20:15
Ekki lädt Wilsberg zum Essen ein. Doch aus dem Vorhaben wird nichts. Ein Anruf veranlasst die beiden, zu einer abenteuerlichen Reise in die ostwestfälische Metropole Bielefeld aufzubrechen. Wilsbergs alter Freund Manni Höch hat ein Problem: Er sitzt im Knast. Für das Bauprojekt "Bielefeld 23" soll Bauamtsleiter Manni Bestechungsgelder angenommen haben. Nun steht das Bauprojekt von Bauunternehmer Jochen Hellwarth auf der Kippe. Ob Margot Becker, Mannis Stellvertreterin und Gegnerin des Bauvorhabens, etwas mit der Verschwörung zu tun hat? Und wer ist eigentlich dieser ominöse Journalist W., der angebliche Insiderinformationen über den Skandal von "Bielefeld 23" veröffentlicht? Overbeck wird von Anna Springer nach Bielefeld geschickt, um bei Annas Nichte Merle nach dem Rechten zu sehen. Als Overbeck hört, dass auch Wilsberg und Ekki in der Stadt sind, riecht er Lunte und mischt sich wieder in die Ermittlungen der Bielefelder Polizei ein.
21:45
DCI Thistlethwaite findet heraus, dass Sheila ein beträchtliches Vermögen hinterlassen hat. Als Erben hat sie Dalí eingesetzt. Welche Verbindung bestand zwischen den beiden? Die Frage steht im Raum, ob der spanische Künstler der geheim gehaltene Vater von Sheilas verstorbenem Sohn ist. Doch Magritte, der sich immer stärker an den Ermittlungen beteiligt, bringt noch einen anderen Namen ins Spiel. Ein gefundenes Schmuckstück legt nahe, dass Man Ray (Frank Bourke) das Kind mit Sheila (Lauren Versnick) hatte. Als Magritte (Pierre Gervais) den amerikanischen Künstler damit konfrontiert, bestätigt dieser seine Vaterschaft. Rays frühere Partnerin Lee Miller (Florence Hall) ist außer sich. Sie wusste bislang nichts von der Affäre. Unterdessen erhalten die Ermittler wichtige Informationen über einen der Küchenhelfer in West Dean: Er ist wegen eines Gewaltdelikts vorbestraft. DCI Thistlethwaite (Stephen Tompkinson) heftet sich an seine Fersen und überrascht ihn in einer höchst verdächtigen Situation.
22:40
Überraschend früh ist Magrittes Frau Georgette mitsamt seinem Künstleragenten ELT Mesens in West Dean eingetroffen. Zwischen den Eheleuten herrscht eine angespannte Stimmung. Georgette verdächtigt René, sie in der Mordnacht mit Sheila betrogen zu haben. Doch er beteuert seine Unschuld. In Magritte wächst derweil das Misstrauen gegenüber seinem Agenten - erst recht, nachdem er eine mysteriöse Telefonnummer bei ihm entdeckt. Die Ermittler richten ihr Augenmerk unterdessen zunehmend auf Lord James (Aoibhinn McGinnity). Vieles deutet darauf hin, dass die Hausherrin von West Dean in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten steckt. Bei der zuständigen Bank stößt DC Quant (Donna Banya) jedoch auf eine Mauer des Schweigens. Wenig später hat Georgette Magritte (Mathilde Warnier) ein schockierendes Erlebnis: Im Wald taucht eine seltsame Gestalt mit einem Rosengesicht vor ihr auf, verschwindet aber sofort wieder. DCI Thistlethwaite (Stephen Tompkinson) ist davon überzeugt, dass Georgette dem Mörder begegnet ist.
23:35
Der pensionierte Polizist Ray Archer will mit seinem Ex-Kollegen Will Ruiney einen Serienkiller zur Strecke bringen. Doch dazu müssen sie sich auf ein äußerst makaberes Spiel einlassen. Der Mörder hinterlässt nämlich an den Tatorten einzelne Buchstaben als Hinweise, genau wie im Spiel Galgenmann. Für die Polizisten beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sie zunehmend selbst ins Visier des Killers geraten. Nach dem Tod seiner Frau hat Profiler Will Ruiney (Karl Urban) einige Zeit gebraucht, bevor er seine Arbeit wieder aufgenommen hat. Nun wird ihm die Journalistin Christi Davies (Brittany Snow) zur Seite gestellt, die ihn bei seinen Ermittlungen begleiten soll, um eine Reportage über die Polizeiarbeit zu verfassen. Nur widerwillig lässt sich Ruiney auf die Interviews ein, doch schon bald hat er ganz andere Probleme. Als er zum Tatort eines Mordes gerufen wird, ist schnell klar, dass es sich um einen Serienkiller handelt. Dem erhängten Opfer wurde ein Buchstabe in den Torso eingeritzt. Es scheint, als ob der Täter mit der Polizei Galgenmann spielen will. Außerdem hat er die Nummern von Ruineys Dienstmarke und der seines Ex-Partners in einen Tisch geritzt. Ray Archer (Al Pacino) ist bereits im Ruhestand, schaltet sich nun aber in die Ermittlungen ein. Offensichtlich gibt es eine direkte Verbindung zwischen den zwei Polizisten und dem Killer. Und der nimmt nun auch noch Christi Davies ins Visier. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen, denn der Plan des perversen Spiels sieht alle 24 Stunden ein neues Opfer vor. Regisseur Johnny Martin war viele Jahre als Stuntman erfolgreich, wollte aber bereits in frühen Jahren mehr Verantwortung während einer Filmproduktion übernehmen. Bei den Dreharbeiten zum Action-Blockbuster "Nur noch 60 Sekunden" lernte er im Jahr 2000 Hauptdarsteller Nicolas Cage kennen. Die beiden blieben in Kontakt, und so ergab sich viele Jahre später für Martin, der mittlerweile seine eigene Produktionsfirma gegründet hatte, eine einmalige Chance. Aus Zeitgründen konnte Nicolas Cage neben der Hauptrolle bei "Vengeance - Pfad der Rache" nicht, wie eigentlich geplant, auch noch die Regie übernehmen. Da Martin zwischenzeitlich seinen ersten eigenen Film inszeniert hatte, wurde ihm der Platz hinter der Kamera bei dem Actionthriller angeboten. Das Ergebnis überzeugte, und noch im selben Jahr saß er auch bei "Hangman - Spiel mit dem Tod" im Regiestuhl. Im Jahr 2018 wurde schließlich nachträglich sein Low-Budget-Erstling "Delirium" veröffentlicht.