deponiert. Warum, wissen wir nicht. Mit der Himmelsscheibe verschwand das Reich von Nebra im Dunkel der Geschichte - bis die Scheibe nach etwa 3600 Jahren wiederauftaucht. Und mit ihr die Geschichte Deutschlands in der Frühen Bronzezeit.

Deutschland in ... 14:25

Deutschland in ...: Der Industriellen Revolution

Geschichte

Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert ist eine der größten Umwälzungen der Geschichte. Innerhalb weniger Jahrzehnte werden die Deutschen in die Moderne katapultiert. Mirko Drotschmann geht in dieser Folge der Frage nach, was es heißt, wenn ein Land in so atemberaubendem Tempo umgekrempelt wird, und was das mit den Menschen macht, deren Arbeitswelt sich durch neue Technologien radikal verändert - eine Parallele zu heute. Buchstäblich zum Motor dieser Entwicklung wurde eine Erfindung des Schotten James Watt: die Dampfmaschine. Sie sorgt im 19. Jahrhundert auch in Deutschland für ungekannten Schwung - vor allem in Gestalt der Eisenbahn. Am Anfang haben viele Menschen noch Angst vor dem "rauchspeienden Drachen", wie die Dampflokomotive wegen ihres Schnaubens und Zischens genannt wird. Doch ihr Siegeszug ist nicht aufzuhalten. Mit der Eisenbahn wächst der Hunger auf Eisen und Stahl, Werkstoffe, die bald Alltag und Arbeitswelt erobern. Selbst was alt und vertraut erscheint, wie das Schloss Neuschwanstein aus dem späten 19. Jahrhundert, beruht hinter der mittelalterlichen Fassade auf modernen Eisen- und Stahlkonstruktionen. Um die immense Nachfrage bedienen zu können, werden auch für die Industrie gigantische Bauwerke errichtet - wie die Völklinger Hütte, das weltweit einzig erhaltene Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung. Doch mit dem Vormarsch der Maschinen gehen auch schlechtere Lebens- und Arbeitsbedingungen einher. Das zeigt sich besonders drastisch im Ruhrgebiet, wo alte Bilderbuchlandschaften dem Fortschritt weichen müssen. Die industrielle Ausbeutung der Kohlereviere hat das Ruhrgebiet im Durchschnitt um zwölf Meter absacken lassen. Deshalb müssen heute über 200 Pumpwerke Tag und Nacht laufen, sonst würde den Menschen dort bald das Wasser im Wohnzimmer stehen. Zur größten Herausforderung des Industriezeitalters wird die soziale Frage. Arbeitnehmerrechte müssen sich die Arbeiter erst mühsam erkämpfen; unterstützt werden sie dabei von den ersten Sozialdemokraten im Parlament. In Sachsen, damals ein Zentrum der deutschen Textilindustrie, kommt es 1903 zum Massenstreik. Bemerkenswert: Frauen und Männer streiken gemeinsam, zum ersten Mal in der deutschen Geschichte. Landesweit führt der Arbeitskampf der rund 8000 Textilarbeiter in Crimmitschau zur Beschwörung einer solidarischen Arbeiterklasse. Während die Mehrheit der Deutschen in Mietskasernen in den wachsenden Großstädten lebt, lassen sich die Firmengründer, Stahlbarone und Eisenbahnkönige Villen und ganze Schlösser bauen, wie man sie nur von den Landsitzen des Adels kannte. Wie kein zweiter Bau symbolisiert Alfred Krupps Villa Hügel in Essen Macht und Pracht dieses neuen Unternehmertums, das auch dank enger Kontakte zum preußischen Herrscherhaus floriert. Mit der Reichseinigung 1871 startet Deutschland in eine zweite fulminante Phase der Industriellen Revolution. Nach Kohle und Stahl werden jetzt neue Industrien wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie zu Schrittmachern der Wirtschaft. Dank der engen Zusammenarbeit mit Forschung und Wissenschaft entstehen viele erfolgreiche Produkte. Ob synthetischer Farbstoff, Schmerztablette, Zündkerze oder Kaffeefilter - ohne die zahlreichen Erfindungen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wäre unser heutiger Lebensstil nicht denkbar. Vieles mutet erstaunlich fortschrittlich an: Bereits um die Jahrhundertwende entwickelt Ferdinand Porsche beispielsweise den ersten serienmäßigen Hybridantrieb mit elektrischem Radnabenmotor. Heute steht Deutschland erneut vor einem epochalen Umbruch. Roboter, künstliche Intelligenz, all das wird kommen - oder ist in vielen Industrien sogar schon da. Und die historischen Erfahrungen zeigen: Technischer Fortschritt hat immer seinen Preis, aber auch seine Chancen.

Deutschland in ... 15:10

Deutschland in ...: Den Goldenen Zwanzigern

Geschichte

Goodbye Kaiser - hello Party! In dieser Folge der "Terra X"-Reihe "Deutschland in ..." mit Mirko Drotschmann nimmt der Historiker die Goldenen Zwanziger unter die Lupe. Vor rund 100 Jahren erleben die Deutschen ein wildes Jahrzehnt. Der Erste Weltkrieg ist zu Ende, das prüde Kaiserreich Geschichte. Vergnügen, Rausch und Tempo bestimmen das neue Lebensgefühl. Es ist ein Aufbruch, aber es gibt auch Schattenseiten. Die Goldenen Zwanziger stehen für Tabufreiheit, Experimentierfreude in Kunst und Film, für sprühenden Erfindergeist und für die Emanzipation der Frau. Alles golden also? Nicht für alle Deutsche - viele Hunderttausende sind Kriegsinvaliden, es gibt Massenarmut, Arbeitslosigkeit und verdeckte Prostitution. Was ist Mythos, was Wahrheit an unserem Bild von den Goldenen Zwanzigern? Mirko Drotschmann zeigt das schillernde Jahrzehnt zwischen Kaiserzeit und Diktatur in allen Facetten. Dafür besucht er Revuepaläste und Bauhausvillen, testet einen Raketenwagen und steigt in eine der ersten Lufthansa-Maschinen. In einem virtuellen Studio lässt der Moderator den größten Amüsiertempel Berlins, das "Haus Vaterland", wieder auferstehen oder verwandelt sich in ein Kunstobjekt des Expressionismus, Kubismus und Surrealismus. Die Goldenen Zwanziger umfassen die Zeit zwischen der Hyperinflation 1923 und der Wirtschaftskrise 1929. Nur sechs Jahre, in denen die Wirtschaft brummt und viele Deutsche eine Zeit von Wohlstand und Freiheit genießen können. Erstmals leben sie in einer Demokratie - der Weimarer Republik. Die Verfassung der Weimarer Republik gilt als eine der fortschrittlichsten der Welt. Frauen dürfen zum ersten Mal in der deutschen Geschichte wählen und sich sogar wählen lassen. Fast jede dritte Frau ist damals berufstätig: als Stenotypistin, "Fräulein vom Amt", aber auch als Rechtsanwältin oder Juristin. Zum Erkennungszeichen der "neuen Frau" wird die Mode. Flapper-Kleid und Bubikopf ersetzen die langen Zöpfe und engen Korsagen der Kaiserzeit. Auch das Auto wird zum Symbol der weiblichen Emanzipation. Dafür steht vor allem Clärenore Stinnes, die als erster Mensch überhaupt mit einer Limousine die Welt umrundet. Die Brüder Wilhelm und Fritz Opel importieren 1923 ein neuartiges Fertigungsverfahren aus Amerika - das Fließband - und senken damit die Produktionskosten. Der "Opel Laubfrosch" wird damit zum "Auto für jedermann". BMW, Daimler und Audi ziehen nach. 1924 rattern über 100 000 Autos durch die Weimarer Republik. Kürzere Arbeitszeiten durch die Einführung des Achtstundentages lassen die Freizeitkultur aufblühen. Autorennen, Boxkämpfe oder Radsport werden zum Massenvergnügen. Nach den Erfahrungen von Krieg und Wirtschaftskrise feiern die Deutschen, als ob es kein Morgen gibt. Die Hauptstadt Berlin wirbt mit mehr als 100 Nachtklubs, Bühnen und Varietés um die vergnügungssüchtige Kundschaft. Auch wenn es um Wissenschaft geht, sind die Zwanzigerjahre "golden". Die Weimarer Republik stellt damals ein Drittel aller Nobelpreisträger, darunter Fritz Haber, Max Planck oder Albert Einstein. Der Berliner Arzt Magnus Hirschfeld gründet das weltweit erste Institut für Sexualwissenschaft. Mit seinem Einsatz für die Anerkennung von gleichgeschlechtlicher Liebe und Transsexualität ist er seiner Zeit weit voraus. Und der schwäbische Ingenieur Claude Dornier bricht mit seinen Amphibien-Flugzeugen zu neuen Ufern auf. Zum Beispiel mit dem "Wal", einem Flugboot, das 1925 Roald Amundsen zu seiner Arktisexpedition fliegt, oder der "DO-X", das seinerzeit das größte Flugzeug der Welt ist. Der Börsencrash in den USA im Oktober 1929 läutet das Ende der schillernden Zwanzigerjahre ein. Auch in Deutschland stürzen die Aktienkurse in den Keller - bankrotte Firmen, Massenarbeitslosigkeit und Verelendung sind die Folge. Die Krise erschüttert die junge Weimarer Republik. In weniger als vier Jahren ergreifen die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler die Macht und versetzen Deutschland und den Rest der Welt in Angst und Schrecken.

Die glorreichen 10 15:55

Die glorreichen 10: Die fiesesten Verwandten der Geschichte

Dokumentation

Intrigen und Eifersüchteleien, schwarze Schafe und Egomanen - das alles kommt in den besten Familien vor und hat im Laufe der Geschichte zu einigen wirklich fiesen Familienfehden geführt. Wenn Sie also denken, Sie hätten mächtig Pech gehabt mit Ihrer Familie, dann schauen Sie sich "Die glorreichen 10 - Die fiesesten Verwandten der Geschichte" an. Dagegen sind Tante Erna und Oma Else wahrscheinlich liebe Mütterchen. Eine vermeintliche Bilderbuchfamilie ist zum Beispiel diese hier: Katharina die Große und Peter. Was aussieht wie ein schickes Zarenpaar, ist hinter den Kulissen eine Katastrophe. Während Katharina andere Männer vernascht, tröstet sich ihr Peter mit Alkohol. Der Sohn, den Katharina nach Jahren zur Welt bringt, ist mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht das Kind ihres Mannes. Und als Peter schließlich Zar wird, stürzt seine Gattin ihn mithilfe ihres Geliebten. Als wäre das nicht genug, stirbt der gehörnte und geschasste Zar kurz darauf aus bis heute ungeklärten Gründen. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.

Die glorreichen 10 16:40

Die glorreichen 10: Die miesesten Orte der Geschichte

Dokumentation

Die Welt ist voller Orte, an denen man lieber nicht abhängen möchte. Dummerweise sind diese "places not to be" häufig unzureichend gekennzeichnet. Oder es stellt sich erst später heraus, dass man zu einer bestimmten Zeit besser an einem anderen Ort gewesen wäre. Prominentes Beispiel: die "Titanic". Deren Jungfernfahrt endet nicht in New York, sondern an einem Eisberg, rund 1500 Menschen verlieren ihr Leben. Da hat das Schicksal eiskalt zugeschlagen. Genauso kalt erwischt hat es vor etwa 2500 Jahren die Kelten im Gebiet des heutigen Chiemgau. Hübsche Gegend, keine Frage - nur dumm, wenn man von einem Kometen getroffen wird. Vermutlich hat ein solcher alles Leben im Umkreis von mehreren Hundert Kilometern auf einen Schlag ausgelöscht. Beim Teutates! Arme Kelten. Ähnlich hinterhältig wurde das malerische Rungholt ausradiert. Die Bewohner des Städtchens an der Nordsee ahnten wohl nicht, dass sie sich einen der miesesten Orte zum Leben ausgesucht hatten: 1362 wird Rungholt von einer schlimmen Sturmflut verschluckt. Mann und Maus ertrinken. Andere Orte des Schreckens können einfacher gemieden werden. Öffentliche Toiletten beispielsweise oder die Wüste. Schwieriger verhält es sich mit der Hölle, der wahrlich mieseste aller miesen Orte. Nicht nur, dass man hier malträtiert wird, nein, gemäß dem Motto "einmal hin, immer drin", schmort man dort auch für den Rest der Ewigkeit. Also lieber mal der Omi im Bus unseren Platz anbieten. Vielleicht klappt's ja dann mit dem Paradies. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.

Die glorreichen 10 17:25

Die glorreichen 10: Die größten Junkies der Geschichte

Dokumentation

Kiffen beflügelt bei manchen die Kreativität, das große Fressen zieht andere in den Abgrund. Was Geschichtsbücher gern verschweigen: Viele historische Persönlichkeiten waren echte Junkies. Shakespeare zum Beispiel: all die verrückten Könige, Geister, Feen und Fabelwesen in seinen Werken. Echt absurd! Oder doch ganz realistisch, wenn man sich erstmal einen gepflegten Joint gegönnt hat? Dass der Meisterschreiber ein Kiffer war, dafür spricht der Fund einer Tabakpfeife aus dem 17. Jahrhundert in seinem Geburtshaus - in ihr Spuren von Cannabis. Aber auch andere Größen waren nicht ohne Laster: Beethoven schaute regelmäßig viel zu tief ins Glas. Der Große Fritz konnte nicht ohne seine Schnupftabakdose samt Inhalt leben. Heinrich VIII. platzte am Ende förmlich vor Völlerei, während Sisi der Sport- und Schönheitswahn fast ins Grab gebracht hätte. Die angenehmste Abhängigkeit hatte da wohl noch Casanova. Der liebeswütige Playboy soll im Laufe seines Lebens mehrere Tausend Frauen vernascht haben. Immerhin benutzte der fortschrittliche Lover schon im 18. Jahrhundert Kondome aus Tierdarm. Wer sonst noch schlimme Laster hatte? Die Dokumentation hat die größten Junkies der Geschichte in den "Glorreichen 10" gekürt. Aber, Achtung, die Folge könnte süchtig machen! Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.

Sketch History 18:10

Sketch History: Ein Herz aus Geld

Infotainment

Thank God it's Black Friday - Welchen Deal tanzt Fred Trump? In den 80ern kommt es bei Slash zum Hairgate, Bravo! Und: Können Helmut Kohl und Franz-Josef Strauß noch in den Spiegel gucken? Die "Sketch History" zeigt rasant und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. "History repeating" kann auch positiv sein - zumindest, wenn es um eine neue Staffel "Sketch History" geht: Beim wilden Ritt durch die Jahrhunderte geht es in der vierten Staffel des Sketchcomedy-Formats unter anderem mit ABBA in den Proberaum, mit Frida Kahlo vor die Staffelei und auf Tuchfühlung mit Franz Josef Strauß und Helmut Kohl zum Beginn ihrer Karrieren. Endlich werden die letzten großen Geheimnisse der Menschheit gelüftet: Wie kam Albert Einstein auf seine Relativitätstheorie? Was trieb Bill Gates in seiner Garage? Und wie melden sich Mafiosi zur Darmspiegelung an? "Sketch History" verspricht nichts weniger als die höchste Promi-Dichte der Fernsehgeschichte: Wo sonst geben sich Barack Obama und Katharina die Große die Klinke in die Hand, trifft John Lennon auf Dr. Sommer, Jeanne d'Arc auf Robin Hood und Queen Victoria auf die Handwerker-Koryphäen Jürgen und Horst Kasallek.

Death in Paradise 18:30

Death in Paradise: Sonne, Strand und Mord

Krimiserie

Die Bewohner von Sainte Marie trauern, als ein beliebter Radiomoderator während einer Sendung erschossen wird. Ganz offensichtlich handelt es sich um Mord. DI Jack Mooney muss den verwirrenden Fall lösen, während er selbst ins Visier der Abteilung Interne Ermittlungen der Dienststelle gerät.

Death in Paradise 19:20

Death in Paradise: Der letzte Trumpf

Krimiserie

Die langjährigen Freunde Jay, Gerald, Adam und David verbringen ihren Urlaub auf Sainte Marie. Als die Insel von einem sintflutartigen Sturm erfasst wird, kommt es zu einem Drama. Am Morgen nach dem Sturm öffnet DI Jack Mooney die Polizeiwache und entdeckt eine Leiche. Es ist Adam, der übel zugerichtet wurde. Mooney macht sich dran, den rätselhaften Mord zu lösen.

Take the Money and Run 20:15

Take the Money and Run: One Family

Recht und Kriminalität

Liebe, Luxus, Lügen - Ruja Ignatova steht auf dem Gipfel ihrer Macht: OneCoin ist ein globales Phänomen, sie selbst eine internationale Ikone. Doch Ruhm bringt Neider. Feinde, Verrat und anonyme Anschuldigungen im Netz bedrohen ihr Imperium, und Rujas mühsam kontrollierte Welt beginnt zu wanken. Während Milliarden fließen, wächst der Druck auf Ruja. Hassmails, Cyberangriffe, Gerüchte über Betrug - Rujas Erfolg droht zu kippen. Als die Bedrohungen real werden, engagiert sie Frank Schneider, einen ehemaligen Geheimdienstagenten aus Luxemburg. Er soll sie schützen - vor der Welt und vor sich selbst. Denn Ruja verliert zunehmend die Kontrolle: über ihre Geschäfte und über die Männer in ihrem Leben.

Take the Money and Run 21:00

Take the Money and Run: One Lie

Recht und Kriminalität

Wembley 2016: Die Cryptoqueen Dr. Ruja Ignatova spricht über Geld, Freiheit, Zukunft. Tausende jubeln, hoffen und investieren. OneCoin ist längst mehr als eine Kryptowährung. Es ist ein Glaube. Eine Bewegung. Und Ruja ist die Anführerin. In ihrem Größenwahn sucht sie in Hongkong den einflussreichen Geschäftsmann Dr. Li Chan auf, um ihn für ein scheinbar unschlagbares Geschäft zu gewinnen: ein Ölfeld, das sie ihrer Tochter schenken will. Bezahlt wird mit OneCoin. Ein Deal, der Ruja unaufhaltsam ins Verderben führt. Das Imperium OneCoin beginnt zu wanken. Die Investoren werden langsam nervös, sie wollen ihre Coins in echtes Geld umtauschen und den Gewinn einstecken. Aber das geht nicht. Während Gerüchte und Misstrauen wachsen, versucht Ruja, die Kontrolle zu behalten, und setzt alles auf eine Karte: Benjo Brock, ein Blockchain-Experte, den Sebastian von früher kennt, soll OneCoin retten. Doch Benjo lässt sich nicht kontrollieren. Er entdeckt, was niemand wissen darf: OneCoin hat keine Blockchain. OneCoin ist keine echte Währung. OneCoin ist tatsächlich ein Betrug. Wird er sie auffliegen lassen?

Böhmi brutzelt mit Bill und Tom Kaulitz 21:45

Böhmi brutzelt mit Bill und Tom Kaulitz

Kochshow

Gemeinsam mit prominenten Gästen steht Jan Böhmermann am Herd und brutzelt - ohne Starköche, Spiele oder Bewertung. Eine Küche. Zwei Menschen. Und am Ende sind hoffentlich zwei leckere Gerichte fertig. Welches Rezept sein Gast mitbringt, erfährt Böhmermann erst zu Beginn jeder Folge. Auch der Gastgeber selbst wird in jeder Ausgabe etwas brutzeln. Von der Vorbereitung über die Zubereitung bis zum Verzehr - es geht ums Wesentliche und um das persönliche Verhältnis der Gäste zum Kochen und Essen. Welches Gericht Böhmermann selbst brutzeln wird? Die Antwort bleibt ein Geheimnis - aber nicht mehr lange. Gäste: Bill und Tom Kaulitz, Klaas Heufer-Umlauf, Enissa Amani, Salwa Houmsi, Ina Müller, Dr. Lady Bitch Ray.

MAITHINK X - Die Show 22:15

MAITHINK X - Die Show: Landwirtschaft: Wie unsere Ernährung die Natur zerstört

Infotainment

Ernährungssicherheit und Umweltschutz stehen immer wieder in einem Konflikt. Aber: Wir müssen die Bevölkerung ernähren und gleichzeitig unsere biologischen Lebensgrundlagen sichern. Ein großer Teil unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten ist vom Aussterben bedroht, die Situation spitzt sich zu. Die Agrarpolitik hat weder darauf eine Antwort, noch hilft sie der Landwirtschaft, nachhaltigere Wege zu gehen. Die Wissenschaft sagt, dass wir Landwirtschaft und Naturschutz nicht gegeneinander ausspielen dürfen. Was also müssen wir tun für Biodiversität und Ernährungssicherheit?

heute-show extra 22:45

heute-show extra: Next Stop Köster

Satireshow

Jetzt wirds persönlich, bei "Next Stop Köster" lädt "heute-show"-Politikerschreck Fabian Köster Vizekanzler Lars Klingbeil zum Vier-Augen-Gespräch in besonderer Atmosphäre. Neben dem intensiven Schlagabtausch zur politischen Aktualität talkt Köster mit seinem Gast über die Achterbahnfahrt der politischen Karriere und die persönliche Perspektive auf den Politikbetrieb. Immer auf Augenhöhe und mit einer guten Portion Humor.

Nicht nachmachen! 23:15

Nicht nachmachen!

Infotainment

Was wäre der erste vernünftige Gedanke, wenn man von einem Thermit-angetriebenen Handy-Ladegerät oder vom Armbrustschießen auf eine Powerbank hört? Genau: "Nicht nachmachen!" Mai Thi Nguyen-Kim, Lutz van der Horst und Fabian Köster machen es trotzdem - oder gerade deswegen. Und so stürzen sich die drei mutig, fröhlich und mit maximaler Lebensmüdigkeit in verrückte Experimente, absurde Life-Hacks und vollkommen beknackte Challenges. Immerhin gibt's nebenbei auch noch ein paar wissenschaftliche Fun-Facts. Also sozusagen Bildung mit eingebautem Schreckmoment. Absolut sehenswert, wie Mai Thi Nguyen-Kim verzweifelt versucht, Fabian Köster davon abzuhalten, Wasser selbst herzustellen. Spoiler: Es endet, wie immer, mit einer Mischung aus Rauch, Chaos und der stillen Erkenntnis: Bildung war noch nie so unterhaltsam.

MAITHINK X - Die Show 23:45

MAITHINK X - Die Show: Landwirtschaft: Wie unsere Ernährung die Natur zerstört

Infotainment

Ernährungssicherheit und Umweltschutz stehen immer wieder in einem Konflikt. Aber: Wir müssen die Bevölkerung ernähren und gleichzeitig unsere biologischen Lebensgrundlagen sichern. Ein großer Teil unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten ist vom Aussterben bedroht, die Situation spitzt sich zu. Die Agrarpolitik hat weder darauf eine Antwort, noch hilft sie der Landwirtschaft, nachhaltigere Wege zu gehen. Die Wissenschaft sagt, dass wir Landwirtschaft und Naturschutz nicht gegeneinander ausspielen dürfen. Was also müssen wir tun für Biodiversität und Ernährungssicherheit?

Official Secrets 00:15

Official Secrets

Biografie

2003: Katharine Gun vom britischen Nachrichtendienst macht ein streng geheimes Memo der USA über den Irakkrieg öffentlich. Sofort beginnt die fieberhafte Jagd nach der undichten Stelle. Die wahre Geschichte einer jungen englischen Spionagedienst-Mitarbeiterin, die im Vorfeld des Krieges Geheimdienstinformationen an die Presse durchsickern ließ und damit verblüffende Enthüllungen über die amerikanischen und britischen Kriegspläne auslöste. Katharine Gun (Keira Knightley) ist Übersetzerin beim britischen Nachrichtendienst Government Communications Headquarters, GCHQ. 2003 erhält sie Einsicht in eine E-Mail, in der der US-Geheimdienst NSA die britischen Kollegen auffordert, einige Mitgliedstaaten des UN-Sicherheitsrates auszuspionieren. Der perfide Plan: belastendes Material zu sammeln, um eine Zustimmung zur UN-Resolution für den Irakkrieg zu erpressen. Katharine gerät in einen moralischen Zwiespalt, entscheidet sich aber, das Dokument an die Öffentlichkeit zu geben. Der britischen Tageszeitung "The Observer" gelingt ein Coup, als ihr Reporter Martin Bright (Matt Smith) die brisanten Informationen veröffentlicht, die ihm verdeckt zugespielt werden. Unmittelbar darauf eröffnet der GCHQ die Suche nach der undichten Stelle in den eigenen Reihen. Als Katharine erlebt, wie immer mehr Kollegen sich Verhören unterziehen müssen, gesteht sie. Sie wird verhaftet und angeklagt, gegen den "Official Secrets Act" verstoßen zu haben. Um den Druck auf sie zu erhöhen, drohen die Behörden ihrem kurdischen Ehemann Yasar (Adam Bakri) mit Abschiebung. Katharines letzte Hoffnung ist der Menschenrechtsanwalt Ben Emmerson (Ralph Fiennes), mit dessen Hilfe sie ihre Verteidigung vorbereitet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit, lautet ein geflügeltes Wort. Das Spielfilm-Drama "Official Secrets - Gefährliche Wahrheit" beruht auf der wahren und fesselnden Geschichte der mutigen Regierungsangestellten Katharine Gun, die ihre Freiheit und ihre Karriere aufs Spiel setzte, um die Lügen der Regierung aufzudecken. Die Regie führte der südafrikanische Oscarpreisträger Gavin Hood ("Tsotsi", 2005). "Das Kino hat sich immer schon für diese unbequemen Helden interessiert, die ihren Job, ihre Freiheit und manchmal sogar ihr Leben für ihre Überzeugungen riskieren", schrieb die "Süddeutsche Zeitung" zum deutschen Kinostart des Films 2019 und urteilte: "Es ist ein im besten Sinne altmodischer, straighter Politthriller. Keira Knightley spielt die Whistleblowerin sehr konzentriert und zurückgenommen, es ist eine der besten Rollen ihrer Karriere." In der "dpa"-Kinokritik gilt Knightley als perfekte Besetzung, die ihre Rolle absolut überzeugend spiele: "Guns moralische Verbohrtheit ist manchmal fast nervig, doch bald sympathisiert man mit der mutigen jungen Frau, die so viel riskiert hat. Neben dem charismatischen Matt Smith in der Rolle des ambitionierten Journalisten Bright gefallen 'Notting Hill'-Star Rhys Ifans als Kriegsreporter Ed Vulliamy und Conleth Hill, Lord Varys aus der Kultserie 'Game of Thrones', als Chefredakteur Roger Alton."

Stubbe - Von Fall zu Fall 01:55

Stubbe - Von Fall zu Fall: Sonnenwende

Krimireihe

Am Hamburger Elbstrand wird eine Wasserleiche angespült. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass der Tote, ein Vietnamese, Opfer eines Bandenkrieges im Milieu der Zigarettenmafia ist. Als sich herausstellt, dass der Tote nicht aus Hamburg stammt, sondern bereits vor einigen Wochen in einem kleinen Städtchen flussaufwärts unter rätselhaften Umständen verschwunden ist, führen die Ermittlungen auch Kommissar Stubbe ostwärts die Elbe hoch. Obwohl Stubbe bemüht ist, sich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen, muss er sehr bald erkennen, dass ein ausländerfeindlicher Hintergrund für die Tat sehr viel wahrscheinlicher ist, als es seine Kollegen vor Ort wahrhaben wollen. Stubbe steht völlig allein. Nur eine Handvoll Bürgerrechtler und ein ehemaliger Polizeikollege sind bereit, ihm zu helfen.

Stubbe - Von Fall zu Fall 03:25

Stubbe - Von Fall zu Fall: Gegen den Strom

Krimireihe

Stubbe und Kollege Zimmermann lassen einen lang gehegten Traum Wirklichkeit werden: Sie nehmen sich gemeinsam ein paar Tage frei und fahren nach Dresden, in Stubbes geliebte Heimatstadt. Stubbes obligatorischer Besuch in seinem ehemaligen Kommissariat versetzt der Reiseeuphorie jedoch einen schnellen Dämpfer. Nichts ist mehr, wie es war. Statt von ehemaligen Kollegen mit offenen Armen empfangen zu werden, trifft Stubbe auf unbekannte Gesichter.Stubbe ist entsetzt: Er wird mit einem jungdynamischen Polizeiapparat konfrontiert. Einzig Günther Jänisch, letzter verbliebener Vertrauter aus alten Tagen, zählt in einem kleinen Büro am Ende des Flures resigniert die Tage bis zu seiner Pensionierung. Von ihm erfährt Stubbe, dass sein ehemaliger Chef und Mentor, Gerd Pionkowski, vor Kurzem Selbstmord begangen hat. Stubbe kann das nicht glauben und stellt - sehr zum Missfallen Zimmermanns, der eine detaillierte Besichtigungstour für Dresden ausgearbeitet hat - Ermittlungen an. Tatsächlich stößt Stubbe bald auf Spuren, die einen Mord vermuten lassen, die ihn aber auch mit einem für ihn unrühmlichen Kapitel seiner beruflichen Vergangenheit konfrontieren.

Stubbe - Von Fall zu Fall 04:55

Stubbe - Von Fall zu Fall: Mordfall Maria

Krimireihe

Mitten im Training bricht die junge Rollstuhlbasketballerin Maria tot zusammen. Die zunächst unklare Todesursache erweist sich am nächsten Tag als besonders perfider Giftmord. Irgendjemand hat der Toten eine Giftspritze in die gelähmten und somit schmerzunempfindlichen Beine injiziert. Stubbe vermutet eine Beziehungstat, denn - so ergibt die Obduktion - die Tote war schwanger. Die Ermittlungen im privaten Umfeld des Opfers konfrontieren Stubbe mit einer ihm völlig fremden Lebenswelt. Was Stubbe aus dem Blog der lebensfrohen und mutigen Maria erfährt, verlangt ihm großen Respekt ab. Umso mehr beunruhigt es ihn, als sich herausstellt, dass der Mörder mit hoher Wahrscheinlichkeit unter den Rollstuhlsportlern zu finden ist. Privat steht bei Stubbe alles auf Umbruch. Als der Möbelwagen vor seinem Haus abfährt und er seiner Tochter und ihrer kleinen Familie nachwinkt, wird Stubbe endgültig klar, wie sehr sich sein Leben verändern wird. Seine Pensionierung steht unmittelbar bevor, und seine Freundin Marlene bricht schon in wenigen Tagen zu ihrer neuen Anstellung in Dresden auf - ohne ihn. Denn Stubbe hat beschlossen, in Hamburg zu bleiben - der Familie wegen.