11:55
In "Terra X - Weltstädte: Paris" ergründet der "Terra X"-Moderator und Psychologe das Savoir-vivre der Pariser und die Magie der Weltstadt an der Seine. Paris - das ist ein Gefühl. Kaum eine Stadt erobert allein mit dem Klang ihres Namens so sehr die Sinne. Warum gerade diese einst unbedeutende Siedlung zur Weltstadt aufgestiegen ist, erforscht der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid. Die Stadt des Lichts ist einer der Beinamen, den Paris seit Jahrhunderten trägt. Er bezog sich eigentlich auf die Einführung der Straßenbeleuchtung unter Ludwig XIV., ist aber auch in einem breiteren Sinne zutreffend. Denn über Jahrhunderte hinweg war Paris nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, sondern galt als Hauptstadt der Welt. Weil die Metropole an der Seine der Welt das Licht der Aufklärung und damit die Idee der Freiheit und Gleichheit der Menschen gebracht hat. Weil sie als Hauptstadt des Wissens galt, in der Forscher an großen Universitäten die Welt veränderten - während neue, riesige Museen und Sammlungen das Volk aus der Unwissenheit befreiten. Weil ihr der Ruf vorauseilte, dass alle Feinheiten zivilisierten Lebens hier auf die Spitze getrieben werden. Paris gilt bis heute als Stadt des Savoir-vivre, als Weltstadt der Mode und des ungetrübten Vergnügens. Gleichzeitig war Paris aber auch die Stadt schwärender Klassengegensätze, Handlungsort gleich mehrerer blutiger Revolutionen, Schauplatz einer radikalen Umformung der Stadt und Vertreibung der Arbeiterschaft aus dem Stadtkern. Die Errungenschaften, für die Paris bis heute gefeiert wird - gesellschaftlich wie architektonisch - wurden in der Regel hart erkämpft. Paris ist auch eine Stadt der starken Symbole. Der Eiffelturm als Schlüsselanhänger allein ist ausreichend, uns das gesamte Tableau dieser Stadt mit ihren genormten Bürgerhäusern, dem Seine-Kanal und den berühmten Plätzen und Gebäuden vor Augen zu führen. Damit ist auch klar: Paris ist nicht nur eine reale Stadt. Es ist auch eine mythische Stadt, zelebriert von unzähligen Künstlern und Schriftstellern über Jahrhunderte hinweg. Psychologe Leon Windscheid taucht in die Geschichte der Metropole ein und trifft Menschen, die ihm helfen, den Mythos von Paris zu entschlüsseln und auch zu entlarven. Wie sehen die Pariser und Pariserinnen ihre Stadt heute, und wie sieht die Seele dieser Stadt neben all den Klischees wirklich aus?
12:40
Wie tickt New York? In der "Terra X"-Sendung "Weltstädte - New York" erforscht der "Terra X"-Moderator Leon Windscheid die Seele, Magie und Geschichte der amerikanischen Metropole. Wie konnte aus einem Stützpunkt von Pelzhändlern und wagemutigen Siedlern eine atemberaubende Weltstadt erwachsen? Das fragt sich der "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid in "Terra X: Weltstädte - New York". Für viele ist New York die Stadt der Städte. Ein Weltwunder, das sich hoch in den Himmel schraubt und immer wieder neue Rekorde bricht. Ein Symbol für Dichte und pulsierendes Leben, ein wimmelnder Schmelztiegel, der nie zur Ruhe kommt. Und tatsächlich ist New York im Laufe von nur 400 Jahren zu einem atemberaubenden Superorganismus angewachsen, der sich jeder Beschreibung zu entziehen scheint. Heute bezieht die Stadt Arbeitskräfte, Ressourcen, Energie, Wasser und Kapital aus aller Welt, nur um immer weiter dem Himmel entgegen zu wachsen. So sind die Wolkenkratzer zum Symbol der Stadt geworden. Die Skyline New Yorks kennt man aus zahlreichen Filmen und Serien. Sie sind das sichtbare Zeichen von Wagemut und Fortschritt, aber auch Größenwahn und Bauspekulation im New York der 1920er- und 1930er-Jahre. Die neueste Generation von Wolkenkratzern nennen die New Yorker "Supertalls". Denn sie sind nicht nur superhoch, sondern auch superschlank, fast so, als hätte man ein paar Stifte in die Silhouette der Skyline gesteckt. 14 solcher Bleistift-Gebäude wurden seit 2014 in New York gebaut. Das Kleinste ist 220 Meter hoch, das höchste 480 Meter - höher als das berühmte Empire State Building. Psychologe Leon Windscheid trifft einen der erfolgreichsten Immobilienmakler New Yorks und lässt sich von ihm das 54 Millionen teure Appartement im 76. Stock des Steinway Towers zeigen. Der dünnste Wolkenkratzer der Welt. Nur 18 Meter breit, aber unglaubliche 435 Meter hoch und mit einem einzigartigen Blick über den Central Park. Mit viel Geld kann man sich in New York eben fast einen Platz im Himmel kaufen. Doch der Blick auf die Skyline Manhattans zeigt nur einen kleinen Ausschnitt dieser faszinierenden Stadt und verrät nicht, wie sie wurde, was sie heute ist: Amerikas Megametropole Nummer 1. Um New York buchstäblich besser begreifen zu können, muss man hinter die Fassaden blicken und immer wieder Türen in die Vergangenheit aufstoßen, die zu faszinierenden Geschichten führen. Wie zum Beispiel zum Entdecker und Seefahrer Henry Hudson oder zum Immobilien-Spekulanten Johann Jakob Astor. Was treibt die Menschen an, die hier den American Dream suchen? "Terra X"-Moderator und Psychologe Leon Windscheid erforscht die Motive und Visionen der Entdecker, Gründer und Erbauer New Yorks und erforscht dabei die Seele dieser einzigartigen Stadt.
13:25
"Fifty-fifty" schätzten die Astronauten ihre Überlebenschance. Dass es am 21. Juli 1969 den ersten Menschen gelang, den Mond zu betreten, war ein riskantes Unternehmen und ein epochaler Umbruch. Fast wäre die Mission gescheitert. Moderator Mirko Drotschmann präsentiert den "Terra X"-Film, der die Zeit anhält und die "Apollo 11"-Mission aus der Perspektive von Menschen erzählt, die entscheidend beteiligt waren, aber deren Schicksal kaum bekannt ist. Da ist Janet Armstrong, die Ehefrau des Astronauten Neil Armstrong. Sie muss jeden Augenblick damit rechnen, Witwe zu werden - doch sie muss ihr Gesicht wahren gegenüber der Presse, die ihr nicht von der Seite weicht. Auch die junge Mathematikerin Margaret Hamilton fiebert mit - sie und ihr Team haben die Software der "Apollo 11"-Mission entwickelt. Jetzt muss sich ihr Code im Orbit bewähren. Am Cape Canaveral machen derweil mehr als 4000 Journalisten den Start zum Mond zu einem Medienspektakel. Der junge Rundfunkreporter Otto Deppe berichtet live vor Ort für die Sender in Deutschland. Fast 400.000 Menschen haben die "Apollo"-Mission der NASA vorbereitet. Unter ihnen Charles Duke, einer der "Capsule Communicators", die vom Boden aus den Flug überwachen. Er wird im heiklen Moment der Mondlandung der Einzige sein, der mit den Astronauten direkt kommuniziert. Der Wettlauf zum Mond beginnt auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges: Erst schickt die UdSSR ihren ersten Satelliten ins All, dann 1961 den Russen Juri Gagarin. Ein Affront für die USA, die daraufhin verkünden, noch im selben Jahrzehnt einen Menschen zum Mond zu schicken. Rekordsummen werden investiert, doch es gibt herbe Rückschläge. Bei Teststarts verbrennen drei Astronauten bei lebendigem Leib, die Entwicklung der Software ist schwierig. "Apollo 11" ist ein technisches Meisterwerk - aber wird alles so funktionieren wie geplant? Mehr als 500 Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt verfolgen in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli im Fernsehen, wie die Amerikaner Neil Armstrong und Buzz Aldrin den Mond betreten und Geschichte schreiben. Was sie nicht sehen, das erzählt "Ein Moment in der Geschichte". Um ein Haar wäre die "Apollo 11"-Mission gescheitert. Im Kontrollzentrum in Houston geht kurz vor der Landung ein Computer-Alarm los, man überlegt, die 25-Milliarden-Dollar-Unternehmung abzubrechen. Dann finden die Astronauten in der Landefähre "Eagle" keinen geeigneten Platz zum Landen - sie haben kaum noch Benzin, und unter ihnen liegt ein Krater voller Geröll. "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann wird mithilfe digitaler Effekte in das Kontrollzentrum nach Houston, auf den Mond und in die Fernsehstudios versetzt, um den Geschehnissen und den Menschen hinter den Kulissen dieses Moments auf die Spur zu kommen. Als Zeitzeugen konnten sowohl der Reporter Otto Deppe als auch CapCom "Charlie" Duke interviewt werden, der 1972 selbst den Mond betreten wird.
14:10
Am 12. Oktober 1492 betritt Christoph Kolumbus auf der kleinen Karibik-Insel Guanahani die Neue Welt. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen Augenblick genauer zu betrachten. Kannte Kolumbus den Weg schon, bevor er losfuhr? Wer waren die Männer, die ihn begleiteten? Vieles auf dieser Reise ging schief. Dass sie dann doch gelang, hatte für die Einheimischen Konsequenzen. Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann. Der Moment, in dem Kolumbus Amerika betritt, ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Wer war Christoph Kolumbus, und wie berechnete er den Weg? Heute weiß man: Der Seefahrer fuhr nicht ins Ungewisse, er hatte jahrelang recherchiert und Reiseberichte anderer gelesen, bevor er aufbrach. Was für ein Schiff war sein Flaggschiff, die "Santa Maria", und wie überdauerten die Seeleute die wochenlange Überfahrt trotz Bohrwürmern und der Ungewissheit einer Rückkehr? Eigentlich war Kolumbus auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien, damals das Land des Goldes und der Gewürze. Nachdem lange Zeit seine Idee nicht unterstützt wurde, setzte sich das spanische Königshaus schließlich für seine Pläne ein und stellte Kolumbus drei Schiffe und Mannschaften zur Verfügung. Einige seiner Weggefährten sind bekannt. Juan de la Cosa ist Kapitän und Eigentümer der "Santa Maria" und auch ein erfahrener Kartograf. Luis de Torres ist Übersetzer und soll in der Ferne die Verhandlungen führen. Pedro Alonso Niño steht am Steuerruder. Die Reise wird für ihn zum Startschuss für eine eigene Karriere als Expeditionsleiter. Leicht war es nicht, eine Mannschaft für die Flotte zusammenzubekommen. Eine Fahrt mit ungewissem Ausgang war den Matrosen nicht geheuer. Am 3. August 1492 stach Kolumbus in See und ging am 12. Oktober auf den Bahamas an Land. Die Reise hatte viel länger gedauert als geplant, Kolumbus hatte sich verrechnet. Fast wäre es an Bord zur Meuterei gekommen. Auf Haiti gründete er wenig später eine spanische Siedlung. Archäologische Ausgrabungen haben in En Bas Saline Spuren davon zutage gefördert. Kolumbus kehrt schließlich mit exotischen Mitbringseln an den spanischen Hof zurück: Papageien, Pflanzen, Goldstaub und entführte Tainos. Die versprochenen Kisten voller Gold und Gewürze brachte er nicht. Die Eroberung und Unterwerfung des Kontinents kam später - mit fatalen Folgen für die einheimische Bevölkerung. 1492 gilt als Epochenwende und Beginn einer neuen Zeit. Kolumbus selbst hat die Bedeutung seiner Reise nie begriffen. "Ein Moment in der Geschichte" hält die Zeit an, um die verschiedenen Blickwinkel dieses historischen Moments zu beleuchten. Die Filme bestehen aus neuester VFX-Technologie, Spielszenen, Archivmaterial und dokumentarischen Neu-Drehs. Zusammengehalten werden die Geschichten der einzelnen Figuren von Mirko Drotschmann, der sich als Historiker und YouTube-Experte "Mr. Wissen2Go" sehr gut in der Materie auskennt und komplizierte Sachverhalte verständlich und unterhaltsam erklären kann. Unterstützt wird er von Experten, die die Ereignisse in Interviews einordnen.
14:55
In der Varusschlacht gelingt es germanischen Stämmen, die römischen Legionen vernichtend zu schlagen. Es ist ein Wendepunkt in der Geschichte. Die Römer ziehen sich in der Folge zurück. "Terra X" hält die Zeit an, um diesen einschneidenden Moment der Geschichte genauer zu betrachten. Wie konnte es zu der Niederlage kommen, und wer waren die Protagonisten dieser Schlacht? Präsentiert wird die Sendung von "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann. Im Jahr 7 nach Christus übernimmt Publius Quinctilius Varus als Statthalter Roms den Oberbefehl am Rhein. Er soll die Provinz Gallien vor den "Barbaren" schützen und die germanischen Siedlungsgebiete rechts des Rheines zu einer römischen Provinz ausbauen. Mit einer List locken die Germanen unter Arminius die Truppen der Römer in einen Hinterhalt und schlagen sie vernichtend. Die Schlacht wird in der deutschen Geschichte später mythisch verklärt. "Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!", soll der römische Kaiser Augustus gerufen haben, als er erfährt, dass mehr als 15.000 römische Soldaten von den Germanen niedergemetzelt wurden. Die Römer waren schockiert - sie hatten mit keinem ernsthaften Widerstand mehr in Germanien gerechnet. Bis heute gilt die Varusschlacht - auch bekannt als Hermannsschlacht oder Schlacht im Teutoburger Wald - als wichtige kriegerische Auseinandersetzung der Antike. Protagonisten des Films sind zum einen der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus und sein Gegenspieler, der Cherusker Arminius. Hat Varus entscheidende Fehler gemacht, und warum wurde Arminius zum Verräter? Beleuchtet werden aber auch andere Menschen, die namentlich nicht bekannt sind, aber entscheidend waren. Lucius steht beispielhaft für die Soldaten der Varus-Armee. Wie erlebt er die Kämpfe in Germanien, fern seiner Heimat? Randolf steht für einen jungen Kämpfer aus dem Stamm der Cherusker, deren Lebensweise beleuchtet wird. Aus den römischen Schriftquellen geht hervor, dass bei den Germanen Priesterinnen eine Rolle gespielt haben - sie erhalten als Urda eine Rolle in der Dokumentation. Experten wie der Historiker Matthias Wemhoff und die Archäologin Bettina Tremmel helfen bei der Spurensuche, um die Rätsel der Schlacht zu lösen. Bei der Frage, wo die Varusschlacht genau stattgefunden hat, haben Forschende in Kalkriese überraschende Entdeckungen gemacht. Vielleicht beweisen "metallurgische Fingerabdrücke" in naher Zukunft, ob die Schlacht dort stattgefunden hat. "Ein Moment in der Geschichte" friert prägende Geschichtsmomente und große Szenen mit VFX-Technologie im entscheidenden Augenblick ein. "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann bewegt sich durch die Szenerie, begegnet den Akteuren und erklärt die Geschichte so genau wie nie zuvor.
15:40
Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 gilt als symbolischer Auftakt für die Französische Revolution. "Terra X" hält die Zeit an und findet heraus, warum. Denn so heroisch war die Erstürmung des Pariser Staatsgefängnisses nicht, und es gab viele Tote. Aber es sind die einfachen Leute, die einen weltbewegenden Prozess in Gang setzen. "Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann stellt sie vor und erläutert die Zusammenhänge. In Frankreich steigen die Brotpreise, die Menschen hungern, während der königliche Hof in Luxus schwelgt. Die intellektuelle Elite, beflügelt von Ideen der Aufklärung, fordert ein Mitspracherecht bei der Regierung. Als der König die Generalstände einberuft, fordern die Bürger des dritten Standes eine politische Gleichstellung mit Adel und Geistlichkeit. Sie erklären sich zur Nationalversammlung und beginnen, an einer Verfassung zu arbeiten. Als der König den beliebten Finanzminister Jacques Necker entlässt und das Militär aufmarschieren lässt, kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Der junge Anwalt Camille Desmoulins, einer der Protagonisten in diesem Film, ruft die Pariser zu den Waffen. Es ist die Initialzündung für die Revolution. Hunderte aufgebrachte Menschen stürmen zur Bastille, um das in der Festung gelagerte Pulver zu plündern. Der Kommandant der Festung, Bernard-René Jordan de Launay, ist mit der Situation überfordert. Als er auf die Belagerer schießen lässt, eskaliert die Situation. Die Bastille wird zum Symbol für die Willkürherrschaft des Königs. In "Ein Moment in der Geschichte" sind es die einfachen Leute, die bei dem Sturm auf die Bastille auf einmal in den Vordergrund rücken und Geschichte machen: Da ist der Wagenbauer Louis Tournay, der die erste Zugbrücke herunterlässt, der Ex-Offizier Pierre Augustin Hulin, der den Kommandanten der Bastille zur Aufgabe zwingt. Gegen Abend kapituliert die Besatzung der Bastille. Mehr als 90 Tote und Dutzende Verwundete sind das Ergebnis des Kampfes. Der Kommandant der Bastille wird trotz Zusicherung freien Geleits geköpft. Der Sturm auf die Bastille an sich war keine Ruhmestat. Aber sie war ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte: Nur wenige Wochen später verabschiedet die Nationalversammlung die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. Was mit dem Sturm auf die Bastille beginnt, endet in einer völligen Neuordnung Europas. Erzählt wird die Geschichte mithilfe von Dokumenten, Experteninterviews und szenischen Rekonstruktionen. "Ein Moment in der Geschichte" friert prägende Ereignisse mit VFX-Technologie im entscheidenden Augenblick ein. Moderator Mirko Drotschmann bewegt sich durch die Szenerie, begegnet den Akteuren und erklärt die Geschichte so genau wie nie zuvor.
16:25
Steile Canyons, weitläufige Prärien und zerklüftete Wüstengebiete. Landschaften wie aus einem Wildwestfilm, jedoch nicht in Amerika, sondern am westlichen Rand Europas. Europas wilder Westen - Spanien und Portugal haben zu Recht diesen Ruf. Dirk Steffens erforscht die ungezähmten Landschaften auf der Iberischen Halbinsel. Wie kommt es, dass nicht nur Tiere wie Bär und Geier an den amerikanischen Wilden Westen erinnern? Am äußersten westlichen Rand des europäischen Kontinents liegt eine Region faszinierender Gegensätze. Dirk Steffens erkundet die waldbedeckten Gebirgszüge im Norden und die schroffen und kargen Trockengebiete im Süden. Dort erlebt er auf dem Rücken eines Pferdes ein Spektakel, das aus einem Italowestern stammen könnte. Nebenberufliche Cowboys, die sogenannten Yegüerizos, treiben einmal im Jahr im Nationalpark Doñana über 1000 wild lebende Stuten und Fohlen durch das Westernstädtchen El Rocío. Was verbirgt sich hinter dem traditionsreichen Fest "Saca de las Yeguas"? Die Pferde Spaniens haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Sie schlagen eine überraschende Verbindung zum amerikanischen Wilden Westen. Vor über 500 Jahren gingen einige Pferderassen aus Spanien - vorwiegend Berber und Araber - auf eine ganz besondere Reise über den Atlantik: Sie waren an Bord der Schiffe spanischer Entdecker, auf dem Weg in die "Neue Welt". Mit Kolumbus kamen zum ersten Mal domestizierte Pferde auf den amerikanischen Kontinent. Einige der tierischen Neuankömmlinge verwilderten in den Weiten der amerikanischen Prärien. Die entflohenen Hauspferde entwickelten sich zu dem amerikanischen Symbol für Freiheit und Pioniergeist: die heutigen Mustangs. Die Pferde haben sich vielleicht auch deshalb so erfolgreich in Amerika eingelebt, weil die Landschaften "hüben" wie "drüben" ähneln. In der wilden Bergwelt Kantabriens in Spanien könnte man meinen, inmitten der "Rockies" unterwegs zu sein. In der Cordillera Cantábrica, der Verlängerung der Pyrenäen, finden sich der Rückzugsort für zahlreiche bedrohte Tierarten wie Schmutz- und Bartgeier sowie die letzten Braunbären der Iberischen Halbinsel. Dirk Steffens macht sich mit zwei besonderen Experten auf Bärensuche: mit Vincenzo Penteriani, Braunbären-Forscher, und Bhalu, seinem Bärenhund, dessen speziell trainierter Geruchssinn Bären aufspürt. Über das Auffinden sogenannter Reibebäume möchten Forscher mehr über die Kommunikation zwischen den Bären herausfinden. Denn je mehr wir über das Verhalten der Wildtiere wissen, desto besser können wir sie in dicht besiedelten Regionen schützen. Europas wilder Westen hat ebenfalls einen Goldrausch aufzubieten. Allerdings fand der schon vor Jahrtausenden statt. Dirk Steffens erforscht die größte Goldmine des römischen Reiches, Las Médulas. Die Technik, mit der die Römer den Schatz hoben, war einzigartig. "Was dort geschieht, übersteigt das Werk von Giganten", so beschreibt Plinius der Ältere die Abbaumethode vor rund 2000 Jahren. Tektonische Kräfte brachten nicht nur das Gold aus dem Inneren der Erde nach oben, sie formten auch das Erscheinungsbild der Iberischen Halbinsel - und das seit Millionen von Jahren. An der Südküste Spaniens ist durch diese gewaltigen Kräfte ein besonderer Ort entstanden, die Meerenge von Gibraltar. Kaum einer ahnt, was sich am Meeresgrund des Nadelöhres befindet. An der Oberfläche passieren täglich bis zu 400 Schiffe. Nichts deutet auf die geologische Besonderheit in der Tiefe hin, durch die in der Meerenge ein außergewöhnliches Ökosystem entstanden ist. Dirk Steffens begleitet eine Crew von Wissenschaftlern zum Paradies für Meeresbewohner, das es zu schützen gilt. Europas Westen ist weit mehr als ein Wild West im Kleinen: ein Schmelztiegel der Tier- und Pflanzenwelt, europäischer Geschichte und Kultur.
17:10
Sie können Werkzeuge gebrauchen, kniffelige Probleme lösen und Pläne schmieden. Viele Tiere sind tierisch schlau. So schlau, dass sie bei vielen Aufgaben sogar mit den Menschen gleichziehen. Eine Erdnuss liegt auf dem Boden einer engen Plastiksäule. Zu weit unten, um sie mit den Fingern zu greifen. Es gibt keinen Stock oder ähnliches, um sie herauszuangeln. Was ist zu tun? Orang-Utans finden die Lösung in wenigen Minuten, ohne Versuch und Irrtum. Die Orang-Utans durchdenken die Aufgabe im Kopf, finden die richtige Lösung und verfolgen ihren Plan, bis sie erfolgreich sind. In dieser Episode der Sendereihe "Faszination Erde" trifft Dirk Steffens auf viele tierische Intelligenzbestien. Aber auch auf Tiere, die von der Natur nicht unbedingt mit sonderlich viel Grips gesegnet sind. Die Koalas etwa zählen eher zu den Spatzenhirnen der Natur. Sie verschlafen den Großteil des Tages, und wenn sie mal wach sind, fressen sie. Denken ist nicht ihre Stärke. Wie kommt es zu diesen Unterschieden? Forschende sind dem Rätsel der Intelligenz auf der Spur. Die Größe des Gehirns spielt dabei eine wichtige Rolle. Doch es zählt nicht nur die Größe, sondern auch, was drin ist. So mancher winzige Denkapparat entpuppt sich als wahre Intelligenzschmiede. Trotz eines relativ einfachen Gehirns sind einige Vogelarten zu erstaunlichen Leistungen fähig. Die Goffinkakadus zählen zu den Stars der Intelligenzforschung. Sie sind Meister im Gebrauch von Werkzeugen. Forschende haben in ihrer Heimat, den indonesischen Tanimbar-Inseln beobachtet, dass sie drei verschiedene Werkzeuge herstellen und gezielt nacheinander einsetzen, um an die Samen einer tropischen Frucht zu gelangen. Sie nutzen quasi Besteck. Kakadus sind sehr neugierig und erfinderisch. In ihrer Heimat müssen sie ständig nach neuen Nahrungsquellen suchen. Die Intelligenz der Tiere steht immer im Zusammenhang mit dem Lebensraum, in dem sie zu finden ist. Dirk Steffens unternimmt eine Reise zu den größten Intelligenzbestien der Welt. Ein Tier ist eine besondere Kuriosität der Natur. Seine nächsten Verwandten sind Schnecken und Muscheln. Der Oktopus hat drei Herzen, blaues Blut und ein Nervensystem, das sich fundamental von dem menschlichen unterscheidet. Und doch stellen ausgerechnet die Kopffüßer die Intelligenzforschung auf den Kopf.
17:55
Deutschland gilt als wasserreiches Land. Doch in den letzten Jahren landet unser Wasser immer häufiger in den Schlagzeilen - etwa durch den enormen Verbrauch der Tesla-Fabrik in Brandenburg oder auch wegen der Belastung des Grundwassers durch Nitrat oder sogenannte Ewigkeitschemikalien. Auch die Grundwasserstände zeigen vielerorts bedenkliche Trends. Während die Aufbereitung unseres Trinkwassers immer teurer wird, bleibt die Entnahme für Industrie, Landwirtschaft und Bergbau meist äußerst günstig - teils sogar kostenlos. Warum wir uns unseren bisherigen Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser nicht mehr leisten können, zeigt "MAITHINK X" auf.
18:25
Die Reihe "Die Glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte. In dieser Folge werden die kreativsten Bauwerke der Geschichte gekürt. Für die einen sind sie eine Glaubensfrage, für andere die Erfüllung eines Traums. Visionäre Bauwerke begeistern uns in der Folge "Die kreativsten Bauwerke der Geschichte" der Dokumentationsreihe "Die Glorreichen 10". "Die Glorreichen 10" setzt in der sechsten Staffel auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. ZDFneo stellt in 10 Folgen der Dokumentationsreihe die "größten Modetrends", die "heftigsten Partys", "den größten Aberglauben" und die "größten Pechvögel der Geschichte" zusammen. In der Folge "Die kreativsten Bauwerke der Geschichte" widmet sich ZDFneo den Werken kreativer Baumeister. Das Empire State Building ist selbst in New York, der Stadt der Wolkenkratzer etwas Besonderes. Vierzig Jahre lang ist es mit fast 450 Metern das höchste Bauwerk der Welt. Aber bevor seine Erbauer kreativ werden konnten, brauchte es zwei entscheidende Erfindungen aus dem 19. Jahrhundert: den Stahlbeton und Erfindung Nummer zwei: den Lift. Aufzüge gibt es zwar schon, aber Unfälle sind an der Tagesordnung, weil die Seile der Belastung nicht standhalten. Um das zu ändern, führt der Ingenieur Elisha Graves Otis auf der New Yorker Weltausstellung von 1854 seine neueste Erfindung vor. Bei der Vorführung seines Lifts lässt er eines der Seile durchschneiden. Doch statt abzustürzen, passiert. nichts. Denn Otis hat eine automatische Bremse entwickelt. 1933 wird in den USA die Prohibition aufgehoben. Der Schmuggel von Alkohol lohnt sich nicht mehr und die Mobster müssen sich nach neuen Einnahmequellen umsehen. Sie lassen Hotels bauen, in denen den Gästen besonders kreativ das Geld aus den Taschen gezogen werden soll. Denn neben einem Pool und einer Show-Bühne sollen Casinos entstehen. Die Kombination aus Hotel und Casino macht aus der Stadt Las Vegas eine Goldgrube. Zugegeben, der Name "größter Zirkus" ist nicht gerade kreativ, aber das Bauwerk dafür umso mehr. Im Circus Maximus finden Wagenrennen statt, der absolute Lieblingssport der Römer. Um die Zuschauermassen unterbringen zu können, bauen sie eine gewaltige Rennbahn, die im Laufe ihrer Geschichte immer prächtiger ausgebaut wird. Mit 600 Metern Länge und 140 Metern Breite wird dieser Sportpalast der Superlative zum größten Gebäudekomplex Roms. Aber kaum ein Volk hat so kreative Bauwerke hervorgebracht, wie die alten Ägypter: die Pyramiden von Gizeh. Bis es aber so weit ist, braucht es einen kreativen Prozess mit viel Trial and Error. Zugegeben, im Vergleich zu den etwa zeitgleich entstehenden Pyramiden der Ägypter stinken die Menschen in Europa gnadenlos ab. Aber was die Vorfahren zusammengebaut haben, ist trotzdem ganz schön kreativ! So wie Stonehenge in der Nähe von Amesbury in Südengland. Hier steht schon vor rund 5.000 Jahren ein Erdwall mit einem Kreis aus Holzpfählen. Beim Bau ihrer Nester sind Vögel genauso kreativ wie bei ihren Balztänzen. Kein Wunder, dass manche dieser architektonischen Meisterwerke nicht immer als Brutstätte für die lieben Kleinen genutzt werden. Nein, einige Baumeister wollen die Damen mit ihrer Kreativität beeindrucken. Auf Platz eins zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der sechsten Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität, für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
19:05
Die Doku-Reihe "Die glorreichen 10" präsentiert kuriose Zusammenhänge einer Reihe geschichtsträchtiger Personen, Momente und Orte und kürt in dieser Folge die "krassesten Modetrends". Welcher Look ist hot, welcher not? Das erfahren Sie in der neuen Folge "Die krassesten Modetrends der Geschichte" der Dokumentationsreihe "Die glorreichen 10". Das Ranking wird kommentiert von Hannes Jaenicke für ZDFneo. "Die glorreichen 10" setzt in der sechsten Staffel auf Rankings mit ungewöhnlichem Zugang. ZDFneo stellt in zehn Folgen der Dokumentationsreihe die "größten Duelle", die "heftigsten Partys", die "legendärsten Schiffe" und die "größten Pechvögel der Geschichte" zusammen. Auf dem Catwalk der Geschichte hat es schon so manchen Trend gegeben. In der Folge "Die glorreichen 10 - die krassesten Modetrends der Geschichte" widmet sich ZDFneo besonderen Looks. Der moderne Modezirkus mit seinen schnelllebigen Trends nimmt im Barock seinen Anfang. In den 1960er-Jahren steht der Minirock für Freiheit, Aufbruch und zügellose Lebensfreude. Er ist mehr als ein Stück Stoff. Er ist Feminismus zum Anziehen. Für die Erfindung dieses krassen Modetrends erhält Mary Quant 1966 von Königin Elizabeth II. den Order of the British Empire. Zur Verleihung erscheint die Designerin natürlich stilecht - im Minirock. Ob arm oder reich - seit jeher zeugen Outfits von der Zugehörigkeit ihrer Träger zu einer bestimmten Gruppe. So ein Kleidungsstück gibt es auch schon im alten Rom: die Toga. Sie ist die römische Volkstracht. Ein riesiges Stück Stoff, das kunstvoll um den Körper drapiert wird. Je opulentere Falten dabei entstehen, desto besser. Wer die Toga designt hat, weiß niemand so genau. Plinius der Ältere meint, die Wurzeln dieses typisch römischen Modetrends lägen bei den Etruskern. Andere Historiker vermuten, die Toga hätte ihren Ursprung in der Mode der alten Griechen. Aber letztlich kann das dem togatragenden Römer egal sein. Denn viel wichtiger ist die Bedeutung der Toga: sie weist ihren Träger als vollwertigen und freien römischen Bürger aus. Ein textiler Personalausweis, denn alle Nicht-Römer dürfen keine Toga tragen. Ein Modetrend muss aber nicht zwangsweise immer etwas mit Stoff zu tun haben. Die Freikörperkultur ist der Modetrend für alle, die das Adams- oder Eva-Kostüm einem Chanel-Kleid vorziehen. Und dann wäre da noch die Frau im eisernen Slip. Der Keuschheitsgürtel beschwört so manche Fantasie herauf. Aber gab es neben den Helden in Eisen auch die Jungfrau in Eisen? Heute vermutet man, der Keuschheitsgürtel könnte ein Straf- und Folterinstrument gewesen sein. So soll ihn der Doge von Venedig angeblich benutzt haben, um die Steuerschulden der Prostituierten einzutreiben. Der Keuschheitsgürtel als Tool der Steuerfahndung. Sexy! Auf Platz eins zu warten ist eine amüsante Bereicherung des eigenen Wissens. Hannes Jaenicke kommentiert auch in der sechsten Staffel "Die glorreichen 10" auf humorvolle Art, mit einer Mischung aus Emotion, Witz und Ironie. Für die Dokumentationsreihe wurde keine Abstimmung durchgeführt. Die Redaktion hat eine subjektive Auswahl getroffen und sich ohne Anspruch auf Repräsentativität für eine bestimmte Reihenfolge entschieden.
19:50
Einschalten, aber Dali Dali! In der Telenovela um Frida Kahlo fahren die Emotionen Achterbahn. Außerdem: Wie psycho war Hitchcock? Wann kommt der König? Und wer spricht hier Französisch? Die "Sketch History" zeigt rasant und bildgewaltig die großen und kleinen Ereignisse der Weltgeschichte aus völlig neuer Perspektive. Satirisch, humorvoll und richtig schön absurd. "History repeating" kann auch positiv sein - zumindest, wenn es um eine neue Staffel "Sketch History" geht: Beim wilden Ritt durch die Jahrhunderte geht es in der vierten Staffel des Sketchcomedy-Formats unter anderem mit ABBA in den Proberaum, mit Frida Kahlo vor die Staffelei und auf Tuchfühlung mit Franz Josef Strauß und Helmut Kohl zum Beginn ihrer Karrieren. Endlich werden die letzten großen Geheimnisse der Menschheit gelüftet: Wie kam Albert Einstein auf seine Relativitätstheorie? Was trieb Bill Gates in seiner Garage? Und wie melden sich Mafiosi zur Darmspiegelung an? "Sketch History" verspricht nichts weniger als die höchste Promi-Dichte der Fernsehgeschichte: Wo sonst geben sich Barack Obama und Katharina die Große die Klinke in die Hand, trifft John Lennon auf Dr. Sommer, Jeanne d'Arc auf Robin Hood und Queen Victoria auf die Handwerker-Koryphäen Jürgen und Horst Kasallek.
20:15
Tierarzt Henry Roth lebt auf Hawaii, ist ein Playboy aus Passion und auf unverbindliche Urlaubsflirts spezialisiert - bis er eines Tages Lucy begegnet. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Dumm nur, dass Lucy seit einem Autounfall vor einem Jahr an einer Störung des Kurzzeitgedächtnisses leidet und sich am nächsten Tag nicht mehr an Henry erinnert. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als Lucy jeden verrückten Tag erneut den Hof zu machen. Romantische Komödie mit Adam Sandler und Drew Barrymore als Paar, das sich jeden Tag neu finden muss.
21:45
Zusammen mit ihren beiden Freundinnen Courtney und Jane genießt Christina das Leben in vollen Zügen. An einer festen Bindung ist sie nicht interessiert, eher an lockeren Bekanntschaften. Alles ändert sich, als Christina in der Disco plötzlich ihrem Traummann Peter begegnet. Am nächsten Morgen allerdings ist er spurlos verschwunden. Kurz entschlossen machen sich Christina und Courtney auf, um ihn wieder einzufangen. Doch das ist gar nicht so einfach. Romantische Komödie mit Cameron Diaz, Christina Applegate und Selma Blair auf einer chaotischen Reise voller Missgeschicke und Turbulenzen.
23:05
Die schöne Flor und ihre 12-jährige Tochter immigrieren von Mexiko nach Los Angeles, um sich ein besseres Leben aufzubauen. Bei John und Deborah tritt sie einen Job als Haushälterin an. Doch nicht alles klappt gleich so, wie Flor es sich vorgestellt hat. Die Sprache ist fremd, die Kultur unterschiedlich und ihre neuen Arbeitgeber irgendwie anders. Flor muss sich erst einmal an den exzentrischen Lebensstil des wohlhabenden Ehepaares gewöhnen. Während John als Starkoch in Kalifornien hohe Anerkennung genießt und obendrein der perfekte Vater und Ehemann ist, hat Deborah mit der Unausgefülltheit einer reichen Hausfrau zu kämpfen. Gleichzeitig führt sie Flor ein ihr bislang unbekanntes, extravagantes Leben vor. Hinzu kommt, dass Flors Tochter gerade mächtig pubertiert und sie somit ständig auf Trab hält. So ist für turbulente Zeiten im Leben beider Familien gesorgt. Spritzige Culture-Clash-Komödie, in der Paz Vega, Téa Leoni und Adam Sandler in den Hauptrollen zu überzeugen wissen.