15:35
Europa ist der klimatische "Gunstkontinent". Sein überaus vorteilhaftes Klima verdankt er einem Ereignis auf der anderen Seite des Atlantiks. Die Schließung der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika erschafft den Golfstrom, dessen warme Gewässer in Europa ein außergewöhnliches Klima entstehen lassen - Palmen in Irland und Obstbäume in Norwegen. In allen anderen Regionen der Erde ist es auf demselben Breitengrad deutlich kälter. Gletscher der letzten Eiszeit hinterlassen in Europa fruchtbaren Löss, der durch Wind und Wasser über den ganzen Kontinent verteilt wird und eine getreidebasierte Landwirtschaft ermöglicht. Die Vielfalt der Backwaren in Europa zeugt bis heute davon. Auch die Küsten Europas werden für den Kontinent zum Vorteil: Tektonische Ereignisse zwischen der afrikanischen und der eurasischen Platte prägen die zerklüftete Mittelmeerküste mit ihren vielen Buchten und Inseln, natürlichen Häfen und sanften Strömungen und prädestinieren sie für Besiedlung und Schifffahrt. Schon in der Antike wird der Mittelmeerraum zum Umschlagplatz für Waren und vor allem Ideen, die Europa bis heute prägen. Den engen Raum auf dem Kontinent teilen sich mehr Länder als irgendwo sonst auf der Welt - das fördert Wettbewerb und Innovation. In der Neuzeit wird Europa dank Schätzen aus dem Untergrund zum Kontinent des Fortschritts. Kohle ist der Treibstoff für die Industrialisierung, eine europäische Erfindung, die das Wesen des Kontinents und das Leben seiner Bewohner nachhaltig verändert.
16:20
Ein Tier seltsamer als das andere: Schildkröten sind riesengroß, Vögel haben blaue Füße, und Pinguine sind winzig klein und leben am völlig falschen Ort. Warum gibt es ausgerechnet auf den Galapagosinseln eine solche Ansammlung von kuriosen Tieren? Für "Faszination Erde" entdeckt die Wildtierärztin Hannah Emde die Galapagosinseln. Sie stößt dabei auf eine Reihe von unglaublichen Zufällen. Lava, Lava und noch mehr Lava - Überreste von Vulkanausbrüchen, die diese Insel erschaffen haben: Fernandina, ganz im Westen des Galapagos-Archipels, ist karg und lebensfeindlich, und doch finden sich dort faszinierende Tiere. Meerechsen liegen zu Tausenden auf dem Lavagestein. Sie sehen aus wie kleine Drachen aus der Urzeit, und sie zeigen ein seltsames Verhalten: Sie gehen zum Tauchen ins Meer. Auch die Galapagos-Pinguine sind Sonderlinge. Anders als andere Pinguinarten leben sie nicht in den kalten Regionen der Antarktis. Sie sind die nördlichste Pinguinart der Welt und bevölkern trotz Äquatorhitze die Galapagosinseln. Die Tiere sind selten, es gibt nur noch rund 2300 Individuen. Hannah Emde begleitet den Wildtierarzt Gustavo Jiménez-Uzcátegui und sein Team auf eine Forschungsexpedition. Sie ist hautnah dabei, wenn Pinguine für die Wissenschaft gefangen und untersucht werden. Dann verändert sich das Leben an Bord des Forschungsschiffes. Die neuen Passagiere streunen ungehindert umher, bevor sie wieder in die Freiheit entlassen werden. Schon Charles Darwin war bei seinem Besuch auf den Inseln von den bizarren Bewohnern wie den Riesenschildkröten tief beeindruckt. Heute kämpfen Forschende um das Überleben der Urzeitriesen. Denn sie sind weit mehr als nur Zeugen aus der Vergangenheit. Trotz ihrer sprichwörtlichen Langsamkeit legen sie weite Strecken zurück und verteilen damit Pflanzensamen auf der gesamten Insel. Vor den Galapagosinseln gibt es die größte Konzentration von Hammerhaien. Doch der Eindruck täuscht: Der Meeresbewohner mit dem seltsamen Kopf ist extrem gefährdet. Hoffnung macht die spektakuläre Entdeckung einer äußerst seltenen "Hammerhai-Kinderkrippe". Hannah Emde hat die Gelegenheit, die Meeresbiologin Diana Pazmiño zu diesem spektakulären Ort zu begleiten. Fern des Festlandes entstand ein vulkanisches Inselparadies mit einer Vielfalt an gegensätzlichen Landschaften. Zwischen unwirklichen Mondlandschaften und üppig bewachsenen Urwaldinseln erlebt Hannah Emde Evolution hautnah - eine Reise zu den Extremen. Diese rauen Bedingungen sind gleichzeitig der Motor für die Entwicklung einer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt, die einem einzigartigen Kuriositätenkabinett gleicht.
17:05
Sie können Werkzeuge gebrauchen, kniffelige Probleme lösen und Pläne schmieden. Viele Tiere sind tierisch schlau. So schlau, dass sie bei vielen Aufgaben sogar mit den Menschen gleichziehen. Eine Erdnuss liegt auf dem Boden einer engen Plastiksäule. Zu weit unten, um sie mit den Fingern zu greifen. Es gibt keinen Stock oder ähnliches, um sie herauszuangeln. Was ist zu tun? Orang-Utans finden die Lösung in wenigen Minuten, ohne Versuch und Irrtum. Die Orang-Utans durchdenken die Aufgabe im Kopf, finden die richtige Lösung und verfolgen ihren Plan, bis sie erfolgreich sind. In dieser Episode der Sendereihe "Faszination Erde" trifft Dirk Steffens auf viele tierische Intelligenzbestien. Aber auch auf Tiere, die von der Natur nicht unbedingt mit sonderlich viel Grips gesegnet sind. Die Koalas etwa zählen eher zu den Spatzenhirnen der Natur. Sie verschlafen den Großteil des Tages, und wenn sie mal wach sind, fressen sie. Denken ist nicht ihre Stärke. Wie kommt es zu diesen Unterschieden? Forschende sind dem Rätsel der Intelligenz auf der Spur. Die Größe des Gehirns spielt dabei eine wichtige Rolle. Doch es zählt nicht nur die Größe, sondern auch, was drin ist. So mancher winzige Denkapparat entpuppt sich als wahre Intelligenzschmiede. Trotz eines relativ einfachen Gehirns sind einige Vogelarten zu erstaunlichen Leistungen fähig. Die Goffinkakadus zählen zu den Stars der Intelligenzforschung. Sie sind Meister im Gebrauch von Werkzeugen. Forschende haben in ihrer Heimat, den indonesischen Tanimbar-Inseln beobachtet, dass sie drei verschiedene Werkzeuge herstellen und gezielt nacheinander einsetzen, um an die Samen einer tropischen Frucht zu gelangen. Sie nutzen quasi Besteck. Kakadus sind sehr neugierig und erfinderisch. In ihrer Heimat müssen sie ständig nach neuen Nahrungsquellen suchen. Die Intelligenz der Tiere steht immer im Zusammenhang mit dem Lebensraum, in dem sie zu finden ist. Dirk Steffens unternimmt eine Reise zu den größten Intelligenzbestien der Welt. Ein Tier ist eine besondere Kuriosität der Natur. Seine nächsten Verwandten sind Schnecken und Muscheln. Der Oktopus hat drei Herzen, blaues Blut und ein Nervensystem, das sich fundamental von dem menschlichen unterscheidet. Und doch stellen ausgerechnet die Kopffüßer die Intelligenzforschung auf den Kopf.
17:50
Seit Jahrtausenden züchtet der Mensch Tiere und Pflanzen - und das geht nicht immer gut aus. Während der Fokus auf Reinrassigkeit bei Haustieren zu lebenslangem Leid führt, ist schwindende genetische Vielfalt bei Ackerpflanzen eine Gefahr für die Ernährungssicherheit. "MAITHINK X" zeigt, warum es mehr genetische Vielfalt braucht.
18:20
Wir leben in einer Zeit, die alles erklären kann? Von wegen. Immer wieder finden sich Spuren von Außerirdischen, die Freimaurer und Illuminaten haben scheinbar überall ihre Finger drin. Und wo sind eigentlich Atlantis und der Hort der Nibelungen abgeblieben? Die Welt steckt voller Rätsel, die sich trotz jahrzehntelanger Erforschung einer logischen Erklärung entziehen. Manche Rätsel werden wohl nie gelöst: wie die Frage, was in der Zukunft passiert. Oder was wir nach unserem Ableben im Jenseits zu erwarten haben. Aber auch manche kulturelle Leistung der Menschheit mutet rätselhaft an: Woher wussten unsere Vorfahren so viel über den Lauf der Gestirne, dass sie die Himmelsscheibe von Nebra schmieden konnten? Wie konnte die Andenstadt Machu Picchu oder die Großstadt Angkor Wat im kambodschanischen Dschungel errichtet werden? Warum ritzten die Nazca-Indianer riesige Figuren in den Boden, die eigentlich nur aus der Luft zu erkennen waren? Die Dokumentationsreihe fragt nach den größten Sonderlingen, den größten Rätseln oder den größten Heldinnen der Geschichte. Zur Aufnahme in die mal mehr, mal weniger ehrenwerte Gruppe der "Glorreichen 10" führen erstaunliche Fakten und neue Zusammenhänge. Die Sendung rollt spannende Aspekte der Geschichte neu auf und präsentiert sie auf humorvolle Art mit viel Witz und Ironie. Es wurde keine Abstimmung durchgeführt, sondern die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
19:05
Heute weiß jeder etwas mit dem Begriff Nerd anzufangen: Es sind die Sonderlinge, die ein ausgeprägtes Spezialwissen haben und ein - sagen wir mal - besonderes Sozialverhalten an den Tag legen. Wir denken schnell an Computerfreaks. Aber sind Nerds nur eine Erscheinung der Neuzeit? Nein - auch zu analogen Zeiten gab es schon Sonderlinge. Ob Hildegard von Bingen, Michelangelo oder Beethoven: Viele Genies zeigten Züge, die stark an moderne Nerds erinnern. So war Albert Einstein eine echte Herausforderung für seine Familie, und Alexander von Humboldts Sammelwut hatte durchaus skurrile Züge. Doch sie alle hielten an ihren Ideen fest und ließen sich kaum davon beirren, dass andere sie für seltsam hielten. Was dabei herauskam, waren oft bahnbrechende Gedanken und große Werke. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich bewusst, und ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
19:50
Die "Sketch History" zeigt opulent und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. Die Weltgeschichte ist eine verlässliche Aneinanderreihung von peinlichen Missverständnissen, diplomatischen Fehlentscheidungen und grotesken Szenen sinnlosen Blutvergießens. Genügend Stoff als Steilvorlagen für die zweite Staffel. Diesmal erfahren die Zuschauer, wie die von der Geschichtsschreibung verzerrten Ereignisse wirklich abgelaufen sind. Mit brandheißen Enthüllungen rund um die Keilschrift der Pharaonen, mit TV-Perlen aus der DDR und vielem mehr - und natürlich weiteren cholerischen Vorfahren Klaus Kinskis. Wie schon in der ersten Staffel entstehen opulente Sketche in beeindruckenden Kulissen mit unglaublich detailreicher und liebevoller Ausstattung, verbunden durch aufwendige, äußerst lustige Animationen. Max Giermann, Matthias Matschke, Valerie Niehaus, Isabell Polak, Judith Richter, Alexander Schubert, Paul Sedlmeir, Holger Stockhaus und Carsten Strauch bilden das hochkarätige Ensemble. Darüber hinaus wird der wunderbare Geschichtenerzähler Bastian Pastewka mit seinen bissigen Kommentaren aus dem Off auch diesmal zu sehen sein. Regie führten Tobi Baumann ("Gespensterjäger", "Vollidiot", "Zwei Weihnachtsmänner") und Erik Haffner ("Pastewka", "Ladykracher", "Hubert und Staller"). Produzent ist HPR Bild & Ton zusammen mit Warner Bros. Deutschland, ausführender Producer und Headwriter ist Chris Geletneky ("Pastewka", "Ladykracher", "Midlife Cowboy").
20:15
Beim ersten Flug der "Enterprise B" ist Captain Kirk als Gast anwesend, doch er wird bei einer Rettungsaktion von zwei Flüchtlingsschiffen ins All geschleudert und für tot erklärt. Nach 78 Jahren trifft die Crew der "Enterprise D" auf den damals aus der Zeitebene Nexus Geretteten Dr. Soran, der unbedingt dorthin zurückwill. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. In der siebten Episode der "Star Trek"-Reihe trifft Captain Kirk auf Captain Picard. Beim Jungfernflug der "Enterprise B" sind James T-Kirk (William Shatner), Chekov (Walter Koenig) und Scotty (James Doohan) als Ehrengäste mit vielen Pressevertretern an Bord. Als sie den Notruf zweier Flüchtlingsschiffe empfangen, starten sie eine Rettungsaktion, obwohl das Schiff nicht dafür ausgerüstet ist. Ein Teil der fremden Besatzung kann gerettet werden, doch die "Enterprise B" ist nun selbst in dem unbekannten Energieband gefangen. Scotty und Kirk versuchen, zu entkommen, und Kirk wird bei seinen Arbeiten auf Deck 15 durch einen Hüllenbruch aus dem Schiff geschleudert. Von ihm fehlt jede Spur, und er wird für tot erklärt. 78 Jahre danach: Die Besatzung der "Enterprises D" trifft auf Dr. Soran (Malcolm McDowell), einen der damals Geretteten aus dem Nexus, der einzig von dem Wunsch beseelt ist, wieder dorthin zurückzukehren. Denn hier hat die Zeit keine Bedeutung. Soran nimmt dafür auch die Zerstörung des Sonnensystems inkauf. Picard (Patrick Stewart) versucht, das zu verhindern, wird aber gemeinsam mit Soran in die Zeitebene Nexus gezogen. Doch zu seiner Überraschung trifft er hier auf den verschwundenen Picard. Gemeinsam versuchen sie, Dr. Soran aufzuhalten. Regisseur David Carson gelang es in der siebten Filmepisode, "Star Trek - Treffen der Generationen", den klassischen Cast und den des nächsten Jahrhunderts in einem spannenden Abenteuer zu vereinen. Malcolm McDowell ("Uhrwerk Orange") bringt als Bösewicht Dr. Soran die beiden Captains zusammen.
22:05
Nach ihrem missglückten Angriff auf die Erde flüchten die Borg in eine andere Zeitebene. Captain Picard und seine Crew verfolgen sie bis ins Jahr 2063. In diesem Jahr hat Erdenbürger Dr. Cochrane den WARP-Antrieb erfunden und so den ersten Kontakt von Vulkaniern und Menschen ermöglicht, was die Borg verhindern wollen. Es entbrennt ein spannender Wettlauf mit der Zeit im achten Teil der "Star Trek"-Saga. Captain Picard (Patrick Stewart) kann es nicht fassen: Die Borg greifen erneut die Erde an. Mit seinem neuen Schiff, der "Enterprise E", und anderen Schiffen der Sternenflotte können sie die Borg in die Flucht schlagen. Bei ihrer Flucht wechseln die Borg die Sphären, und sie sind nun in die Vergangenheit unterwegs. Captain Picard und seine Crew verfolgen sie und landen im Jahr 2063, einer historisch brisanten Zeit, in der Erdenbürger Dr. Zefram Cochrane (James Cromwell) den ersten Kontakt zwischen Menschen und Vulkaniern in die Wege geleitet hatte. Die Borg wollen diesen Kontakt nun verhindern, um die Erde zu assimilieren. Picard, Commander Riker (Jonathan Frakes) und die Crew versuchen nun mit allen Mitteln, den widerspenstigen Cochrane dazu zu bringen, seinen ersten WARP-Flug zu starten, durch den der erste Kontakt zustande kam und dem es zu verdanken ist, dass Cochrane fortan als Held und Erfinder des WARP-Antriebs gefeiert wurde. Einen Angriff der Borg kann Androide Data (Brent Spiner) zwar verhindern, doch er wird von ihnen entführt, und der verführerischen Borg-Königin (Alice Krige) gelingt es fast, ihn auf ihre Seite zu ziehen. Doch Picard macht sich auf, seinen Freund zu retten. Der achte Teil der "Star Trek"-Saga vereint auf furiose Weise verschiedene Genre - Science-Fiction, Action, Horror, Rache-Thriller und Endzeitdrama - miteinander. "Anstatt eine düstere Weltraum-Oper zu präsentieren, was mit den schier unaufhaltsamen Borg zweifelsfrei möglich gewesen wäre, gelingt es den Machern, den Funken Hoffnung und Optimismus zu entdecken und ihn zum Leuchtfeuer der Story bis zum Finale und den letzten Szenen herauszuarbeiten. Eben so, wie 'Star Trek' auch nach dem Wunsch des Erfinders Gene Roddenberry sein sollte. Regisseur Jonathan Frakes bewegt sich mit einer Sicherheit zwischen den verschiedenen Story-Ebenen, dass man sich stets zurechtfindet, wobei er gleichzeitig eine Balance zwischen dem Humor einer miteinander vertrauten Crew und dem Ernst der Situation bewahrt. Die Chemie zwischen den Beteiligten ist spürbar, die Ideen der Geschichte so gelungen wie die Action packend inszeniert."("Treffpunkt: Kritik" - Jens Adrian)
23:45
Die Föderation macht gemeinsame Sache mit dem Volk der Son'a und will heimlich eine Prä-WARP-Zivilisation auf dem Planeten Ba'ku umsiedeln, um ihres Planeten habhaft zu werden. Denn die Strahlung auf dem Planten bewirkt eine ständige Verjüngung der Zellen. Commander Data enttarnt durch Zufall die Beobachtungsposten und soll liquidiert werden. Captain Picard fliegt mit seiner Crew nach Ba'ku und findet dort ein kleines Paradies. Es ist eine der obersten Direktiven der Föderation, dass man nicht in die Entwicklung einer anderen Zivilisation eingreifen darf. Doch nun hat sich Admiral Dougherty (Anthony Zerbe) von Ahdar Ru'afo (F. Murray Abraham), dem Anführer der Son'a, dazu verführen lassen, die friedliche Zivilisation des Planten Ba'ku ohne ihr Wissen auf ein holografisches Abbild ihres Planeten umzusiedeln. Denn die Strahlung der sie umgebenden Planetenringe bewirkt eine ständige Zellerneuerung, und die Bewohner von Ba'ku altern nicht. Das ist äußerst attraktiv für die Son'a, die durch eine genetische Anomalie dem Tod geweiht sind. Durch Zufall stört Commander Data (Brent Spiner) diese Aktion und soll aus dem Verkehr gezogen werden. Captain Picard (Patrick Stewart) will seinen Freund retten und kann für sich und eine kleine Crew zwölf Stunden Landurlaub auf Ba'ku erwirken. Er trifft auf eine agrarische, friedliche Zivilisation, die viel weiter entwickelt ist, als es scheint. Und schon nach wenigen Stunden macht sich die Strahlung auch bei den Crewmitgliedern bemerkbar: Geordi La Forges (LeVar Burton) Augen regenerieren sich, und die Liebe zwischen Commander Riker (Jonathan Frakes) und Deanna Troi (Marina Sirtis) flammt wieder auf. Und Captain Picard kommt der schönen Ba'ku-Führerin Anji (Donna Murphy) näher. Grund genug, den Ba'ku gegen Commander Dougherty und Ru'afo zu helfen. Ein ungewöhnlicher Film der "Star Trek"-Reihe, der neben galaktischen Gefechten und hinterlistigen Aktionen die Crew-Mitglieder der "Enterprise", allen voran Picard, von ihrer menschlichen Seite zeigt. "Jonathan Frakes hat schon mit 'Der erste Kontakt' bewiesen, dass er als Regisseur ein glückliches Händchen hat. Auch seine zweite Mission kann durchaus als gelungen bezeichnet werden. Er hat aus 'Der Aufstand' einen sehr unterhaltsamen Film gemacht, der sowohl gelungene Special-Effects als auch handfeste Action bietet." ("Zelluloid.de" - Denis Hoffman)