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TV Programm für ZDFneo am 24.10.2026

Jetzt

Ein perfekter Planet 14:50

Ein perfekter Planet: Sonne

Natur und Umwelt

Von den gefrorenen Polen bis zu den brütend heißen Wüsten: Tiere haben erstaunliche Strategien entwickelt, um das Beste aus dem unterschiedlichen Angebot von Sonnenenergie zu machen. Polarwölfe und Moschusochsen gehören zu den Kältespezialisten, die monatelang ohne Sonnenlicht auskommen. Silberameisen dagegen sind an extreme Sonneneinstrahlung in der Wüste angepasst. Sie erbeuten die Hitzeopfer in der Sahara. Das Leben auf unserer Erde ist völlig von der Sonne abhängig. Jeder Fleck auf unserem Planeten erhält im Verlauf eines Jahres 4380 Stunden Sonnenlicht, aber in sehr unterschiedlicher Dosierung. Die zweite Episode von "Terra X: Ein perfekter Planet" zeigt, wie die Verteilung des Lichts ganz unterschiedliche Lebensräume erschafft und die Tiere zu außergewöhnlichen Anpassungen zwingt. Am Äquator bleibt die Länge von Tag und Nacht das gesamte Jahr über gleich. Zwölf Stunden garantiertes Sonnenlicht täglich sorgen dafür, dass Regenwälder gedeihen und eine unglaubliche Artenvielfalt hervorbringen. Eine der wichtigsten Pflanzen im Dschungel ist der Feigenbaum. Er nutzt das Sonnenlicht, um ganzjährig Früchte zu tragen, die vielen Tieren als Nahrung dienen. Von den akrobatischen Gibbons über zahlreiche Vogelarten bis hin zu den kleinsten Bewohnern des Urwaldes, den Feigenwespen, sind alle auf die ganzjährig reifenden Feigen angewiesen. Der gleichmäßige Tag-Nacht-Zyklus in der Äquatorregion ist allerdings nicht die Norm auf der Erde. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto länger werden die Zeiten, in denen die Natur ohne das Licht der Sonne auskommen muss. An den Polen dauert der Verlust von Solarenergie nicht einen halben Tag, sondern ein halbes Jahr. Das führt dazu, dass sich die Atmosphäre in diesen Regionen während der Polarnacht abkühlt, die Temperaturen fallen und alles Wasser einfriert. Im Polarkreis wirkt unser perfekter Planet völlig unbewohnbar. Doch auch dort gibt es Kältespezialisten, die tatsächlich mehrere Monate ohne Sonnenlicht überstehen können: Moschusochsen und Polarwölfe. Zwischen dem Äquator und den Polen liegen die Zonen, in denen mehr oder weniger ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel das Leben der Pflanzen und Tiere bestimmen. Die Überlebensstrategien der Bewohner in diesen Zonen sind vielfältig. Für Polarfüchse beispielsweise sind die wenigen Sommermonate von hektischer Aktivität erfüllt. Sie müssen ihre Jungen aufziehen, jagen und sich ausreichend Fett anfressen, damit sie vorbereitet sind, wenn das Licht erneut verschwindet. Bei den Stumpfnasenaffen in China dagegen entscheidet ein winziges Zeitfenster im Herbst über Leben und Tod im Winter. Wenn es den Stumpfnasen nicht gelingt, im herbstlichen Wald genug energiereiche Zapfen zu fressen, reichen ihre Fettreserven nicht für ein Überleben in der kalten Jahreszeit. Einige Arten haben schließlich eine Möglichkeit entdeckt, dem solaren Shutdown einfach zu entfliehen. Der Dunkle Sturmtaucher ist einer dieser extremen Winterflüchtlinge. Wenn es ihm auf den Snares Islands in Neuseeland zu kalt wird, flüchtet er einfach nach Norden. Bis zu den Aleuten in Alaska legen die Sturmtaucher rund 14.000 Kilometer zurück und kommen dort im späten Frühjahr der Nordhalbkugel an. Als Pendler zwischen beiden Hemisphären leben sie in einem nie endenden Sommer.

Danach

Ein perfekter Planet 15:35

Ein perfekter Planet: Menschen

Natur und Umwelt

Menschen sind neben den natürlichen Kräften Vulkanismus, Sonnenlicht, Wetter und Ozeanströmungen immer mehr zum bestimmenden Faktor auf unserem perfekten Planeten geworden. Wir verändern die Regelsysteme der Erde, ohne die langfristigen Folgen ernsthaft zu erwägen. Die Dokumentation stellt Menschen vor, die mit ihren Projekten eine weitere Erderwärmung verhindern wollen oder Arten retten, die vom Klimawandel besonders bedroht sind. In Kenia beispielsweise kämpft Angela Sheldrick um das Leben von Babyelefanten. Die immer länger anhaltenden Dürren setzen die Elefantenpopulationen immer stärker unter Druck. Viele verdursten, und oft können überhaupt nur die Kleinsten gerettet werden. 150 der Mini-Dickhäuter konnte Angela Sheldricks Team bereits aufziehen und wieder in die Wildnis entlassen. Wenn die derzeitige Entwicklung anhält, könnte es jedoch sein, dass immer mehr der verbleibenden geschützten Flächen verdorren und die Überlebenschancen der grauen Riesen weiter sinken. Im Golf von Maine sind es Meeresschildkröten, die jedes Jahr durch klimatische Veränderungen in Lebensgefahr geraten. Das Wasser nahe der Küste wird aus kalten Strömungen der Arktis und Ausläufern des warmen Golfstroms gespeist und besaß bis vor einigen Jahren eine mittlere Temperatur. Heute kommt immer weniger kaltes Wasser aus der polaren Zone an. Deshalb reisen Schildkröten im Sommer auf der Suche nach Nahrung immer weiter nach Norden. Wenn dann allerdings der Herbst anbricht und die Temperaturen sinken, fallen die Tiere in einen Kälteschock. Viele ertrinken in den eisigen Fluten, und nur die Schildkröten, die an die Küste geschwemmt werden, haben eine Chance, zu überleben. Das New England Aquarium in Boston hat mittlerweile eine eigene Rettungsstation für Schildkröten eingerichtet, weil die Zahl der gestrandeten Tiere stetig ansteigt. Dort werden sie medizinisch versorgt und dann in ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete im Süden ausgeflogen. Viel grundsätzlicher gehen die Mitarbeiter des Projektes "Große Grüne Mauer" vor. Sie wollen nicht eine einzelne Art retten, sondern ganze Landschaften. Ein Band aus dürreresistenten Bäumen soll gepflanzt werden, das 8000 Kilometer quer durch Afrika verlaufen und die weitere Ausbreitung der Sahara stoppen soll. Erst 15 Prozent der Grünen Mauer sind fertiggestellt, doch schon jetzt kehrt das Leben in die betroffenen Gegenden im Senegal zurück. Brunnen, die längst ausgetrocknet waren, füllen sich wieder. Die Landwirtschaft lohnt sich, und die Menschen können in ihrem Zuhause bleiben.

Faszination Erde - mit Hannah Emde 16:20

Faszination Erde - mit Hannah Emde: Borneo - Zurück in die Wildnis

Natur und Umwelt

Nach mehr als zehn Jahren Vorbereitung sollen drei Orang-Utans in den Tiefen des ältesten Regenwalds der Erde freigelassen werden. Hannah Emde begleitet eine der schwierigsten Auswilderungen weltweit. Tief im ältesten Regenwald der Erde zeigt "Faszination Erde", wie viel Forschung, Risiko und Hoffnung nötig sind, um Orang-Utans zurück in die Wildnis zu bringen. Der Regenwald im indonesischen Borneo ist ein Ort, an dem Echsen fliegen, Schlangen von Baum zu Baum segeln und Nasenaffen gelassen durch die Kronen turnen. Dieses hochkomplexe Ökosystem ist zugleich einer der letzten Rückzugsorte für Orang-Utans. Diese Folge von "Terra X: Faszination Erde" erzählt die Geschichte dieses einzigartigen Lebensraums und folgt drei Orang-Utans auf ihrem Weg zurück in die Freiheit: Kapuan, Putri und Ficz wurden als Babys ihren Müttern entrissen - und konnten von der Borneo Orangutan Survival Foundation (BOSF) gerettet werden. Jetzt sollen sie nach Jahren in der BOSF-Auffangstation in die Freiheit entlassen werden. Bevor es auf die gefährliche Reise geht, besucht Hannah Emde dort die Kinderkrippe, den Kindergarten und die Orang-Utan-Schule und erlebt, wie menschliche Pflegerinnen die Mutterrolle für die Tiere übernehmen - wissend, dass jede Bindung später wieder gelöst werden muss, denn in der Wildnis müssen die Affen alleine zurechtkommen. Auswilderungen sind extrem selten, denn der Aufwand ist immens. Gesundheitschecks für Menschen und Tiere, wissenschaftliche Begleitung und nicht nur logistische Extrembedingungen wie schlammige Pisten, wackelige Boote und kaum Schlaf sind herausfordernd. Auch das Wissen, dass jeder noch so kleine Fehler für die Tiere über Leben oder Tod entscheiden kann, ist nervenaufreibend. Der emotionale Höhepunkt des Films ist schließlich die Auswilderung. Der männliche Orang-Utan Ficz wirkt bedrohlich und entpuppt sich als schwieriger Kandidat, während die Weibchen Kapuan und Putri gut kooperieren. Die Zukunft der Tiere ist ungewiss - aber es gibt Anlass zur Hoffnung. Denn Artenschutz ist Naturschutz. Hannah Emde trifft in der Tuanan-Station Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den Regenwald erforschen - von Schlafnestern über Futterpflanzen bis zur Rolle der Orang-Utans als "Gärtner des Waldes". Die indonesische Forscherin Sri Sumi Atomko hat ihr wissenschaftliches Leben den Orang-Utans gewidmet hat. Mit ihr klettert Hannah Emde zu den Nahrungsbäumen hoch und lernt, warum ohne intakten Wald keine Auswilderung funktionieren kann. Die Bedrohungen für die Tiere in Indonesien sind vielfältig: Neben Abholzung und Plantagen ist illegaler Wildtierhandel ein großes Problem. Hannah Emde folgt Schmuggelrouten, begleitet Hundestaffeln bei nächtlichen Kontrollen und wird Zeugin, wie brutal der Markt für "süße" Tierbabys ist. Hoffnung hingegen machen Schutzprojekte, Wiederaufforstung und neue Konzepte für die Koexistenz von Mensch und Wildnis.

Faszination Erde - mit Hannah Emde 17:05

Faszination Erde - mit Hannah Emde: Gabun - Afrikas letztes Paradies?

Natur und Umwelt

Die Wildtierärztin Hannah Emde macht sich auf die Suche nach dem letzten Paradies in Afrika. Gabun, noch für viele ein unbekanntes Land, scheint diesen Schatz zu besitzen - wirklich? Die Frage ist drängender denn je. Gibt es überhaupt noch intakte Lebensräume, in denen Menschen und Tiere im Einklang leben können? In Gabun schlägt in den Regenwäldern das grüne Herz von Afrika. Befindet sich dort der letzte Garten Eden? Hannah Emdes Leidenschaft gilt den Tieren. In Gabun ist sie einer Welt auf der Spur, in der die Tiere noch paradiesische Zustände erleben sollen. Gibt es das noch: einen regelrechten Garten Eden, in dem sogar die Menschen ihren Platz im Einklang mit der Natur einnehmen können? Kaum bekannt, hat Gabun eine enorme Bedeutung für den Klima- und Artenschutz auf dem ganzen afrikanischen Kontinent. 90 Prozent des Landes bestehen aus dichtem Dschungel - und dort leben unzählige Tiere verschiedenster Arten. Ein besonderer Vertreter ist der Waldelefant. In Gabun lebt die Hälfte aller in Afrika existierender Waldelefanten. Was macht diese Gegend so attraktiv? Es stellt sich heraus, dass es in diesem Garten Eden Gärtner gibt, die sich genau darum zu kümmern scheinen, was die Waldelefanten zum Leben brauchen. Wege durch den Dschungel, um an die Früchte der Bäume zu gelangen, ausgedehnte Lichtungen, um genügend Gras zu fressen, und Wasserlöcher, die zum Baden einladen. Der Loango-Nationalpark in Gabun ist ein Mosaik aus Regenwald und Grasflächen, das wie eine menschengemachte Parklandschaft aussieht. Hannah Emde begibt sich auf die Spur der Gärtner und macht eine überraschende Entdeckung: Sie sind keine Menschen! Selbst wenn es in diesem Paradies nur wenige Menschen gibt, leben dort Wesen, die uns sehr ähnlich sind: Menschenaffen. Gorillas und Schimpansen haben diese Gegend für sich erobert. Auch sie nutzen die Vorteile der einzigartigen Bedingungen, und wir Menschen profitieren ebenfalls. In kaum einer anderen Region der Welt lassen sich diese Tiere so gut erforschen wie dort. Was die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausgefunden haben, ist atemberaubend. Doch bevor sich Hannah Emde und ihr Team den Affen nähern dürfen, müssen sie sich von der Außenwelt abschirmen: Quarantäne. Was uns während der Coronapandemie ein Leid war, wird dort zur Tugend. Schimpansen sind so eng mit den Menschen verwandt, dass wir unsere Krankheiten auf sie übertragen könnten. Fünf entbehrungsreiche Tage lang musste das Team in einer verfallenen Lodge ohne Strom und fließend Wasser aushalten. Selbst in dieser Zeit erlebte Hannah Emde spannende Begegnungen mit den Tieren der Wildnis. Doch der Höhepunkt bleibt die Begegnung mit den Menschenaffen. Schaut man einem Schimpansen in die Augen, wirkt es fast so wie der Blick in einen Spiegel. Wie ähnlich sind uns diese Tiere wirklich? Zusammen mit dem Primatologen Tobias Deschner kann Hannah Emde die Bemühungen der Forschenden, dieses Rätsel zu lösen, hautnah miterleben. Sie beobachtet, wie Schimpansen raffinierte Techniken anwenden, um beispielsweise an das Fleisch von Schildkröten zu gelangen. Sie studiert den Werkzeuggebrauch der Affen und nähert sich einer verblüffenden Frage: Sind Schimpansen sogar in der Lage, Heilmittel zu erkennen und anzuwenden? Schimpansen als Mediziner? Die Merkmale des letzten Garten Edens lassen sich besonders deutlich im Gegensatz zu den ungeschützten Gebieten erkennen. Gabun hat zwar viel in den Naturschutz investiert, aber wie überall in Afrika sind auch dort die meisten Regionen keine Nationalparks. Dennoch bleibt es eine Erfolgsgeschichte: Die Abholzung der Wälder wurde in den vergangenen Jahren nahezu gestoppt. Nur 0,1 Prozent an Hölzern dürfen dem Wald entnommen werden. Mehr Wald, mehr Tiere, mehr Elefanten - die Population der Waldelefanten ist seither von 60.000 auf 95.000 gestiegen. Doch im August 2023 kam es zum Militärputsch. Die Zukunft der Schutzmaßnahmen ist ungewiss. Dabei gilt es nicht nur die biologische Vielfalt an Land zu schützen - auch die Meere verlangen unsere Aufmerksamkeit und Sorgfalt, nicht nur vor Gabun. Die Küsten ganz Westafrikas sind ein wichtiger Lebensraum für die Fauna und Flora der Ozeane. Ein besonderes Juwel stellt eine abgeschiedene Inselgruppe weit vor den Ufern Gabuns dar, die hierzulande kaum jemand kennt: São Tomé und Príncipe. Wie ein Magnet zieht es große und kleine Lebewesen an. Ein unbeschreibliches Meeresparadies, das von der besonderen Lage der Inseln profitiert. Doch wie lange noch? Hannah Emde begibt sich auf Expedition in zwei der letzten Paradiese und entdeckt überraschende Zusammenhänge. Diese zu erkennen, ist der Schlüssel zum Schutz des Garten Edens, denn alles hängt mit allem zusammen.

MAITHINK X - Die Show 17:50

MAITHINK X - Die Show: Die Wahrheit über die Wechseljahre

Infotainment

Die Wechseljahre sind für viele Betroffene mit erheblichen Beschwerden verbunden. "MAITHINK X" erklärt, was während dieser Lebensphase im Körper passiert. Sie zeigt welche Symptome auftreten können und wie eine angemessene Behandlung helfen kann.

Die glorreichen 10 18:20

Die glorreichen 10: Die größten Geistesblitze der Geschichte

Dokumentation

Es gibt sie jeden Tag: Momente, in denen gute Ideen geboren werden. Ob sie umgesetzt werden und die klugen Köpfe irgendwann in den Geschichtsbüchern stehen, ist eine andere Sache. Auch auf vermeintliche Selbstverständlichkeiten muss erst einer kommen: wie der Namenlose, der auf die Idee kam, dass Zeichen hintereinander gehängt einen Sinn ergeben - die Schrift. Andere Geistesblitze ließen sich hervorragend zu Geld machen. Das Dynamit beispielsweise, das Alfred Nobel so reich machte, dass die Wissenschaft noch heute von seiner Stiftung profitiert. Gummi und Telefon gehören sicherlich auch in diese Kategorie. Andere Ideen veränderten die Welt in Windeseile, wie die Dampfmaschine, die Elektrizität oder die Bestimmung des Längengrades. Die nachhaltigste Wirkung von Geistesblitzen ist sicherlich, wenn sie das menschliche Zusammenleben bestimmen. Wie im antiken Griechenland, als irgendjemandem plötzlich aufging, dass auch mal das Volk mitentscheiden könnte. Und wer hatte eigentlich die Idee, dass Leute hinter einem Ball her rennen und versuchen, ihn in ein Tor zu schießen? Die Dokumentationsreihe fragt nach den größten Sonderlingen, den größten Rätseln oder den größten Heldinnen der Geschichte. Zur Aufnahme in die mal mehr, mal weniger ehrenwerte Gruppe der "Glorreichen 10" führen erstaunliche Fakten und neue Zusammenhänge. Die Sendung rollt spannende Aspekte der Geschichte neu auf und präsentiert sie auf humorvolle Art mit viel Witz und Ironie. Es wurde keine Abstimmung durchgeführt, sondern die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.

Die glorreichen 10 19:05

Die glorreichen 10: Die zauberhaftesten Zahlen der Geschichte

Dokumentation

"Die Glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge geschichtsträchtiger Ziffern und kürt in dieser Folge "die zauberhaftesten Zahlen der Geschichte" - von 1492 bis zur 666. Es geht um göttliche Proportionen, den Millennium-Bug und Navigationsfehler. Das Ranking wird wie gewohnt mit Humor und Ironie kommentiert von Hannes Jaenicke. "Die Glorreichen 10" widmet sich in der neunten Staffel den wahren Herrschern der Welt: den Ziffern. ZDFneo stellt in der Folge "Die zauberhaftesten Zahlen der Geschichte" ein Ranking zusammen, das beweist, dass Mathematik alles andere als trocken ist. Es geht um geheime Codes, religiöse Mythen und den mathematischen Bauplan der Natur. In dieser Folge begegnen wir etwa der berüchtigten 666. Während Heavy-Metal-Fans sie feiern und die Bibel sie als "Zahl des Teufels" fürchtet, vermuten Historiker dahinter einen verschlüsselten Code für Kaiser Nero. Dass Zahlen auch für globales Chaos sorgen können, zeigt das Jahr 1492: Ein simpler Navigationsfehler führte Christoph Kolumbus direkt nach Amerika, obwohl er eigentlich in Indien landen wollte - ein Rechen-Fauxpas, der die Weltgeschichte für immer veränderte. Besonders magisch wird es beim Goldenen Schnitt. Die Fibonacci-Folge bestimmt nicht nur das Wachstum von Sonnenblumen oder das Gehäuse der Nautilus, sondern lieferte auch die ästhetische Formel für den Eiffelturm oder Leonardo da Vincis "Abendmahl". Doch Zahlen können auch Panik auslösen: Die Null brachte zur Jahrtausendwende fast die Weltwirtschaft zum Erliegen, als der "Millennium-Bug" drohte, sämtliche Computersysteme zurück in das Jahr 1900 zu katapultieren. Auf Platz 1 zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in dieser Staffel auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.

Sketch History 19:50

Sketch History: Neues von gestern

Infotainment

Endlich wird der "Geschi-Unterricht" lustig. Die Sketchcomedy zeigt die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus neuem Blickwinkel. Satirisch, humorvoll und herrlich absurd. Die Reise geht von den Urzeitmenschen über die Renaissance, die wilden 70er bis hin zum Mauerfall. Die letzten Minuten im Bunker 1945 werden genauso beleuchtet wie die Hintergründe des Kennedy-Attentats oder die Umstände, die zur Meuterei auf der Bounty führten. Matthias Matschke, Max Giermann, Alexander Schubert, Antoine Monot, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble und sind bei "Sketch History" als Shakespeare, Kolumbus, Hannibal, Cäsar, Johanna von Orleans, Kleopatra und in unzähligen weiteren Rollen zu sehen. Mittels CGI entstehen bildgewaltige Sketche, die von vergangenen Zeitaltern, Ereignissen und Locations erzählen, verbunden werden sie durch witzige Animationen. Sprecher Bastian Pastewka präsentiert und kommentiert das hochvergnügliche Weltgeschehen als "Geschichten-Erzähler" aus dem Off.

Eat, Pray, Love 20:15

Eat, Pray, Love

Liebesfilm

Eigentlich hat Liz alles, was man sich nur wünschen kann, trotzdem ist sie unglücklich. Nach dem Scheitern ihrer Ehe nimmt sie sich eine Auszeit von einem Jahr, um den Kopf frei zu kriegen. Zunächst reist sie nach Italien, genießt das Essen und das "dolce far niente". In Indien zieht sie sich in ein Ashram zurück, um dort zu meditieren. Auf Bali geht sie schließlich bei einem Medizinmann in die Lehre. Stück für Stück kommt Liz sich selbst näher. Bestsellerverfilmung des autobiografischen Reiseberichts von Elizabeth Gilbert, in der Julia Roberts entdeckt, dass es mehr als einen Weg gibt, sein Leben zu gestalten. Mit Richard Jenkins, Javier Bardem, Billy Crudup, James Franco und Viola Davis sind auch die Nebenrollen prominent besetzt.

Salt 22:25

Salt

Thriller

Eine amerikanische Topagentin gerät in Verdacht, zu den Russen übergelaufen zu sein. Sie taucht ab, um ihren Namen reinzuwaschen, ihre Verfolger immer dicht auf den Fersen. Als toughe Agentin Evelyn Salt muss sich Angelina Jolie nicht hinter Bond verstecken. In einer Welt, in der Wahrheit und Lüge eng beieinanderliegen, treibt Salt ihr raffiniertes, atemloses und gefährliches Spiel zwischen den Geheimdiensten der Supermächte. Ted Winter (Liev Schreiber) befreit Evelyn Salt (Angelina Jolie), eine seiner Topagentinnen, unter dem Druck ihres deutschen Mannes Michael (Mike) Krause (August Diehl) aus nordkoreanischer Folterhaft. Zwei Jahre später: Evelyn und Michael, Arachnologe beim "Smithsonian Institut", leben glücklich in Washington D.C. Da kommt es in der dortigen CIA-Zentrale zu einer folgenschweren Begegnung. Salt trifft auf den russischen Überläufer Orlov (Daniel Olbrychski). Während Ted und sein engster Mitarbeiter, Peabody (Chiwetel Ejiofor), zuhören, beschuldigt Orlov Evelyn Salt, für den KGB zu arbeiten und ein Attentat auf den russischen Präsidenten Matveyev (Olek Krupa) zu planen. Dieser wird sich zum Staatsbegräbnis des kürzlich verstorbenen US-Vizepräsidenten in New York aufhalten. Salt taucht auf spektakuläre Weise ab, um sich dem Zugriff ihrer Kollegen zu entziehen. Sie kann aus dem Hochsicherheitstrakt der CIA fliehen, kurz in ihrer Wohnung Station machen, ohne dort auf ihren Mann zu treffen, ihre ehemaligen Kollegen immer dicht auf den Fersen. Während Ted an Salts Unschuld zu glauben scheint, ist Peabody bereit, die vermeintliche Überläuferin notfalls selbst zu erschießen. Ted und seine Leute rätseln, was Salt wirklich vorhat. Einerseits sieht es so aus, als wolle sie auf eigene Faust ihren Namen reinwaschen. Andererseits schrillen die Alarmglocken bei der CIA, als Salt tatsächlich beim Begräbnis des Vizepräsidenten in einer riesigen New Yorker Kathedrale auftaucht. Salt kann den russischen Präsidenten in ihre Gewalt bringen und tötet den Mann. Scheinbar! Die Russen bringen ihre Atomwaffen in Stellung, die US-Amerikaner sehen sich gezwungen, zu reagieren. Genau das hat Orlov beabsichtigt, der Salt als Kind in Russland für den KGB rekrutierte. Doch Orlov hat einen fatalen Fehler begangen, als er Salts Mann entführen und töten ließ. Salt lässt Orlov und seine Leute hinter sich und kehrt nach Washington zurück. Ihr Weg führt direkt in die Kommandozentrale der westlichen Welt, ins Weiße Haus, wo es zum Showdown zwischen Salt und Ted Winter kommt. Als Salts deutscher Ehemann Michael/Mike ist der Charakterdarsteller August Diehl zu sehen.

Der Hexenclub 23:50

Der Hexenclub

Thriller

Die vier Außenseiterinnen Sarah, Nancy, Bonnie und Rochelle gründen an einer US-Highschool einen Hexenzirkel. Sie entfesseln dunkle Magie, doch jeder Zauber fordert seinen Preis. Jahre später erwacht eine neue Generation von Hexen. Als alte, dunkle Kräfte zurückkehren, müssen die früheren Freundinnen erkennen, dass ihr Bund nie ganz erloschen ist. Ein neuer Kampf beginnt. Und untereinander fangen für die Hexen die Schwierigkeiten an.